Xbox One Talk
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captain carot vor vor 5 years, 4 months aktualisiert.
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28. Mai 2013 um 17:21 #1130795
captain carotTeilnehmerAch, in zehn Jahren hast du die auch. Bis dahin hast du dich auch an den Gedanken gewöhnt, alle Rechte an die Konzerne abgegeben zu haben.
Konsumentenrechte und Hardware, das ist ja so 20. Jahrhundert.
28. Mai 2013 um 17:37 #1130796
ChrisKongTeilnehmer@Carot Ja leider. Ich seh auch nur den Ausweg aus der Geiselhaft, indem man diese Produkte halt ignoriert. Aber eine neue Generation von Spielern wird sich bei der Thematik nur am Kopf kratzen.
Vielleicht passt das hier absolut nicht zum Thema, aber als ich vor Jahren mal den 3. Terminator gewatcht habe, da war vieles irgendwie noch so abgehoben und surreal. Aber wenn ich mir so die Gegenwart ansehe, unbemannte Kampfdrohnen, Cloud, weltweite Abhängigkeit vom Internet, dann treibt mir das schon ein paar Sorgenfalten in die Stirn. Von Berührungsängsten will ich gar nicht sprechen, aber die Technik sollte immer eine Erleichterung für die Gesellschaft bleiben und nicht das Diktat, dem sie sich fügen muss.
Ich sag immer gesunder Menschenverstand, aber was wenn dieser schon lange nicht mehr gesund ist und wir es einfach nicht merken oder wahrhaben wollen?
Dann gute Nacht.28. Mai 2013 um 18:12 #1130797
captain carotTeilnehmerLetzten Endes muss man da wohl auf viele Art differenzieren. Smartphones an sich sind z.B. nicht schlecht. Ich hab mein Handy schon vor Ewigkeiten als Uhr, Wecker und Terminplaner benutzt. Mittlerweile benutz ich das Ding halt auch als Navi oder zur Not mal als Taschenrechner…
Die totale Handysucht und das Bedürfnis, jeden Schrott auf den Dingern machen zu müssen, das ist aber definitiv ein Problem. Wenn da z.B. eine 27-jährige auf einer Geburtstagsfeier die ganze Zeit nur mit WhatsApp beschäftigt ist, dann kann die eigentlich gleich zu Hause bleiben. Oder die ganzen Handyauthisten, die den ganzen Tag, den Blick auf das Display gewandt, ähnlich konzentriert durch die Gegend wanken wie Zombies.Soziale Netzwerke sind letzten Endes von Userseite eine Nutzungsfrage. Und unter´m Strich nutzen das die meisten, um irgendeinen Schrott zu machen oder 200 Freunde zu haben, von denen sie 300 eigentlich gar nicht interessieren. Es wird sogar soziales Leben von manche einem massiv auf´s Netz reduziert, statt es durch das Netz zu erweitern.
Bei Cloud und Streaming ist das Thema auch recht vielschichtig. Beim typischen Musikstreaming liegt das Problem z.B. weniger auf Kunden- sondern auf Künstlerseite. I.d.R. wird hier nach Menge der Zugriffe entlohnt. Nur bekommt man etwa bis zu einer gewissen Menge Downloads meist gar keine Einnahmen, während sehr oft gespielte Stücke relativ gut entlohnt werden. Gerade Independentmusiker ziehen daraus nur Nachteile.
Bei Filmen und Spielen ist die Nutzerentrechtung gegenüber dem klassischen Kauf ein großes Problem.In allen Fällen eine ungeklärte Frage ist, wie es mit den Angeboten langfristig aussieht, wenn etwa ein Anbieter pleite macht oder ein bestimmtes Angebot eingestellt wird. Nimmt man Spiele wie Lost Odyssey, dann werden die vllt. einfach mangels Nachfrage irgendwann vom Server gekickt.
Ein Film, der nicht mehr gefragt ist verschwindet sang- und klanglos aus dem Angebot, ist schlimmstenfalls in keiner Form mehr verfügbar.Besonders reizvoll ist derartiges auch für ein beliebiges Regime. Anders als bei Fahrenheit wäre es in der totalen Streamingwelt auch denkbar, den Zugriff auf jeden beliebigen, ungewünschten Knopfdruck zu sperren und alle Inhalte zu löschen. Für Spiele vllt. nicht so interessant, bei anderen Medien sehr wohl. Genau das passiert ja ganz nebenbei auch in verschiedenen Ländern.
Letzten Endes hängt es davon ab, wie man mit neuen Techniken umgeht, wem man welche Rechte einräumt.
Die Abhängigkeit vom Netz ist übrigens letzten Endes auch nur eine weitere Kleinigkeit.
Strom
Nahrungsindustrie
VerkehrsinfrastrukturSelbst die durchschnittliche, mitteleuropäische Landbevölkerung würde schlicht verhungern, wenn unser aktuelles System mal zusammenbrechen würde.
28. Mai 2013 um 19:27 #1130798
RavingrabbidTeilnehmerEinstein hatte wohl damals schon die richtige Ahnung. Wie er sagte:” Ich fürchte den Tag an dem unser Denken und Handeln durch den technischen Fortschritt diktiert wird.”
Der gute Mann kann froh sein ,dass er das hier nicht mehr miterleben muss…
Warum fragen sich eigentlich noch soviele ob eine Zombieapokalypse wirklich möglich wäre ,wenn diese ,wenn auch in einer etwas anderen Form ,schon längst Einzug gehalten hat.
Na gut ,in dem Fall ist es wohl eher eine Zombiearschpokalypse.
Die ganzen Szenarien alá Watchdogs ,Terminator und co. sind gar nicht soweit aus der Luft gegriffen. Vor allem dadurch ,dass viele User sich mittlerweile freiwillig und bewusst (?) zum viel zitierten “gläsernen” Menschen machen.@Carot
Die von dir genannten Beispiele sind zurzeit mit Sicherheit immer noch wichtiger als die totale und notwendige Abhängigkeit vom Netz.
Aber möglicherweise ist es nur noch eine Frage der Zeit ,bis die totale Vernetzung einen mindestens ebenso hohen Stellenwert in unserer Gesellschaft beigemessen bekommt ,wie die Agrarkultur/Nahrungsindustrie ,Stromversorgung und das Verkehrsnetz.
Irgendwann wird wohl vieles von einer dauerhaften und gut funktionierenden Konnektivität abhängen. Nicht in 5 oder 10 Jahren ,aber irgendwann bestimmt.28. Mai 2013 um 19:42 #1130799Anonym
Gastwenns alles so kommt schalt ich dann lieber mein Internet wieder ab, geh raus beobachte die Welt. Und wenns mal Unterhaltung sein muss tuts ein alter SchwarzweißFernseher mit nem Atari.
XBOXONE und PS4 ich will nicht euer Sklave sein.
LOL
28. Mai 2013 um 21:12 #1130800
captain carotTeilnehmerWenn´s Unterhaltung sein soll tut´s im Zweifelsfall unser Triomino (aus Holz). Die Grafik ist für ein Denkspiel auch super, aber leider kein Single Player. xD
@Raging Rabbid: Ohne Internet und Computer hätten wir informationstechnisch jetzt schon ein Problem. Ob nun Highspeed-Börsenhandel, der rein über Computer geht (das Parkett ist doch nur noch Schau), die Arbeit der Nachrichtenagenturen oder die Kommunikation innerhalb bzw. zwischen Firmen.
Meine Frau arbeitet hier am Niederrhein, da das eine Zweigstelle eines deutschen Großunternehmens ist stehen die Server mit ALLEN Daten in BaWü. Kackt die VErbindung ab oder SAP zickt da rum, dann geht absolut Null. Dann räumt die ihren Schreibtisch auf und wenn das nach ein paar Stunden immer noch nicht läuft nimmt sie sich den Rest des Tages frei. Das kam in den letzten Jahren schon mehrfach vor.Der Mittelständler, bei dem mein Vater immer noch als Konstrukteur tätig ist wurde vor mehreren Jahren von einem norwegischen Unternehmen aufgekauft. Nun wurden alle Daten auf die norwegischen Server gepackt. Gleiches Problem.
Einzelhandelsunternehmen können neue Waren mittlerweile oft nur noch über das Netz bestellen, andere Wege sind manchmal nicht mehr vorgesehen.
Das sind nur ein paar Beispiele. Fakt ist aber, würde heute jemand den Stecker ziehen, dann hätten wir schon gewaltige Probleme. Noch ein paar Jahre weiter, und das Internet ist endgültig ebenso wichtig wie Strom und Verkehrsinfratruktur. Das sind allerhöchstens 10 Jahre, wenn überhaupt.
28. Mai 2013 um 23:47 #1130801
ChrisKongTeilnehmerDann hoffen wir mal, dass wir von einer Utopie und keiner Dystopie reden. Hab keinen Bock auf Bunker Lifestyle und Dosenfutter
28. Mai 2013 um 23:53 #1130802
RavingrabbidTeilnehmerJa ,hoffentlich…
Eine Dystopie hat wirklich nur als Fiktion einen gewissen Reiz
28. Mai 2013 um 23:55 #1130803
RavingrabbidTeilnehmerDie zunehmende Vernetzung sorgt dann auch irgendwann dafür ,das Kriege nur noch im Cyberspace stattfinden

Aber ernsthaft. Was immer so häufig als Cyberpunk oder Sci-Fi im allgemeinen abgetan wird ,ist ja gar nicht so abwegig.
Irgendwie dienen uns die ganzen Zukunftsvisionen diverser Autoren ja auch als Rollenmodel.
Jules Verne als Beispiel. Viele Dinge die er sich damals ausgemalt hat ,sind heute alltäglich und selbstverständlich. Mondfahrten ,Luftschiffe ,Automobile ,sogar eine ähnliche Kommunikationsmöglichkeit wie das heutige Internet ,geisterte in seinem Kopf herum. Und das alles weit vor unserer Zeit.
“Sci-Fi” und “Cyberpunk” könnte also schon sehr bald Alltag sein. Wohl kaum so krass wie es z.B bei Matrix ,Deus Ex oder Bladerunner der Fall ist.
Aber in der ein anderen Form wird es schon denkbar sein.
Man muss sich nur mal ansehen wie schnell die Technik mittlerweile voranschreitet.
Prothesen werden immer fortschrittlicher ,die Robotik schreitet stetig voran etc.
Google Glass wird wohl dafür sorgen ,dass die totale Vernetzung immer weiter voranschreitet.
Für die heranwachsende Generationen werden gewisse Dinge einfach Alltag sein ,die wir als alte Hasen jetzt kritisch beäugen.Unser großer Fortschritt ,wird also auch irgendwann unsere große Schwäche sein.
Stecker raus ,Lichter aus!29. Mai 2013 um 2:01 #1130804
KnightWolfTeilnehmerSo habe gerade was im Netz gefunden:
Anti-DRM-Bewegung: Bekanntes Spieler-Forum macht mobil gegen Xbox One und PS4
29. Mai 2013 um 2:38 #1130805
LunaticTeilnehmer[youtube]tHxU2DYlWYw[/youtube]
Es stimmt also. Geschichte wiederholt sich wirklich…
Die Parallelen zur Xbox One sind eigentlich nicht von der Hand zu weisen.
Ob Microsofts Xbox One genauso floppen wird?
29. Mai 2013 um 5:47 #1130806
Cold SeaversTeilnehmerLunatic wrote:Es stimmt also. Geschichte wiederholt sich wirklich…
Die Parallelen zur Xbox One sind eigentlich nicht von der Hand zu weisen.
Ob Microsofts Xbox One genauso floppen wird?

So war gerade in meinem Keller an meinen Retrogeräten die dort in den Schränken eingelagert sind, um zu schauen was für einen EntertainFlop ich noch habe,
ein UK 3DO 3DO Interactive Multiplayer FZ-1 also nach dem CDI der nächste Flop der alles wollte, sollte und nicht konnte.[youtube]uaUZDqqdb_A[/youtube]
Das Teil habe ich für 1200DM damals bei Dynatex gekauft und wenn ich die ganzen SPiele dazu rechne…neeeeeeee
29. Mai 2013 um 5:49 #1130807
Cold SeaversTeilnehmerAchja die Xbone wird bei amazon wie folgt präsentiert
http://www.amazon.de/gp/feature.html/ref=amb_link_175377227_1?ie=UTF8&docId=1000723733&pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&pf_rd_s=auto-sparkle&pf_rd_r=AF4428AF12A648B589FC&pf_rd_t=301&pf_rd_p=403959747&pf_rd_i=xbox%20one
das hört sich nicht wirklich wie eine Konsole an oder?29. Mai 2013 um 9:05 #1130808
captain carotTeilnehmerQuote:Die zunehmende Vernetzung sorgt dann auch irgendwann dafür ,das Kriege nur noch im Cyberspace stattfinden
Fiese Frage; wohnst du bereits in einem Bunker?
Cyberwar+China könnten hier z.B. weiterhelfen.
Ausspionieren deutscher und amerikanischer Firmen.
Ausspionieren von Ministerien, Politikern und ähnlichem.
Erbeutung “unwichtiger” Daten zum F-35 Stealthjet.
Oder Cyberkrieg+Israel:
Ach, irgendwer hat iranische Atomanlagen mit Computerviren sabotiert? Aber nein, wir waren das nicht.Keine Spinnerei sondern Dinge, die passieren und die öffentlich werden.
Klar hat die Technik positive Seiten. Wenn ein Blinder durch Optikchips wieder ein klein bisschen was sehen kann, dann ist ein vollwertiges, künstliches Auge z.B, nur noch eine Frage der Zeit. Wir können uns besser informieren und bilden denn je zuvor. Es ist keineswegs so, dass die Gesamtentwicklung völlig negativ wäre.
Ich meine, wir nutzen gerade eine Kommunikationsmöglichkeit, die vor 30 Jahren undenkbar war.
User generated Content von Youtube bis zu Mods ist auch so eine Sache, jeder kann nicht nur kreativ sein sondern seine Werke auch irgendwo veröffentlichen.Die Frage ist halt, wie wir zukünftig weitermachen, wer welche Rechte und Pflichten bekommt und all solche Dinge. Gerade, weil sich unsere Cyberwelt rasend schnell entwickelt.
29. Mai 2013 um 10:41 #1130809
RavingrabbidTeilnehmerNein ich wohn noch nicht in einem Bunker. Der ist erst ungefähr zur Hälfte fertig ,dauert noch ein bisschen

Mit revolutionären Dingen ist es eigentlich immer so. Wo Licht ist ,ist auch Schatten.
Bisher kommt uns die technische Entwicklung ja eigentlich zugute. Fragt sich wie das in Zukunft sein wird. Wenn wir noch einen Schritt weiter Richtung totaler Vernetzung gehen wollen ,müssen wir bald ein paar Rechte abtreten ,die sonst selbstverständlich für uns waren. Einige von uns tun das ja jetzt schon freiwillig.
Was in Amerika völlig legitim zu sein scheint ,wird bei uns in Deutschland wegen dem Datenschutz zum Problem. Obwohl die Verabschiedung des Bestandsdatengesetzes ebenfalls ein Schritt in diese Richtung ist. Es wird wohl auch nur noch eine Frage der Zeit sein bis hier in Deutschland das Datenschutzgesetz gelockert wird. Am Anfang werden wohl viele auf die Barrikaden gehen ,aber man wird sich dran gewöhnen. -
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