Final Fantasy XI – im Klassik-Test (360)

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Das klappt natürlich nur, wenn gleich mehrere Partys gemeinsam Monster kloppen. Deshalb trefft Ihr vor Ort auch abseits der eigenen Heldentruppe zahlreiche Abenteurer, die Euch mit Zauber und Item-Tausch helfen: Im Gegensatz zu den endlosen Wandereien in Everquest fühlt Ihr Euch hier nur selten einsam.

Bis Ihr ein nützliches Mitglied Eures Königreichs seid und mit Kostbarkeiten überhäuft werdet, vergehen ­allerdings Tage oder gar Wochen: Wer mit einem frisch gebackenen Helden startet, muss sich erstmal zurecht finden. Denn nach einer knappen ­Zufallsplauderei findet Ihr Euch mitten im Online-Gewusel wieder. Ihr startet das Abenteuer mit einem mehrstündigen Rundgang durch die Festung und informiert Euch über die Angebote der Läden und Gilden. Dabei stolpert Ihr auch über CPU-gesteuerte Bürger, die Euch kleinere Missionen aufschwatzen: Besorgt etwa Küchenutensilien oder sucht den Vater eines Jungen, der sich verlaufen hat. Zur Belohnung gibt’s Ausrüstung wie die Angel, die ein erstes Einkommen ermöglicht – verkauft den Fang auf dem Markt! Wer sich einer Party anschließen möchte, braucht dagegen bessere Ausrüstung und etwas Erfahrung: Nur wenn die Helden ­einen ähnlichen Level besitzen, lohnt sich die gemeinsame Monsterjagd. Deshalb prügelt Ihr Euch anfangs vor den Stadtmauern mit Hasen und Fledermäusen auf Level fünf hoch. Damit könnt Ihr Euch ruhigen Gewissens ins offene Feld wagen und Anschluss suchen: Mit steigendem Level entfernt Ihr Euch weiter von der Festung und kämpft um die äußeren König­reich-Gebiete – Chocobos und Warp-Zauber ermöglichen flotte Reisen.

Begleiter findet Ihr aber nicht von ­allein, sondern nur mit Kommunikation. Für die flotte Kontaktaufnahme ist eine USB-Tastatur Pflicht. Den ­­­Voice­chat nutzt Ihr dagegen nur ­innerhalb einer festen Party, schließlich müsst Ihr erst die Live-Nicks austauschen. Mit Sprachverbindung klappt das Teamwork dann optimal: Die unterschiedlichen Berufe wie Ninja, Drachenkrieger, Mönch und ­diverse Zauberer ergänzen sich und ermöglichen vielfältige Kampftaktiken. Der Krieger mit der besten ­Rüstung eröffnet etwa die Keilerei, Magier bleiben dagegen in der zweiten Reihe und beschwören Angriffs-, Heil- und Verteidigungszauber – jede neue Party erfordert individuelle Taktiken.

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Rudi Ratlos
I, MANIAC
Rudi Ratlos

Das gab es auch für die 360? Hatte es für den PC und das Ding war sperrig ohne Ende, gerade als Einzelspieler hat man kaum Land gesehen und hat dauernd Stöcke zwischen die Beine bekommen. Kein Vergleich zur damaligen Zugänglichkeit von WoW. Beim 14er haben sie dann aber die Kurve bekommen, das Ding ist ne Wucht 👌

ninboxstation
I, MANIAC
ninboxstation

Ich bedauere, FFXI nicht gespielt hu haben.., aber damals sahs etwas holzig aus (machte auf den ersten Blick nicht an)
… Anders als FFXIV (PS4), welches auf dem neu erschienen PS4 Hardware gut aussah.. und in gewissen Gebieten “Skyrim/ Oblivion” Feeling hatte, versuchte ich FFXIV und bin seitdem hooked