99 Meilensteine, die die Videospiel-Welt für immer veränderten

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Zerstörbare Umgebung

Break Stuff

Wer hat es nicht probiert: in Red Faction (Bild) einen Raketenwerfer oder ein paar Pakete Sprengstoff nehmen und sich immer weiter in den Boden hineinschießen. Was heute unglaublich langweilig klingt, ist 2001 ein echter Hingucker. Zerstörbare Umgebungen tragen viel zur Atmosphäre und Glaubwürdigkeit von Action-Spielen bei. Man freut sich, wenn bei Beschuss Splitter durch die Gegend fliegen, manchmal lassen sich die Effekte sogar zum eigenen Vorteil nutzen (Fracture erhebt das Verändern des Terrains zum Kernkonzept). Man ist angespannt, wenn die eigene Deckung unter Beschuss langsam zerbröselt (wie es schon in Space Invaders der Fall ist). Man ist irritiert, wenn Mobiliar und Deko selbst dem dicksten Arsenal ungerührt standhalten. Bekannte Marken wie Battlefield und das oben genannte Red Faction brüsten sich mit ihren Zerstörungsoptionen. Grenzen setzen die Entwickler, denn in Sololevels muss der Spielfluss gewahrt bleiben, auf Multiplayer-Karten darf die Balance durch wegfallende Deckung nicht ins Wanken geraten.

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