ChrisKong
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ChrisKongTeilnehmerBienen sterben doch nicht, die suchen sich einfach andere Jobs, in dem Fall waren das Augenärzte, die schon an dem Fall dran waren. Das hat der Taiwanesische Augenarzt aber nicht überrissen. Typisch ungebildetes Ausland.
ChrisKongTeilnehmerRepo Men
Kurzweiliger Dystopien-Film, in dem nicht bezahlte Organe wieder eingetrieben werden. Schon das Intro ist herrlich absurd und erinnert ein wenig an die Organ-“Spende” aus Monty Phytons Sinn des Lebens. Jude Law und Forest Whitaker spielen ein Buddy Couple, das gemeinsam auf die Jagd nach säumigen Kunden geht. Bis sich das Blatt und die Einstellung zur Arbeit ändert.
Das Ende steuert auf ein Running Man Finale zu, überrascht dann aber noch mit ein paar Wendungen. Auch hier gilt, zu viel sollte man nicht hinterfragen. Die Welt ist etwas nach dem Muster bekannter Streifen nachempfunden worden. Zumindest erinnern viele Elemente daran.
Neben seinen Schwächen offenbart er aber trotzdem ein paar interessante Ideen.
Der Soundtrack hält auch ein paar feine Stücke bereit, gerade der Song im Abspann von Dave Stewart hat mir gut gefallen.Bridge of Spies
Erstaunlich, der Film hat eine ordentliche Laufzeit, aber ehe man sichs versah, war die auch schon rum. Spielberg schafft es, die Szenerie wieder eindrücklich mit dem ruhigen Schauspiel von Hanks zu kombinieren. Rylance als stoischer Engländer/Russe ist dabei der Showstealer.
Die Sets sind wunderbar von Kaminski eingefangen worden.
Es ist sicher nicht ein Film, der lange nachhallen wird. Aber er ist in jeder Hinsicht gut gemacht. Spielberg hält hier seinen hohen Standard. Die Verlegerin hatte ich gleich mitbestellt und wird demnächst auch angeschaut. Das wäre dann schon der fünfte Film Spielberg/Hanks, wenn ich richtig gezählt habe. Und das funktioniert hier einmal mehr.
Ein Meilenstein in der Karriere von Beiden ist der Film sicher nicht, aber doch eine weitere Geschichtslektion, die sich lohnt anzuschauen.
ChrisKongTeilnehmerThe Howl
Erst dachte ich, das Mediabook wäre die schöne Aufmachung eines älteren Films. Ich war mir sicher, dass Christopher Lee darin nicht mitspielt, erst im zweiten Teil. Ein Blick auf die Rückseite verriet, dass es sich hier aber nicht um den Originalfilm handelte, sondern ein Remake, sofern es das wirklich ist. Kann mich an das Original nur vage erinnern.
Hier kriegt man Train to Busan mit Werwolf statt Zombie. Das ist sehr spannend umgesetzt, kann mit britischen Darstellern punkten, u.a. Shauna McDonald aus the Descent.
Kurz zur Ausgangslage, nachdem der Zug ein Hindernis rammt, steigt der Lokführer aus und verschwindet. Die beiden Zugbegleiter haben folglich alle Hände voll zu tun, da die Fahrgäste eher renitent sind.
Leider hat der Film zwei Schwächen. Zum einen sieht man zuviel vom ominösen Wesen und wird dann komischerweise wieder sehr schwach präsentiert.
Dann etabliert man wieder eine Form von Intelligenz, die diese Biester im Creature Horror immer zu haben scheinen, sind dann aber für einfachste Zusammenhänge zu dumm. Etwa den Strom kappen, aber dann nicht durch das eigenhändig eingeschlagene Fenster einsteigen???
Tipp an die Filmemacher, lasst die Biester einfach instinktiv handeln, dann beisst sich da auch nichts mit der Logik.
Ansonsten unterhaltsamer Streifen, im Werwolfgenre gabs in jüngster Zeit nicht viel, das mich jetzt gross überzeugt hätte. Das ist eines der besseren Werke mMn.9. April 2019 um 11:54 als Antwort auf: Vor kurzem angespielt / Welche Spiele spielt Ihr zur Zeit? #1645443
ChrisKongTeilnehmerWie sehr sich jemand woran abnervt, ist halt immer stark subjektiv. Aber die Defizite gehören mMn auch in einem Test thematisiert. Und der Test hier auf der Seite ist da absolut fürn Arsch. Das Potential ist da, aber das Spielprinzip torpediert sich selbst. Also, die Idee, dass man es sich schwerer macht, wenn man Bürger am Leben lässt, ist toll. Insbesondere da man bei jedem diese Güterabwägung machen kann, wo Licht ist ist Schatten. Nur sollte dann eigentlich klar sein, welche Entscheidung in der Hinsicht Konsequenzen hat. Davon unabhängig kann man ja Ereignisse machen, die unvorhersehbar sind. Nur das Spielprinzip damit zu korrumpieren ist einfach Nonsens. Der Unterschied zu Telltale-Spielen u.a. ist einfach der, dass man einen spielerischen Teil etabliert, also eine Leistung verlangt wird, die dann aber einfach verpufft. Und wenn man in solche Spielen sogar nochmals zurückspringen kann, obwohl es da sogar mehr Sinn macht, Entscheidungen unumstösslich zu machen, so ist das hier einfach Quatsch, wenn es an eine Anstrengung gekoppelt ist. Das finden vielleicht Leute geil, die auch Permadeath in RPGs von NPCs oder Spielfiguren mögen.
Mir gefällt das nicht. Das spielt aber keine Rolle, solange ich bewusst diese Entscheidung treffen kann. Da das Spiel eher wenig komfortabel gestaltet ist, ist es auch nicht so, dass ich da auf ein nochmaliges Durchspielen Lust kriege. D.h. da wirds vermutlich einige geben, die das dann mit einem Guide durchspielen, aber das kann ja nicht Sinn der Sache sein und werde ich mit Sicherheit nicht machen.9. April 2019 um 1:35 als Antwort auf: Vor kurzem angespielt / Welche Spiele spielt Ihr zur Zeit? #1645397
ChrisKongTeilnehmerAlso irgendwie kann ich machen, was ich will, am Ende wollen die Wichser alle gebissen werden. Damit bleibts die Willkür in Reinkultur. Nebenmissionen sind dann auch gleich mehrere futsch. Da fragt man sich, wozu es überhaupt eine Bannstufe braucht, bis man die erforderliche erreicht, steht es gar nicht mehr zur Debatte, den Blutzoll einzufordern, sprich man darf Personen nach der Verwandlung bekämpfen und kriegt dann auch nur einen Bruchteil der Exp.
Vieles ist da sowieso reines Rumprobieren, denn eine Ingame-Anleitung gibt es auch nicht. Das Spiel hätte locker ein Jahr mehr in der Entwicklung bleiben können, dann würde man sich vermutlich über vieles nicht ärgern müssen. Schade, aber ein befriedigendes Spielerlebnis sieht irgendwie anders aus.
ChrisKongTeilnehmerMother
Darren Aronofsky bietet wieder mal viel Atmosphäre. Lange ist auch einfach nicht klar, welches Genre der Film nun genau bedient. Das Ende lässt dann aber keinen Zweifel offen.
Am besten man lässt sich ohne grosse Kenntnis auf den Film ein und folgt den Geschehnissen, die sich wie ein breiter Flickenteppich aus Rätseln ausbreiten.
Dass der Film kontrovers aufgenommen wurde, ist verständlich. Und so wird am Ende manch einer seine Lebenszeit zurückfordern oder zufrieden auf den Film zurückblicken.
Mir war er etwas zu lang. Gerade gegen Ende, wenn die Ereignisse sich überschlagen, zögert er sein Finale etwas zu sehr hinaus.
Fazit, ein Film, der Zuschauer spalten wird. Auf rein filmischer Ebene ist er nicht ganz einwandfrei. Trotzdem schafft Aronofsky es, sich treu zu bleiben und weit weg von gewohnter Kost seinen Mikrokosmos zu etablieren. Seine Darsteller, auf die er zurückgreift, sind wie in all seinen Filmen top.
ChrisKongTeilnehmerLeider wird Tempel des Todes oft als reine Abfolge von Actionsequenzen abgetan. Dabei sind gerade die Screwball-Comedy-Elemente ein klare Bereicherung, z.B. die ganzen Palastszenen, in denen sich Indy und Willy annähern und dabei so von sich selbst überzeugt sind. Das alles in die Rahmenhandlung und die Action einzubetten, ist die wirklich grosse Leistung von Spielberg. Alles wirkt irgendwie organisch. Die Action kommt auch nicht so übertrieben rüber, obwohl sies ist, weil man hier noch weit vor CGI-Eskapaden geamtet hat. Und weil Teil 3 das praktisch nicht toppen konnte, ist dort das Zusammenspiel mit Connery der folgerichtige Fokus und bescherte uns eine Fortsetzung, die nochmals auf einer anderen Ebene punkten konnte, als Vater/Sohn Geschichte.
Über Teil lege ich lieber den Mantel des Schweigens. Hab den mehrmals angeschaut, erkenne dort aber eher die ganzen Mängel, denn Qualitäten, die der Film sicher auch haben mag.Leaving Neverland
Die Doku dauert ca. 4h und erzählt die Geschichte zweier Männer, die als Kinder mit Michael Jackson in Kontakt kamen. Darüber hinaus erhält man auch Einblick in deren familiäre Konstellation und welche Wirkung ein Megastar auf diese haben kann. Um es kurz zu machen, man sieht in dem Film sehr viele kaputte Menschen. Der Film ist natürlich sehr einseitig. Missbrauch ist ja nun definitiv nichts wirklich Schockierendes mehr, er findet jeden Tag statt. Aber die Auswirkungen auf die Beteiligten sind es natürlich trotzdem. Man fragt sich auch, wie ein ganzes Umfeld so in einen Bannkreis geraten kann, dass es sämtliche Warnhinweise einfach ausblendet. Da man nicht dabei gewesen ist, kann man das auch nicht wirklich nachvollziehen. Extrem finde ich dann wiederum die Reaktionen auf die Doku. Was sich da wieder an Hass entlädt, wenn das eigene Idol angegriffen wird, Worte können das kaum beschreiben und zeigt wie armselig es ist, wenn man vor solchen Götzen ehrfurchtartig erstarrt. Was auch immer passiert ist, die beiden Männer können sich glücklich schätzen, dass sie in stabilen Beziehungen leben und zumindest nach Aussen hin nicht nachhaltig zerstört wurden. So zumindest der Eindruck. Die Diskussionssendung im Schweizer Fernsehen habe ich auch verfolgt, fand die aber langweilig, repetitiv und wenig ergiebig. Da herrschte mir ein zu klares Verdikt, Künstler von der Kunst zu trennen, damit man nicht Gefahr läuft, ein schlechtes Gewissen zu kriegen. Fand das etwas billig abgehandelt. Und die Vergleiche mit Filmen, Spacey wurde erwähnt, sind nicht grad klug gewählt. Denn während Michaels Werk in erster Linie sein Produkt ist und direkt mit ihm assoziiert wird, ist ein Spacey, auch wenn er hie und da Hauptdarsteller ist, nur ein Teil eines Ganzen. Trotzdem mag ich ihn mir seither nicht wirklich ansehen. Dabei ists noch eine Sache, was passiert ist, aber die Art und Weise, wie auch er da systematisch seine Neigungen auslebte, machen aus ihm einfach kein Opfer der Umstände. Auch da gilt es zu differenzieren. Die Gelegenheit mag bei ihm der Einstieg gewesen sein, aber danach schuff er sich ein System, dass es ihm ermöglichte, sexuelle Gefälligkeiten zu erpressen. In Spaceys Fall ist es sogar noch perfider als in den meisten anderen, da er in zig Filmen mitgespielt hat, in denen das Thema sexuelle Belästigung vorkommt und moralisch thematisiert wird, z.B. LA Confidential, das Leben des David Gale, American Beauty, usw.
ChrisKongTeilnehmerEasy Rider
Ein Klassiker, den ich lange auf der Watchlist hatte. Die Entstehungsgeschichte im Bonusmaterial ist spannender als der Film selbst. Aus heutiger Sicht wirkt sehr vieles überzogen und reichlich naiv. Da ich die Zeit nicht selber erlebt habe, kann ich das aber nicht hinsichtlich Authentizität beurteilen. Auf jeden Fall wirken die Darsteller wohl nicht ohne Grund zugedröhnt, besonders Dennis Hopper.
Abseits des Trips plätschert die Handlung vor sich hin. Die Reise ans Mardigras (Karneval von New Orleans) offenbart jetzt auch keine tiefergehenden Weisheiten. Ein Spruch von Nicholsons Figur, die als Anwalt in der Ausnüchterungszelle ist, blieb aber hängen. So verspricht er den anderen beiden, dass er sie rausholen kann, fragt dann aber nach, ob sie niemanden umgebracht haben, zumindest keinen Weissen. Da schluckt man leer und denkt sich, das könnte auch heute spielen.
Der Film funktioniert besser, wenn man ihn als Zeugnis seiner Generation, bezw. der Desillusionerung selbiger betrachtet.
Die Bluray wird dem Film in kaum einer Art und Weise gerecht. Das Bild ist oft ein Graus, von der Landschaft hat man nicht viel. Die Songs könnten auch mehr Wumms vertragen.
Ich spiel da mal den Banausen, aber ein Meisterwerk erkenn ich in dem Film nicht. Da gefallen mir andere Filme aus der Ära wesentlich besser. Etwa Midnight Cowboy aus dem gleichen Jahr oder Einer flog übers Kuckucks Nest, der aber von 75 ist. Da wird das Lebensgefühl auch perfekt eingefangen, aber die Geschichten sind da irgendwie fokussierter und professioneller umgesetzt.
ChrisKongTeilnehmerThe Great Wall
Die Hollywoodisierung exotischer Mythen geht weiter. Und weil die Amis vermutlich Identifikationsfiguren brauchen, hat man mit Matt Damon und Pedro Pascal zwei davon am Start. Zhang für diesen Marvelverschnitt als Regisseur zu beauftragen, mutet irgendwie komisch an.
Der Film steuert ziemlich geradlinig aufs Finale zu und bietet keinerlei Überraschungen. Die Action ist so übertrieben wie in einem Fast & furious Streifen. Von einer schönen Kampfchoreografie, die ein wenig Anmut bekannter Hong Kong Streifen verströmt, ist man weit entfernt. Das erinnert an den Man with the Ironfists von RZA. Der war auch so bescheiden, was das anging.
Schlussresultat, macht eher wenig aus der durchaus interessanten Prämisse, die Asia-Darsteller bleiben zu blass, der Fokus ist zu stark auf Matt Damons Figur gelegt. Hat man vermutlich schnell wieder vergessen. Für Fans vom dritten Teil der Mumienreihe mit Brendan Fraser.6. April 2019 um 19:38 als Antwort auf: Vor kurzem angespielt / Welche Spiele spielt Ihr zur Zeit? #1645298
ChrisKongTeilnehmerDas entwickelt sich wirklich langsam zu einer Hassliebe. Einerseits begrüsse ich die Möglichkeit, den Spielverlauf entscheidend mitbeeinflussen zu können, andererseits verbaut man sich so auch diverse Sachen, ohne das wirklich zu wollen. Einige Entscheidungen sind einfach eher schlecht kommuniziert, was die Auswirkungen angeht. Der Effekt davon ist, dass dann gewisse Personen nicht mehr da sind, kein Handel mehr geht und Missionen eingeschränkt sind. Und es gibt keine beschissene Möglichkeit, das wieder zu korrigieren. Leider ist die Spielmechanik so schwerfällig, dass der Reiz, es ein zweites Mal durchzuspielen, komplett flachfällt. Und so ist das mMn eher reine Willkür und keine bewusste Entscheidung mehr, was das Spielprinzip ad absurdum führt. Da haben die Entwickler einfach nicht konsequent zu Ende gedacht. Allein schon die Ladezeiten machen einen zweiten Durchgang so gut wie unwahrscheinlich. Leider. Wo der Mehrwert da für Spieler liegen soll, weiss ich auch nicht. Das hat man in unzähligen Spielen, in denen man sich entscheidet, einfach besser gelöst.
ChrisKongTeilnehmerIch denke mal darauf, dass gewisse griesgrämige Briten pro Brexit gestimmt haben, ohne sich eine Platte um die Folgen zu machen, wie z. B den irischen Terror.
Genau. Wie das immer etwa so ist, wenn man aus Frust abstimmen geht. Selten was Schlaues dabei rausgekommen.
ChrisKongTeilnehmerDas ist das schöne an den Wutbürgern und Protestwählern. Die hocken alle auf einem Ast, nehmen Anlauf, stampfen auf, der Ast bricht. Ende der Geschichte.
ChrisKongTeilnehmerLäuft bei uns auf dem Staatssender mit anschliessender Diskussionssendung. Auf Pro 7 würde ich mir sowas eh nicht geben. Weiss nicht, ob ich mir das reinziehe.
ChrisKongTeilnehmerHab grad Spass mit Soundhound, einer Musikerkennungsapp. Hatte schon länger Musikstücke gesucht, das geht mit Vocals relativ einfach, aber wenns ein reines Instrumentalstück ist, eben eher schwieriger bis gar nicht. Bezeichnend, als ich es gefunden hatte, steht in den Kommentaren darunter, dass es von anderen per selbiger App gefunden wurde. Jetzt wo ich die Hintergründe kenne, hätte ich das Stück vermutlich nie gefunden, denn es ist Soulsmusik, aber von Weissen aus Schottland. Gemeint ist die Average White Band und Pick up the Pieces.
Auch geil, in der App kann man dann gleich den Song wiedergeben, entweder per Youtube, Spotify und einem anderen Dienst. Funktioniert auch mit Singen, aber dort halt eher mit Vocals.
ChrisKongTeilnehmerNa dann sieh dir Resident Evil Final Chapter an. XD
ID2 wollte ich mir vor kurzem geben, aber wirklich jeder rät mir davon ab. Hmm, das könnte es schon lohnenswert machen. *kicher*
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