ChrisKong
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ChrisKongTeilnehmer@Sonic
Das deckt sich so ziemlich mit meiner Meinung/Einschätzung, auch dass Fantastic Beasts der beste von den Yates Streifen ist.
Mag sein, dass man die Bücher gelesen haben muss, aber die Filme sollten auch ohne dieses Wissen funktionieren, so ganz allgemein wegen Buchverfilmungen. Ich weiss nicht mehr welcher Teil es war, aber der ganze Quidditch-Kram nimmt viel zu viel Platz ein, hat für die Geschichte und den Verlauf im Film keinerlei Bewandtnis oder stellt eine Allegorie auf die Ereignisse dar. Das drückt aufs Pacing und ist mMn nicht wirklich gut. Das nur so als Beispiel, wo eben ein Buch sich diese Auszeit nehmen kann, im Film aber das Tempo drunter leidet und kein Mehrwert dabei rumkommt. Das ist zu Neudeutsch einfach Fanservice. Und sowas finde ich tendenziell weder kreativ noch trägts zum Gesamtergebnis bei. Die letzten Star Wars Streifen hatten diese Grenze mMn auch schon überschritten. Ne Anspielung oder ernste Einbindung mein ich damit auch nicht, nur dass da kein Missverständnis herrscht.
@Rudi
Schade, das zu lesen, aber vielleicht sollte Warner Yates das DC übernehmen lassen unter den Drehbüchern von Snyder, denn Minus mal Minus ergibt ja Plus. XD
ChrisKongTeilnehmerIch kenn die Bücher nicht, darum sind mir die Vergleiche da reichlich egal, hab mir aber von div. Kennern der Bücher sagen lassen, dass sie das im Film mit am enttäuschendsten fanden, gerade im Vergleich zum Buch. Ich fand die Szene im Film einfach schwach. Dass es bei 4 Filmen auch gelungene Szenen gibt, ist wohl hoffentlich anzunehmen. Insgesamt find ich die Bilanz trotzdem sehr durchwachsen und einiges hat mir die Filme sogar etwas vermiest.
Der Punkt mit den Russos, da hast du natürlich recht. Sie zeichnen aber zumindest tatsächlich für die besseren Marvel-Filme verantwortlich, ohne jetzt Endgame gesehen zu haben. ^^Wies der Zufall so will, war grad in einer Kinozeitschrift eine Liste mit kommenden weiblichen Stars drin und auf den vordersten Rängen Frau Waterston (nicht Waterstone, wie ich fälschlicherweise geschrieben hatte). Weiss nicht, was die Redakteure da jeweils reitet. Zwar kenn ich nach Einsicht in die Filmografie so ziemlich viel, wo die Dame mitgespielt hat, aber keine Darstellung blieb im Gedächtnis haften. Mit mittelmässigen Leistungen in mittelmässigen bis schwachen Filmen – Alien Covenant fand ich noch schwächer als Alien vs Predator 2 – finde ich, ist kein Leistungnachweis erbracht, der auf Kommendes hoffen lässt.
Dagegen würde ich folgende 3 Nachwuchsstars aufzählen, deren Performances wirklich eindrücklich waren: Zendaya als M.J. in Spiderman Homecoming, der heimliche Showstealer, Angourie Rice als Tochter von Ryan Gosling in Nice Guys, gerade vor kurzem wieder gesehen und sie hat erstens relativ viele Szenen und behauptet sich in denen ausgezeichnet, insbesondere was das Timing angeht, und Last but not Least Brooklynn Prince als Moonee in the Florida Project, die fast den ganzen Film trägt und eine der besten Leistungen überhaupt zeigt, die ich bislang von so jungen Darstellern sehen durfte.
Ob dann aus den Karrieren was wird, bleibt abzuwarten. Alison Lohman war auch mal eine Darstellerin, von der Grosses zu erwarten war. Aber von 2009 bis 16 kam wohl wegen Kinderpause erst mal nichts mehr. Schade, denn in Tricks zeigte sie Rockwell und Cage, wie man schauspielert und in Weisser Oleander ergänzte sie ebenfalls einen herausragenden Cast und setzte Akzente.Seit gestern sind ja die Oscar-Nominationen bekannt. Nutze das immer wieder, um Sachen auf den Radar zu kriegen, die sonst leicht untergehen. Von daher sollte man auch Kram wie Black Panther gar nicht erst nominieren. Hat dort nichts verloren. Da es leider ein unsinniger Trend geworden ist, alles oscarverdächtige auf Ende Jahr zu schieben, hab ich natürlich kaum was davon schon gesehen, zumal es auch noch hier gelaufen sein müsste. Mit Roma kann ich dann wenigstens die Netflix-Produktion in Augenschein nehmen. Auf Greenbook und the Vice bin ich auch schon sehr gespannt und eben div. Filme, von denen ich vorher noch nichts gehört habe. ^^
ChrisKongTeilnehmerNö, der verkackte so ziemlich jeden dramatischen Moment, fing bei der Ermordung von Sirius Black an und zog sich bis ins Finale, welches ich wegen dem ganzen Gekicher dann sogar noch übelst peinlich fand. Nein, der ist kein guter Regisseur. Am besten waren die Teile 3 und 4. Generell ein Fehler gewesen, den für den Rest der Reihe zu buchen. Aber Warner und Personalentscheide, naja.
Leider war dann das 3D auch son Murks in der Reihe, nur gabs den bei uns in der Nähe nicht in 2D zu schauen (Finale im Kino geschaut).
Eigentlich hätte die Reihe durchaus Potential gehabt, hätte man sich auf Wesentliches konzentriert. Also an den Darstellern lags nicht, das war so ziemlich die Creme de la Creme des Brit-Kinos.
Ich finde den Gegenentwurf von Marvel mit wechselnden Regisseuren und auch frischen Talenten sehr gut. Dort finde ich eher die Drehbücher nix besonderes, weil fast immer Schema F abgefrühstückt wird und die Rahmenhandlung selten erwähnenswert ist. Gibt aber auch Ausnahmen.Suburbicon
Von Clooney, fühlt sich aber Coen-Like (Produzenten und Drehbuchautoren). Leider wirkt die Handlung recht träge, weil man schon sehr früh sämtliche Entwicklungen erahnen kann und es dann eben dauert bis zur Auflösung. Die wirklich schrägen Figuren fehlen auch. Die zweite Geschichte mit der afroamerikanischen Familie im “weissen” Vorort Suburbicon ist in Teilen gut umgesetzt, leider fokussiert man da fast nur auf die Mutter, die den ganzen Rassenhass zu spüren kriegt. Aber auch das bleibt sehr oberflächlich, der Gedankenwelt nähert man sich nicht weiter an.
Schwarzer Humor ist vorhanden, bei mir zündete der nicht wirklich. Davon hätte der Film mMn mehr haben müssen.
So bleibt unterm Strich eine vorhersehbare Entwicklung der Geschichte mit einem tollen aber kurzen Auftritt von Oscar Isaac. Die anderen Darsteller sind auch sehr gut, aber deren Potential wird zu wenig ausgeschöpft.
ChrisKongTeilnehmerFantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind
Oder J.K.Rowlings hat zuviel Men in Black geschaut. Ausgangslage ist ziemlich ähnlich, auch geblitzdingst wird häufig.
Der Film braucht etwas, bis er in Fahrt kommt. Leider bleiben die Protagonisten relativ blass. Eddie Redmayne schaut öfter minderbemittelt oder apathisch drein und Waterstone ist die meiste Zeit eine weinerliche Susi. Dadurch wirkt der Film stellenweise auch gestreckt, weil er den Figuren zu wenig auf den Grund geht oder ihnen etwas Profil verleiht. Im Falle von Waterstone macht er das zwar, aber wie gesagt, die Darstellung wirkt, man möchte sagen, tuberkulös.
Wieder betraute man Yates mit der Regie, der schon 4 Potter-Filme verbockt hatte. Der hier ist von all den Streifen sogar fast der annehmbarste. Aber da alles sehr konventionell ist, was das Storytelling betrifft, war da jetzt nicht hohe Kunst gefordert.
Zusammenfassend würd ich sagen, dass er insgesamt recht ordentlich ist, aber keine Highlights bietet, die sich nachhaltig ins Gedächtnis brennen. Könnte fast ein Marvelstreifen sein. Aber etwas unterscheidet ihn dann doch, wenn der Obskurus loslegt, dann kriegt man eine richtig dynamische Tonspur, bei der die Rears ordentlich zu tun haben. Eine gelungene Abmischung ist Gold wert.
ChrisKongTeilnehmerStimmt, jetzt wo du es sagst. Kann mich noch an Anzeigenseiten zum Spiel erinnern.
Gibt ja mittlerweile sehr viele Labels, die Mediabooks zu älteren Filmen führen. Da die Übersicht zu behalten ist nicht ganz so einfach. Schön auch, dass es nicht mehr nur Horrorfilme sind, sondern eben auch andere Genres bedient werden.
ChrisKongTeilnehmerWarriors
Ein Haufen Halbstarker wird durch halb New York gehetzt und trifft auf allerlei Gangs, die sich kleiden, wie wir zu Fasching. Viel mehr gibts zur Handlung nicht zu sagen. Das filmische Äquivalent zu einem Sidescroll-Brawler ist sehr stark in seiner Zeit verwurzelt. Heute wundert man sich lediglich über die grenzenlose Naivität, die teils hölzernen Dialoge, die irgendwie nicht so recht zu den Charakteren zu passen scheint. Irgendwie scheint auch nirgendwo eine wirkliche Motivation auszumachen, was schwer an die heutige Zombie-Jugend erinnert.
Irgendwann schliesst sich der Gruppe noch ein Rosario Dawson Lookalike an. Bis nach Hause schaffens dann auch nicht alle Warriors, was aber auch nicht weiter thematisiert wird. Sogar der Verlust des Anführers scheint nicht schwer zu wiegen.
Also das Meiste ergibt einfach keinen Sinn oder wirkt irgendwie nachvollziehbar. Und ein wirklich zeitgenössisches Bild der damaligen Jugendkultur scheints wohl auch nicht zu sein.
Aber allem zum Trotz, die Trashperle unterhält. Heute würde auch der Film 2h plus Laufzeit ausweisen. Ein Glück war das damals keine Tugend. ^^Die Bluray-Umsetzung im Mediabook ist im Übrigen ausgezeichnet. Der Film weist für sein Alter eine sehr respektable Schärfe aus und wirkt auch ansonsten sehr sauber. Es dürften noch viel mehr Klassiker eine solch liebevolle Veröffentlichung erfahren, wenns nach mir ginge. So macht Sammeln nämlich wirklich Spass.
Was mir dafür absolut aufn Sender geht, insbesondere als zahlender Kunde, ist diese Werbegängelei auf allen Blurays. Vor allem, wenn dann noch die Topmenu-Taste ihren Dienst verweigert oder man nur per Skippen ins Hauptmenü gelangt. Da wundert es kaum, wenn immer mehr illegal/legal runtergeladen wird, da muss man sich mit dem Scheiss nämlich nicht rumärgern.
ChrisKongTeilnehmerT2 Trainspotting
Kann man den Film schauen, ohne von Trainspotting Kenntnis zu haben? Irgedwo ja, irgendwo nein. Ich glaube vom Verständnis her gehts ohne. Leider schafft der Film es aber nicht, dass man sich gross für die Figuren interessiert. Dafür ist das Drehbuch so fahrig, dass es schmerzt. Ziel- und konzeptlos geht die kaum vorhandene Handlung von statten, ohne auch nur einen wirklichen Höhepunkt zu liefern. Die Stimme aus dem Off, die den ersten Teil begleitet hat, ist praktisch nonexistent und das spürt man sehr stark. Ein wirklicher Flow entsteht auch zu keinem Zeitpunkt, Melancholie ist das vorherrschende Gefühl und wird an vielen Stellen durch den Soundtrack noch forciert. Humor blitzt ganz selten auf, es bleibt ziemlich ernst.
Es gibt sicher schwächere Filme des britischen Kinos, der Film bietet eine gewisse Unterhaltung. Aber er kommt nie so richtig in Gang, spricht Probleme nur rudimentär an und gewährt auch keinen Einblick in irgendein Milieu. Die aktuellen Bezüge versinken dadurch im Einerlei der Erzählung, nie haben sie eine wirkliche Relevanz.
Mark Renton sagte Ja zum Leben, ja zu einem pervers grossen Fernseher,…
Leider sag ich Nein zu dieser Fortsetzung. Der Film funktioniert irgendwie einfach nicht so recht. Würde er das, wärs mir sogar egal, wenn er den Stil und die Thematik gewechselt hätte. Das Drehbuch wirkt so, als hätte jemand basierend auf dem ersten Teil eine Fanfiction geschrieben.
Der Soundtrack hält wieder ein paar interessante Stücke bereit, reinhören lohnt da mMn.
ChrisKongTeilnehmerWer sagt denn, dass du subjektiver wertest als ich? Ich unterscheide halt lediglich, was mir persönlich gefällt und was ich als handwerklich gut empfinde. Das muss nicht korrespondieren. Gerade ältere Serien sind zum Teil grausam, was Dialoge betrifft, aktuell auch was ich schaue. Trotzdem gehörts zu meinen Lieblingen. Oft lässt sich das ja an vielen Punkten festmachen. Ich glaube im Alter entwickelt man auch ein feineres Gespür für Qualität.
Breaking Bad ist zwar nicht im Mainstream gestartet, hat sich aber dorthin bewegt. Mainstream bedeutet schlicht massenkompatibel. Und von Nische könnte die Serie nicht weiter entfernt sein, da sie ein breites Publikum konsumiert durch alle Altersschichten.
Wir liegen bei Betrachtung wohl gar nicht so weit auseinander, wie du denkst. Nur bei den Präferenzen unterscheiden wir uns in Punkten.Bei Ally McBeal und auch Handmaids Tale mach ich einen Bogen drum, weil mir die Hauptdarstellerinnen so gar nicht zusagen. Bei letzterer könnte ich mich noch überwinden, da das Thema interessant klingt. Aber Anwaltsserien oder dgl. gibts so viele, auch sehr viele gute, da wären andere eher auf der Watchlist aus genannten Gründen. Lustigerweise polarisieren mich Darstellerinnen viel mehr als es Darsteller tun. Da gibts viel mehr farblose, die mich dann aber weiter nicht stören, selten mal jemand, den ich nicht ab kann. Bei den Damen siehts da anders aus. Ich erinnere mich noch mit Schrecken an die verhunzte Darstellung in der ersten Staffel von Fargo von Tollman oder die Schauspielerin von Skylar in Breaking Bad. Ihre Schwester war leider auch so ne Nervkuh, ich kanns nicht anders sagen. Klar, ist ja eigentlich die Rolle, aber ändert ja nix dran, dass mich die Figur und deren Darstellung nervt.
Mittlerweile hat es sich etwas gebessert, aber immer noch spielen Frauen auch in Serien oft die zweite Geige. Dass es auch anders und überzeugend geht, zeigen Serien wie Orphan Black oder Orange is the new Black, einfach weil man hier auch nicht aus einer Männer- eine Frauenrolle gemacht hat.
ChrisKongTeilnehmerLife
Sci-Fi-Horror im Stil von Alien, Sphere u.a. Die Atmosphäre ist wirklich exzellent, was zu einem grossen Teil auf die Sets und die Soundkulisse, die wirklich atemberaubend ist, zurückzuführen ist. Schade nehmen sich nicht mehr Vertriebe ein Beispiel daran, wie man Heimkinosound umsetzen sollte, nämlich so wie hier. Genial.
Ansonsten verläuft fast alles in gewohnten Bahnen, ist aber ungemein spannend umgesetzt. Bei der Tour de Force müssen natürlich Federn gelassen werden, aber es dauert relativ lange, bis das passiert. Dann legt der Film aber so richtig los.
Das der Film nichts neu erfindet, werf ich ihm nicht vor, aber etwas kriegt auch der Streifen abermals nicht wirklich hin, die Charaktere bleiben allesamt recht fad. Ich sag mal nicht, dass sie dadurch nicht authentisch wirken, die meisten Menschen wirken oberflächlich langweilig. Aber wirklich in die Tiefe geht der Streifen dann auch nicht und ansonsten sieht man da auch keine profilierten Charakterköpfe wie eben noch zu Alien-Zeiten mit Harry Dean Stanton und Yaphett Kotto. Das mag sogar realistischer sein, denn ein Zusammenarbeiten im Weltall auf engstem Raum liesse kaum Platz für Egos. Aber für den Zuschauer macht es das dann auch nicht interessanter. So bleibt alles recht seicht und muss sich der Action unterordnen.
Müsste ich das Wort des Jahres für den Drehbuchautor erraten, meine Wahl fiele auf Firewall. Das war so ziemlich das einzig nervige und womit mans übertrieben hat.
Ansonsten kann ich den Film klar empfehlen, technisch ist die Bluray sogar eine Offenbarung.
ChrisKongTeilnehmerNa Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Und Tarantino, der immerhin für zwei meiner Favoriten verantwortlich zeichnet (Pulp fictioin, Jackie Brown), hat danach mehr oder weniger abgebaut. Kill Bill Vol. 1 hatte seine Momente, Vol. 2 fand ich aber besser. Inglorious Basterds, da gefiel einzig Waltz, Django war viel zu lang(weilig) und Hateful 8 ein nichtssagender, schön gefilmter Gewaltporno mit viel verschwendeten Darstellern.
Bezüglich Bekanntheitsgrad, da gings mir mehr drum, von der Öffentlichkeit beachtet. Und Fargo hat mehr als genug Aufmerksamkeit erzielt. Das bedeutet aber nicht, dass sie sich jeder angesehen hat. Die Serie ist mMn auch nicht wirklich im Mainstream verwurzelt und nimmt auch Anleihen bei Arthouse. Da sind konventionellere Serien wie Breaking Bad eben massentauglicher. Better Call Saul ist so ein Zwischending. Bei all den Gefahren, die da lauerten, kann man wirklich von einem Volltreffer sprechen. Enttäuscht werden in erster Linie halt die sein, welche Breaking Bad 2.0 erwartet haben. Das war in Teilen auch meine Erwartung, aber nicht, was ich erhofft hatte. Und so hätte es für mich da nicht besser kommen können. Leider bleiben da jetzt wieder die nervigen Wartezeiten bis zur nächsten Staffel.
Wer jetzt Crime und Thrill mit fortlaufender Entwicklung haben möchte ähnlich zu Breaking Bad, dem kann ich Ozark empfehlen, die Sons of Anarchy oder Justified. Vorteil bei letzteren Beiden, sie sind abgeschlossen, komplett erhältlich (die Sons auch auf Netflix) und legen mit fast jeder Staffel zu. Justified ist die erste Staffel nix wirklich besonderes, sie legt erst in Staffel 2 so richtig los und hat Walton Goggins endgültig zum Durchbruch als Charakterkopf des Kinos verholfen. Die hätten mal besser den für Far Cry 5 gecastet als Sektenführer. ^^Mit Babylon 5 bin ich fast durch. Die letzte Staffel hat mit den Telepathen auch eine Form der Schwulelfen erhalten. Meistens ein Zeichen dafür, dass das Ende einer Serie nicht mehr weit ist (s. True Blood, Dirks Gently Hollistic u.a.). Sollten bei TWD Dancing Zombies auftauchen und kurz danach das Ende verkündet werden, hier habt ihrs zuerst gelesen. 🙂
Danach hab ich mir Picket Fences organisiert, gibts mittlerweile als Komplettbox. Hab eh nicht verstanden, was die einzelnen Staffelboxen, die auch noch recht teuer waren, hätten bringen sollen. Die Komplettbox ist schön kompakt, braucht weniger Platz und als Fan holt man sich sowieso alle Staffeln. Eine Serie aus der Jugend, lief entweder vor oder nach Star Trek auf Sat.1 und bin dann irgendwann drauf hängen geblieben. Ich meine die ist vom Macher von Boston Legal, welche ich auch durchgesuchtet habe. Damals waren die Geschichten halt sehr speziell, vergleichbare Serien gabs damals eigentlich keine. So ein bisserl der Vorläufer zu den Dramedy-Serien von Showtime.
ChrisKongTeilnehmerIns Kino kann ich im Moment sowieso nicht, werde mit der blauen Scheibe vorlieb nehmen.
ChrisKongTeilnehmerAuf einen weiteren Klassiker hoff ich nicht. Aber da ich dieses Genre sowieso mag, wird mir der Film sicher taugen. Mit Büchern vergleich ich zum Glück prinzipiell nicht. ^^
ChrisKongTeilnehmerDenn da geht es nicht um so viel…
Wasn das für eine Aussage? In BB gehts um genau so bedeutende Dinge, nämlich gar keine. Ich würd die Serien auch nicht vergleichen, aber leider wird der Vergleich dennoch ständig bemüht, so auch von dir. Ähnlich sinnvolle Vergleiche gab es damals zwischen Sixth Sense und Unbreakable, Pulp Fiction und Jackie Brown.
Prinzipiell ist die Erwartungshaltung des Publikums generell sowas wie der Sargnagel von seriöser Auseinandersetzung. Aber in die Falle tappt man ständig, ich nehm mich da gar nicht aus.
Um auf den Punkt zurückzukommen, die Serien sprechen unterschiedliche Vorlieben an und stehen von daher auch nicht in einer Art Wettbewerb. Das Tempo ist auch ganz bewusst ein anderes.Was True Detective angeht, da weiss ich ehrlich gesagt nicht, was du da genau erwartet hast. Der Crimeplot ist für sich genommen echt nix Spezielles, aber das ist er eigentlich in keiner Serie so wirklich, ganz egal wie abgedreht die Fantasien des Verbrechers sind.
Die Anspannung zwischen den Charakteren über die ganze Staffel so aufrecht zu erhalten, das ist die Meisterleistung und davon handelt die Serie letztlich auch. Hier kollidieren zwei gegensätzliche Lebenseinstellungen und brechen sich in einer Männerfreundschaft der speziellen Art. Die Verbrechen sind da nur die Stimmungsverstärker. Hab da zu Beginn auch gedacht, auf was das wohl hinauslaufen würde, bis mir dann irgendwann klar wurde, dass es darum schlicht nicht ging. Aber man kann das eben auch ein wenig reflektierter betrachten oder aber zu deinem Schluss kommen, dass es ein “Blender” ist. Nur zeugt das mMn eher von einer falschen Erwartung.
Ich würde da schon klar unterscheiden, vergleicht man mit einer Serie, wo die Fäden, die zusammenführen eben einer Logik folgen, die auf einen bestimmten Abschluss hinarbeitet und diesen dann, warum auch immer, nicht liefert, kann ich Enttäuschung verstehen. Das ist insbesondere bei vielen Mystery-Serien der Fall, wenn noch nicht gänzlich klar ist, ob die Auflösung im Sinn der Andeutungen ist und wie diese verstanden wurden.
Ist die Serie indes gar nicht zwingend so angelegt, über diesen Punkt lässt sich immer streiten, ist es müssig darüber zu diskutieren, ob sie Erwartungen erfüllt hat oder nicht.
Das erinnert an so manche Kritik an Online-Spiele, dass man sie nur Online spielen kann.Geh möglichst vorurteilsfrei an die Sachen ran, die Aussage, soll nicht so toll gewesen sein, sagt oft nichts über den tatsächlichen Inhalt aus, losgelöst von Erwartung. Vergl. dazu auch die Copypaste-Kritik bei AC usw.
ChrisKongTeilnehmerBitte dann keine Spoiler, danke. ^^
Planet der Affen Survival
Der Abschluss der Affentrilogie. Der Film hat ein paar sehr gute Szenen, aber in seiner Summe fand ich ihn schwächer als die Teile davor. Dafür bewegt er sich zu stark zwischen Pathos und Kitsch, welcher durch den Score noch verstärkt wird. Schade, da hatte ich grössere Erwartungen. Warum man dafür dann wieder 140 Minuten benötigt, wissen vermutlich nicht mal die Affen in der Produktion.
Leider sind auch zu viele Stereotypen drin, die kaum mehr als Gut und Böse können.Das Gesamtfazit zur Neuauflage fällt trotzdem positiv aus, weil der Stoff nicht neu interpretiert wurde, sondern eigentlich was gänzlich anderes draus gemacht wurde, natürlich ohne die Thematik der Originale auszublenden. Aber schon Tim Burtons Versuch muss sich diesen Vorwurf nicht gefallen lassen, auch wenn das Resultat zuweilen peinlich war.
Das Original und seine Fortsetzung präferiere ich dennoch, was insbesondere auch an der Atmosphäre liegt, die diese Welt so unwirklich und fremd erscheinen lässt, obwohl sie es ja per se gar nicht ist. ^^
ChrisKongTeilnehmerWas Unsinn ist. Staffel 2 von True Detective reicht mMn nicht an Staffel 1 ran, was aber vor allem daran liegt, dass man zuviel reingepackt hat. Trotzdem ist sie verglichen mit anderen Vertretern alles andere als seicht.
Leider hat Monty kein Auge für Qualität, denn Better Call Saul hat deutlich mehr Qualität als Breaking Bad, zielt aber nicht so oberflächlich auf die Erwartung an Thrill und Spannung ab.
Zumal die letzte Staffel von Breaking Bad die Hälfte der Episoden auch substanzlos vor sich hinplätschert. -
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