ChrisKong

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  • als Antwort auf: Resident Evil 2 Remake (Spoiler) #1635822
    ChrisKongChrisKong
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    Der findet einen immer. Still stehen, hinter Regalen brachte auch nix. Hab das mal ausprobiert. Die Regale sind nur dazu da, an ihm vorbeizukommen. Dass er nach einem Schlag still steht und sich auf die Brust klopft, ist wohl eine Designentscheidung, um das Fehlen eines Ausweichmoves zu kompensieren, könnt ich mir vorstellen.

    Ich akzeptier Resident Evil aber als Horror-Adventure, als ein Action-Game funktioniert es für mich eher weniger. Es müsste aber massivst umgestaltet werden dafür und wäre dann einfach ein anderes Spiel.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1635821
    ChrisKongChrisKong
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    Kann ich Lofwyr nur zustimmen.
    Was auch oft noch in den Köpfen der Leute irgendwo festhängt: Anime=Hentai, bzw. Tentakelmonsterfilme.

    Sry, das ist jetzt aber blödes Klischeedenken. Ich glaube nicht, dass Anime auch von einer grösseren Masse damit assoziiert wird, aber es entspricht wohl in etwa der Nerd-Vorstellung, wie andere, die dem nicht zugeneigt sind, denken könnten.

    Die Zeichentrick ist was für Kinder, halte ich da für wesentlich verbreiteter, gerade bei älteren Semestern. Frag die mal was Hentai ist, die werden da stumm bleiben.

    Der Mehrheit gehen Trickfilme für Erwachsene wohl ähnlich am Arsch vorbei wie Arthouse-Filme.
    Bei Anime ist die Entwicklung im deutschsprachigen Raum auch eine gänzlich andere als bei den direkten Nachbarn. Hier kannte man ja Heidi, Nils Holgersson und die nahm man nicht mal als japanische Trickserien wahr. Andere Sachen liefen erst sehr viel später. Da war man in französischsprachigen Regionen schon Jahre weiter. Ich kam schon früh in Kontakt mit Astro le petit Robot, hier bekannt als Astroboy, auch Dragonball lief dort Jahre vorher, gab sogar ins französisch übersetzte NES Spiele zu Dragonball.

    Wie gesagt, ich glaube es hat mit der persönlichen Entwicklung zu tun, wie stark man sich angesprochen fühlt. Und diese wird ja vom Umfeld mitbeeinflusst. Als Animes im deutschsprachigen Raum so richtig zündeten, mit Mila und Sailor Moon, da war ich schon komplett aus dem Thema Zeichentrick raus. Meine Schwester ist da genau hineingewachsen. Sie sammelt fleissig, nahm an div. Cons im Ausland teil und hat in der Schweiz zig Jahre im Organisationskommitee einer solchen mitgewirkt (an der JAN, Japanimanga Night).

    Viele sind dann wohl später über Nerd-Umwege doch noch auf die Thematik und ihre Vielfalt aufmerksam geworden und mit der Zeit hat sich eben auch international die Qualität etabliert, insbesondere dank den Ghibli-Filmen.

    Ist drum keine Frage, ob man denkt, es gäbe keine Qualität, aber der Approach ist natürlich ungleich schwieriger, wenn man nicht direkt damit aufgewachsen ist damit. Ich sags mal so, der Retrokram funktioniert auch in erster Linie bei Kennern der Zeit, die damit aufgewachsen sind und dann halt bei denen, die über Umwege dazustiessen und sich mit der Materie aktiv auseinandergesetzt haben.

    Man sollte in der Debatte einfach nicht vergessen, Zeichentrick ist die Machart, nicht das Genre. Das sollte die Presse vielleicht auch besser so kolportieren. Dann würden wir über die letzten Glühwürmchen in erster Linie als Antikriegsfilm sprechen und nicht als herzerweichenden Zeichentrick. Ich sprech natürlich nicht von den informierten Usern eines Nerdforums. ^^

    als Antwort auf: Resident Evil 2 Remake (Spoiler) #1635814
    ChrisKongChrisKong
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    @Bort

    Ja, die Gesundheit geht nie über den orangen Bereich hinaus. Auf easy kannst du so aber eine schwere Attacke immer überleben, leichtere sogar 2 oder 3. Wenn der Bildschirm an den Ecken rot wird, geht es ein paar Sekunden, dann geht die Gesundheit wieder hoch. Nachteil von nicht voller Gesundheit ist ja in erster Linie die reduzierte Geschwindigkeit beim Sprint. Wobei von Sprint würde ich da eh nicht reden, die joggen als warte ein Sonntagsbrunch auf sie und nicht als ob tödliche Kreaturen hinter ihnen her sind.

    Generell hilft die Erfahrung aus einem ersten Run enorm, den Verbrauch der Hilfsmittel ein bisschen besser einzuschätzen. Schiesspulver hab ich ehrlich gesagt in ganz wenigen Situationen gebraucht. Am Ende war auch da ein riesiges Polster übrig, auch im 2. Szenario.
    Ich benötigte für den ersten Run unglaublich lange, weil ich immer nur schrittweise alles abgrase und komplett auf Sicherheit spielte. Beim zweiten, der natürlich auch kürzer ist, dann trotzdem einige Stunden weniger. Spielraum ist nach oben noch sehr viel offen. Aber das halt, wenn ich mich wieder mal dranwagen werde.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1635808
    ChrisKongChrisKong
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    Es würde mich echt mal interessieren, woher das rühren mag. Wirklich plausible Gründe sind da nicht einfach zu finden. Ich schau mir ja mit Futurama, Southpark und Co. div. Sachen in dem Bereich an. Ich fand einen Film wie El Superbeasto sehr interessant, weil er sich def. nicht an Kinder richtet. Und es gibt da noch Tonnen an sehenswerten Filmen, die auf der Watchlist stehen.
    Trotzdem verlieren sie oft, wenn es um eine Entscheidung geht, was jetzt in den Player wandert. Gut, in der Regel überlass ich auch gerne den Gästen die Filmauswahl, respk. ich biete eine Auswahl an, je nach Vorlieben und die entscheiden dann.
    Akira war glaub ich der letzte und vermutlich auch fast einzige Trickfilm, den ich mir alleine angesehen habe.
    Vielleicht liegts bei mir daran, dass ich nie mit Zeichentrick im Kino sozialisiert wurde. Seinerzeit nervte mich der Hype um Lion King, Aladdin und Co. und hab die alle erst sehr viel später gesehen. Und von den Pixar Streifen hab ich glaube ich auch keinen im Kino gesehen.
    Bei mir waren das eher familiengerechte Filme wie Zurück in die Zukunft, Liebling ich hab die Kinder geschrumpft, Turtles und Kevin allein Zuhaus, den ich mir sogar 2 mal im Kino angesehen habe. Zusammen mit Stirb Langsam 3 und Star Wars 7 übrigens die einzigen Filme, die ich mir 2 mal im Kino gegeben habe.

    als Antwort auf: Resident Evil 2 Remake (Spoiler) #1635806
    ChrisKongChrisKong
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    Beim Boss liegt aber naturgemäss Munition parat. Und die Shotgun braucht man eigentlich auch nicht wirklich. Wie andere schon festgestellt haben, skaliert die Gegnerresistenz auch mit dem Munitionsvorkommen.
    Kleiner Tipp zum Muni sparen, immer die Karte gut anschauen, ist der Ort abgegrast, muss ich nicht mehr hin, Gegner nur mit dem Minimum an Aufwand bekämpfen, sprich in die Beine schiessen, umgehen, bei Lickern schleichen.

    als Antwort auf: Resident Evil 2 Remake (Spoiler) #1635803
    ChrisKongChrisKong
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    @Spookey

    Na mit Cutscenes sollte das Spiel auch nicht verseucht sein. Ging halt mehr um die Sachen, dies im Original gab und auch hier gepasst hätten.
    Und ja, für jeden Charakter jeweils ein passendes Ausweichmanöver, Ducken für Claire, Rolle für Leon oder umgekehrt, wäre nice gewesen. Aber das hätte vermutlich oft eine andere Gegnerdynamik verlangt. Macht halt wie gesagt auch die Bosskämpfe halt sehr einseitig in den Möglichkeiten, diese anzugehen.

    @Bort

    Hab ich ja geschrieben, dass man sich immer ein wenig erholt im Easymode. Ich hab sogar ewig lange nie ein Heilmittel genommen und ähnlich wie du, vom letzten Speicherpunkt versucht, nicht getroffen zu werden. Das war mir lange gar nicht bewusst. Hatte das halt gemacht, weil ich ja nicht wusste, was noch kommt und gespart. Am Ende hatte ich 4-5 Heilsprays, und vermutlich mehr als 20 Kräutermischungen übrig.

    Dass man diese Herausforderungen auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad machen kann, wusste ich allerdings nicht. Aber gut, ich bin eh nicht der Trophytyp und hole lieber noch div. andere ungespielte Sachen nach.

    Das mit den Bücherregalen ist mir auch nie aufgefallen… 🙂

    Einmal, ich glaube im Aussenbereich, da bin ich auch am Tyrant vorbei, die Leiter hoch und wartete. Ätschibätschi, die Leiter kann der ja nicht hochklettern. Denkste. Da war ich einen Moment lang verblüfft, bevor ich die Beine in die Hand nahm. ^^ Am gefährlichsten ist er im unteren Westteil im B-Szenario, weil da Zombies und Licker rumschleichen in ausreichender Zahl. In allen anderen Bereichen ist er nicht so problematisch.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1635800
    ChrisKongChrisKong
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    Dirty Grandpa

    Wer schon immer wissen wollte, wie sich das anfühlt, wenn ein Lutscher wie Zac Efron in einem Film mit Robert de Niro der erträglichere von beiden ist, der sollte sich diesen Film antun. Das liegt nicht an Robert de Niros Schauspielkunst, die wirkt nach wie vor überzeugend. Aber die Rolle ist so angelegt, dass sich primär ein Gefühl einstellen soll, Fremdscham. Und das zieht sich konsequent bis zum Ende durch den St(r)eifen. Der Film ist so niveaulos, das hätten Melissa McCarthy und Adam Sandler gemeinsam nicht besser hingekriegt.
    Dazu kommen dann noch absurde Elemente wie die omnipräsenten unfähigen Cops im Zweierpack, der multitaskende Drogendealer. Vermutlich hat das Geld nicht für weitere Darsteller gereicht oder alle, die angefragt wurden, lehnten ab, in dem Film mitzuspielen. Wer will ihnen das verdenken?
    Die Rahmenhandlung geht so: Opa will ficken. Wer damit leben kann, dass der Film sich zu 95% darum dreht und einen vollen Bierkasten zu Hause rumstehen hat, der kann ja mal einen Blick wagen.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1635762
    ChrisKongChrisKong
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    Das ist wohl wahr. Allerdings hat diese nicht vorhandene Einschränkung auch nicht diesen Impact auf die Kreativität gehabt, wie man meinen könnte. Viele Zeichentrickfilme sind sehr konventionell in der Erzählweise.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1635747
    ChrisKongChrisKong
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    Ich tu mich halt mit Zeichentrickfilmen oft schwer. Nicht, dass ich sie schlecht finde, aber da muss ich echt Lust drauf haben. Gilt auch für westlichen Zeichentrick und CGI.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1635695
    ChrisKongChrisKong
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    Ghost in the Shällälläl

    Oder wie bringe ich einen stoischen Kitano in Einklang mit der Body-Beschau von Johansson. Der Film als solches geht bei mir als passabel durch. Er ist nicht langweilig, die Action ist stylisch, der Soundtrack ebenso. Tonal und Visuell gibts voll auf die Zwölf. Die Darsteller sind auch sehr gut.
    Leider kann man das von vielem anderen nicht sagen, nämlich dem Skript und der Regie. Das ist alles so formelhaft und gleichzeitig zusammenhangslos, emotional flach, dass man sich einfach denkt, hät ich lieber nochmals Ridley Scotts Bladerunner eingeschmissen. Stilistisch orientiert man sich doch recht stark an Ridleys Vision, das ist deutlich.
    Der Film erklärt gleich zu Beginn den Titel, ok, häts nicht gebraucht, also schon gar nicht in der Form. Aber danach so inflationär von Ghost zu reden, ging mir gewaltig aufn Zeiger und erinnerte an den grottigen ersten Final Fantasy Film, der mir auch immer seine Mythologie einhämmern wollte.
    Ein Problem dass der Film hat, er schafft einfach keine Bindung oder Annäherung zu den Figuren. Toll, ihr Freund füttert gerne streunende Hunde, sie hat dauernd das Gefühl, nicht dazu zu gehören. Aber wie es zu dem Gefühl kommt, ein konkretes Beispiel, wieso der Boss der Organisation so handelt, und überhaupt und sowieso, das wird alles nicht wirklich erklärt und entzieht dem Meer an Action das erzählerische Plankton. Ich war vom Finale erschreckend unberührt.
    Der Film führt einfach exemplarisch auf, was man alles hätte besser machen sollen und können. Aber irgendwie schiens mehr darum zu gehen, Johansson im Eva-Kostüm-Kostüm rumturnen zu lassen, als sich um mehr Tiefe in der Erzählung zu bemühen oder das Verhalten der Protagonisten plausibel zu machen. Der Schurke stammt auch vom Reissbrett und gehört mit selbigem erschlagen.
    Darüber hinaus hätte man auch aus dem inneren Konflikt zwischen Selbstfindung und Loyalität was machen können. Auch da, Fehlanzeige.
    Sowas wie Gesellschaftskritik von wegen kybernetischer Verbesserung an Menschen? Fehlanzeige.
    Der Film mixt die effektheischenden Versatzstücke des Genres zusammen und verlässt sich allein darauf. Das ist mir inhaltlich zu wenig.

    Das ist meine Meinung zu dem Film und ich hab weder die Animes gesehen noch die Mangas gelesen. Wenn das Original auch so oberflächlich ist, verzichte ich gerne darauf. Davon gehe ich jetzt erst mal nicht aus. Nur wird jeder Liebhaber des Originals dieses sowieso dieser Verfilmung vorziehen. Das sagt für mich dann noch nichts über die Qualität aus.

    Hier hätte ich mir seit langem mal gewünscht, der Film wäre ne halbe Stunde länger, ne halbe Stunde ohne Action, aber mit Substanz. ^^

    als Antwort auf: Playstation 4 Talk #1635692
    ChrisKongChrisKong
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    Hat sich Platinum nicht ein wenig übernommen? Ich mein schon das MS-Debakel zeugte nicht davon, dass man das Projekt wirklich hat durchziehen wollen.
    Von mir aus sollen die alles canceln für ein Vanquish 2. ^^

    als Antwort auf: Resident Evil 2 Remake (Spoiler) #1635691
    ChrisKongChrisKong
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    Auf leicht erholt sich die Gesundheit ja, darfst nur nicht gleich 2x hintereinander hart getroffen werden, wenn die Energie mal unten war.

    Nachdem ich nun auch Szenario B mit Leon beendet habe, rekapituliere ich das Erlebnis mal.

    Die Präsentation punktet mit genialem Horrorfeeling, was insbesondere dem Surroundsound mitzuverdanken ist. Kleiner Wermutstropfen, an vielen Stellen im Spiel gibts keine Musik, die hat damals auch viel zur Atmosphäre beigetragen. Hier wiederholen sich die Themen etwas zu stark für meinen Geschmack. Was ein wenig genervt hat, die PS4 wird zum Teil extrem laut, insbesondere wieder im Inventarmenü. Meine Vermutung, muss wohl wieder am fehlenden Framelock liegen, anders kann ich mir das nicht erklären. Ausserhalb des Menüs ist der Lüfter auch relativ laut, aber dennoch leiser. Warum Sony da immer noch nichts vorschreibt und die Entwickler freiwillig nichts machen, verstehe ich nicht.
    Die Settings sind allesamt sehr stimmungsvoll gestaltet und bieten viele Details, die Interaktion hält sich aber stark in Grenzen und erinnert da sehr ans Original. Was man abgreifen kann, wird klar angezeigt, die Karte hilft, dass man nichts auslässt, mit Ausnahme von Dokumenten, wie ich meine und natürlich den Mr. Raccoons, die man durchaus mal übersehen kann. Das Bonusmesser erhält man im Übrigen umgehend, wenn man geschafft hat, alle zu entfernen, muss das Spiel aber neu starten, weil irgendwie erst dann der Bonus lädt. War zumindest bei mir so. Von der Umgebung kann man nichts beschädigen.
    Die Gegnerschaft lässt sich in allen Varianten zerteilen, die Effekte sind toll gestaltet und steigern das Treffer-Feedback enorm. Dass es auf das Besiegen der Gegner kaum einen Effekt hat, wo man sie trifft, das ist irgendwo Grütze. Im Original hat das Zielen mehr oder weniger eh das Spiel übernommen, da waren die Untoten dann halt auch je nach dem ganz tot. Fühlt sich hier genauso an mit dem Unterschied, dass man wirklich besser zielen muss. ^^
    Was ich ein wenig vermisst habe, sind die einmaligen oder Easter-Egg Gegnertypen, denen man im Original über den Weg lief, z.B. die Hunter im Spezialraum des Labors, welchen man erst im Szenario B betreten konnte oder die Motte in ihrem Alienartigen Nest.
    Die ultimative Inkarnation des Tyrants war im Original auch spektakulärer. Hingegen war das Kanalkrokodil und die 5. Version von Birkin richtig geil inszeniert und imposanter als im ursprünglichen Spiel.
    Was mich zu den Bosskämpfen führt, die allgemein nie die grosse Stärke der Reihe war, was aber auch hauptsächlich daran liegt, dass die Helden keinerlei Moves beherrschen. Weglaufen und wieder zielen, das wars. Die Idee mit dem Container war klasse. Allerdings hats auch keine Rolle gespielt, womit man Birkin stoppt, die normale Knarre war genauso gut wie jede andere Waffe auch. Die Schwierigkeit bestand ja primär darin, genug Abstand zwischen sich und dem Gegner zu haben. Das gilt auch für den Tyrant als Verfolger, der im Prinzip nur in der Kombi mit anderen Gegnern wirklich gefährlich ist. Nach jedem Schlag erholt er sich kurz und man hat Zeit abzuhauen. Aber ohne wirkliche Möglichkeit des Ausweichens per Dodge oder Rolle bleibt auch nicht viel anderes übrig, wenn man an ihm vorbei muss. Dankenswerterweise taucht er in den meisten Rätselräumen auch nicht auf, wie beispw. dem Uhrturm. Dort wärs zu eng und man ist eh schon die ganze Zeit am hin und her laufen und mit Nachdenken beschäftigt. Vielleicht täuscht der Eindruck, aber die Hunde sind im Szenario B ein vielfaches aggressiver und gerade in der Meute eine Bedrohung. Die Variante mit Umlaufen, keine Munition verschwenden, hat sich mMn am besten bewährt. Die Viecher vorgängig in den Zwingern zu töten, hatte mMn keinen Effekt, die sind auch in dem Raum des Parkhauses trotzdem präsent. Ähnlich wie die Licker verfolgen sie euch aber nicht Raumübergreifend, allerdings können sie genauso wie die Licker über Korridorabsperrungen hinweg. Ein sehr gutes Element, was für böse Überraschungen sorgt. ^^
    Die Parts der beiden Begleiter sind zwar recht kurz, aber sehr spannend umgesetzt. Ich hätte mir aber noch etwas mehr Story-Substanz gewünscht. Beispw. wird die Bürgermeistertochter, die auf dem Tisch bei Irons liegt, nicht näher thematisiert. Auch der Fall des Reporters wird nicht wirklich vertieft oder mehr von Adas Vergangenheit aus dem Herrenhaus im ersten Teil erwähnt. Verpasste Chancen sag ich nur, um das Resiversum kohärenter zu gestalten. Generell fehlen da Bezüge zum Vorgänger.
    Weiter hat man ein paar nette Cutscenes reingepackt, die neues Material enthalten, etwa zum Gunshop-Besitzer. Das erinnerte zwar an Teil 3, aber hat trotzdem sehr gut gepasst. Warum man aber div. Cutscenes wie den Abwurf des Tyrant, den Heliabsturz und dgl. weggelassen hat? Vielleicht Zeitdruck? Ein Eindruck, der mich generell beschleicht, wenn ich mir die div. Ungereimtheiten vor Augen führe, die gerade im Schlussgang offensichtlich sind.
    Ganz generell fühlt sich Szenario B wie das andere Szenario A an. Von daher hätte man einfach eine Claire und eine Leo Kampagne machen sollen, hätte mans einfach eindampfen wollen. Wär ja auch o.k.
    Aber wozu trennt man die Wege auf, wenn sie dann die gleichen Situationen erleben, die logisch gar nicht möglich sind, wie etwa Bossgegner an gleichen Orten in gleichen Phasen oder im Schlussgang der ganze Part mit Anette Birkin. Warum muss beispw. der Tyrant im Claire A Szenario von Birkin zerlegt werden auf dem Weg zur Kanalisation und nachher taucht er unverwundet im Szenario B an späterer Stelle auf? Ebenso die Zerstörung des Labors. Hier hätte man doch leicht über das ID Armband verschiedene Bereiche zugänglich machen können, welche den Held in Szenario B woanders hinführt, z.B. in einen fiktiven Südbereich des Labors. Auch sind die Überschneidungen von Claire und Leon nach dem Beginn nur noch in Form von Notizen vorhanden bis zum Ende.
    Meine Vermutung, der Titel musste fertig werden, einiges wurde vielleicht wieder geändert und herausgestrichen, es gab nur eine Kampagne, die man dann halt ergänzt und minimal verändert hat, ohne gross darüber nachzudenken. Und ich möchte dazu anmerken, dass das Original bei mir schon Jährchen her ist, seit ich es gespielt habe. Ich will gar nicht wissen, was Kenner der Reihe da an Ungereimtheiten oder Weglassen aus dem Original finden würden.
    Kurz gesagt:

    + Tolles Horrorfeeling mit allem was dazu gehört
    + Verlangt durchaus taktisches Vorgehen
    + Super Präsentation mit vielen Details, vor allem bei Treffern
    + Gut funktionierende Mechanik
    + Viele Herausforderungen, die mehrmaliges Durchspielen interessant machen
    + Zusatzmodi, um über das Hauptspiel hinaus zu beschäftigen
    + Pacing stimmt, Rätselpassagen wirken als willkommene Abwechslung
    + Spielzeit top, es fühlt sich irgendwie genau richtig an von der Länge her

    – Etwas mehr Gegnervielfalt
    – Bosskämpfe nicht wirklich prickelnd
    – Zahlreiche Ungereimtheiten im Ablauf
    – Szenario B zu stark an den Aufgaben von A orientiert
    – Tyrant in beiden Szenarien zusammengenommen etwas zu exzessiv eingesetzt
    – Mehr Cutscenes und Storyschnipsel sowie Verbindungen zum Vorgänger-Spiel wären willkommen gewesen und hätten in dem Punkt das Original leicht überflügeln können
    – Weglassen von Sachen, die das Original ausgezeichnet haben, ohne Ersatz, Stichwort Geheimraum
    – Kein Hinweis auf ein Remake von 3 oder Code Veronica 🙂

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1635642
    ChrisKongChrisKong
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    Der DC ist da ja durchaus ergiebiger.

    Und leider nicht wirklich gut. Wundert mich gar nicht, dass Cameron die Szenen damals raus nahm, der Kinocut ist dem Directors Cut in praktisch allen Belangen überlegen. Am Anfang sieht man zu viel von Newt, da ist die erste Begegnung mit ihr dann nicht ganz so effektvoll, respektive bleibt es geheimnisvoll, was ihr widerfahren ist. In der Mitte bremst eine andere Szene das Tempo deutlich aus, ohne dass sie wirklich spannend wäre.
    Ridley Scott machte es mMn richtig, der Film wurde um eine Szene ergänzt, wobei auch da kann man streiten, ob das sinnvoll ist, aber er ist deutlich gestrafft und sogar kürzer als das Original.

    Die Piratenbraut ist als Film gar nicht so schlecht, nimmt aber die Paul Anderson Bummsnudel-Problematik vorweg. Wie Weiland Anderson, der seine Frau am liebsten inszeniert, war es im Fall von die Piratenbraut, Renny Harlin, der Geena Davis, seine Angetraute, in einem auf sie zugeschnittenen Vehikel präsentierte. Das merkt man zuweilen eben deutlich.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1635615
    ChrisKongChrisKong
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    Was die breite Masse wohinstellt, ist mir eigentlich egal. Am häufigsten findet man die Bezeichnung Sci-Fi-Fantasy im Zusammenhang mit Star Wars. Oft sind es sowieso Mischformen. Man kann ja argumentieren, dass in Star Wars Lichtschwerter, Raumgleiter, Laserkanonen halt fiktionale Wissenschaften voraussetzen. Für mich gehört das dann halt stärker thematisiert, um als reiner Sci-Fi-Film zu gelten. Bezüglich Alien liegst du allerdings daneben. Immerhin sind es wissenschaftliche Anstrengungen, die überhaupt erst zu dem Kontakt mit den Ausserirdischen führen. Der Missbrauch davon ist auch ein starkes Thema in Aliens.
    Aber das stellst du ja selber fest. Auch hier spricht man meist von Sci-Fi-Horror. Auch wenn der 2. Teil mehr Action hat, würde ich ihm dieses Prädikat ebenfalls verleihen, er setzt deutlich auf Elemente des Horrorfilms, was sehr schön im Intro mit dem Albtraum von Ripley visualisiert wird und weiter aufgebaubt wird. Bis zum Aufeinandertreffen mit dem ersten Alien dauert es ca. 40 Min. Passiert also gar keine Action, nur Spannungsaufbau.
    Als Sci-Fi-Actionfilm würde ich hingegen Terminator 2 von Cameron charakterisieren, der beides perfekt miteinander verbindet.

    Natürlich kommt es auch immer ein wenig auf den aktuellen Zeitgeist und die Trends an.
    Siehe Piratenfilme, Western und ähnliches, die immer eine Zeit lang gut laufen und dann wieder abschmieren.

    Das beisst sich mit deiner Aussage oben. Von einem Trend kann man in den meisten Fällen gar nicht sprechen. Auch wenn das im Zuge des Erfolgs von Einzelfilmen gemacht wird, was bei Piratenfilmen der Neuzeit nie der Fall war. Dazwischen war immer sehr viel Zeit ohne solche Filme. Die Zeiten die du ansprichst, waren jetzt auch nicht das Thema, dort waren Piratenfilme, Western und dgl. omnipräsent und das Äquivalent zu den heutigen Fantasy-Streifen.

    Was die Technik und ihre Fortschritte angeht. Da ist extrem viel Spielraum nach oben. Die CGI Kämpfe von Black Panther und Spiderman sind grauenhaft, der CGI Tarkin in Rogue One ebenfalls. Da erstaunt es mich auch gar nicht, dass div. Filmemacher bewusst auf mehr Handmade setzen, wo möglich und das auch besser ankommt. Gerade Star Wars 7 ist ein sehr gutes Beispiel, der sieht da einfach toll aus in diesen Szenen oder Mission Impossible hat nicht zuletzt auch deswegen einen so guten Ruf. Aber natürlich werden auch die Handmade-Effekte besser mit der Technik. Der beste Effekt ist immer noch der, den man nicht als solchen wahrnimmt. Da entscheidet aber jeder Filmemacher selber, wo er die Grenzen zieht und das Publikum, wann er diese überschritten hat. ^^

    als Antwort auf: Resident Evil 2 Remake (Spoiler) #1635566
    ChrisKongChrisKong
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    Das hat weniger mit Logik zu tun, als dass im Original das eben durchdachter war vom Aufbau. In Szenario A wird der Tyrant von Birkin erledigt. Da ist es konsequent, wenn er nach der Kanalisation nicht mehr auftaucht. Im Original Szenario B ist der Tyrant aber immer wieder mal zu besiegen und seine letzte Inkarnation entsteht ja nach dem Zwischenstopp in der Gondel, wenn ich mich recht entsinne.
    Also wenn das so anhält, wie ich aufgrund von Kaorus Aussage vermute, dann ist Szenaro B viel näher an A als im Original. Aktuell fühlt sich das zu sehr nach Wiederholung an. Das hätte ich von beiden A Szenarien erwartet.
    Da hätten die einfach mehr Sorgfalt walten lassen können.

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