ChrisKong
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ChrisKongTeilnehmerLies mal den Wiki-Eintrag dazu. Der Verleiher selbst hat den Film hochgestuft, wenn ichs recht im Kopf habe. Verwundert mich aber auch nicht, weil FSK12 für einen Horrorfilm wie eine Runterstufung wirkt. Btw. fand ich das sowieso merkwürdig, weil der Film auf einer subtilen Ebene Sexualität und Horror miteinander verknüpft und bewusst auch auf Ängste abzielt, für die gerade Jugendliche empfänglich sein dürften. Aber ja, ich fand den toll und mich stören Hommagen an die grossen Klassiker nie, solange der Film seinen Reiz nicht ausschliesslich daraus bezieht. Und das tut er nicht. Jüngere Kinogänger würden da sowieso eher The Ring als Inspiration vermuten, denn Nightmare on Elmstreet.
Hellraiser kenn ich bislang nur den ersten und fand den visuell reizvoll, zumindest damals. Oft lässt sich davon auch nicht grad viel in die heutige Zeit retten. Aber mal sehen, die White Editions warten da auch noch darauf, entdeckt zu werden.
ChrisKongTeilnehmerFast & Furious 8
Der übertriebene Actionspass geht bald in die neunte Runde und kriegt davor noch ein Spinoff. Damit gibts aktuell 3 Actionreihen, die regelmässigen Output haben, Bond, Mission Impossible und eben F&F. Und ich mag die alle.
Hier versucht man natürlich immer wieder den Vorgänger zu toppen. Dieses Mal werden die Autos von einem U-Boot verfolgt. Ja, besser nicht hinterfragen. Aber auf die Idee muss man erstmal kommen. Die Erfolgsformel bleibt sich indes treu. Aus den Vorgängern bekannte Gegner werden zu Verbündeten gemacht, die sich zum Ende hin in die Familie eingliedern. Etwas neu ist, dass zu Beginn Dom gegen sein Team arbeiten muss. Den einzelnen Figuren wurden reichlich Actionmomente eingeräumt, Tyrese und Ludacris sind für die Comedy zuständig.
Wenn im nächsten Teil ein weiterer Actionhaudegen dazukommt, dann wäre mein Favorit Sly. Dann können er und Statham unter sich ausmachen, wer der bessere Frankenstein ist in einem Todesrennen. 🙂
ChrisKongTeilnehmerMatrix ist so ein Grenzfall. Das Problem ist, dass dort so getan wurde, als wäre es von Anfang an eine Trilogie gewesen. Da wollte man unbedingt das Gefühl generieren, etwas zu verpassen, nicht das ganze Puzzle zu kennen. Betrachtet man das als ein Produkt, ist das Experiment wohl misslungen. Für mich fühlen sich die beiden Fortsetzungen aber eher als Erweiterung an und nicht die Fortführung der Geschichte.
Ich seh aber immer noch nicht, warum der erste Teil dann darunter leiden sollte. In welcher Form denn? Finanziell spielt es eine untergeordnete Rolle, da ist der Zeitabstand auch massgebend. Der erste Matrixfilm wurde schon lange ausgewertet, ehe Teil 2 ein Thema war.
Dass sich die Wertungen nach Teil 2 nach unten korrigiert haben, kann ich mir jetzt auch nicht vorstellen.
Dass eine Reihe in Relation zum besten Teil mit steigender Zahl an Fortsetzungen abnimmt, ist eigentlich logisch. Oft profitiert sogar der beste Teil davon oder man besinnt sich wieder auf diesen. So war es zumindest die Idee an James Camerons Aliens anzuknüpfen, bis Blomkamp von Scott ausgebremst wurde. Oder Cameron zum Zweiten, der nächste Terminator schliesst auch da an den besten Teil an.
ChrisKongTeilnehmerAn eine exklusive Auswertung von Disney glaub ich nicht. Warum auch? TV-Lizenzen bringen weiterhin Geld. Und allein wegen der Marken glaub ich auch nicht an eine totale Dominanz. Irgendwann stellt sich da eine Müdigkeit ein, da müssen frische Inhalte her. Von der Qualität her müssen die erst mal etwas abliefern, dass auch nur annähernd HBO oder Netflix Qualität hat. Da Disney+ auf familientauglich gebürstet wird, seh ich da schon die ersten Probleme. Also wäre nur ein Abo interessant, das auch die erwachsenen Kanäle wie Hulu oder so beinhaltet.
Ich sag da abwarten, wie sich das entwickelt.
ChrisKongTeilnehmerIch glaube nicht, dass eine Fortsetzung prinzipiell dem Ruf eines Vorgängers schadet. Aber ich bin auch nicht der Meinung, dass es gerade zu solchen Filmen Fortsetzungen braucht. Bestes Beispiel, Trainspotting 2.
ChrisKongTeilnehmerWie? Du wolltest das Video da oben zitieren? Hoffentlich nicht. Die Seitenperformance ist auch so schon nicht das Gelbe vom Ei, da brauchts keine doppelten Dinger.
ChrisKongTeilnehmerTurbo Kid
Ich hatte zwar nie ein BMX, aber schon in relativ jungen Jahren die Mad Max Filme gesehen. Teil 2 aber vor dem ersten. Ich erwähn das, weil ich eine ähnliche Affinität bei den Machern vermute. Wir spielten immer mal wieder in einem nahegelegenen Schrottplatz und einem Kiesdepot. Das kommt dem Setting des Films recht nahe. Eigentlich leben sie hier kindliche Fantasien aus und machten einen Film draus. Und so kommt er denn auch rüber, reichlich naiv und in dem Wissen, dass man ganze Teile des Films mit der eigenen Kindheit assoziiert.
Dazu kommen noch ein paar übertriebene Splattereffekte und fertig.
Die Darsteller passen perfekt in das Szenario. Michael Ironside ist dabei ein Kuriosum. Er spielt in einem Film mit, in dem die Gliedmassen nur so durchs Bild fliegen und bleibt ausgerechnet davon verschont??? Leider kommt er nicht so ganz an die Coolness von Dennis Hopper in Waterworld ran, auch wenn das Aussehen deutlich davon inspiriert ist.
Hätte ich in den 80ern einen Film mit Endzeit-Thematik gedreht, dann hätte er so aussehen können. Und genau das macht den Charme und Reiz dieses Films aus.
Wer keine Art von Verbundenheit zur Umsetzung des Themas aufbauen kann, der wird sich vielleicht eher wundern, was das soll. Unter den Aspekten, nach denen gängig Filme beurteilt werden, kann der Film kaum irgendwelche Ansprüche befriedigen. Aber das will er auch gar nicht. In der Unprofessionalität liegt hier der Reiz. Und der wird gnadenlos verfolgt.
ChrisKongTeilnehmerAlles was ich zu Teil 3 gelesen hatte, klang schon nicht sehr gut oder machte mir die Reihe nicht grad schmackhaft. Das Wohlwollen war also schon praktisch stehend K.O. Die News zur neuesten Variante ist dann der Gnadenschuss.
Irgendwann wird EA die übriggebliebenen Spieler in Umerziehungslager stecken, damit alle auf den Kurs einschwenken.
ChrisKongTeilnehmerWer spricht denn von einer technisch aufgebohrten Version? MMn sollte die Haptik überarbeitet werden. Es wird sowieso sowas kommen, tat es immer. Und bislang war noch fast jede Revision besser als das Ursprungsmodell bei Nintendo.
ChrisKongTeilnehmerIch seh da keinen Mehrwert, eine Eigenbastel-VR-Brille aufzusetzen, um damit Augenkrebs von Zelda zu kriegen. Klingt nach Spielerei. Bin eher gespannt, was Nintendo zur E3 raushaut. Im Minimum eine revidierte Konsole und ein oder zwei Überraschungen wären nett. Und mit Überraschungen sind nicht die MP Trilogy oder andere olle Kamellen gemeint.
11. April 2019 um 16:30 als Antwort auf: Vor kurzem angespielt / Welche Spiele spielt Ihr zur Zeit? #1645613
ChrisKongTeilnehmerHmm, da noch keine abschliessende vorliegt, kann ich mir ein meilenweit noch nicht so wirklich vorstellen. Sonst hätte ich es gar nicht mehr gespielt, was nicht der Fall ist. Aber die Unzulänglichkeiten werden verhindern, dass ich es ein zweites Mal spielen werde. Wie gesagt, der Maniactest ist komplett fürn Arsch und weist da eben auch nicht auf die Schwächen hin. Darum thematisiere ich diese vermutlich generell stärker. Witzigerweise stör ich mich dafür kaum an der tristen Grafik, die zum Teil eher PS2 Niveau hat. Aber auf der XBox sind die Ladezeiten nervtötend, das kann ich dir versichern. Und dafür kann ich keine uneingeschränkte Empfehlung machen. Ebenso die Willkür im Gameplay.
Aber wie hast du das geschafft, alle Charaktere im ersten Anlauf zu verschonen? Das würde mich mal interessieren. Ich seh das Trial and Error Prinzip kritisch, wenn das Spiel jede Entscheidung unumkehrbar macht. Und mit einem Guide zu spielen, kann mMn nicht Sinn der Sache sein.
Wenn du auf komfortable Spielerlebnisse wert legst, dann lass die Finger davon. Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Switch-Version dann besser sein soll, eher graut mir, wenn die das schon mit der Power von PS4 One nicht hinkriegen. Hatte jetzt auch schon den 6. Absturz im Game. Das ist nicht weiter tragisch, weil das Spiel eh permanent speichert, aber dann darfst du jedes Mal wieder minutenlang warten, bis du wieder im Spiel bist. Und mir ist das sicher die Hälfte der Zeit im Menu passiert, gar nicht während der Action im Spiel.
ChrisKongTeilnehmerThe Post – die Verlegerin
Ähnlich wie Spotlight steht hier auch der Kampf der Journalisten im Vordergrund, auch wenn hier stärker die Seite der Besitzer beleuchtet wird und deren Verstrickungen in die Politik. Auch dieses Werk von Spielberg hat eigentlich keinerlei Längen und wirkt zu jedem Zeitpunkt interessant. Dabei halten sich die dramatischen Zuspitzungen in Grenze. Die US Regierung lässt nichts unversucht, um Enthüllungen zu verhindern, die sie in ein schlechtes Licht rücken und schiebt den Vorwurf des Verrats von Staatsgeheimnissen vor. Die Verlegerin, wie immer sehr gut porträtiert von Meryl Streep, steht nach dem Börsengang der Washington Post vor dem Zugzwang, abzuliefern und kann sich einen Rechtsstreit mit der Regierung nicht leisten. Sie macht eine Güterabwägung und trifft eine Entscheidung. Dass da natürlich reichlich Pathos mitschwingt, verwundert kaum. Sieht man sich aber die nach wie vor sehr unbefriedigende Lage in den meisten, gerade den bevölkerungsreichsten Ländern der Erde an, kann man eine freie Presse nicht hoch genug einschätzen. So ist denn auch dieser Kampf, den die Post zusammen mit der Times ausficht fundamental für die Vereinigten Staaten. Ein ähnliches Thema hat Forman schon in Larry Flint verarbeitet. Der gefiel mir sogar noch ein paar Ecken besser, weil er das Thema nicht so bieder abarbeitet, wie das hier der Fall ist. Den Vorwurf muss sich Spielberg durchaus gefallen lassen. Der Film wirkt durchaus so, als sei er aus der Zeit gefallen.
Am Ende kommts zur erwarteten Überleitung, auf die ich insgeheim gehofft habe. Schliesslich sollte Nixon nach der McNamara Studie nochmals Schlagzeilen machen. ^^
Fazit: Ein Biopic ist es nicht, weswegen der deutsche Titel, die Verlegerin, irgendwie auch unpassend ist. Aber eine weitere Geschichtsstunde aus dem Hause Spielberg, interessant aufbereitet innerhalb seiner doch eher konventionellen Machart. Die Darsteller sind immer sehr gut gewählt. In Nebenrollen glänzen Bob Odenkirk als Reporter und Bruce Greenwood als McNamara. Greenwood durfte gar schon Kennedy spielen in 13 Days mit Kevin Costner, hier wird er auf den Verteidigungsminister degradiert.
Es stehen noch ein paar Spielberg Geschichtslektionen auf dem Programm, allen voran Schindlers Liste, den ich nur zum Teil gesehen habe. Weiter sind da noch Lincoln und War Horse.
ChrisKongTeilnehmer
ChrisKongTeilnehmer
Hier mal ein Bild von einem Asshole, das die Relativitätstheorie auch bestätigt. Zumindest sind die Jobs in seinem Umfeld relativ unsicher.
ChrisKongTeilnehmerIndependence Day 2
Kurz gesagt, käsig und pathetisch. Der Film hat ehrlich nix zu bieten. Sogar im Vergleich mit ähnlichen Filmen ist der hier einfach nur langweilig. Er unterhält nicht mal auf der Ebene, wie es so stümperhafte Werke wie Resident Evil machen. Die Ausserirdischen sind zurück, noch stärker aber nicht schlauer. Müssen sie auch nicht, denn die Menschen sind es auch nicht. Will Smith hat richtig entschieden, da nicht mehr mitzumachen. Ansonsten gibts ein Wiedersehen mit vielen Darstellern des Originals. Bei dem einen wirds aber vielleicht ein Effekt gewesen sein. Meine Robert Loggia ist schon länger verstorben.
Das Original ist ehrlich gesagt auch kein Highlight, aber doch um einiges besser. Wer die Cola Light von Bay braucht, der sieht sich das an, alle anderen brauchen den nicht wirklich. -
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