Zetsubouda

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  • als Antwort auf: (Komplexe) Stories in Spielen. Segen oder Fluch? #1166101
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    @Kong (Dank der langen Schreibzeit^^’]
    Oha, dass du ausgerechnet Mario als Beispiel hinlegst…wo doch die ewiggleiche Handlung sowas von behämmert ist. ^^
    Prinzessin wird entführt -> Dicker Klempner+Freunde ziehen los und -Hüpf hüpf- retten sie.
    Nächster Teil: Rinse and repeat. Copy and paste. Aus der Pfanne auf den Teller und zurück. Immer wieder.
    Da seh ich keine großartig durchdachte Geschichte, sondern eine sinnbefreite Rahmenhandlung, die das Rumgehüpfe rechtfertigen soll.
    Ach, Prinzessin Peach hat eine Schwester (nicht mehrere?)? Warum nimmt sich King Bowser denn nicht mal ihrer an?
    Wieviele Königreiche haben Mario und Konsorten bereist? Gabs da keine Prinzessinnen oder wieso pflückt die Riesenkröte immer den Pfirsich?
    “Naja, weil die Charaktere halt bekannt sind!” lautet die Schlussfolgerung.
    Und wer kann sich nicht mit einem dickbäuchigen Latzhosenträger, der wiederholt in Abflussrohren taucht, reihenweise magic mushrooms konsumiert und Schildkröten plattstampft, identifizieren? :D

    Nehmen wir mal das Beispiel ‘Silent Hill’:
    Story? Okkult und düster. Haben wir alle schon erlebt *hust*…
    Wir wissen also, was in welcher Situation zu tun ist und steuern als Übervater ‘Mister X’ eine Figur durch eine neblige Kleinstadt.
    Hin und wieder finden wir Zettel oder andere audiovisuelle Nachrichten, die uns über den Hintergrund aufklären möchten. Die werden aber ignoriert, weil echter Mord und Totschlag von kruden Viechern vor den eigenen Augen interessanter sind. Wegweisende Zwischensequenzen, in denen neue Charaktere auftauchen, werden stumpf abgewürgt. Ziele kennen wir schon, das Blabla von der Alten oder einer durchgedrehten einsamen Krankenschwester sind uns egal.
    Weiter gehts also, einen Schlüssel nach dem anderen drehend, irgendwelche Täfelchen verschiebend und manchen Magenauswurf vernichtend, dem Ende entgegen. Über den Bildschirm huschen Namen der kreativen Köpfe, Sprecher und Herausgeber. Ende. Ein Tag wieder jeder andere. *Gähn*

    Lassen wir uns jetzt mal darauf ein, den Figuren zuzuhören, Hinweise zu verfolgen und Nachrichten zu entschlüsseln.
    Wir versinken in einem Strudel aus perversen Machenschaften, ekligen…’Etwassen’ und fragen uns insgeheim “Was zum Fick ist in dieser Stadt falsch gelaufen?!”, “Wieso steh ich [der Protagonist, den ich steuere und dessen Emotionen klar nachvollziehbar sind] hier in diesem vergammelten Kaff und suche etwas?” sowie “Wer oder was lässt mich Teil dieser Absurditätenküche sein?”. Unser Verstand sagt uns, dass diese abgedrehte Geschichte unmöglich der Realität nahe ist.
    Die Frage nach dem ‘Was wäre, wenn…’ jedoch lässt unsere Fantasie Achterbahn fahren und die Pumpe in Hochleistung arbeiten.

    Zugegeben, das klingt nicht unbedingt nach dem Text weiter oben, in dem von Logik die Rede ist.
    Gleichwohl ist es eine Frage, ob man sich in die Lage der Personen hineinversetzen kann. In diesem Fall ist es das Unbekannte, das uns antreibt.
    Entweder die Flucht vor besagtem Unbekannten oder der Erkundungsdrang. Der Zwang, Licht ins Dunkel zu bringen. Gut durchdacht aufgebaut.
    Ob das jetzt von Vorteil ist oder nicht, steht in einem ganz anderen Buch. Zum Beispiel in ‘es’ oder ‘Puls’… ;)
    Und der hier beschriebene Vorgang wirkt nur unter einer Bedingung: Man muss sich auf einen ‘Tauchgang’ einlassen.

    als Antwort auf: RPG Thread #944549
    ZetsuboudaZetsubouda
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    Bin gespannt, ob Namco dieses “Linear Motion Schaufensterpuppen”-Kampfsystem in zu engen Arealen nochmals aufkocht oder mal über den Haufen wirft. Etwas aktiver und ohne auf Schienen zu rutschen, das darf es schon sein. Die Story lässt sich ja schlecht einschätzen^^

    als Antwort auf: Playstation 4 Talk #1110452
    ZetsuboudaZetsubouda
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    captain carot wrote:

    Ach komm, bei der Fehlerquote haben wirklich wenige Pech. Im Vergleich etwa zum C64 damals ist das absolut harmlos.

    Das bezog sich nicht nur auf die Fehlerquote bei der Hardware, sondern auch auf “komplettere” Firmware.
    Sorry, wenn das nicht eindeutig war. :)

    als Antwort auf: (Komplexe) Stories in Spielen. Segen oder Fluch? #1166094
    ZetsuboudaZetsubouda
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    @Kong
    Die einzelnen Absätze gehen näher darauf ein. Wenn dir das immer noch nicht meine Sichtweise aufzeigt, bekommst du hier einen Umriss:
    Ein logischer Ablauf von Handlungen bedeutet für mich gut durchdacht. Sinnvolle Dialoge sollten ebenfalls gut durchdacht sein, damit sie einen Sinn ergeben und Handlungsweisen, Standpunkte oder Ereignisse erklären können. Gut durchdacht ist es, wenn man -ausgehend vom Standpunkt des Erzählers/Protagonisten, selten auch Antagonisten- dem Pfad zu folgen vermag, ohne 7 Brücken zu schlagen, den Telefonjoker (bzw. Wikipedia) zu bemühen und ein Los zu ziehen; wenn man sich mit den Figuren und ihren situationsbedingten Handlungen identifizieren kann, ohne auf nem Drogentrip zu sein; wenn man sich am Ende damit auseinandersetzen und sagen kann: “Tatsache, das ergibt SINN!”

    Stupide Aneinanderreihungen von Zufällen sind hingegen nicht gut durchdacht, sondern ein Mittel zum Zweck.
    Da weigert sich der Verstand, diesen Ablauf als gut durchdacht anzusehen, wenn einzelne (logische) Aktionen dem ein Ende bereiten würden.

    als Antwort auf: (Komplexe) Stories in Spielen. Segen oder Fluch? #1166091
    ZetsuboudaZetsubouda
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    Segen oder Fluch….hm, sowohl als auch.
    Es gibt Beispiele im interaktiven Unterhaltungsgenre (was das Videospiel essentiell ist), die gut ohne Hintergrundgeschichte auskommen .
    Unabhängig von Genres, in die sie gepresst werden, ergeben Stories mal mehr, mal weniger Sinn:

    – Geschichten in Kampf-, Renn- oder Sportspielen sind nur mehr schmückendes Beiwerk, welche das Hauptthema -die Konfrontation mit Gegnern, den Kampf um Platzierungen und Titel- rechtfertigen sollen.
    Wenn man hier zu tief in die Materie eindringt, verpasst man das Ziel (Witz, komm raus…) und wechselt das Genre.
    In diese Sparte gehört auch manch Brückenschläger -Spiele, die mehrere Genres in sich vereinen (wollen)- wie zum Beispiel Diablo, Disgaea, Front Mission oder Vandal Hearts, um nur einige wenige zu nennen. Metzelorgien, Grinding oder strategisches Abarbeiten von Karten mit oft belangloser Hintergrundgeschichte, deren einzige Existenz dem wiederholten Vorsetzen von immer schwierigeren Gegnern oder Systemen geschuldet ist.
    Die “Entwicklung” besteht bei diesen eher im Steigern der Kampfstärke als in der charakterlichen.

    – Gut durchdachte, umfangreiche Geschichten, die den “Spieler” (oder eher schutzengelhaften Protagonisten?) in ihren Bann ziehen und nach weiterer Entwicklung förmlich lechzen lassen, bei denen man sich in der Tat als Teilnehmer sieht und mit den Protagonisten leidet oder sich mit ihnen freut.
    Mein Beispiel hierfür wäre Alice: Madness Returns. Den eigentlichen Hintergrund -die Bücher von Lewis Carroll- und den direkten Vorgänger American McGee’s Alice nicht kennend, vermochte ich mich dem Sog der Geschichte nicht zu widersetzen. Insgeheim wurde darüber gerätselt, wie die Vergangenheit aussah und wie es weitergehen würde. Warum man überhaupt in diese “Welt” geworfen wurde. Ob sich die Puzzlestücke zusammensetzen lassen würden.
    In diesem Fall war die Story eindeutig ein Segen, und weniger hätte der Stimmung wohl geschadet.
    Sicher, man kann auch einfach die Zwischensequenzen (die wirklich toll gemacht sind) abbrechen oder die ‘Erinnerungsblasen’ auslassen.
    Dann hätte man aber ein simples Jump’n’Run wie Mario geschaffen. Doch das wird wohl kaum der Entwickler Ziel gewesen sein…

    Ebenso in diese Kategorie fällt als Beispiel die Final Fantasy-Reihe (ausgehend von der Bewertung bis Episode 12):
    Epische Momente in Massen, ein zentrales Thema, von dem kleinere Nebenhandlungsstränge ausgehen.
    Meistens übersichtlich und sinnvoll eingefügt, ohne jedoch den Bezugspunkt zu verlieren.

    – Als Fluch erweisen sich auf der letzten Seite die Extreme, die seltsam oder konfus wirken, mit ineinander verschlungenen Entwicklungssträngen, die ein ‘Hineinversetzen’ in die Lage der Beteiligten schwer bis unmöglich machen. Bei denen man sich unweigerlich fragt “WTF, wieso passiert DAS jetzt?!” oder “Statt den Konflikt SO und SO zu lösen,…?”, man sich mit der Hand an die Stirn klatscht, das Spiel aus dem System verbannt und den einfältigen Unfug so schnell wie möglich vergisst (ja, ich rede von dir, Tales of Grütze, äh, Graces ;) ).
    Hier hätte weniger=mehr bedeutet, denn ‘zu viel’ sorgt für Überdruss.
    [Höre ich da etwa ein leises Metal Gear Solid? Schämts euch :P]

    Prinzipiell würde ich sagen, dass eine Geschichte in Spielen, die (charakterliche)Entwicklungen aufzeigen wollen und den “Spieler” aktiv teilnehmen lassen, wichtig und richtig ist.
    Wenn diese Entwicklungen allerdings ausufern oder Schlangenlinien durch die Geschichte ziehen, verkehrt sich der Eindruck.
    Es wird zum ungenießbaren Eintopf, in dem man alles vereinen will und doch keine gelungene Würze findet.
    So, jetzt hab ich Hunger.

    als Antwort auf: Vor kurzem angespielt / Welche Spiele spielt Ihr zur Zeit? #1047420
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    Muss mir auch noch das Modding genauer anschauen…irgendwie fehlt mir da der Tiefgang eines Star Ocean.
    (No)Hope und die störrische Kamera zehren an meinen Nerven, aber hier heißt es durchhalten o_o
    Und sobald der Kameradenwechsel verfügbar ist, fliegt die nervtötende Schabe aus dem Kader!

    als Antwort auf: Playstation 4 Talk #1110442
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    captain carot wrote:
    Die Resteuropäer sind ja eh brave Lämmer, die warten, bis genug funktionierende PS4 verfügbar sind.

    Fixed it for you ;)

    als Antwort auf: Vor kurzem angespielt / Welche Spiele spielt Ihr zur Zeit? #1047418
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    Unglück wrote:

    Hope war vermutlich der unsympathischste und lästigste Character den ich je durch ein Spiel geschleppt habe.

    Sazh dagegen fand ich in Ordnung und Vanille war wenigstens hübsch anzusehen.

    Genau meine Meinung ^^


    @bitt0r
    : Das scheitert schon alleine an der Sprachausgabe, durch die ihre Namen immer wieder erwähnt werden und für Konfusion sorgen würden, sollte man sie umbenennen können.
    Bei FFX gings noch, Tidus einen anderen Namen zu verpassen..
    In Verbindung mit ‘Blitz’ball vielleicht “Landser” oder “Führer” *fg*

    Zu Hope böte sich ein lustiges Wortspiel an – leider nur im Englischen:
    “In RL, hope dies last; in FF13 i’d want Hope to die first” Hehe.

    Hattet ihr auch so arge Probleme mit der Kamera? Gibts da eventuell Abhilfe?!
    Vielleicht eine Fixposition oder so etwas? Abseits von der Zentrierung mittels rechtem Stick, meine ich.
    Vor jedem Kampf, an jeder Ecke geht die mir übelst gegen den Strich.

    /Edit

    @ullus
    : Hab mal den Verriss gelesen. Bei den Charakteren stimme ich teilweise zu;
    Lightning….nunja, typisch Ex-Soldat könnte man sagen.
    Snow kommt eher wie ein einfältiger Holzfäller im schusssicheren Mantel daher.
    Den Quotenschwarzen Sazh find ich hingegen kultig. ‘Vogel, sag mal piep’
    Bist aber nicht auf die Frisuren eingegangen: Strähnen im Gesicht sind nun ein MUSS! X-)

    als Antwort auf: Playstation 4 Talk #1110413
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    Thunder! Thunder! Thunder Cats! Hooooooo!

    als Antwort auf: Playstation 4 Talk #1110411
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    Bronze- oder silberfarben sieht die Kiste hammermäßig gut aus. Gleich mal ne Email an Sony raushauen!

    als Antwort auf: Vor kurzem angespielt / Welche Spiele spielt Ihr zur Zeit? #1047409
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    @Max Snake: Das Kampfsystem ist flott und (größtenteils) effektiv, ‘leveln’ macht wieder einmal Spaß.
    Tutorials sind auch kein Problem, dürfen ja bei Bedarf netterweise übersprungen werden.

    Potential spoilers
    Zu den Charakteren: Eigenschaften oder Handlungsweisen sind durchaus angebracht.
    Was ich aber meinte mit den typisch japanischen Gesten und Bewegungen, sieht man bei Vanille z.B. sehr deutlich:
    Die erinnert manches Mal eher an ein Kleinkind, von Hope ganz zu schweigen… <img src="smileys/lookleft.gif" width="" height="" alt="<_<" title="<_
    Dürfte wohl auch der Synchro geschuldet sein, dass es oft lächerlich wirkt.
    Immer dieses “Ooooh, aaaahhh, wooooow”, “tihihi” in Kombination mit schlenkernden Armen und/oder Winken….
    Läuft, als hätte sie Stacheldraht an den Armen und ne nasse Hose an…^^
    Der Cast steht für die ewigen Stereotypen, die in keinem (J)RPG fehlen ‘dürfen’:
    Eine wortkarge Schönheit, ein hübsches Naivchen, ein Rotzbengel, ein tumber Muskelmann, eine Amazone; neu ist nur der Quotenschwarze..
    xD

    Seltsam auch, dass Anfang des dritten Kapitels die Meldung kommt, Hope hätte die Rolle des ‘Augmentors’ gelernt.
    Die war schon zuvor verfügbar O.o

    Aber genug der Lästereien. Schlussendlich hab ich schon meinen Spaß damit. :)

    als Antwort auf: Vor kurzem angespielt / Welche Spiele spielt Ihr zur Zeit? #1047406
    ZetsuboudaZetsubouda
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    Sagt sich so leicht… ^^ Hab eben Bekanntschaft mit dem jämmerlichen Bengel gemacht. Boah, der steht jetzt schon im Abseits.
    Was ich dem Spiel leider auch ankreiden muss: Diese typisch “japanischen” übertriebenen Bewegungen und Gesten.
    In Teil X hat sich das noch in Grenzen gehalten, aber hier wird es regelrecht zelebriert.
    Zieht irgendwie die Stimmung ins Lächerliche bzw. zerstört die Glaubwürdigkeit… :/

    als Antwort auf: Vor kurzem angespielt / Welche Spiele spielt Ihr zur Zeit? #1047404
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    Final Fantasy XIII, nachdem die Platin-Trophäe in Fallout 3 geholt wurde.
    Soweit nett aufgemacht, die Stimmung wirkt auf Anhieb wie ein Final Fantasy der alten Gangart.
    Momentan geht mir lediglich die beschissene Kameraführung auf die Nerven >_<

    als Antwort auf: Playstation 4 Talk #1110407
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    Die dachten sicher, dass er mit einer selbstgebauten Bombe hantiert… “This hardware will blow you away!”

    als Antwort auf: Playstation 4 Talk #1110402
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    @Lila PS4: “The PLOD is deep in this one”. Nix mehr mit BLOD :P


    @Kong
    : Danke für die Übersetzung des MM-Mannes ^^

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