Ullus

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  • als Antwort auf: Ich will hüpfen und rennen! (Der Jump`n`run-Thread) #1168646
    UllusUllus
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    Unser geschätzter genpei hatte letztens bezüglich eines Review für das Ding hier gefragt…

    Einigermaßen firm bin ich mit diesem Game hier eigentlich nur auf der Xbox, in einem kurzen Re(tro)view sei es mal wieder vorgestellt.

    Den hier dürfen wir nicht vergessen….

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    ….welcher im Jahre 2001 erst auf dem N64 von Rare veröffentlicht wurde. 2005 kam dann die Xbox Variante auf den Markt.

    Storymässig wird folgendes geboten: Conker das coole Eichhörnchen säuft wie Loch.

    . Am nächsten Morgen wacht Conker ( ist er etwa immer noch voll ) in der weiten Prärie bzw. im unbekannten Terrain auf. Anscheinend hat er sich auf dem angepeilten Heimweg arg verlaufen. Der huschelige Geselle macht sich nun erneut auf in Richtung Zuhause.

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    Doch der Weg ist weit und hält manche Überraschung bereit, besonders in Form von einer Menge durchgeknallter Gestalten.
    Da hätten wir beispielsweise eine dickbusige Sonnenblume, kotende Kühe, qualmende Feuerameisen und natürlich den Great Mighty Poo, der Arien schmetternde Scheisshaufen.

    Beiläufig hat Conker auch noch Schwierigkeiten mit dem Pantherkönig und seiner Teddiebärarmee !

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    Der tierische Saufbold hüpft und sprintet zwar durch weitläufige Gegenden, im Kern ist das Spiel aber eher ein Action Adventure. An manchen Ecken wird ein gescripteter Event eingespielt, vorrangig als Zwischensequenz. Speziell dort kommt das Highlight des Spiels zum Vorschein, der herrlich vulgäre Witz, welcher durch die zusätzlich vertonten Dialoge in Sprechblasen und absurd verrückten Situationen getragen wird. Conkers bekloppte Reise besitzt auch manche Homage an Filmklassiker, wie Dracula, Matrix oder der Soldat James Ryan. Dabei werden eine Menge Teddies sowie Bosse von dem Nüssesammler zurechtgestuzt…

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    Ich kann nur nur die Xboxversion beurteilen, dieses Remake kann sich grafisch und soundmässig noch blicken lassen. Die Steuerung und Spielbarkeit geht in Ordnung. Auch die Synchronsprecher machen ihre Sache ordentlich.Wie viele Games der Polygon Ära hat das Ding aber auch mal Kameraprobleme.

    Der Schwierigkeitsgrad ist nicht ohne, man bekommt kaum Hinweise und muss alles ausprobieren.

    Als sehr nervig entpuppen sich manche Jump and Run Passagen ( auch bedingt durch die Kamera) die gezieltes Plattformhüpferei erfordern, sonst fällt man zu Boden und dann alles noch mal von vorn.
    Kein Balsam für den Spielfluss. Ob die Checkpoints fair verteilt sind, fällt mir nicht mehr ein.

    Aber im Großen und Ganzen hat sich der freche Conker gut gehalten.

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    (Sorry Bildverschiebung. Keine Ahnung an was das wieder mal liegt)

    Conker: oww, oww, tickeling Bee’s ! :)

    Wer das Ding gerne hätte, sei jedoch eher die N64 Variante empfohlen, den die XBox Version ist tatsächlich geschnitten, manche Gags waren wohl zu provokant für die Mannen aus Redmond.

    Das trinkfeste Oichherndel rockt !

    Ich vergebe 7,5 von 10 bereits gekauten Walnüssen.

    It’s Conker !

    als Antwort auf: Der entweder-oder-Thread (nur ein Post am Tag bitte) #1171151
    UllusUllus
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    Dann doch Schweinchen, denn Kühe machen zuviel Mühe ! :)

    Flugzeug oder Hubschrauber ?

    als Antwort auf: Ich will hüpfen und rennen! (Der Jump`n`run-Thread) #1168641
    UllusUllus
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    @ Kong: Stimmt, das untere Bild zu Toki ist das Remake bzw. Indiversion. Aber wie gesagt, ob das noch rauskommt, weiß keiner !

    @ genpei: Einen Games Kanidaten der Steinzeit kann man bald noch dazuzählen, denn hab ich günstig über Ebay bekommen, demnächst stelle ich den dann hier vor !

    Hier ist übrigens noch ein Spiel mit einem Affen, scheint ein Puzzle Jump and Run zu sein…

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    als Antwort auf: Der entweder-oder-Thread (nur ein Post am Tag bitte) #1171121
    UllusUllus
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    Atari Jaguar, dort ist die Softwarebibliothek etwas umfangreicher !

    Rollschuhe oder Inline Skates ?

    als Antwort auf: Ich will hüpfen und rennen! (Der Jump`n`run-Thread) #1168630
    UllusUllus
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    Erinnert sich noch jemand an Toki (Going Ape Spit), das Game mit dem spuckenden Affen, der damit alle Gegner niederstreckt ?

    Es gab auch mehrere Spuckvarianten bzw. Schüsse z.b. auch einen Spreadshoot.

    Das war ein sehr ungewöhnliches und ziemlich abgedreht wirkendes Jump and Shoot, die Musik sorgt auch für einen skurrilen Kontrast !

    Mir war das Spiel einfach zu komisch.

    Sehr lange her, seit dem ich dieses Ding das letzte Mal gezockt habe, es war bockschwer und der Affe bewegte sich nur sehr langsam, nicht gerade gut für den Spielfluss.

    Seit einiger Zeit ist ein Remake angekündigt, welches mir grafisch wesentlich besser gefällt, aber ob das doch noch rauskommt, wissen wohl nur die Entwickler.

    Das Cover der Mega Drive Version ist handwerklich sehr gelungen ,aber stilistisch nicht gerade das Gelbe vom Ei !

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    als Antwort auf: DVD & BluRay Filme fürs Heimkino #916457
    UllusUllus
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    @ Kong, Harrikules und alle Anderen !

    Ein ordentlicher Italowestern, bitteschön die Herren.

    Nehmen wir mal den hier…

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    ..des Regisseurs Sergio Corbucci, welcher im Jahre 1968 auf der Leindwand zu bewundern war.

    Im Deutschen trägt der Film den Titel “Die gefürchteten Zwei”

    Die Hauptrolle übernimmt Franco Nero, der vorrangig durch den Part von dem originalen Django bekannt wurde.

    Zur Story: Ein reicher Minenbesitzer Garcia heuert einen polnischen Söldner namens Sergej Kowalski an (Franco Nero) um einen Silbertransport von Mexiko aus nach Texas zu übernehmen. Die Mine ist allerdings schon besetzt von dem Strauchdieb Paco Roman und seiner kleinen Bande.
    Der Stollen ist mittlerweile auch verschüttet. Als es brenzlig wird für Kowalkski greift zufällig die mexikanische Armee an. In dem Getöse verlangt Paco von Kowalski sofortige Hilfe, der seine Künste nur gegen Bezahlung anbietet.
    Der Pole willigt ein und mithilfe eines Maschinengewehrs wird die mexikanische Regierungstruppen in die Flucht geschlagen.

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    Von nun an hilft Kowalski gegen immer unverschämt werdende Summen und sonstigen verlangten vertraglichen Vergünstigungen dem Gangster Paco und seiner Leute im Kampf, indem er sie Guerilltaktiken lehrt. Bald schlägt das Ganze in die mexikanische Revolution um. Dabei wird Paco Roman von dem Polen zu einem Freiheitshelden aufgebaut, der unter der Bevölkerung ein recht hohen Stellenwert geniesst…

    “El Mercenario – Der Gefürchtete” ist ein Film mit einem sehr zynischen Unterton, gewürzt mit Sarkasmus, hervorragenden Dialogen, gut durchdachten Szenen, netten Landschaftsaufnahmen und einem feurigen mexikanischem Temperament.

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    Paco und eine Menge anderer Personen bezeichnen Kowalski einfach nur als den Polen. Das reicht. Obwohl sich dies etwas abwertend anhört, hat der Revolutionär dennoch Respekt vor Kowalski und zwischen beiden entsteht eine ungewöhnliche Mischung aus Freundschaft und Ablehnung.

    Beide sind immer aufeinander angewiesen, Kowalski wegen dem erbeuteten Regierungsgeld der Revolution durch Paco und Paco durch die benötigten Fertigkeiten des Polen.

    Das Zusammenspiel und die allgemeine Chemie zwischen dem gierigen, cleveren Söldner und dem eher einfach gestrickten Strauchdieb funktioniert gut und das muss es auch, denn sie sind die Beiden, welchen den Film eigentlich die meiste Zeit tragen.

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    Im Laufe des Streifen tritt noch eine bildhübsche Mexikanerin names Columba auf die Bildfläche, die Paco wachrüttelt, eher zum Nachteil des Polen.

    Den Soundtrack schrieb Ennio Morricone, einer der ganz Großen, welche auch der Dollartriologie einen unverwechselbaren und grandiosen musikalischen Touch verlieh.

    Somit ist auch der Showdown passend unterlegt und verbreitet eine typische Morricone Stimmung, vielleicht auch mit Gänsehaut beim Zuschauer.

    Für einen absolut großartigen Film reicht es nicht ganz, aber ein wahrlich guter und unterhaltsamer Genrebeitrag zum Italowestern ist es aber auf jeden Fall geworden.

    Ich vergebe 8 von 10 Revolvertrommeln.

    It’s Mercenario !

    als Antwort auf: Filmzirkel nach einer Idee von Fred Fenster #1176230
    UllusUllus
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    Zweite Meinung zu “Das Fest”

    Was bei dem Film auffällt ist die leicht hektische Schnitt Technik und die Kameraeinstellungen, welche sich von meinen vorrangig konsumierten amerikanischen und asiatischen Filmen unterscheiden. Anscheinend eine wacklige Handkamera.

    Requisiten und Bühnenbild wird keine große Bedeutung zugemessen.

    Zuweilen gibt es kaum musikalische Untermalung, die sehr wenigen Szenen sind durch keinen Soundtrack unterlegt, sondern die Schauspieler selbst bzw. Statisten sorgen durch etwas Klavierspiel und Gesangdarbietung dafür.

    Dieser musikmässige Aspekt passt zur Thematik des Festes und ist auch der bei Zeiten glanzlosen Atmosphäre dienlich, welche man zudem als trocken aber dennoch authentisch bezeichnen kann.

    Einen interessanten Charakter stellt der farbige Gbatokai dar, der Freund von Christians Schwester Helene, der nur Englisch spricht, aber irgendwie mehr versteht, als es den Anschein hat.

    Desweiteren kommen hier keine absolut aufgetakelten und übermässig geschminkten Modepüppchen wie in amerikanischen Produktionen vor, sondern ganz normale Bürger.

    In dem dänischen gut gespielten Kammerstück (gilt auch für die Dialoge) werden eine Menge Personen bloßgestellt, jeder auf seine Art und Weise. Kritik und Vorwürfe, inklusive. Daß dies manchmal in Anwesenheit solch einer Menge Leute stattfindet, ist nicht nur blamabel sondern auch kein Balsam für’s Ego.

    Und den eigenen Ruf sollte man ja besonders pflegen.

    Überhaupt erinnert mich das alles an eine “gespielte Idylle”

    Ab einem bestimmten Punkt im Film nach einer gewissen Enthüllung gelingt dem Streifen etwas was mir neu war, er spielt dann einerseits mit der Erwartungshaltung des Zuschauers und andererseits durch die Thematik bedingt mit der Erwartungshaltung der anwesenden Gäste.

    Das Fest ist ein ungewöhnlicher Film, der es geschafft hat mich einigermaßen positiv zu überraschen. Allerdings finde ich das er vom Handwerklichen her besser und routinierter wirkt als vom reinen Unterhaltungswert.

    Nicht mein Fall, der Film !

    UllusUllus
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    Der hier soll mal genannt werden.

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    Ich mag keine chinesischen Massenschlachtfilme, ich verlange Kung Fu !

    Dieser Streifen besitzt nicht ganz so viel Massenschlachtszenen und legt den Schwerpunkt eher auf eine Seifenoper inklusive Romantik. Gerade das hat mir bei diesem Film eher zugesagt.

    Denn auch Königstöchter haben Gefühle. Wie auch immer tolle Kostüme, ein gelungenes Bühnenbild, eine gewisse Ernsthaftigkeit, und auch Donnie Yen, der für den Martial Arts Part zuständig ist. Kein Kung Fu im herkömmlichen Sinne, da der Film in einer Zeit spielt wo die Kampftechniken noch nicht ganz so ausgeprägt waren. Ein solider Genrebeitrag, den wohl auch weibliche Zuschauer sich anschauen können. Und auch kein übernatürliches Rumgehopse und Lüftegleiten !

    UllusUllus
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    @ bitt0r: Ich kann nichts erkennen, nur weißer Adler auf weisem Grund, das wird wohl am Ipad liegen, was für ein Film war das denn ?

    als Antwort auf: RPG Thread #944652
    UllusUllus
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    @ bitt0r: Das passt, endlich mal eine Verhaltensweise von Lightning, welche ich verstehen kann ! :)

    als Antwort auf: Der entweder-oder-Thread (nur ein Post am Tag bitte) #1171081
    UllusUllus
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    Assassins Creed, gefällt mir einfach viel besser !

    Gold oder Diamanten ?

    als Antwort auf: DVD & BluRay Filme fürs Heimkino #916440
    UllusUllus
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    @ Harrikules: Darauf einen virtuellen Whisky ! :)

    Ich glaube Kong empfindet das ähnlich, oder ? ;)

    als Antwort auf: DVD & BluRay Filme fürs Heimkino #916438
    UllusUllus
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    Bevor Sam Packinpah das Western Genre durch “Wild Bunch” den Gangsterstreifen “Bonnie und Clyde” und noch “Pat Garett jagt Billy the Kid” Ende der 60er Jahre in eine gewalttätigere umstrittene Richtung trieb und das Kino dadurch revolutionierte, waren viele Hollywoodbeiträge jedes Genres an sich immer brave Filme.

    Ein braver, aber wahrlich guter Film dieses Kalibers ist der Westernklassiker “Rio Bravo” von dem Regisseur Howard Hawks von 1959.

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    Die Hauptrolle spielt der unvergessene Westernstar John Wayne, auch der “Duke” genannt, welcher nicht nur einer der bestbezahltesten Darsteller Hollywoods zu dieser Zeit war, sondern auch eine kulturelle Ikone, die den Ruf hatte immer für den amerikanischen Traum und der Wertevorstellung der Bevölkerung sinnbildmäßig zu stehen.

    Wayne der mit bürgerlichem Namen Marion Robert Morrison hieß, belegte in seinen selbst bevorzugten Western immer die Rolle eines maskulinen und mürrischen Draufgängers, der aber trotzdem einen weichen Kern besaß und für den Recht und Ordnung einen hohen Stellenwert einnahmen.

    Somit war das Besondere an seinen Filmen John Wayne selbst und auch seine starke Bildschirmpräsenz sorgte für eine individuelle Note, welche viele seiner Auftritte auch auszeichnen.

    Und das ist in Rio Bravo auch nicht anders.

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    Zur Story: Sheriff John T. Chance (Wayne ) hat so seine Schwierigkeiten. Sein früherer Hilfssheriff jetzt Alkoholiker Dude gespielt von Dean Martin betritt einen Saloon und wird dort von einem Mann Namen Burdette gedemütigt, der einen Silberdollar in einen Spucknapf wirft. Da Duke immer durstig ist, überlegt er sich den Dollar herauszupulen, wird aber von Chance unterbrochen, der den Saloon betritt und um Dude vor Schlimmeren zu bewahren, den Spucknapf wegkickt.

    Sein ehemaliger Hilfssheriff fühlt sich bloßgestellt und schlägt Chance nieder. Nun fängt Burdette Streit an und beginnt Dude zu verprügeln.
    Ein anderer Mann geht dazwischen um zu schlichten, dieser wird von Burdette niedergeschossen. Nachdem kurz darauf Chance wieder zu Sinnen gelangt verhaftet er den Schützen wegen Mord.

    Burdette hat einen relativ wohlhabenden Bruder, der damit gar nicht einverstanden ist und das Gefängnis stürmen lassen möchte. Die einzige Hilfe auf die Chance nun zählen kann sind der Säufer Dude, der krüppelige Gehilfe Stumpy, ein junger Revolverheld namens Colloarado und eine hübsche Lady mit dem Namen Feathers, welche den Sheriff öfters in Verlegenheit bringt….

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    Obwohl der Film in der Stadt Rio Bravo spielt, wird dem verbarrikadierten Gefängnis und einem Saloon bzw. Hotel die größte Bedeutung zugemessen, denn die Strassen sind nicht sicher. Aber der große Gundown darf natürlich trotzdem stattfinden.

    Eigentlich kann man “Rio Bravo” als “Gute Laune Western” beschreiben. Ein Schwerpunkt liegt auf Kameradschaft und Zusammenhalt, welches in einer bekannten Szene besonders deutlich wird, eine netten Gesangsdarbietung von Collorado und Dude wirkt da einfach heimisch. Auch die Umgangsformen untereinander sind noch von Höflichkeit und Respekt gekennzeichnet.

    Der Film besitzt eine Menge ironischer Elemente, klasse Dialoge, passende Musik und eine lockere Art der Inszenierung , die der an sich simplen Geschichte einen sehr unterhaltsamen Touch verleiht.

    In einem Punkt ist Rio Bravo wahrlich brillant, nämlich in dem, wie die Charaktere dargestellt werden. Zwischen fast allen Beteiligten entsteht eine (symphatische) Chemie, die so souverän und glaubenswürdig rüberkommt, dass man den Hut ziehen muss.

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    Ein solch gelungenes Zusammenspiel ist nicht besonders häufig und die größte Stärke des Films.

    John Wayne erzielt auch eine Wirkung wenn er nichts sagt, die gegenseitigen Sticheleien zwischen seinem gehandikappten Gehilfen Stumpy und die dadurch entstehende Situationskomik sorgt für viele amüsante Momente.

    Dean Martin als Dude macht seine Sache auch ziemlich gut und die gewitzte Angie Dickinson, die Feathers spielt, schafft es immer wieder dem mürrischen Sheriff, der Hilfe von außen ungern annimmt, ein leichtes Lächeln zu entlocken. Der damalige Teeniestar Ricky Nelson als ( Collorado ) bleibt jedoch ziemlich blass.

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    Der Streifen beherbergt ein recht langsames Tempo und mag mittlerweile auch zusätzlich recht veraltet wirken, jedoch zählt er immer noch zu den Streifen, die den Zeitgeist der 60er Jahre verbreiten und dadurch eine eigene Stimmung und Atmosphäre bietet, welche im heutigen CGI Effektgewitter bereits längst untergegangen ist.

    Tja, das war halt noch ein echter Hollywood Film. ;)

    Klasse ! :)

    Ich vergebe 9 von 10 Patronenhülsen.

    It’s Rio Bravo !

    UllusUllus
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    Von dem Good, the Bad and the Weird hab ich schon gehört, aber noch nicht gesehen, nur den Trailer dazu kenne ich und der hat mir nicht gefallen.

    Der Filmtitel lehnt sich ja an das Original von Zwei glorreiche Halunken an, der eigentlich für mich der beste Western überhaupt ist.

    Da möchte wohl die Asiavariante ein Stück vom großen Originalkuchen abbeißen, wie gesagt sie möchte….

    Den Eastern Vampirwestern kenne ich leider nicht.

    Star Trek Material folgt auch bald wieder……!

    als Antwort auf: RPG Thread #944648
    UllusUllus
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    @ Max: Anhand von Videomaterial und Previews kann man schon erkennen, ob das Spiel einem interessiert und gefällt.

    Die durchschnittliche Spielequalität ist im Laufe der Jahre deutlich gestiegen. Richtige Flops können sich die Hersteller allein finanziell und von der Erwartungshaltung der Allgemeinheit nicht mehr leisten.

    Es gibt eigentlich fast keine schlechten Spiele mehr, Castlevania wird nicht schlechter als der Vorgänger und das neue Thief erinnert an Dishonered !

    An sich gute Vorrausetzungen, hab mir vieles ohne Testbericht geholt und wurde kaum enttäuscht.

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