Xbox One Talk
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captain carot vor vor 5 years, 4 months aktualisiert.
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21. August 2015 um 19:05 #1137180
SpacemoonkeyTeilnehmerdas könnte man bestimmt auch irgendwie regeln. zb indem man für spiele ein passwort festlegt und es auf seinem gerät aktivieren und wieder deaktivieren kann oder sowas. dann könnte man es wieder verkaufen. und damit die hersteller nicht heulen von mir aus nur 2 bis 3 mal. das geht schon irgendwie. so würden sich auch die gebrauchtpreise von selber regeln. ein spiel das man nicht mehr weiterverkaufen kann wäre dann halt ein schnäppchen da von weniger wert als eines welches zb noch 3mal weitergegeben werden kann
21. August 2015 um 19:19 #1137181
FuffelpupsTeilnehmerMan kann froh sein wenn sowas wie Steam Refund auf Konsolen einzug erhält aber Digitale Inhalte verkaufen wird es nie geben. Publisher sehen den Gebrauchtkauf auf einer Ebene mit Piraterie. Wenn es mal digitale Gebrauchtspiele geben sollte, dann nur so das der Platformbetreiber (Valve, Nintendo, Microsoft oder Sony) auch draran verdient. So ähnlich wie Steam Trading Cards, an denen auch Valve mitverdient. Und die Spiele Publisher wäre wohl auch nur einverstanden, wenn diese ebenfalls was vom Kuchen abbekommen.
Fehlkäufe zu machen ist heute sehr viel schwerer wie früher. Spiele einfach nicht vorbestellen, nicht zum Release kaufen und etwas warten. Dann ein paar Reviews lesen und sich Gameplay Material anschauen. Wenn man sich aber nicht sicher ist, ob das Spiel was für einen ist? Dann warten bis es nen guten Sale gibt.
21. August 2015 um 19:43 #1137182
ChrisKongTeilnehmerOder hoffen, dass es eine dieser selten gewordenen Demos gibt. ^^
21. August 2015 um 19:44 #1137183
SonicFanNerdModeratorFuffelpups wrote:[…] warten bis es nen guten Sale gibt.[Der Text richtet sich nun nicht nur an Fuffel, habe nur seine Aussage als Anhalts- und Bezugspunkt genutzt]
Und genau darauf läuft das digitalonly-Vertriebsmodell doch hinaus, oder?
Im Elfenbeinturm der Publisher ist eine solche wirksame Gebrauchtspielsperre doch Zucker. Zumindest wenn man zu kurz denkt.
Bis man realisiert, dass man eben doch kein Monopol auf dem digitalen Markt realisieren kann. Da muss man dann zumindest noch ein paar Leute ins Boot holen.
Und so lustige Dinge wie die Batman Arkham Knight Geschichte für den PC würden vermutlich auch nie die Konsolen treffen?
Schlussendlich sind die Betreiber der digitalen Plattform dazu gezwungen Sales zu veranstalten, damit die Umsätze steigen.
Publisher sehen das ja nicht gerne, sind aber doch mit an dem Dilemma schuld.
Gängelung der Kunden mit “Online Pässen”, die ja wieder abgeschafft wurden (nur um u. a. dem erfolgreichen DayOne-Content-DLC zu weichen -_- ), fiele mir da ad hoc ein.
Die Branche frisst sich selber teilweise. Zu viel WirrWarr im Retail- und Digital-Land. Horrende Entwicklungskosten und viel zu viel Konkurrenz. Denn als Indie-Game kann man auch richtig fetten Erfolg haben. Aber die “Indies” hacken fleißig an sich selber und anderen mit.Eigentlich eine recht spannende Marktsituation. Die Zeichen stehen im Grunde auf Erneuerung. Ob davor noch eine Säuberung stattfinden wird ist die Frage.
(Nintendo ist bei dieser Betrachtung mal außen vor. Dadurch, dass die wirklich vieles irgendwie autark hinbekommen haben, sind die Preise auch erstaunlich stabil. Zumindest bis zur Wii U. Dort gab es nun auch die Einbrüche im Retailmarkt)
21. August 2015 um 19:56 #1137184
captain carotTeilnehmerRichtig, Downloadquoten steigen. Nur muss für eine DL-Only Konsole der Markt groß genug sein, damit eben genug Kunden dazu greifen.
An der Stelle halte ich Foren übrigens nicht für repräsentativ. Eher schon die Downloadquoten bei Retailspielen. Und die liegt kaum mal über 10% bisher. Auf der Vita wird anscheinend schon länger deutlich mehr geladen. Da würde sich Download Only mittlerweile wohl eher lohnen.
Jetzt mal zwei Konsolen parallel:
Theoretisch spart eine One Mini ohne LW erst mal so 30,-€ beim Laufwerk. Netzteil und Gehäuse könnten kleiner ausfallen, allerdings brauchts dann ein kleineres Mainboard. Das müsste also komplett geändert werden. Da neues PCB, neues Layout, neue Spritzformen, neues Netzteil zzgl. sämtlicher Zertifizierungen erst mal einiges an Geld kosten lohnt das nur, wenn der Kundenkreis ausreichend groß ist.Andererseits könnte MS sehr wohl an einer kleineren Version mit Laufwerk arbeiten, die die fette One komplett ersetzen kann.
21. August 2015 um 20:05 #1137185
FuffelpupsTeilnehmerIch war letztens überrascht, als ich eine Box von Heroes of the Storm im Händlerregal sah. Das Spiel ist ja Free2Download und was sah ich da vor meinen Augen..? (o_O) Die verkaufen Download Codes für spielbare Helden geboxt. Bei einer theoretischen digital only Konsole würde es sicher noch “Retail” Spiele geben aber das sind dann eben auch nur inmalig einlösbare Download Codes.
21. August 2015 um 20:27 #1137186
LofwyrTeilnehmerSonst macht der Handel Probleme und lässt die Konsolen im hintersten Regal verschimmeln.
21. August 2015 um 22:20 #1137187
ChrisKongTeilnehmerDigital hat einfach den Vorteil für den Publisher, dass er ja keine Discs produziert, die er dann nicht los wird. Von daher kann er auch den Preis besser steuern, da keine Regale geräumt werden müssen. Insofern ist auch der Verlust bei einem Sale immer geringer, als wenn das eine Retailfassung betreffen würde.
Einerseits schadet es ja nicht, eine DL Only-Konsole zu haben, wenn man so mehr Spieler erreicht. Spiele werden solange produziert, wie sie gespielt werden. Nur an eine Zukunft mit Retail glaub ich eher weniger. Vielleicht dauert es noch 2 Gens, aber ich kann mir vorstellen, dass künftige Spiele zu komplex sind und darum auch keinen Platz auf herkömmlichen Datenträgern haben dürften.
21. August 2015 um 22:25 #1137188
kevboardTeilnehmernaja, hast du schonmal geschaut was die ganzen möglichen BluRay nachfolger so speichern können? das geht in den Terrabyte bereich! eine HVD z.B. kann ca. 4tb speichern!
21. August 2015 um 22:44 #1137189
ChrisKongTeilnehmerWas sie könnten, nett, mehr nicht. Löst für die Publisher ja das Retail Problem ja nicht. Schon mal überlegt, wie komplex zukünftige Spiele sein könnten. Vielleicht mit einer KI, da reichen deine 4TB nur zum Furzen.
Das Spielen von Morgen würde ich schon garn nicht mit dem aktuellen vergleichen wollen. Sobald das Spielen ein neues Level erreicht, wird alles, was jetzt so grossartig ist, einfach nur Pipapo-retrokram sein. Die Branche erfindet sich schon seit der PS2 Ära nicht wirklich neu.Von Entwickler-Seite wird man in absehbarer Zeit vermutlich voll auf Cloud und Co. setzen. Wie weit dieser Zeithorizont zu setzen ist, k. A. Kan wie gesagt noch ein paar Gens dauern. Aber Retail wird dann so unerheblich sein, wie Lochkarten zur Zeiterfassung.
22. August 2015 um 8:37 #1137190
captain carotTeilnehmerKI’s fressen aktuell kaum Speicher. Und müssen das auch gar nicht. :-p
1. HMD, MODS und andere vermeintliche Blu Ray Nachfolger sind alle längst tot. Außer der UHD-BD mit 100 GByte.
Und zukünftige Spiele werden gar nicht zwingend mehr brauchen. Siehe unter anderem einige wichtige Punkte bei Physically Based Rendering. Da gibt es durchaus die Möglichkeit, dass man beim größten Platzfresser Texturen zukünftig massiv spart.
Ebenso gibt es neue Ansätze für Animationsbibliotheken. Statt immer alles neu mit Schauspielern zu digitalisieren werden Animationsbibliotheken erstellt, die mit virtuellen Muskeln und dehnbarer Haut arbeiten. Das ganze geht jetzt schon so weit, dass man eine Basisanimation bereits problemlos auf verschiedenste Figuren übertragen kann. Auch für Gesichtsanimationen. Ist allerdings auch noch nicht zu 100% ausgereift IMO.
Einfachere Versionen solcher Animationsbibliotheken wurden schon verwendet.Mehr Ingame Physik würde ebenfalls weniger Daten nötig machen. Statt etwa für eine Cutscene auf vorgefertigte Daten zugreifen zu müssen könnte das zukünftig praktisch komplett berechnet werden.
Cloud und Streaming:
Die Cloud ist absolut nicht so unproblematisch, wie gerne von Leuten behauptet wird, die Cloudlösungen verkaufen wollen. Ein Hauptpunkt sind Verzögerungen.
Selbst bei dem einen Modus der in Crackdown 3 die Cloud nutzt merkt man bereits gewisse Probleme. Die anderen Modi nutzen Cloud Computing deswegen gar nicht.
Streaming schlägt sich ebenfalls mit Lags und Qualitätsproblemen herum. Das limitiert selbst Streaming im Heimnetz qualitativ und auch das Gamepad Streaming, das heftige Farbkompression verwendet, die gerade bei rot ins Auge fällt.
Auch der very high Stream von One auf Windows 10 ist von perfekter Quali deutlich entfernt. Höhere Auflösungen steigern bei gleichem Videocodec den Bandbreitenbedarf entsprechend. Vierfache Auflösung, also bspw. UHD statt FHD, braucht bei identischem Codec die vierfache Datenrate. Der Stream lässt sich, weil zwingend mit so wenig Verzögerung wie möglich, auch weit schlechter optimieren als Filme und Serien.Insofern dürften da noch einige Jahre vergehen bis es soweit ist.
22. August 2015 um 9:30 #1137191
ChrisKongTeilnehmerKI’s fressen aktuell kaum Speicher. Und müssen das auch gar nicht. :-p
Weil das auch keine KIs sind. ^^ Eine richtige KI würde vermutlich verdammt viel Speicher fressen.
Insofern dürften da noch einige Jahre vergehen bis es soweit ist.
Hmm, also wenn ich von mehreren Gens rede, dann sind das wohl sogar Jahrzehnte. Bis annähernd Fotorealismus erreicht wird, haben sich div. Spielprinzipe schon längst totgelaufen. Folglich werden andere Faktoren benötigt, um eine gewünschte Immersion zu erzielen. So echt auch manches in Zukunft wirken kann, ohne eine richtige KI, bringt der technische Fortschritt eigentlich nur wenig.
22. August 2015 um 13:58 #1137192
kevboardTeilnehmereine richtige KI wäre für fast alle genres komplett beschissen! um ein spiel nicht komplett nervig zu machen müssen gegnerverhalten so programmiert sein dass sie fehler machen die vorhersehbar sind, z.B. ein gegner in nem hack n slay der einen angriff macht den man kontern kann, wäre da ne richtige KI am werk die erkennen könnte dass dieser angriff sie verwundbar macht würde sie diese nie erwenden und das pacing der kämpfe wäre am arsch…
die einzige einsatzmöglichkeit einer wirklich intelligenten KI die ich sehe wäre als Bot in nem MP Shooter oder als CPU gegner in nem Kampfspiel…
22. August 2015 um 14:30 #1137193
captain carotTeilnehmerStand jetzt gibt es keine ‘richtige’ KI. Selbst in der KI-Forschung gibt es enge Limits. Außerdem muss reine Intelligenz nicht viel Speicher brauchen, Wissen braucht Speicher. Und das wäre, zumindest digital abgelegt, in Textform immer noch nicht so gravierend.
Davon ab muss eine, nennen wir es in Anlehnung an Mass Effect mal VI, eben eine virtuelle Intelligenz nur gut genug tun als ob um Intelligenz vorzutäuschen.
Das wiederrum kann wesentlich einfacher sein. Wenn man z.B. mal Assassins Creeds Formationsläufer mit den NPC’s bei Skyrim vergleicht, dann verhalten sich letztere mit ihren Tagesabläufen von vornherein schon mal glaubwürdiger. Solange der Spieler nicht mit ihnen interagiert müssen die auch nur noch auf ihre virtuelle Umwelt achten. Besonders clever müssten eigentlich nur NPC’s sein mit denen der Spieler interagiert wenn er mit ihnen agiert.
Mit den entsprechenden Routinen kann sich glaubwürdiges Verhalten kontextabhängig automatisch ergeben. Nachdem man für Herr der Ringe seinerzeit Massive mit genug Verhltensdaten gefüttert hatte stellte man fest, dass virtuelle Orks von selbst vom Schlachtfeld flüchteten, wenn sie dabei waren, zu verlieren.
22. August 2015 um 16:41 #1137194
ChrisKongTeilnehmer@Kevin
Du gehst einfach immer noch von konventionellen Spielen aus, wie du sie kennst. Aber denk mal ein paar Jahre weiter. Darum ist deine Aussage einfach auf heute heruntergebrochen nicht grundsätzlich falsch, zielt jedoch am Thema vorbei, da nicht das Hier und Jetzt gemeint war.
@Carot
Das wichtigste Kriterium bleibt halt die Unberechenbarkeit. Solange eine Figur nur reagiert und ansonsten ein Schema auf Schienen verfolgt, bleibt das mMn letztlich mit der Zeit langweilig, weil sich die Variation in Grenzen hält. Klar wird da nur was vorgegaukelt.
Auch sollten Konsequenzen deutlicher zum Tragen kommen, wenn sich im Umfeld was ändert. Klar macht man das heut schon, aber halt immer mit diesem Kollektiv-Herden-Verhalten.Aktuell geht der Trend in einigen Spielen ja auch genau in diese Richtung, Until Dawn, Witcher 3, u.a. Wobei da die Variabilität meist aus der Situation an sich entsteht, weniger wegen vermeintlichen Charaktereigenschaften.
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