Dying Light: The Beast – im Test (PS5)

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Kyle Crane ist zurück. Der Held des Erstlings verbrachte mehr als eine Dekade innerhalb eines Forschungslabors, um für den rücksichtslosen Baron Marius Fischer als Versuchskaninchen herzuhalten. Kyle kann fliehen und hat jetzt nur zwei Dinge im Kopf: stärker werden und Rache nehmen!

Kyles Ersteinsatz aus dem Jahr 2015 ist in Deutschland immer noch indiziert, jedoch fasst ein Rückblickvideo die wichtigsten Ereignisse verständlich zusammen. Der zweite Teil mit Held ­Aiden bleibt zwar außen vor, spielt aber ohnehin nur eine geringfügige Rolle für die sehr einfach gestrickte Rachegeschichte, die ihre größte Wendung bereits im Intro spoilert. Die Story ist also kein Überraschungsfest und Dialogentscheidungen haben schlussendlich keinen Einfluss auf Handlung oder Spielwelt. Hat uns das gestört? Nein! Kyles Ziel deckt sich nämlich wunderbar mit unserem Bedürfnis des Auflevelns und wir wissen jederzeit, worum es geht: Monster plätten!

In der 26-stündigen Kampagne – inklusive Nebenquests – dreht sich alles darum, weitere Versuchsobjekte des Barons zu töten. Durch das Blut der sogenannten ”Chimären” wird Kyle nämlich stärker und es verschafft ihm mehr Kontrolle über seine neue Fähigkeit – den Biest-Modus.

Im Grunde handelt es sich um einen aus anderen Spielen bekannten ”Rage”-Modus, bei dem sich eine Leiste füllt, je mehr Zombies oder Söldner Ihr in Einzelteile zerlegt. Ist der Balken voll, werdet Ihr kurzzeitig zur brutalen Kampfmaschine. Über einen neuen Ast im Fähigkeitenbaum schaltet Ihr Moves frei wie meterhohe Sprünge, Stampfattacken oder die Möglichkeit, die Leiste bei Bedarf selbst aktivieren zu können. Besonders in brenzligen Situationen oder in von Infizierten überrannten Stromstationen ist der Modus praktisch und fühlt sich dank reichlich Gore auch sehr wuchtig an.

An der sonstigen Spieleformel hat sich wenig geändert. Immer noch besteht ein großer Teil des Spiels aus Parkour, Kämpfen, Looten und ein wenig Schleicherei. Trotzdem bringt ”The Beast” einige ­Eigenheiten mit sich.

Die in mehrere Gebiete eingeteilte Spielwelt ist sofort frei erkundbar, jedoch wurde diese grob in drei Levelstufen unterteilt, sodass Ihr manche Areale zu Beginn besser meidet. Mit dem Touristenziel Castor Woods gibt es außerdem nur eine Stadt. Die restlichen Zonen sind eher ländlich geprägt mit Gebirge, Wäldern und ­Feldern. Jedoch findet Ihr auch ein Industriegebiet oder ein schniekes Villenviertel.

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