John Spartan
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John SpartanTeilnehmerSehr spannend, da schau ich rein.
Friends with Benefits (Netflix):
Nette Romantic Comedy mit Mila Kunis und Justin Timberlake, die sogar verhältnismäßig lange die Vorzüge einer Freundschaft + in den Vordergrund stellt, um am Ende natürlich wieder auf das klassische Beziehungsbild zurück zu kommen. Zum Glück gibt es auch Filme wie This is 40, die Schwierigkeiten in einer langfristigen Beziehung (sogar mit Kindern) darstellen, denn hier ist gegen Ende Alles standesgemäß überperfekt. Trotzdem kann der Film einige gute Gags aufweisen und macht wirklich Laune.
John SpartanTeilnehmerMach ich, der las sich in deiner Kritik echt spannend.
John SpartanTeilnehmer@ghostdog83:
So kann man es sehen, ist mir allerdings etwas zu wenig ausgearbeitet. Rein erzählerisch kommt der Film dadurch nicht wirklich auf einen konsequenten Schluss. Dafür waren dann doch zu viele “Josh Brolin ist ein knallharter Hund” Szenen drin, die seinen Charakter glorifizieren.Mich würde aber interessieren, wie du ihn im Vergleich zum ersten Teil einordnest.
John SpartanTeilnehmerSicario 2 (Prime):
Wenn man die angespannte Dramatik des ersten Teils mochte und Emily Blunt als verletzlichen Rookie anfeuerte, kann sich diesen Film sparen. Josh Brolin und Benicio Del Toro wüten als quasi unverwundbare Superhelden durch Mexiko und hinterlassen eine Spur der Verwüstung. Auch kann sich der Film nicht ganz entscheiden, was seine Botschaft angeht. Erst wirkt es so, als ergötze sich der Regisseur an der Ruchlosigkeit und Macht des amerikanischen Militärs. Dann wird die Sinnlosigkeit dieser Institution aufgezeigt, ohne jedoch jegliche Konsequenzen für die handelnden Alteure nach sich zu ziehen. Die Leistungen der Schauspieler sind weitestgehend klasse, das hilft aber leider auch nicht weiter. Da schaut man sich lieber noch einmal den Erstling an.
14. Juni 2019 um 13:02 als Antwort auf: Vor kurzem angespielt / Welche Spiele spielt Ihr zur Zeit? #1651121
John SpartanTeilnehmerSubnautica (PS4):
Mein erstes Survival Spiel macht schon enorm süchtig. Habe in 2 Tagen 8 Stunden gespielt, was sehr selten passiert. Die Survivalaspekte sind auch sehr gut machbar, da man die überlebenswichtigen Ressourcen quasi direkt vor der Unterwasserhaustür hat. Man kann sich eine eigene Basis bauen und allerlei Gadgets erspielen, um sich die Streifzüge angenehmer zu gestalten. Garniert ist das Ganze mit einer mysteriösen Geschichte über die eigentlichen Einwohner des scheinbar verlassenen Alienplanetens, auf dem man gecrasht ist.
John SpartanTeilnehmerTrain to Busan (Netflix ; nur noch bis zum 16.):
Zombieapokalypse mal anders. Man verfolgt einen überarbeiteten Familienvater, der seine sich von ihm abwendende Tochter an ihrem Geburtstag zu ihrer Mutter nach Busan begleitet. Nahezu der gesamte Film spielt sich in einem Zug ab, Berichte über die Lage in den Städten gibt es nur über Lautsprecherdurchsagen oder Nachrichten per Smartphone. Der Film umschifft so manche Zombie Tropes, tritt in andere aber auch volle Kanne rein. Ich habe den Film auf koreanisch mit deutschen Untertiteln geschaut und kann das nur empfehlen. So wirkt das (nicht allzu penetrante) Overacting besser. Genau richtig in der aktuellen Zombie Flaute.
@ChrisKong:
Schau dir die zweite (die VR Folge) noch an. Ist nicht verkehrt und stellt die mögliche Vereinsamung durch immer bessere Technologien in den Vordergrund.
John SpartanTeilnehmerLife (Netflix):
Starker Science Ficition Film, der sich ordentlich an Alien bedient, ohne dabei zu dreist zu werden. Jake Gyllenhaal und Ryan Reynolds in einem Film funktionieren auch gut und das Ende hat mich tatsächlich ein bisschen überrascht. Ein paar fette Logiklücken gibt es zwar, die aber das Sehvergnügen in meinem Fall nicht sonderlich einschränken. Mit dem Schauen muss man sich auf Netflix aber ein bisschen beeilen, weil es den Film nur noch bis zum 28. gibt.
6. Juni 2019 um 17:03 als Antwort auf: Vor kurzem angespielt / Welche Spiele spielt Ihr zur Zeit? #1650293
John SpartanTeilnehmerSuper Hot:
Das Spiel ist enorm simpel. Man läuft aus first person Perpektive durch stilistisch mit Mirrors Edge vergleichbare Level und erschießt rote Figuren. Musik gibt es nicht. Eine sporadische “Geschichte” verbindet die Stages aber der eigentliche Fokus liegt auf der Mechanik, dass sich die Zeit nur voran bewegt, wenn man als Spieler läuft. Das macht wahnsinnih ansehnliche Manöver möglich. Ein bisschen Taktik ist gefragt, aber meistens versucht man nur, sich möglichst ausgefallen durch das Level zu kämpfen. Bisher macht es echt Spaß. Mal sehen, wie ausführlich meine Trophäenjagt wird.
John SpartanTeilnehmer“Spekulationen sollten vermieden werden, da diese den Ermittlungserfolg beeinträchtigen könnten” -Lka Präsidentin Hessen
John SpartanTeilnehmerBeim Luke Cage schauen bekommt man auf jeden Fall Lust auf Carhatt Pullis. Ob das gut oder schlecht ist, muss jeder für sich selbst entscheiden 😉 Ich mochte die erste Staffel eigentlich ganz gerne, hatte aber auch hier das übliche Problem mit der Länge.
American Gods (Staffel 2):
Das ist echt ein herrlicher Unsinn. Alte Götter kämpfen gegen neue Götter und dazwischen gerät ein Ehepaar, von dem die Frau eine Untote ist und der Mann als Handlanger von Odin agiert. Mein absolutes Guilty Pleasure der letzten Jahre. Hier gibts keine große erzählerische Qualität, dafür aber eine Menge Schauwerte und flottes Pacing.
John SpartanTeilnehmer@Rudi Ratlos:
Stimmt, aber durch das Auslassen von Iron Fist, Jessica Jones Staffel 2, Luke Cage Staffel 2 und (bisher) Punisher Staffel 2, hat sich bei mir noch keine Marvel Serienmüdigkeit eingestellt. Aber wie Kong richtig sagt, kann man das die nächsten Jahre gemütlich weg gucken, weil eh nichts Neues mehr kommt.
John SpartanTeilnehmerThe Dirt (Netflix):
Die Biographie der Band Mötley Crüe spart nicht mit Partyexzessen und enthält eine sehr lustige Darstellung von Ozzy Osbourne in seiner heftigsten Drogenphase (Stichwort: Ameisen Schnupfen). Nach der ersten dreiviertel Stunde driftet der Film allerdings in ein sehr formelhaftes Ablegen der Partyvergangenheit ab. Dass dies soweit geschichtlich akkurat ist, interresiert mich wenig. Wolf of Wallstreet hatte auch Aufstieg und Fall, ließ einen aber länger die Party mit feiern. Trotzdem hat mir der Film deutlich mehr Spaß bereitet, als z.B. Bohemian Rhapsody. Demnächst gehe ich in Rocketman. Scheinbar lerne ich nichts aus den vergangenen weichgespülten Musikerverfilmungen. Immerhin wurde Rocketman von den Kritikern weitgehend angenommen und man muss sich hier nicht auf einen Film einstellen der schwerpunktmäßig Leuten gefällt, die die Geschichte der Musiker live miterlebt haben.
John SpartanTeilnehmerFirewatch:
Ein Spiel, das perfekt zum Sommer passt und eine kurze, knackige Geschichte zweier Menschen, die sich nur über Gespräche per Walkie Talkie kennen lernen, erzählt. Zusätzlich gibt es noch ein paar zu erforschende Mysterien und eingebettet ist das Spiel in das Setting eines amerikanischen Wildbrandkontrolleurs (keine Ahnung, wie man Firewatcher übersetzen soll :D). Eine absolut runde Sache und mit aktuell 5€ im PSN mehr als fair bepreist.
John SpartanTeilnehmerRed Dead Redemption 2:
Über sechs Wochen habe ich gebraucht, um dieses Monstrum zu beenden. Einige Sidequests sind noch offen und gejagt wurde bisher nur innerhalb der Story. Trotzdem brauche ich erst einmal eine Pause. Meine PS4 übrigens auch. Das arme Ding hat sich die letzte Woche über schon enorm gequält. Der Lüfter hat beim Start des Spiels gebrummt wie damals zu 360 Zeiten, aber an sich lief es reibungslos. Red Dead Online habe ich eine Stunde ausprobiert und gelangweilt abgebrochen. Ich werde vermutlich nicht einmal die recht leicht zu erspielenden Trophäen holen. Aber jetzt erstmal zum Positiven, nämlich der Story:
Man spielt Arthur Morgan, einen ziemlich kernigen und moralisch flexibleren Charakter, als John Marston im Erstling. Hervorragend synchronisiert ist er auch. Hier kann ich die negativen Stimmen im Internet nur bedingt verstehen, die sich eine deutsche Vertonung wünschen. Die gesamte Stimmung des Spiels würde eben nicht richtig rüber kommen, wenn z.B. ein Manfred Lehmann Arthur spräche. Auch der im ersten Teil recht anonym gebliebene Dutch van der Linde spielt eine zentrale Rolle als Anführer der Gang und bietet einige filmreife Dialoge. Heimlicher Star der Geschichte sind für mich aber die verschiedenen Gangmitglieder, die nur kleinere Rollen einnehmen. Am Lagerfeuer Uncles’ erfundenen Geschichten zu lauschen und sympathische Crewmitglieder wie Lenny, Pearson und Sean anzuquatschen, hat mir einige Stunden hervorragender Unterhaltung geboten. Leider ist diese Möglichkeit ab ca. der Hälfte der Geschichte nicht mehr so ausführlich geboten, wie davor und darunter leidet für mich das gesamte Spielerlebnis. Man geht seltener jagen, raubt ungern Stagecoaches aus und hat eigentlich keinen Anlass, in düsterer Atmosphäre mit den Gangmitgliedern zu reden. Aus Spoilergründen spare ich mir weitere Details, aber auch gameplaytechnisch wird in der zweiten Spielhälfte deutlich weniger Abwechslung geboten. Es wird viel geballert, was aber irgendwann ermüdet. Dafür reißt der Epilog nochmal einiges raus. Ich war selten emotional so investiert, wie in das Schicksal von Arthur und der restlichen Gang.
Das liegt auch an der technischen Klasse des Spiels. Die Gesichter sind zumindest bei den wichtigen Charakteren gut animiert, ohne jedoch die Klasse eines Detroit: Become Human zu erreichen. Diesen Anspruch sollte man allerdings bei einem Spiel dieser Größenordnung auch nicht haben. Auch die von Rockstar selbst in Auftrag gegebene Musik sollte Erwähnung finden. “May I” höre ich seit Wochen zum Putzen. Diese Lieder werden an strategisch geschickt gewählten Momenten der Geschichte eingesetzt, um die gewünschte Stimmung zu verstärken.
Um noch ein letztes Mal auf die Negativpunkte von RDR 2 einzugehen: Die Handlung ist schlicht zu lang und mit sehr vielen Füllermissionen gespickt. Laut “How long to beat” benötigt man für die Hauptgeschitchte ca. 50 Stunden, bei RDR 1 waren es knapp 20. Trotzdem kann ich das Spiel jedem Open World Freund empfehlen und mittlerweile kostet es bei Amazon nur noch 40 Euro.
2. Juni 2019 um 17:20 als Antwort auf: Welches Spiel/Spiele habt ihr euch als letztes gekauft? #1649955
John SpartanTeilnehmerFirewatch für 5 und Superhot für 12 Euro. In Firewatch habe ich mich zum Release über ein Lets Play verliebt, die Handlung aber bis heute weitestgehend vergessen. Gerade für die Sommermonate ist es aber das perfekte Spiel. Auf Superhot bin ich gespannt, innovative FPS gibt es selten.
@Rudi Ratlos:
Bin bei Stage 5. Ist für mich ein Häppchenspiel und nichts, was ich stundenlang am Stück spiele. Aber die Musik ist immernoch der Wahnsinn. -
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