genpei tomate
Verfasste Forenbeiträge
-
AutorBeiträge
-
genpei tomateTeilnehmerDanke! 🙂
Ja, ich freue mich, vor allem weil ich das Gefühl habe, nachdem ich es durchgespielt habe, dass ich nur an der Oberfläche des dort Möglichen gekratzt habe. Von daher werde ich weiter üben und freue mich auch, wenn es so weit ist, wenn auch Aleste Branch und M2 sich als würdige Compile Nachfolger erweisen, wie Tatsujin aktuell es geschafft haben, Toaplan zu ehren.
Ich bin zwar nicht von M2s Salamander 3 enttäuscht, aber der Name “Aleste” hat bei mir einen wichtigeren Platz in meiner Shmup-Vitae, als Gradius Spin-off.
Und streng genommen gibt es aktuell so was wie ein kleines Revival der “großen Namen” und bisher läuft es mit den neu-Interpretationen sehr gut, wenn man ( leider) von R-Type Final absieht.
genpei tomateTeilnehmerMein “wenn es erwünscht ist” bezog sich mehr auf die Tatsache, dass der Shmup Thread von einer Handvoll Menschen hier am Leben erhalten wird und Truxton Extreme nicht mal von allen gemocht werden muss.
Aber ich mache es euch schmackhaft! 😉Truxton Extreme Impressionen
WARNUNG: Text hätte sogar NOCH länger ausfallen können!! 😛Was macht ein gutes Shmup aus und wie verschreckt man Menschen am schnellsten, die die simple, aber tiefe Spielmechanik nicht beherrschen?
Klar: Stumpfer geht es beim ersten Anblick nicht. Man ballert auf alles, das sich auf dem Bildschirm bewegt, zündet panikartig eine Bombe, um das überfüllte Spielfeld zu säubern und versucht, meistens von wenig Erfolg gekrönt, zig Projektile feindlicher Prägung auszuweichen, mit dem Gefühl, unterqualifiziert für die Aufgabe zu sein.
Das soll „Spaß“ machen?Hier Genpeis Shmup-1X1: Man erledigt Widersacher, bevor sie den Fernseher übernehmen, lässt sich eventuell beschießen, um dann ganz knapp auszuweichen ( weil dadurch auf dem Spielfeld woanders Platz entsteht), kreist um manche Formationen herum, die niemals Frontal zu bezwingen wären und wenn die Bullet Hölle ausbricht, ist es meistens zu spät ( dafür hat man dann ja Bomben) oder man glaubt es nicht: Je mehr eine Formation/ Boss dich in die Mangel nimmt, um so wahrscheinlicher ist es, dass man sich nicht sooo viel bewegen muss, wie man denkt und stattdessen Ruhe gefragt ist.
Wenn man sie dann bewahren kann…Kombiniert ein Entwickler die besagten Taktiken zu einem „Tanz“ aus Formationen, Muster, Rhythmus und ja, auch einer gesunden Prise „Stress“, entstehen dadurch Spiele, die Optisch nie ihre „Stumpfheit“ ablegen werden können, aber im Gegenzug „gefühlt“ werden wollen.
Sind sie gut gemacht, zählen sie für mich zur spielerischen Krönung des Mediums Videospiel und bieten eine Replay Value, die höher ausfallen kann, als etwa ein Game, dass bis zum Schluß zwar gut unterhält, aber einmal durchgespielt, dann für immer ins Regal wandert.Truxton Extreme ist beinah Perfekt:
Alle Formationen wurden akribisch durchdacht und können mit den Mitteln, die zur Verfügung stehen, gemeistert werden.
Aber in der Natur der Design-Sache liegt die Krux.
Weil ein wenig Memo braucht man schon und manche Waffen zünden, im wahrsten Sinne besser als anderen und man tut sich einen großen Gefallen damit, das Game Abschnittsweise zu er-lernen.
Zumindest dann, wenn man keine absoluten Ninja Reflexe hat und meint, das Game nur mit Skills meistern zu wollen. Ein wenig Erfahrung aus der Vergangenheit ( geschärfte Skills) schadet zwar nicht, darauf ist das Spiel aber nicht ausgelegt ( ok, nur ein Bisschen. 😉 ) und geht traditionell zu Werke, und distanziert sich klar von Caves Werke ( die aus Toaplan hervorgingen) heißt, ein Don-Pachi/Bug Princess hat man bei Truxton 3 nicht zu erwarten.
Außer an weinigen Stellen, die aber zum Spielablauf passen und den etwas moderneren der Gattung damit „Tribut“ zollen.Oder Fan-Service sein wollen, zumal diesmal eine Taste zum verlangsamen des Raumschiffes mit an Bord ist, die verhindert, dass man in manchen Bullet-überfüllten Situationen zu schnell beim Ausweichen ist. Geschwindigkeit auf Knopfdruck einstellen, das kann man obendrauf auch noch, im Truxton Universum ist es ein Novum und befreit vom lästigen Ausweichen der ( zu vielen) Speed ups der Vorgänger, auch wenn letzeres auch eine Kunst für sich ist…
Die Waffen
Der gute Hr. Yuge, ich wiederhole mich, hat nichts verlernt und ein Werk geliefert, so durchdacht bei den Optionen, so dass jede-r seine/ihre eigene Spielart entwickeln kann.
Will man es puristisch haben, schnappt man sich den berühmten Dreizack-Laser, den Streuschuß oder den grünen Hyperspeed-Schuß.
Der erste klebt an den Gegnern, braucht aber länger um sie zum Platzen zu bringen. Der zweite deckt mehr frontal ab, lässt aber die untere Seite des Schiffes ungedeckt und der grüne ist stärker als die anderen, aber mit geringerem horizontalen Radius.
Aus Truxton 2 gesellt sich die violette Waffe, die zwar von Grund auf in allen Richtungen feuert aber nicht so stark ist, wie z.B. der Streuschuß und nicht den ganzen Bildschirm abdeckt.
Alle Waffen haben eine Hyperschuß Funktion, die eine Leiste verbraucht. Die Leiste läßt sich nur mit Gegner Beschuß und am besten mit Chains auffüllen und der Hyperschuß ist praktisch bei Chains ( Gegner-Typen/Formationen gleichzeitig erledigen z.B.) und sowieso um ultra-Damage anzurichten, verbraucht sich aber relativ schnell.
Die Erfinder der Smartbomb haben jene auch nicht vergessen: Kann man zum Säubern nehmen, zum sich aus haarigen Situationen frei-schaufeln oder schlicht mega-Damage anrichten. Die meisten Bosse vertragen kaum mehr als 5 davon. Das war bei den Vorgängern nicht immer so, dafür sieht die Explosion beim Vorgänger Truxton 2 um so beeindruckender aus und die aktuelle hätte ruhig spektakulärer ausfallen können, da der berühmte Schädel zum Trademark der Serie wurde.Kommen wir nun zu der neuen,letzen Waffe im Bunde: die Weiße, die mit ihrer Zielsuchfunktion das Spiel für Veteranen beinah „kaputt“ macht. 😉
Will man ein wenig das Gefühl haben, wie das wäre, wenn man bei Truxton richtig gut spielen könnte, dann schaltet man die Auto-Bomb Funktion frei ( zündet automatisch eine Bombe, wenn man getroffen wird, so eine Art Schutzschild, die vor Lebensverlust bewahrt)man nimmt dazu die Weiße Waffe, meidet alle anderen und taktiert mit Bomben/Hyperschuß auch im „Panik“ Modus bei den Bossen. Das Spiel kann damit nehme ich an, jede-r durchspielen und einfach nur Freude an der Reise haben.
Das empfehle ich aber nur zum Üben und selbst dann können einige Stellen ganz schön haarig werden können. Hiermit schöne Grüße am letzten Abschnitt von Level 3!
Aber die Kernmechaniken werden damit ad Absurdum geführt und Truxton 3 fühlt sich dann kaum noch nach Toaplan an und etwas mehr nach Compile, jedoch ohne überdrehten Kombi-Vielfalt bei den Waffen, wie bei den Werken von Hr. Hirono.Ich finde es aber gut, dass so was möglich ist. So kann man das Game auch zwischendurch angehen, ohne sich zu sehr vertiefen zu müssen und das befreit von der “Angst”, es mit einem “Truxton” zu haben. Danach schnappt man sich die anderen Waffen und weißt, relativ schnell Bescheid, wie der Tatsujin-Metall-Hase läuft…
Grafik und Sound
In Anbetracht der unerreichten Pixel-Pracht der Vorgänger, hatte ich anfangs meine Probleme mit der Optischen Ausrichtung. Mittlerweile habe ich das Game mehrmals durchgespielt und sage, dass die gerenderten Hintergründe verdammt hübsch sind und zwar Raum für mehr lassen, aber die Mühe sieht man!
An keinster Stelle wirkt Truxton Extreme dahingerotzt!
Und stellenweise dachte ich mir, wie verdammt geil es wäre, ein Outzone, Tiger Heli oder Musha mit der Grafik zu bekommen! Man darf ja träumen…
Die Bosse bleiben zum Glück ein Fest für die Sinne und ob neu oder Recycelt, enttäuschen sie nicht und sind herausfordernd. Mehr kann man dort nicht verlangen. Außer bessere Reflexe! 😉Kennt man die Musik aus den alten Werke ist man natürlich sofort zu Hause: Ob Orchestral neu-arrangiert, Techno-angehaucht oder rockig gespielt, die Tunes haben für mich nichts von ihrer Qualität eingebüßt und passen zum Geschehen so gut wie 1988.
Story Mode rundet das Werk ab und es ist verdammt viel Liebe in die Comics geflossen, die zwischen den Levels die Geschichte der drei Pilot-innen erzählen. Kann man skippen, wenn man kein Interesse dafür hat, aber interessant und sehr gut gemacht/gezeichnet sind sie allemal.
Jede-r Pilot hat eine eigene Stage 5 übrigens.
Und wer sich die Retail Version gegönnt hat, bekommt Skins und Musik aus Truxton 2 und Batsugun serviert, von letzerem aber nicht seine Waffen. Ist zwar nett, aber nichts unentbehrliches, es sei denn, man ist auf Goodies aus, dann kann man mit den anderen Raumschiffen Sachen freispielen wie 10 Bomben etc.Der Kern von Truxton 3/Extreme ist und bleibt Arcade Mode.
Hier kann man mit dem Spiel „wachsen“ wenn man es denn will und man tritt eine Reise an, die allen bestraft, die meinen „Shmups“ mit 6 bis 8 Levels seien „Kurz“ ohne die Intention hinter ihrer Beschaffung zu durchschauen.
Weil: So wie Truxton über 30 Jahre gebraucht hat um zurück-zu kommen, genau so ist es ein Werk, das man problemlos in weiteren 30 Jahre spielen kann, ohne das Gefühl zu haben, etwas „altes“ anzupacken. Und eventuell 30 Jahre dafür braucht um ein „Tatsujin“ zu werden, wer weiß…Arcade Mode ist erst ab Loop 2 mit einigen Suicide-Bullets in etwa dort von der Schwierigkeit her angesiedelt, wo Teil 1 von der ersten Sekunde an war, zu einer Zeit, als ich mir die Augen rieb, WAS zur Hölle das Spiel von mir ab-verlangte…
Klar: Ich kann besser spielen als “damals”, aber vor Truxton 1 und 2 habe ich bis heute Respekt!
Kann man finden, wie man will. Für mich steht fest, dass nicht so viele Spiele der Sorte aktuell mithalten können und dass man an der Länge meiner Zeilen sich vergegenwärtigen sollte, was es historisch hieße, wenn z.B. Hr. Trenz, aus der Versenkung zurück, plötzlich ein neues Turrican ankündigen würde.
Dann hätte man auch sehr viel zu einzutippen, als Fan seiner Werke, oder? 😉
Truxton Extreme ist ein wichtiges Spiel und dem Schöpfer sei gedankt für seine Mühe!„We want more Truxton!“ Nein, Danke, Extreme reicht mir vorerst. Ich will einfach mehr „Toaplan“!
genpei tomateTeilnehmerTruxton Extreme ( Tatsujin 2026 Switch 2 Version)
Sieht man bei Truxton von seinem späteren Ruhm ab, der im Internet Zeitalter mit Classic Game Rooms Hilfe zustande kam, bleibt es für mich ein Kuriosum. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass wer auch immer es zum ersten mal bespielt-e, sei es 1988 oder heute, „Liebe“ auf den ersten Blick erlebt-e, da der Name „Toaplan“ im Titelbildschirm, in den meisten Fällen, eher als „Warnung“ zu verstehen war, als dass die „Insert Coin“ Einladung Grund zur Freude beim Münzen-Ausgeben gewesen wäre…
Warum? Weil man bei der berühmten japanische Schmiede die Worte „Game Over“ sehr, sehr schnell zu lesen bekam.
Aber Ehrgeiz, Wille und Ausdauer ( sofern das Geld aus-reichte…) zahlten sich aus:
Nicht umsonst machten sich die Japaner einen Namen mit beinah einem einzigen Genre und fernab von relativ überschaubaren Settings ( meistens Militärisch oder Sci-Fi angehaucht)
waren ihre, in der Regel, vertikal scrollenden 2D Ballereien, ein Fest für Augen und Reflexe und berühmt-berüchtigt für ihren Hang, dem Spieler-in ne Menge Geduld und Memorieren von Passagen abzuverlangen, die absurd erschienen und dann doch sehr durchdacht waren.Ja, Toaplans Werke wollten akribisch gelernt werden und jeder Fehler wurde bitter bestraft, mit Ausrüstungs-Entzug/ Downgrade und mit gnadenlosen Rücksetzpunkten, die trotz Smartbomb, die Toaplan selbst erfunden haben, oft daran zweifeln ließen, ob einige Abschnitte überhaupt zu meistern seien…
Das erste, das bei den Werken der Schmiede herausstach, war die Pixelkunst, die bis heute ihresgleichen sucht. Jüngeren Spielern, die mit den Werken von der Firma Cave vertraut sind, kennen indirekt einige grafischen Trademarks von Toaplan, nachdem ihre Zersplitterung die berühmten „Danmakus/Bullet-Hell“ a la Don-Pachi hervorbrachte.
Was mich betrifft, gehören Truxton 2, Twin Cobra, Hellfire, Dogyuun etc. zum Besten, das je das Genre „Shmup/Ballerspiel“ hervorgebracht hat:
Pixel-Werke zum dahinschmelzen schön, visionär beim Art-Design und spielerisch null gealtert, ach, was sage ich: Heute noch DIE Messlatte, bei der, anderen der Gattung, mit Schmerzen im Nacken nach ganz oben schauen und kaum die Brillanz von Masahiro Yuges Kunstwerke erreichen!Nachdem die Ankündigung von Aleste Branch mir einen Heulkrampf-vor-Freude einbrachte, weil nie mehr im Leben damit gerechnet hatte, den Namen im Zusammenhang mit einem neuen Game je wieder zu lesen, war ich bei Truxton Extreme äh…extrem vorsichtig mit meiner Gemütswallung…
M2 Werk lässt seit bald 9 Jahren auf sich warten und Truxton Ex mitsamt der Nachricht, dass Ur-Schöpfer Mr. Yuge beteiligt ist, nun: es klang viel zu surreal und ZU gut um wahr zu sein.
Zumal die Ankündigung aus-dem-Nichts kam und dazu die Aussicht, womöglich nicht so lange, wie bei Aleste warten zu müssen…? Weird.Egal: Machen wir den Sprung zu 2026 und meiner 4 Tägigen Zocker-Session mit der Switch 2 Version von Truxton 3 und der Tatsache, dass fast 35 Jahren vergangen sind, als ich Münzen in Truxton 2 hinein wuchtete.
Was das heißt? Ich kenne die beiden Vorgänger verdammt gut und wusste so ziemlich gar nicht, was ich nach so langer Zeit von der Fortsetzung erwarten sollte.
Und nach kurzer Zeit stellte ich ein paar ge-wichtigen Sachen fest:
Erstens: Mr Yuge hat nichts verlernt!
Zweitens, drittens, viertens undsoweiter, es fühlt sich vertraut an, und doch anders.
Machen wir es noch kürzer: Wenn man weißt, die Spieloptionen für sich zu nutzen, ist Truxton 3 das einfachste Spiel, das Tatsujin/Toaplan je erschaffen haben!
Das ist aber absolut nicht schlimm, weil man es auch traditionell angehen kann und dann kann es genau so garstig sein, wie die Opas!
Und so werden Neulinge nicht verschreckt und Veteranen abgeholt, auch wenn ich meine, dass auch mit den konventionellen Waffen, die von den Vorgängern her bekannt sind, Extreme zu keiner Sekunde so brutal ist, wie die anderen es sein können.Aber mir ist es mittlerweile wichtiger , wie es sich spielt und es sich anfühlt, als dass ich Lust hätte, alle zwei Bildschirmzentimeter zu Fluchen von daher werfe ich dem Spiel keine „Verwässerung“ vor. Habt den Mumm, es konventionell anzugehen und keine-r wird sich darüber beschweren, dass es zu einfach ist!
Das reicht erst mal für die erste Eindrücke.
Wenn es erwünscht ist ( oder ich Lust habe) gehe ich gesondert auf Spielmechaniken/Grafik/Technik/Musik ein, ansonsten kann ich eine absolute Empfehlung aussprechen: Es ist „modern“ genug, um 2026 zur Spitze des Genres zu gehören, „old School enough“ um Veteranen glücklich zu machen und doch viel mehr, ja, die Tiefe, die es bietet, offenbart sich nach einer Weile und ich verneige meinen Haupt vor dem Maestro Yuge, der nach so vielen Jahren vielleicht der wichtigste Aspekt perfektioniert hat, nämlich die Balance eines einst „speziellen“ Genres, bei dem ganz viele Menschen die Nerven beim Spielen verloren haben! Mich eingeschlossen.
genpei tomateTeilnehmer
Fear Factory Roboticist 2026
Strikt genommen sind ( fast) alle Bands ( nur) Musiker-innen und kaum eine-r könnte von sich behaupten, unersetzlich zu sein.
Ob man mit neuen Members klar kommt, als über-Fan, das sei jedem überlassen. Aber, noch mal, man braucht, strikt genommen, “nur” die/den richtigen zu finden; am Besten über-Fans der eigenen Band, die seit Jahren auf ihre Chance warten, in die Fußstapfen verstorbener oder ins exil gegangenen zu treten.Und Danke an Nevermore ( Jeff Loomis und Van Williams) und Fear Factory ( Dino Cazares), die mit neuen Menschen den Mut hatten, “einfach” weiter Musik zu machen, auch wenn sie die Bürde der Vergangenheit garantiert gespürt haben.
Das Ding oben klingt KILLER!!
Jetzt brauche ich “nur” noch zu hören, wie Nevermores neue Lieder klingen werden, nachdem sie mich Live mit dem neuen Sänger komplett umgehauen haben.28. August 2026 um 5:49 als Antwort auf: Welches Spiel/Spiele habt ihr euch als letztes gekauft? #1823581
genpei tomateTeilnehmer@Kikko
Ich weiß nicht, was oder ob sie beim MD-Mini an Truxton was verändert haben, da die Aspect-Ratio nicht ganz gepasst hat im Vergleich zum Automaten und je nach Version, die Musik zu schnell abgespielt wurde. Es ist trotzdem eine gute Umsetzung und damals eh die erste und einzige Wahl, die es gab.
Die Engine Version, die später heraus kam, ist näher am Automaten und zeigt, dass bei der Aulösung auch anders gegangen wäre, ohne risiege Anzeige auf der rechten Bildschirmseite und mit verstecktem Menü, um dort den Bildschirm noch mehr nach Arcade aussehen zu lassen,dank horizontalem Quetschen. Das hatte Dragon Spirit auf der Engine auch so gemacht und Image Fight ebenso. Die Games sehen dadurch viel hübscher aus und die Grafik nicht mehr so stretched.
Aber die Version auf dem MD wird dich ne Weile beschäftigen, auch wenn sie die gnädigste von allen ist. 😉Ja, Truxton Extreme ist wirklich sehr gut gelungen. Ich habe gestern alle drei Piloten-Enden gesehen mitsamt ihren Mission-exklusiven Levels ( jede-r Pilot hat eine exklusive Mission) und bin wirklich begeistert.
Arcade Mode hat mir in Level 3 einige Zähne gezogen und bin dort sehr knapp am Boss gescheitert, der, wie die anderen, im Arcade Mode zusätzliche Muster hat.
Bin gespannt, wie Level 4 dort sein wird, da es mir in den Story-Missionen einfacher als Level 3 vorkam, dafür aber war der Boss härter.27. August 2026 um 16:10 als Antwort auf: Welches Spiel/Spiele habt ihr euch als letztes gekauft? #1823571
genpei tomateTeilnehmerHab 2 Story-Stränge durch und 2 Kapitel des dritten Piloten beendet. Sie sind alle spielerisch identisch, nur die Comics zwischen den Levels erwartungsgemäß nicht.
Ich habe die Retail Version gekauft bei der die Raumschiffe von Truxton 2 und Batsugun mitsamt respektiven Musik-Stücken dabei sind, leider sind es nur Skins und die Waffen aus Batsugun wurden nicht mit übernommen, sie würden aber nicht ganz zu Truxton passen.Für Arcade Mode werde ich mir die Tage einiges an Zeit nehmen müssen, da es am Stück bespielt werden will ( 6 Levels) und einige Stellen und Bosse muss ich noch perfektionieren. Einige Passagen sind kniffelig und im besagten Modus das Game um einiges härter, weiß aber nicht wie viel im Vergleich zu Story-Mode.
Hab n kurzes Video gesehen mit Suicide-Bullets gleich ab Level 1, aber das muss man bestimmt ( oder zum Glück…) erst freispielen.
Wenn man die original Stücke der Musik so wie ich kennt, dann sind die Remixes ein Traum!Insgesamt ist das Game wesentlich Einsteiger-freundlicher als seine Vorgänger ( kein Vergleich zum ultra-brutalen Teil 1 oder Teil 2 in späteren Levels) und die Grafik ist ganz hübsch. Sie passt zu der aktuellen Technik, weil ich der Meinung bin, dass sie es gar nicht versuchen brauchen, die unglaubliche Pixel-Art von Teil 2 zu treffen, oder übertreffen, weil das Game selbst 1992 wie aus der Zukunft wirkte und m.M.n. im Shmup Sektor bis heute unerreicht ist.
So was geht heute, bei den gigantischen Auflösung fast gar nicht.Vor allem aber läuft das Spiel trotz Bildschirm-Overload immer flüssig und sowohl mit Steuerkreuz als auch mit Stick habe ich das Gefühl, die beste Steuerung eines modernen Shooters seit Langem zu erleben.
Weitere Eindrücke folgen, wenn ich mich mit Arcade-Mode beschäftigt habe.27. August 2026 um 6:02 als Antwort auf: Welches Spiel/Spiele habt ihr euch als letztes gekauft? #1823536
genpei tomateTeilnehmerTruxton Extreme für Switch 2.
Hab über 30 Jahre auf eine Fortsetzung gewartet und es ist mir wert, demnächst ein paar längere Impressionen dazu abzusondern, weil es historisch nicht um eine gemeine Fortführung eines großen Shmup Namens geht.
Aber nicht hier, nicht jetzt.Fans der Ballerkost sollten auf jeden Fall dem Titel eine Chance geben, weil erstens hat der Macher des Spiels auf seinen alten Tagen so gut wie nichts verlernt, und zweitens zeigt es äh..extrem gut, wie selten heutzutage solche gut gemachten der Sorte geworden sind, die versuchen KEIN Danmaku/Bullet Hell zu sein und vertikal scrollen…
Ganz großes Kino: Ich wollte es gestern “nur kurz” antesten und habe nach einer Stunde beschlossen, kurz vorm Endboss, es doch nicht durch zu spielen und werde mir demnächst, in alter Arcade-Fashion, das Game “erarbeiten”.
Spielt mehr Truxton!
genpei tomateTeilnehmerDa ist was dran. Was die Sache besser gemacht hätte, wäre die Möglichkeit erschafft zu haben, die eigenen Datenträger zu patchen. Aber es wird nie passieren.
Mit dem Groß der Spiele, die ich aus der Zeit habe, bin ich zufrieden, so wie sie sind.
Und wer gewillt ist, in Repros zu investieren, da gibt es heute ein paar Möglichkeiten, von daher ist die Vergangenheit so, wie sie war, die Gegenwart das, was man aus ihr macht und die Zukunft eh ungewiss.
Prinzipiell bin ich sogar darüber glücklich, dass Retro Kram wie Evercade, Neo-Geo AES ( hab es mir zum Herbst hin mit Pulstar reserviert) einen Kontrast zum modernen Kram bieten und wenn einer der großen Publisher ( Nintendo am ehesten) die Retail-Klientel nicht ( ganz) vergisst, dann um so glücklicher.
Der Rest, wie das fröhnen eines Retro-Games-Hobby, das wird für manche demnächst nicht so einfach, als “Sammler-in” einzusteigen, weil die Preise immer mehr explodieren werden.
Mein Rondo of Blood und einigen anderen sind mittlerweile für mehr als 300 Euros auf E-Bay im Umlauf. Krank.
genpei tomateTeilnehmerSF2 auf dem Megadrive kann man super spielen und gehört nicht zu den “kaputten”, die man hätte patchen müssen, wenn es denn damals gegangen wäre.
Vielmehr zeigen die Tüftler von heute, wie gut manche Spiele hätten ausfallen können, wäre mehr Budget, Zeit oder Speicherplatz vorhanden gewesen und man weiß, dass bei sub-optimalen Ports eh alles an allen drei Kriterien gescheitert ist.Und ja: was dann “kaputt” war, musste zwar mit einer anderen Version ersetzt werden ( Capcoms Final Fight Guy ging in die Richtung) aber, sofern ich Spiele vor dem Kauf antesten konnte, bevorzuge ich die Periode, als man gute Software suchte ( und fand) und weniger das Gebaren um “gesund-patchen” heutiger Zeit, weil der Rattenschwanz viel länger ist, als dass man die Games, die es brauchen, nachträglich gerade biegt.
Na gut, bei Digital only, ist es fast egal, das sind keine Spiele, die man wirklich besitzt und insofern ist es nicht verkehrt, wenn sie optimiert werden.
Bei kaputten von früher hat man dann schlicht Pech gehabt, aber ich wiederhole mich: Bis auf ein paar Kuriositäten ( Gradius 3, Super R-Type) habe ich bei über 200 Modulen der 8/16 Bit Zeit an den alten Werken nichts auszusetzen, auch wenn ich heute, Fastrom und Hacks sei Dank sehe, dass es wesentlich besser gegangen wäre.
Des-Wegen sind manche Games nicht unspielbar.
genpei tomateTeilnehmerDie Version, die die KI vorschlägt existiert bereits seit 10 Jahren. Die Hackers Pyron ( Farben) Lord Hyriu ( Balancing und Grafik) haben die MD Version so Arcade-nah, wie sie konnten, angepasst und die Resultate sind sehr gut.
Wäre es damals so erschienen, hätte man von einem unglaublich guten Port geredet.
SF 2 CE Arcade vs Megadrive Hack Comparison
Klar, dass die Capcom Boards sogar dem Snes einiges abverlangt haben in Sachen Grafik/Farben, um von einer “perfekten” Portierung zu reden ( war sie nicht) aber das MD hat Jahrzehnte später die oben genannten Hackers gebraucht, um nicht ganz wie bei der Ur-Verson in so ziemlich allen Bereichen abzustinken.
Die Ur-Version ( kann man sich auf youtube anschauen) kommt wesentlich blasser daher, hat weniger Animationen in den Hintergründen im Vergleich zum Coin op( jep, haben die Tüftler nachträglich implementiert) und die Sprachsamples klingen in der Modifizierten auch wesentlich mehr nach Arcade, als ihre blechernen Pendants der ersten Modul Fassung.
Mit einer Repro davon bekommt man auch auf dem MD ein SF2 Modul serviert, das nicht neidisch zum Snes schielen lässt. 😉
genpei tomateTeilnehmerVom Konzept her holt mich Duskbloods nicht ab und finde schade, dass es nicht ne Art Bloodborne geworden ist, da die Settings an sich ansprechend rüber kommen und prima zu einer Solo-Kampagne gepasst hätten.
Ich vermisse nach einer Weile auch immer Bloodborne und speziell Dark Souls, letzeres gehört für mich eh zur Top 10 aller Zeiten und hat so viel Tiefe, dass mein Leben nicht ausreichen wird, es mit allen Klassen durch zu spielen.
Als langsam und Starr empfinde ich die Games eventuell zu Beginn, aber es sind Metroidvania-ähnliche Action-Rpgs und sie steigern sich mit der Zeit.
Das World-Building gehört zur Speerspitze und selbst Elden Ring schafft es, sich seine “Souls” Genen zu bewahren, obwohl es strikt genommen, Open gestaltet ist. Absolut empfehlenswerte Spiele, die aber Einarbeitung brauchen.In Elden Ring habe ich hingegen 700plus Stunden versemmelt, das reicht wiederum für 3 Leben. 😉
17. August 2026 um 21:05 als Antwort auf: Vor kurzem angespielt / Welche Spiele spielt Ihr zur Zeit? #1823182
genpei tomateTeilnehmerEventuell kriege ich am Do. mein Truxton 3, wenn das klappt, dann werde ich endlich sehen, wie es nach dem ersten Level weiter geht.
genpei tomateTeilnehmerGeil, Fuffel, viel Spaß und bitte liefere mal ein paar Eindrücke, wenn es so weit ist, damit wir dann wissen, was dieses Duskdingsen im Vergleich zu den anderen Miyazaki Werken leistet. 🙂
genpei tomateTeilnehmerEhrlich gesagt, da ich die alten Werke regelmäßig zocke, empfinde ich die Darstellung bei Truxton/Dogyuun und co. auch in 16:9, wenn man so will, da sie nach links und rechts in das Spielfeld scrollen, aber ohne dass das Feld sichtbar ist, solange nicht darüber geflogen wird.
Jetzt steht das horizontale Feld bei T-Extreme weiträumiger zur Verfügung, aber es kommt immer drauf an, dass die Formationen sinnvoll zur Darstellung angepasst werden. Und das tun sie hier sehr, sehr gut.
Diesmal gibt es gleich Suicide-Bullets, wenn man “Arcade” wählt und wenn es deswegen “Extreme” genannt werden musste, dann bin ich froh, dass der Bildschirm genug Raum zum Manövrieren bietet! 😉Was im Video von DF nicht zur Sprache kommt, ist dass man Danmaku-Stile einen Knopf hat, um das Raumschiff durch die Bullet-Hölle zu lenken. Damit meine ich nicht die Geschwindigkeitseinstellung auf niedrigster Stufe sondern Knopf gedrückt halten müssen, um beinah in Slo-Mo zu fliegen. Das hilft.
genpei tomateTeilnehmer
DF Truxton Extreme Review
Geh nach der gespielten Demo mit Johns Meinung einher, aber Teil 2, Tatsujin-ho/Truxton 2 liefert wesentlich mehr Stoff in Sachen Waffen/Formationen etc. dass ich mich wundere, warum es unerwähnt bleibt. Truxton 2 ist ein Traum!
Wie dem auch sei: Meine Kopie muss noch eintrudeln und ich mag mich nicht allzu sehr darüber aufregen. 😉 -
AutorBeiträge



