genpei tomate

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  • genpei tomategenpei tomate
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    Gaming als Sucht ist ja bereits anerkannt, entsprechende “Gaming-only-Therapie” Konzepte garantiert in der Mache.
    Der Seelen-Klempner hätte bei deiner KI Version doppelt zu tun: Wer kümmert sich sonst um Alexa, Glados und. co. bei den Sorgen, die sie mit uns haben?
    Und was passiert, wenn die Computer Grafik realer empfunden wird,als bei Real ( ist hier ne Supermarkt-Kette) die reale wiederum als Fake, und auch noch augmented ist?
    😛
    Und außerdem: Wollen wir ne KI so fortgeschritten, wie bei Alien/Prometheus?
    C`mon, die dort gezeichnete Gesellschaft zockt nicht mal Games und das Höchste der Gefühle scheint so n Schach-Holo-Dingens bei Star Wars zu sein! 😛

    genpei tomategenpei tomate
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    Gehe d`accord, aber die Gefahr sehe ich, wenn es nicht “spielerisch” bleibt und mir eine KI das “Spiel” versaut, wie die Menschen in meinem Real Life. 😛
    KI kann, an Kubricks Beispiel, sich einzig in den Köpfen des ( Schau-) -Spielers abspielen ohne menschliche Züge ( Figuren) annehmen zu müssen und es gibt etliches, die sie für meine Begriffe erst “lernen” müsste zu leisten, ehe sie allzu “Menschlich” werden braucht.
    Das mit dem Antizipieren impliziert bereits ein spontanes Vorausdenken können, eigentlich ne geile Idee, aber in Wirklichkeit müsste es fürs erste witzig sein, und bei Gewöhnung gruselig.
    Aber es ist in den Händen der fähigen Designer, uns mit irrwitzigen aber hoffentlich spaßigen ( !) KI Ideen zu überraschen.
    Leider bin ich beim Thema KI viel zu fatalist und sie stört mich jetzt schon im öffentlichen Leben, obwohl sie nicht mal das leistet/leisten kann, was uns in Games vorschwebt…

    Cronenbergs “Existence” liefert m.M.n. ein schönes Bild von KI, die, mit den von dir genannten “Immersions-Killer”, den Spieler daran erinnert, dass es um ein Spiel geht.
    Will nicht diejenigen spoilern, die den Film nicht gesehen haben, aber du weißt bestimmt worauf ich hindeuten will, mit ZU realistischer Grafik und der Immersion, wohin das schlimmstenfalls führen könnte.
    “Ready Player one” zeigt für mich hingegen eher ein etwas ähm..realistisches Szenario, wie sich Computer Grafik entwickeln könnte und es trotzdem “Spiel” bleibt.Denn, was gibt es mehr “unpredictable” als der Mensch selbst?
    Aber der Preis, der unsere Gesellschaft im Film bezahlt, wenn Games so funktionieren und so aussehen, wie in Spielbergs Vision, das will ich natürlich nicht lohnen! 😛

    genpei tomategenpei tomate
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    Ok, Danke für deine Erklärung.
    Insgesamt ein für mich schwieriges Terrain, da ich eine Ingame Grafik, von ihrem immersiven Potential her nicht davon abhängig mache, ob die Figuren nicht von echten Menschen zu unterscheiden sind. In vielen Spielen stören mich “Menschen” sogar und zwar in beiderlei Hinsicht: Sind sie zweckmäßig gestaltet und reden sie nicht viel, nerven sie mich genau so, wie wenn sie fantastisch gestaltet sind und viel labern. 😉
    Insgesamt müssen sie also für mich “passend sein” und weniger das gesamte Bild einer Computer-Grafik definieren, auch wenn sie, je mehr die Grafik “hergibt”, um so mehr gezwungen sind mitzuhalten. Sonst wird/wirkt es albern.

    Ich weiß ohne Weiteres, Heavy Rain, L.A. Noire, Detroit und co. zu würdigen, als die “Pioniere” ihrer Gattung, nur: Trotz dem, dass sie “Videospiele” sind, bin ich von der Grafik lange nicht überwältigt, da sie mir zu wenig Abstand nehmen von der Darstellung alltäglichen Aspekte.
    Sie wirken mir zu “vertraut” und “kantig” zugleich…

    Unter der Form ihres Ausdrucks verpufft bei mir irgendwie die Faszination über ihre durchaus “imposante” Grafische Darstellung und die Spiele verkommen für mich irgendwie zu “Filmen mit Menschen, die man ein wenig steuern kann”, eine der Sachen ( Filme…) die ich bei Videogames gar nicht suche.

    Natürlich, da ich im sinne des Threads nicht werten möchte, ob Detroit Become human oder Geralt of Rivia spielerisch besser/schlechter sind, als, sagen wir mal, Gradius 5, sehe ich mir den Fortschritt gerne “nüchtern” an und erkenne, welche gewaltige Fortschritte grafischer Natur seit Ataris Adventure ( 1979) gemacht wurden.
    Der Unterschied ist dennoch, dass wenn ich damals überhaupt hätte denken können, wie geil es wäre, wenn ein “Adventure Telespiel” ( wie der heutige Witcher 3 z.B.) so richtig “Echt” aussehen würde, heute wiederum, wo es “fast” so weit ist, mir eingestehen muss, dass es sich anders anfühlt, als von mir gewünscht.
    Ich bin nicht wirklich glücklich über diese hyper-realistischen Darstellungen.

    Irgendwie fühlen sie sich nicht nach “Videospiel” an, obwohl paradoxer-Weise, genau die Grafik diejenige ist, die die größte Entwicklung vorweist.
    Denn spielerisch sehe ich keine große Sprünge zwischen Pacman und Gta, sie sind beide für mich nichts als gemeine “Katz und Maus” Spiele. 😉

    Aber so lange sie irgendwie “Video” und “Spiel” sind, ist natürlich alles ok und KI ist wiederum ein ganz anderes Thema, sie scheint die einzige Sache zu sein, die die Komponente “Spiel” vorantreiben könnte oder in bisher völlig unvorstellbarer Weise verändern könnte. Was natürlich an der Zeit wäre, da seit den Geistern Pacmans, in der Hinsicht sich nicht sooo viel verändert hat! 😛

    als Antwort auf: Zweitstock Schießer #1669713
    genpei tomategenpei tomate
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    Mir ist das alte Geometry Wars sehr gut in Erinnerung geblieben. Habe ich auf der Wii rauf und runter gezockt aber seit vielen Jahren nicht wieder rausgekramt und ganz ehrlich weiß nicht mal mehr, ob es n Twin-Stock dingens ist! 😛

    als Antwort auf: Spiele der Dekaden 1990-2019 #1669712
    genpei tomategenpei tomate
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    1986
    Phu…wo fange ich bei dem Jahr an, wenn man sich anschaut wer/was und vor allem WIE-VIEL herausgekommen ist…der Wahnsinn!!

    Ging ich zum Strand, musste ich eine Bar durchqueren..quatsch, musste ich natürlich nicht, aber dort gab es Out Run!! Boden-Wellen? Nie vorher in einem Rennspiel in der Qualität gesehen!
    Grafik? Zum durchdrehen!! Diese “3d” Geschwindigkeit? Unfassbar!! Der Sprung zum “Vorgänger” namens “Hang on” hätte Hr. Suzuki nicht gigantischer hinkriegen können!

    Und ansonsten… tiiiefes Luftholen..kurzes Überlegen “Mhmm…was ist mir im Nachhinein bis heute aus dem Jahr wichtig?”:
    Darwin, Enduro Racer, Empire City, Kiki kai kai, Legendary Wings, Break Thru, Buggy Boy, Bronx, Darius, Guardian, Gradius ( habs erst 1986 gezockt), Srd Mission, Slap Fight,Tokyo Scramble,Trojan, Ufo Robot Dangar, Wonder Boy, Xaind Sleena…etc etc etc ichmussmichbremsenhilfeeeee es sind soooo viiieeeleee!!! 😛
    Ach ja und Namcos “Genpei tou ma den”, die Samurai Pappnase! 😉

    genpei tomategenpei tomate
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    Losgelöst von ihrem Ursprung ( Pc oder Konsole) Darstellung ( 2d oder 3D) oder Datum ( “Retro” im weitesten Sinne) entlocken mir ne Menge “alte” Games nach wie vor ein Wow! aber eher aus dem Wissen heraus, mit welchen Limitierungen sie erschaffen wurden, aber auch wenn sie die Speerspitze des damals Mögliche darstellen.
    Speziell viele Grafiken aus der Arcade Zeit zwischen 1990 und 1995 aus der Feder von Toaplan ( bekannt durch Truxton aber ich meine ihr Meisterwerk Dogyuun) und Irem ( klar, R-Type, aber ich meine das unglaubliche In the Hunt) hatten ein Niveau erreicht, von denen die aller-meisten Pixel Werke der heutigen Zeit nur träumen können.
    Was das angeht, hat sich diese grafische Darstellung ( die ich sehr mag) nicht so weiter entwickelt, wie ich es gerne gehabt hätte, eher im Gegenteil: Sie ist den meisten Entwicklern heutzutage so Aufwändig und durch den Aufwand automatisch teuer, so dass die meisten sich das gut überlegen, ob sie sie verwenden.
    Von der Größe unserer heutigen Fernseher ganz abgesehen, die es auch nicht wirklich einfacher machen, ein ganzes Bild mit Pixeln auszufüllen…

    Wenn ich an Raytracing denke, geht meine Phantasie eher durch, bei den “Spielereien” die damit möglich werden, als dass es primär um die Grafik geht.
    Ich dachte dabei an eine neue Interpretation von Wind Wakers Spiegel Kammer…oder ein Puzzle Spiel wie Monument Valley mit Raytracing Kopfnüsse.Das müsste der absolute Wahnsinn sein.

    Nur weil auch bei mir die “Wow!” Momente mittlerweile sehr selten geworden sind, heißt es nicht, dass es keine digitalen Kunstwerke mehr gibt, die trotzdem sensationell aussehen.
    Wäre Bloodborne ein technisch super-flüssiges Spiel, wäre sein Impact für die Grafik-Fetischisten garantiert größer ausgefallen, denn es bietet Settings, so wunderschön gezeichnet, wie selten. Das Castlevania Rondo of Blood der Neuzeit, so zu sagen. 😉


    @Kong

    Habe leider nicht ganz verstanden, wie du das mit der grafischen Benutzeroberfläche meinst. Wäre schön, wenn du dich etwas ausführlicher darüber auslassen könntest. 🙂

    genpei tomategenpei tomate
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    Danke schon mal für die Beteiligung!
    Letztes Jahr gab es n Video zu Raytracing, das mir aufgezeigt hat, wo die Technik-geschuldeten spielerischen ( !) Innovationen lauern und ja, fernab der gezeigten, martialischen Szene ( Die Gegner/Kontrahenten der Spielfigur, die in einem Gebäude herum rannten, konnte man als Echtzeit Reflexion auf den Busfenstern draußen auf dem Feld sehen) , zeigte man damit, wie viele neue Gameplay Optionen sich mit der entsprechenden Technik ergeben. Das sind schon mal geile Aussichten!

    Die Frage ist nur: Auf wessen Kosten, wenn das, mal angenommen, selbst für die demnächst erscheinende Gen alles noch zu viel des Guten sein soll?

    @16-32 Bit Sprung
    Leider hat man uns Konsoleros, aufgrund der damit verbundenen, gewaltigen Kosten, den “echten” Sprung vorenthalten, da Daytona und co. in ihrer Urfassung ( Arcade) ,von der Qualität her, weit über Saturn und Ps1 lagen und erst eine Konsolen-Gen später ( Dreamcast) gleichzogen. Aber für Zuhaus reicht es auch so, auch wenn ich diese Gen zu den hässlichsten seit dem Atari 2600 zähle! 😛

    Dummer Weise starben die Automaten in der Dreamcast Ära aus, oder besser: Die, die in Fernost noch produziert wurden, waren im Grunde Pc-Games in Arcade-Montur und selbst die damaligen Konsolen ( Ps2) zogen grafisch an den Arcades vorbei.

    Heißt: Ich kann es bei meiner Aussage belassen, dass die 10 Jahre Spanne den besten Richtwert bisher hergibt, um einen “Wow!!” Effekt auszulösen, aber in der Arcade erst recht. Ich weiß, wie ich staunend vor Namcos Starblade Automat stand, das 1991 so eine unfassbar geile Polygon Grafik bot, an der, ein paar Jahre Später, selbst unserer Vorzeige Sternen Fuchs auf dem Snes nicht mal im Ansatz ran kam.
    Retrospektiv gehört Namcos Meisterwerk m.M.n. zu einer Gen, die nämlich, mit verdammt flüssig dargestellten, kahlen, polygonalen Welten, die wir auf Konsole fast übersprungen haben.
    M.m.n. hat Starblade im Jahr 1991 mit einem Schlag sogar die Grafik von zwei Konsolen Gens übersprungen!
    Tja, selbst die 1996 Ps1 Version konnte da nicht mithalten.

    Ich rede natürlich nicht von den auf Home-Computer durchaus sehenswerten Polygon Spiele, die es damals in Hülle und Fülle gab, sondern von der Qualität her, im Sinne des damals technisch Machbaren:
    Nichts kam an den Automaten ran, ging aber auch nicht wirklich anders.

    Es gibt verdammt viele ur-Ahnen aus der Polygon Arcade Zeit, die heute noch eine gute Figur abgeben, sei es, dass ein Virtua Racing mit 60 Fps nach wie vor ne Wucht ist. Dann wiederum, das heutzutage fast selbstverständliche Hyper-Realismus bei Racing Games und denn damit verbundenen Effekt, zumindest meinerseits, nicht zu wissen, was ich da noch groß verlangen sollte.
    Außer immer stabileren Frames, natürlich! 😉

    als Antwort auf: PlayStation 5 Talk #1669499
    genpei tomategenpei tomate
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    Breath of the Wild auf dem Pc anzubieten, könnte der Emu Szene ein wenig den Wind aus den Segeln nehmen, die eh nur noch BotW rippt, downloadet, moddet und verbreitet! 😛
    Ist Mario Kart Tour nicht so was wie n Flopp, als dass man noch große Namen von nintendo für Mobiles zu erwarten hätte? Das war DER Name schlechthin und sie scheinen es mit dem Fragwürdigen Konzept vermasselt zu haben.
    Kann mich aber auch täuschen.

    Anderseits:
    Wenn sich das bewahrheiten sollte, dass die Ps5 eine all-in-one-Sony Kiste wird, dürfte sie genug “Exklusives-Potenzial” vorweisen, um mit Ps1-bis-4 Games so ne Art Sony-Virtual Console zu etablieren, das verdammt einzigartig wäre, da ja Nintendo mit ihrer eigenen Vergangenheitspflege momentan ganz anders umgehen.
    Wobei, man kennt das ewige-von-einander abkupfern und es dürfte nicht mehr lange dauern, bis man auf Switch N64, Gamecube, Wii, 2Ds ,3Ds… mach nur Spaß! 😛

    als Antwort auf: PlayStation 5 Talk #1669496
    genpei tomategenpei tomate
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    Sehe auch keinen Grund, warum sie nicht so-richtig-richtig-Multi-Plattform gehen sollten, wenn ein Markt dafür da ist und ich ohnehin vermute, dass eh alles nur ( oder das meiste) Download oder Streaming-Kram sein wird.
    Horizon ZD auf mein ( noch nicht vorhandenes) Smartphone? Her damit! 😛
    Es fehlt nur noch Nintendo, die das jetzt zwar nicht unbedingt “brauchen”, aber alle große Anbieter könnten durchaus kreuz-und-Quer ihre Software für alle Plattformen anbieten und ihre stationäre Konsolen über Exklusives-only definieren.
    Sagt zumindest meine Glaskugel, ist aber jetzt wieder weg. 🙂

    als Antwort auf: Zweitstock Schießer #1669494
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer

    Spaceaffe sagt:
    “ich steh ziemlich auf rive. zwar ein sidescroller aber man zielt mit dem rechten stick.
    weitere die ich sehr gut finde sind helldivers, alienation, nex machina und neurovoider”
    Kann die erwähnten zwar auch sehr empfehlen ( außer von meiner Seite aus Neurovoider, das habe ich nämlich noch nicht gespielt) aber ich kann Twin Stick Shooters nicht mehr sehen. 😉
    Wer mir als das Beste der letzten Jahren in Erinnerung geblieben ist, ist Nano Assault neo von Shinen auf der guten, alten, verpönten WiiU.
    Gibt es aber auch als Nano Assault neo X auffe Ps4. 😉

    genpei tomategenpei tomate
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    Ja, das ist es ja, was ich mit meiner Vermutung im Eingangspost ausdrücken wollte:
    Die Erschaffer von damals hätten diese Vision haben müssen, um überhaupt in eine/welche Richtung auch immer hin zu arbeiten und dennoch ging es, natürlich nicht anders und Vision-or-not, nur Schritt-weise
    Bis zu dem Tag ( siehe Abstand von NES zu PS1) an dem man einen “Sprung” erlebte.

    Wenn mir jemand zu Megadrive Zeiten hätte zeigen können, wie heutige Games-Grafik aussieht, angenommen in Bewegung, hätte ich das gar nicht verarbeiten können, denn ich hätte sie “so realistisch” empfunden, dass sie nur Fake hätte sein können! 😛
    Dazu hätte mir der “Zwischen Schritt” gefehlt, die Einschätzung nämlich, dass eine Stufe höher, das im Sinne des zu-Hause-Machbaren, ähnlich wie die T-Rex Demo auf der Ps1 hätte ausfallen müssen.Genug Anhaltspunkte hätte ich gehabt, zur Einschätzung.

    Dann noch der “Kontrast” aus Hollywood ( “Jurassic Park” 1993) mit einer Grafik, von der ich instinktiv wusste, dass es noch viele, viele Jahre dauern wird, eh so was zu Hause normal sein wird.
    Ist es heute schon so weit?
    Will meinen, es gab schon Möglichkeiten eine “Vision zu haben”, wie eine spätere Konsolen Grafik hätte aussehen können. Man wußte nur nicht, wann es so weit sein würde, da teuer und so weiter.

    Im Nachhinein weiß ich allerdings nicht mal, nachdem ich die Entwicklung mitgemacht habe, ob ich davon reden sollte, “mehr erwartet zu haben” oder eher Design-Entscheidungen vermisse, die Grafiken um so schöner erstrahlen lassen, weil ich nie darauf gewartet habe, dass es immer realistischer wird.
    Im Gegenteil:
    Diese künstliche Menschen bei Death Stranding oder Cages Produktionen, beeindrucken mich nicht so sehr, weil ich so was beinahe erwartet habe, in der Tech-Evolution.
    Natürlich weiß ich dir technische Umsetzung zu würdigen, aber ich wusste, “so was” wird ( irgendwann) kommen.
    Als Gegenbeispiel erwähne ich das VR Game “Bound”. Ein Spiel, mit einer kubistisch-geprägten Landschaft, allerdings so surreal schön als Level-Parcour zusammen-gestellt, das mich, von seiner Grafik her, mehr umgehauen hat, als alle CoDs Darstellungen der letzten Jahren zusammen.
    So was wie bei “Bound” ( unbedingt ein Video anschauen und in VR “vorstellen” !) führt meine Erwartung über “bessere” Grafik ad Absurdum, da ich finde, dass Spiele Grafik heutzutage eher dann auffällig “besser/Fortschrittlicher” ( eher “anders”) wirkt, als alles, das man vorher gesehen hat, wenn sie etwas darstellt, dass man noch nie zuvor gesehen hat.

    als Antwort auf: Spiele der Dekaden 1990-2019 #1669480
    genpei tomategenpei tomate
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    1984/85
    In einem Urlaubs-Ressort neben dem Camping Platz, in dem meine eigene Arcade stand, wurden in zwei aufeinander-folgenden Jahren, Don Bluths Dragons Lair und Space Ace aufgestellt.
    Googelt euch den Namen des ehemaligen Disney Zeichners um zu erfahren, welche Vision der gute verfolgte, denn er hatte es geschafft, meine Videospiele Welt komplett auf den Kopf zu stellen!
    Die beiden “Mothers of all QTE” basierten Games, verblüfften mit einer aufwändig produzierten “Grafik” , die im Grunde nichts anderes war, als ein Zeichentrick Film a la Mickey Mouse-Schmiede.
    Aber: die “Interaktion” endete beim beinahe “erraten”, wann man den Stick in eine Richtung zu drücken hatte oder den Knopf zu betätigen. Hatte man alles richtig gemacht, ging das “Spiel” mit einer weiteren, Atem-beraubenden Sequenz weiter, und wenn nicht, gab es eine Todes-Szene zu bestaunen, von ihrer Cartoon-igkeit sehr witzig inszeniert und dennoch:
    Trotz dem, dass ich dachte, Games könnten nicht schöner aussehen, machten Dragon s Lair und co. mir kaum Spaß und es sollten noch einige Jahre vergehen, ehe ich jemand traf, der mir erklärte, dass sie keine “richtige” Video-Spiele ware…

    1985 wurde in einer “Mafia Kneipe” ( … ) Capcoms Ghosts n Goblins aufgestellt und nebenan Nintendos “Super Mario Bros” ( Vs-Version) ich glaube, meine Schulnoten sind in meinem Leben nie schlimmer gewesen,als in dem Jahr… 😉

    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer

    Ich weiß dass der Eingangspost lang ist, aber für den Fall, dass nicht ganz ersichtlich ist, worum es GANZ genau geht:
    Keine Panik!
    Nichts ist hier genau, mich interessieren nur eure persönlichen ( ! ) Erfahrungen und Ansichten über die Wahrnehmung von Telespiel-Evolution:
    Der eine findet den Sprung von 8 zu 16 Bit den historisch größten, der nächste vielleicht eher eine stete Wanderung ( ich) der nächste ist wahrscheinlich mit der Ps1 “groß” geworden und nichts wurde seitdem besser, sprich stagniert, auch wenn das Niveau relativ hoch ist.
    Oder so ähnlich! 😛

    Was besser-oder-schlechter ist/war, daran habe ich kein Interesse! 🙂
    Viel Spaß beim Austausch!

    als Antwort auf: PlayStation 5 Talk #1669472
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer

    EDIT:
    Sorry, es sind mir so viele Themen/Gedanken dazu gekommen, dass ich gleich nen Thread eröffnet hab.
    Wenn ihr lust/Zeit habt, würde ich mich freuen, das mit euch drüben zu “vertiefen”, wir können das hier gerne “Ps5” only belassen.
    Gruß

    als Antwort auf: PlayStation 5 Talk #1669464
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer

    Mhmm…Ich habe es mir fast schon gedacht, da der Technik Freak in mir, wenn ich ihn von der Leine lassen würde, wie früher bellen würde,und auch wert auf “mehr und Hauptsache besser!” legen würde…
    Aber realistisch betrachtet, ist in meiner Wahrnehmung immer alles “gleich” geblieben und der gigantische Sprung, den ich bei jeder neuen Gen erwartet habe, ist konstant ausgeblieben oder, um den durchaus stattgefundenen “Fortschritt” nicht zu bagatellisieren, nie so groß ausgefallen, wie ich es gerne gehabt hätte.
    Warum? Gewöhnung-Effekt, da immer jeden Scheiß mitverfolgt.

    Ich bin mir sicher, dass um so einen großen Sprung zu erleben,wie ihn uns vorschwebt, kein Spieler aus dieser illustren Runde sein muss, da, schätzungsweise, nur jemand der “damals” Pacman gespielt hat und in den letzten 40 J nie wieder ein Telespiel angefasst hat, diesen Effekt erleben müsste ( der “ganz große Sprung”), wie wir ihn gerne hätten! 😛

    Persönlich glaube ich auch nicht, dass geschlossene Systeme, wie Spielkonsolen, die Träger der Technik-Fackel sind. Es werden garantiert grafisch/technisch Atemberaubende Spiele auf Ps5/Xsx erscheinen und dennoch, “Haare in der Suppe” werden wir immer finden.
    Mir würde es schon mal aus-reichen, wenn die Ethik einer sauberen Programmierung höher gestellt wäre, als die Zurschaustellung von, an sich großartigen Ideen, die aber nicht so recht zur Hardware-Technik passen, die zur Verfügung steht.
    Oder zu viel des Guten.

    Zu Beginn der aktuellen Gen habe ich eine zarte Prognose abgesondert, dass Ps4 und XBone sich eher im Bereich des von mir genannten “Partikel Wahn” bewegen/weiter-entwickeln werden.
    Ganz unrecht hatte ich zwar nicht, aber die Resultate waren trotzdem eine zwiespältige Angelegenheit:
    Zu Beginn, ein Partikel-Feuerwerk wie bei “Resogun” ( eine neue Vision von Pixel Grafiken)und zum Schluß “Control”, das ich, im Nachhinein, gerne auf einer stärkeren Konsolen-Hardware ( fernab von PC)gesehen hätte.
    Geht es nach mir, würde ich bei Ps5 und co. die Partikel-Wahn-Sachen “flüssig” sehen wollen, und ich weiß jetzt schon, dass die Industrie, mit “Ray Tracing” den Mund ziemlich voll nimmt und ich/wir Spiele sehen werden, die in dieser Hinsicht wiederum in einer, zwei Gens-später “flüssig” laufen werden und ansonsten “zu viel des Guten” darstellen werden.

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