Ballz 3D – im Klassik-Test (MD)

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Die Prügelspielewelle schien gerade am Ab­flauten, da veröffentlichte Sega den meisterhaften Duell-Automaten Virtua Fighters. Die Sega-Kämpfer sahen zwar auf Fotos nicht so rea­listisch aus wie z.B. ihre Konkurrenten aus Mortal Kombat, entfalteten aber in der Bewegung eine atemberaubende Authentizität. Durch die Verwendung der in Echtzeit berechneten 3D-Grafik hatte Sega das Prügelspielgenre in den Cyberspace katapultiert. Eine Heimumsetzung war aufgrund der überragenden Hardwareleistung des Spielautomaten jedoch leider nicht möglich.

Ein amerikanisches Programmiererteam um Rob Fulop ließ sich dennoch von diesem Vorbild inspirieren und stellt nun ein 3D-Beat‘em Up für das Mega Drive vor. Statt den eckigen VF-Polygonen verwenden Fulops Code-Zauberer schattierte Bälle – die Grafik sieht zum Kugeln aus.

In der Welt der Ballz erwartet Euch eine Mischung aus Street-Fighter-Gang und Zirkus-Ensemble: Eine chinesische Tänzerin und ein japanischer Sumo-Ringer, ein wahnsinniger Clown und ein tollwütiger Affe, außerdem der Muskelmann Bruiser, ein Akrobat namens Turbo und Kronk, ein keulenschwingender Überlebender der letzten Eiszeit. Die drei Joypadköpfe sind mit Kick, Punch und Jump belegt und verhelfen Eurer Spielfigur in der Kombination zu atemberaubenden Attacken. Im Ein-Spielermodus tretet Ihr mit dem Helden Eurer Wahl gegen vier Feinde an, bis Ihr einem Zwischengegner gegenübersteht und nach einer kleinen Zeichentricksequenz in einen höheren Kampf-Grad eingeweiht wer­det. Am Ende fordert Euch Jester heraus – der König der Arena und gleichzeitig das spöttische Maskottchen der Ballz-Programmierer.

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Rudi Ratlos
I, MANIAC
Rudi Ratlos

“Virtua Fighters”?

“Ballz” war damals ziemlich launiger Schlonz, gegen Ende musste man glaube auch noch gegen einen Dino kämpfen.