ChrisKong

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  • als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1645276
    ChrisKongChrisKong
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    Dune

    Versionswirrwarr. Ähnlich wie bei Natural Born Killers gibt es hier gefühlt hundert Fassungen. Hier haben wirklich nur noch Experten den Durchblick. Ich kenn da einen aus einem anderen Forum, der hat mir eine französische Fassung nahegelegt, die Bild und Ton in Bestform vereinen soll. Etwas, was die Tonnen an anderen Fassungen eben nicht geschafft haben. Auf deutschen Ton muss man dann allerdings verzichten. Ich hab mir die franz. Fassung bei amazon.fr bestellt gehabt. Da ich jetzt nicht die ganzen anderen Fassungen kenne, kann ich keinen Vergleich ziehen und eben nur diese hier beurteilen.
    Erwartungsgemäss reisst der Ton keine Bäume aus, was die Räumlichkeit und Druck angeht. Aber dem Alter entsprechend hat der Film sicher auch zur Premiere nicht besser geklungen.
    Das Bild ist frei von Verunreinigungen, der Bildstand ist ruhig und die Körnung variiert etwas. Ich hab schon älteres Material gesehen, das mehr Schärfe offenbart hat, aber motzen kann man hier nicht wirklich. Die detailverliebten Sets profitieren sichtlich davon. Die Special Effects naturgemäss weniger. Aber das Artdesign gefällt mir nach wie vor und man kriegt eine gute Vorstellung davon, dass Villeneuve sicher Anleihen machen wird in seiner Version, gerade wenn ich an Bladerunner denke.
    Nach meinem Dafürhalten profitiert der Film sogar von seiner deutschen Synchro, denn einiges wirkt im Original eher etwas laienhaft. Aber das ist zu verschmerzen. Finds immer noch schade, hat man nicht eine Serie draus gemacht. Hier würden mich die Hintergründe der einzelnen Häuser interessieren, das Potential wäre riesig. Aber nu, müssen die beiden Kinofilme erstmal reichen. Hoffentlich kann die Villeneuve in seinem Sinn realisieren.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1645271
    ChrisKongChrisKong
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    Es gibt da wohl verschiedene Aspekte. Ich bin beispw. sehr empfänglich für okkulten Grusel, andere Leute in meinem Umfeld lässt das absolut kalt. Hier ist das narrative Element weitaus weniger bedeutend, denn die Stimmung des Films. Und ganz ehrlich, die kann sich mMn nicht an einem Laptop oder Display ohne entsprechende Akustik entfalten. Darum die Frage mit der Soundanlage.
    Weiter, was du erwähnst, Spartan, ist die Frage, ob es zuträglich ist, Horrorfilme als Gruppenerlebnis zu konsumieren. Ich weiss nicht, ob das bei Rudi der Fall war, klingt ein bisschen danach.
    Was der Film mMn besser macht als div. Vertreter, er liefert keine Erklärung, in dem Sinn, dass das Phänomen greifbar gemacht wird, anders als bei the Ring, wo es ja eine Enthüllung des Hintergrunds gibt. Hier bleibt man im Dunstkreis einer urbanen Legende und verlässt diese nicht.

    Meg

    Jason Statham kämpft gegen kryptozologische Monster. Der Film nimmt sogar ein paar Anleihen bei dem von mir geschätzten Deep Blue Sea, ist aber durchaus eigenständig. Die Horrorelemente sind vergleichsweise brav, der Film trotzdem spannend. Hier hat man wenigstens mal wieder einen Cast, der auch sympathisch rüberkommt. Die positive Chemie spürt man in vielen Szenen deutlich. Sogar die Darstellerin des jungen Mädchens nervt zu keiner Zeit und macht ihre Sache mehr als gut. Bin ehrlich positiv überrascht von dem Film. Klar, die Handlung ist flach, die Logik lassen wir mal lieber weg, auch dass der Megalodon eher im Intelligenzlimbo mit der Crew wetteifert. Ich mein, man muss ja kein Physik Genie sein, um zu erahnen, dass ein beissfester Käfig nix bringt, wenn der an wenig zugfesten Drahtseilen und Kränen befestigt ist.
    Am Ende rettet Statham den Tag. Ich hab eine Sharknadobox zu Hause, aber bislang nie Bock gehabt, mir einen davon anzusehen. Bei Tier-Horror sollte es mMn doch auch ein gewisses Niveau haben, sonst langweil ich mich schnell. Und einen auf Trash machen, wirkt in meinen Augen oft eher bemüht, als dass es hilft.
    Etwas enttäuschend ist die Tonspur, hier hat Warner für einmal eher nicht so aus dem Vollen geschöpft. Brachial kommt das nicht so richtig rüber. Noch immer ist es so, dass zu wenige Filme da genug herausholen, aber oft halt nur in der synchronisierten Fassung das Problem anzutreffen ist.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1645252
    ChrisKongChrisKong
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    Habt ihr vielleicht keine gute Soundanlage zuhause?

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1645214
    ChrisKongChrisKong
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    Stimmt. Der Film ist so hohl, dass er halt auf andere Art und Weise unterhält, nicht so, wie es gedacht war. 🙂

    It Follows

    Ich glaube SFN hat den mal empfohlen oder zumindest was dazu geschrieben. Ich wusste im Vorfeld absolut nichts zu dem Film. Was sofort auffällt ist der starke Score, der ähnlich wie bei Mandy sehr viel zur Horrorstimmung beiträgt. Maniac mit Elijah Wood punktete auch stark auf dem Level. Guter Sound gehört zum Horrorerlebnis einfach dazu. Hier entfaltet sich der Grusel in einem ordentlichen Tempo. Der Film legt gleich los und nimmt schon einiges vorweg. Dazu kann man unterschiedlich stehen. Das Ende erhält so letztlich eine weniger ambivalente Note. Die Schlusseinstellung atmet wie der gesamte Filme das Flair älterer Horrorstreifen. Dennoch wirkt er topmodern. Etwas irritiert mich das zeitliche Setting. Die Kids schauen in Röhren TVs, die ziemlich alt anmuten, aber eine der Damen nutzt sowas wie einen Kindle. Die Karren geben auch nicht wirklich viel Aufschluss. Telefone sind auch ältere Modelle, Handys gibt es keine. Wohl auch, damit niemand die Ereignisse filmen kann.
    Und ob mans glaubt oder nicht, der Film hat eine FSK12 Freigabe erhalten (vgl. dazu auch den Wiki-Eintrag des Films).
    Auf dem Bluray Cover wird er wieder mal als Horrorfilm des Jahres angepriesen. Ich glaub so viele Jahre, wie es Horrorfilme des Jahres gibt, existieren gar nicht. Auf jeden Fall ist das ein toller Horrorfilm, der fast nichts falsch macht und eine Anspannung erzeugt, die bis zum Ende durchhält. Thematisch und stilistisch kann man ihn Sachen wie The Ring zuordnen.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1645207
    ChrisKongChrisKong
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    Resident Evil Final Chapter

    Zeit für ein bisschen Trash. Der Film ist glaub ich der übelste aller Resident Evil Filme, die CGI Animationsstreifen eingeschlossen. Irgendwie wurde da auch kein richtiger Anschluss mehr an den vorherigen Teil gemacht, wenn ich mich recht entsinne, blieb das Schicksal einiger Figuren offen. Vermutlich hatten div. Darsteller einfach auch keinen Bock mehr auf diesen Blödsinn.
    Naja, also die Menschheit ist auf ca. 4000 Leutchen runtergeschrumpft, warum auch immer. Das erste, was Alice macht nachdem sie reaktiviert ist, ist die Zahl drastisch nach unten zu drehen. Auf jeden Fall sollen die letzten verbliebenen Menschen auch noch von der Erde getilgt werden, warum auch immer.
    Ein paar der letzten Überlebenden finden sich in Racoon City, warum auch immer. Diese beschliessen mit Alice in den Hive einzudringen. Der wird umgehend von Wesker geschlossen.
    Die Überlebenden eilen dorthin, natürlich ist der Hive offen, warum auch immer. Aber kaum sind sie drin, wird er doch geschlossen. Erwähnte ich schon, dass im Intro Alice von einem Drachen attackiert wird? Auch da, warum auch immer es auf einmal Drachen gibt….
    Irgendwann tauchen dann noch sowas wie Las Plagas Hunde oder dgl. auf, die Wesker aktiviert. Diese bleiben vor dem Hive auf einmal stehen, ihr ahnt es, warum auch immer. Alice so zu den anderen, da muss was drin sein, wovor die Angst haben. Aber ehrlich gesagt taucht das etwas reichlich spät auf und ist so gefährlich wie ein Zombie. Warum die Bioweapons sich voreinander fürchten sollen, weiss ich nicht. Der Film liefert eh kaum Erklärungen ab. Man geht einfach davon aus, dass die Action genug davon ablenkt.
    Gegen Ende gibts dann noch wenig überraschende Enthüllungen. Einen emotionalen Impact entwickeln sie nicht, weil der ganze Film den Charakteren praktisch keinen Platz einräumt. So ist denn auch das Schicksal der div. Figuren mehr oder weniger egal.
    Im Hive angekommen, werden dann auch wieder ein paar Bodyhorror-Fallen aktiviert, die man aus dem Vorgänger kennt. Der Strom fällt aus und an, wenn es dramaturgisch sinnvoll ist.
    Irgendwann wird dann auch noch enthüllt, dass die Apokalypse eigentlich geplant war, um die Erde zu säubern, aber die Infrastruktur zu erhalten. Infrastruktur erhalten? Ach darum sieht die Welt wie eine Fallout-Fantasie aus? Aber Umbrella hat für eine Elite aus Reichen Mitgliedern der Corporation vorgesorgt mit Cryokapseln, warum auch immer die eingefriert sein wollen. Vermutlich baut sich die Infrastruktur ja wieder von selber auf?
    Es gibt aber einen Silberstreifen am Horizont, die Red Queen ist gar nicht so böse, kann Menschen eigentlich nicht verletzen, ausser es sind grad 10 Milliarden am Stück oder sie dringen in den Hive ein oder was auch immer. Doch hilft sie Alice, Dr. Isaacs aufzuhalten, weil sie selber nicht gegen Umbrella-Mitglieder vorgehen kann.
    Wesker scheint von seinen Skills auch keine mehr zu haben und wird im Endgame einfach so abgefrühstückt, warum auch immer.
    Mit dem Antivirus, von dem es natürlich nur eine Ampulle gibt, warum auch immer, kann alles gestoppt werden. Aber da Alice selber vom T-Virus infiziert ist, würde das Freisetzen auch ihr Ende bedeuten, klingt logisch. Also muss sie sich opfern. Natürlich wird das Antivirus freigesetzt und die Horden an Zombies fallen sogleich um. Ich glaube nicht mal das stärkste Giftgas könnte eine Horde von, was auch immer, in der Grösse von nem Quadratkilometer binnen einer Sekunde flach legen. Aber vielleicht waren die Zombies auch von den harten Drehtagen in der Wüste müde? Egal, am Ende, oh Überraschung, ist Alice geheilt und musste gar nicht geopfert werden. Es gibt ja noch sehr viel zu tun, wie sie selber sagt. Und schon fliegen noch mehr von den Drachendingern ein, die sich bis zum Finale versteckt hielten, warum auch immer.
    Im Bonusmaterial wird Paul W.S. Anderson nicht müde zu betonen, dass es die langlebigste Reihe auf Frauen basierter Action ist. Nur schade, mussten sich die Frauen durch so einen Müll kämpfen. Dann lieber weniger Teile, wie bei Alien, dafür mit besseren Drehbüchern.
    Es tauchen dann neben Alice noch weitere Klone auf, warum auch immer. Ist vermutlich einfacher, sich so aus einer Sackgasse herauszuschreiben. Nachdem Finale wird eingeblendet, Written and Directed by Paul W.S. Anderson. Damit hat er sich ein Denkmal gesetzt. Oh, und nicht wegen der Frauen basierten Action, sondern weils die langlebigste Reihe ist, die auf seinen schwachsinnigen Drehbüchern basiert. Auch ein Kunststück.

    So als Gesamtfazit, bleibt zu sagen, dass die Reihe ein Paradebeispiel ist, wie man das Ausgangsmaterial, das ja selber schon eher Trash ist, weiter korrumpieren und bis zur Unkenntlichkeit verunstalten kann. Dass die Zombies nun plötzlich rennen, warum auch immer, oder Motorrad fahren (in einem der Vorgänger, warum auch immer), wird durch das Auftauchen von diesen völlig artfremden Drachen noch getoppt. Ok, vielleicht taucht so ein Mist in einem der Teile auf, die ich nicht gespielt habe, aber im Film wirkt das wie ein weiterer Fremdkörper, der wie eine Anbiederung an Herrschaft des Feuers anmutet. Vielleicht hätte Anderson eben auch gerne mal mit guten Darstellern gedreht und ist da ein bisserl neidisch drauf, dass es in seinen Genre-Verwurstungen nur für die B-Prominenz und das Eheweib gereicht hat.
    Meine Empehlung, seht euch das Finale an, wenn ihr noch nicht durch die Vorgänger verschreckt wurdet, warum auch immer. 🙂

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1645197
    ChrisKongChrisKong
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    Indiana Jones verdankt er wohl auch dem Knebelvertrag von Tom Selleck bei Magnum. Eigentlich wollten die Ford nicht auch noch in dem Indy Franchise in der Hauptrolle, bezw. Ford musste dazu wohl eher überredet werden.
    Ich hoffe immer noch, dass die Indy 5 canceln, weil an einer Demontage der Figur bin ich nicht interessiert. Dann sollen die lieber einen Reboot machen, den Stoff neu interpretieren. Mmn wäre Bradley Cooper dafür die Idealbesetzung, weil er ebenfalls den Collegeprofessor seriös geben kann und doch wie ein alter Lausbub wirkt.
    Ha, und wenn man Bradley Cooper as I…. eingibt bei Google, kommt schon die richtige Auswahl. Scheinbar gibt es schon ein paar Seiten, die die selbe Idee hatten. Die Vergleichsbilder sind durchaus bemerkenswert. Einfach mal anschauen.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1645156
    ChrisKongChrisKong
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    The Founder

    Michael Keaton spielt Ray Croc, ein Name, den vermutlich eher die wenigsten kennen. Als eher erfolgsloser Vertreter, gerät er über einen Auftrag für einen Multi-Milchshake-Mixer an die Brüder McDonalds. Der Rest ist sozusagen Geschichte.
    Im Verlaufe des Films erlebt man, wie aus dem findigen und enthusiastischen Geschäftsmann, ein skrupelloser Wolf im Schafspelz wird, der jeglichen Anstand verloren hat. Das Faszinierende an dem Film ist, wie er den Zuschauer ein Stück weit mitfiebern lässt, um ihn dann mit den negativen Tatsachen zu konfrontieren.
    Nachdem ich selbst vor kurzem 2 mal durch die US and A getingelt bin, kam mir vieles sehr vertraut vor. Da ist zum einen diese Leidenschaft für eine Sache, diese Begeisterung. Auf der anderen Seite die harte Arbeit und die vielen Rückschläge.
    Am Ende müssen sich die beiden McDonalds Brüder eingestehen, dass sie nie eine realistische Chance hatten, ihr Konzept aufrecht zu erhalten, weil es in der Geschäftswelt vor Haifischen wie Ray Croc nur so wimmelt.
    Interessant ist, dass in den Staaten aktuell wieder Takeaways sehr erfolgreich sind, die das ursprüngliche Konzept der Brüder McDonalds umsetzen, nämlich Qualitätskontrolle auf allen Stufen. Denn von den leckeren Hamburgern im Film, ist in der Realität nix übrig geblieben. Wer sich in den USA auf die Weise verköstigen will, geht in einen InandOut, Five Guys oder andere.
    Der Film verströmt viel Zeitkolorit und mixt das mit der Charakterentwicklung. Fans von Filmen wie Thank you for Smoking, Fast Food Nation und ähnlichen Filmen, erhalten hier einen erhellenden Einblick in die Welt des Franchising rund um McDonalds und ein paar Fakten, die die meisten vermutlich nicht gewusst haben. Für Fans von McDonalds ist der Film vermutlich nichts. 🙂
    Michael Keaton hat mit seinen letzten paar Engagements wirklich ein Top-Comeback hingelegt. Darauf einen Käfersaft aus Instantpulver.

    ChrisKongChrisKong
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    @Bort

    Ich hab nochmals den Maniactest hier nachgelesen von Max Wildgruber, den ich ansonsten sehr schätze. Aber warum der Test hochgejubelt wird, erschliesst sich mir nicht. Der ist nämlich schlicht eine Promo für das Spiel und geht null auf die genannten Kritikpunkte ein oder warnt im Ansatz vor den Unzulänglichkeiten. Er habt einzig das Positive hervor, das ich in weiten Teilen auch so sehe, sonst hätte ich bereits aufgegeben. Aber ist das Sinn und Zweck eines Tests? Diese Funktion des Heissmachens ist der von Previews und Trailern. Ein Test sollte schlicht und ergreifend sämtliche Aspekte berücksichtigen. Ich kann die einzelnen Punkte für mich immer noch selber gewichten. Beispiel Ladezeiten. Ich hasse Ladezeiten. Nur finde ich sie in einem Spiel wie Fallout 4 absolut erträglich, weil das Spiel auch etwas andere Dimensionen hat und man wenigstens nicht nur ein starres Bild hat und auch nicht ewig dauern.
    Man sollte zudem bedenken, dass ich hier nicht die Dayone Version spiele, d.h. das Game ist schon eine ganze Weile am Markt. Da erwarte ich einfach mehr als so eine lausige Performance. Wie gesagt, davon steht nichts so wirklich im Test.
    Anstatt das Game mit all dem Kram förmlich zuzumüllen, hätten die Entwickler sich auf gewisse Sachen beschränken sollen, die dafür aber besser umsetzen müssen.
    Nein, bei aller Liebe, das ist kein guter Test.

    ChrisKongChrisKong
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    Also das Spiel macht es einem echt nicht leicht, es zu mögen. Den Skillbaum nur neben einem Bett zu nutzen, nervt. Leider ist die Karte auch nicht grad der Gipfel der Orientierung, weil oft Durchgänge von einer Seite versperrt sind, die Gegenden oft ähnlich aussehen und man dann im Kreis rumirrt. Generell hab ich das Gefühl, dass mit dem ganzen Backtracking die Spielzeit gestreckt werden soll. Auch nett, sind Feinde da, können Türen gar nicht mehr aufgemacht werden in andere Bereiche. Und da die Penner natürlich dauernd respawnen, prügelt man sich durch das Spiel, während man eigentlich nur den richtigen Weg sucht.
    Aber das wirklich Nervige sind die üblen Ladezeiten. Im Falle eines Ablebens wartet man gern mal eine Minute. Mittendrin bricht irgendwie der Ladevorgang auch ab und gar nix geht mehr. Wechselt man zu schnell einen offenen Bereich, wird auch nachgeladen. Kenn das aber schon von TR. Kaum besser, wenn man ein separates Gebäude betritt. Spielabstürze hatte ich auch schon. Dontnod hat sich mit dem Spiel einfach eindeutig übernommen. Hier wäre weniger einfach mehr gewesen. Das ganze Crafting von Seren und dem ganzen Mist hätte man nicht komplizierter aufdröseln können. Man sammelt einfach div. Kram ein und hofft dann, dass es für das reicht, was man gerade benötigt.
    Hoffentlich lernt das Studio aus den ganzen Fehlern. Einige Ideen sind wirklich ausgezeichnet. Nur sollte man sich nicht über exzessive Ladeschirme nerven müssen.

    als Antwort auf: Smalltalk #1645129
    ChrisKongChrisKong
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    Wie gesagt, im Endeffekt ein Eigentor.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1645106
    ChrisKongChrisKong
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    @Ghostdog

    Der Titel kommt mir bekannt vor, ein Film? Werd ich mir mal ansehen.

    Triple 9

    Schön in der Tradition von Streifen wie Training Day und Dark Blue, dürfen auch hier wieder mal Cops ran, die dreckiger sind als die ganzen Kriminellen, die sie jagen. Kate Winslet glänzt als eiskalte Russenlady.
    Die Endabrechnung erfolgt denn auch den Genre-Konventionen folgend sehr blutig. Wieder einmal ist Woody Harrelson dabei, wusste bis der Film lief, nicht mal, dass er mitspielt. Fast kommts mir so vor, als hätte ich Harrelson im Auge und krieg ihn da nicht mehr raus. Wie immer performt er über Durchschnitt, aber die Rolle selbst ist ehrlich gesagt dumm und unglaubhaft geschrieben. Dass ein Cop im oberen Kader so versifft haust und ein veritabler Junkie ist, wirkt nicht grad nachvollziehbar in der Geschichte.
    Der Titel des Films führt vom Code für Officer Down her und soll als Ablenkungsmanöver für einen letzten erzwungenen Coup herhalten.
    Das Verhalten der korrupten Cops ist da stellenweise auch eher merkwürdig aber noch nicht so sinnbefreit wie das der Russenmafia. Ohne wirkliche Not die angeheuerte Truppe zu verärgern, wenn man doch auch so Druckmittel hat, wirkt schlicht dumm und schon gar nicht zielführend.
    Das trübt ein wenig die Spannung. In einer Liga mit den genannten Vorbildern spielt er definitiv nicht. Aber er ist weit besser als die zahlreichen Direct-to-DVD Flics, bei denen einem das Gesicht nach der Hälfte einschläft. Die Darsteller alleine reissen schon viel raus, können aber nicht alle Schwächen im Skript überspielen.
    In dem ganzen Sumpf ist Casey Affleck sowas wie der aufrechte Ritter. Dadurch geht aber viel Ambivalenz seiner Figur flöten, die hier besser gepasst hätte.
    Wenn alle Elemente eines Films passen, dann schaut dabei vielleicht eines Tages wieder ein Film vom Kaliber eines Heat heraus in dem Genre. Und obschon ich dem Film attestiere, dass er unterhaltsam ist, so ist er von diesem so weit entfernt, wie ich von den Fidschis. 🙂

    als Antwort auf: Gernseh-Serien #1645036
    ChrisKongChrisKong
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    Sry, ich hab Staffel 5 gesehen. Was da richtig übel sein soll, wüsste ich zu gerne. Staffel 4 soll etwas umgeschnitten worden sein, Hauptkritikpunkt waren die ganzen Episoden, die sich nur auf eine Figur konzentrierten. Das fand ich auch nicht so prall. Staffel 5 kehrt aber wieder zu den Stärken der Serie zurück. Einige der Jokes werden aber zu sehr ausgeschlachtet. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau. Sie ist auch dann noch besser geschrieben als die meisten anderen. Aber Quereinsteiger werden nicht belohnt. Um die ganzen Anspielungen zu verstehen, muss man die Serie schon kennen, sprich von Anfang an dabei sein. Da sind andere Serien natürlich viel zugänglicher, auch wenn sie eine fortlaufende Geschichte erzählen, wie etwa My Name is Earl. Die gefiel mir auch sehr gut und bin immer noch enttäuscht, dass man die Serie um ein Finale beraubt hat. Und die hatte mit der Halbkoma-Phase von Earl auch einen schwachen Part.

    als Antwort auf: Meckerweide #1644990
    ChrisKongChrisKong
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    Sieh dir mal Hasan Minhaj an. Sein Patriot Act ist ähnlich aufgebaut. Gibt Episoden auf Yt, das volle Programm mit allen Episoden auf Netflix. Hab alle gesehen, wirklich top und sogar noch etwas nerdiger.

    ChrisKongChrisKong
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    Ja, bislang gibts dafür auch keinen Anlass. Ich gebe halt nur schnell den ersten Eindruck wieder und das sind eben oft Sachen, die mir erst negativ auffallen. Die Feinheiten kommen ja erst mit der Zeit zum Tragen. Grundsätzlich spiel ich die meisten Spiele durch, ausser es ist wirklich kein Fun mehr. Schwächen nehm ich schon in Kauf, solange sie nicht essentiell sind.
    Ich will mich jetzt nicht unter Druck setzen, aber ich hoffe, ich bin bis zum Start von Days Gone damit durch bin. Denn das wäre das nächste Spiel, auf das ich Lust habe.

    als Antwort auf: Meckerweide #1644979
    ChrisKongChrisKong
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    Habs vor ein paar Minuten gesehen, wie immer köstlich präsentiert. ^^

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