ITTA – im Test (Switch)

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Ein Mädchen findet sich in einer seltsam unwirklichen Welt wieder. Vater und Bruder sind tot, ihre Katze ebenso. Doch ein Geist nimmt deren Form an, macht aus dem Revolver des Vaters eine Waffe und begleitet Euch auch auf dem Weg, um… nun, um was eigentlich? ITTA gibt sich mysteriös und geheimnisvoll. Auf ihrem Weg durch die verfallene Umgebung trifft die kleine Heldin immer wieder an­dere Figuren, die bestenfalls in Rätseln sprechen. Und doch ergibt sich langsam ein Bild: Schafft Itta es, die Geister in dieser Welt zu besiegen, kann sie vielleicht auf den Weg nach Hause hoffen.

Grafisch setzt ITTA auf den nach wie vor sehr angesagten Indie-Pixel-Stil: Gedämpfte, flächige Farben, detaillierte Animationen und ein Verzicht auf schwarze Outlines geben dem Spiel gemeinsam mit stimmungsvollen Licht- und Wetter­effekten eine wunderbar eigenwillige Stimmung. Spielerisch vermischt ITTA einige Elemente, die sich auf den ersten Blick nicht so recht zu vertragen scheinen: Auf der einen Seite haben wir die melancholische ­Atmosphäre, eine geheimnisvolle Welt und eine Geschichte, die immer wieder Erinnerungen an den Klassiker Shadow of the ­Colossus weckt. Gekämpft wird beim Erkunden der Welt nicht: Ihr legt Schalter um, findet neue Waffen, die ein Schmied erst nutzbar machen muss, oder stellt Verbindungen zwischen zwei Kartenteilen her. Betretet Ihr aber die markierten Tore, dann geht es zur Sache: Die Boss-Geister decken Euch mit leuchtenden Geschossen ein wie in einem Bullet-Hell-­Shooter. Komplexe Bewegungs- und Schussmuster, wechselnde Angriffe und eine stetig steigende Intensität machen die Kämpfe zur schweißtreibenden Herausforderung. Aber natürlich könnt Ihr Euch wehren. Das Waffen­arsenal wächst beständig und jede ­Wumme hat ihre Stärken und Schwächen, auch eine Ausweichrolle habt Ihr im Repertoire. Ebenfalls Bullet-Hell-typisch ist die Kollisionsabfrage ausgesprochen zuvorkommend: Ihr müsst schon wirklich einen direkten Treffer kassieren, um einen Lebenspunkt zu verlieren. Und so erforscht Ihr Stück für Stück den verfallenen Garten, besiegt Boss um Boss und fragt Euch langsam, aber sicher, ob ein Happy End hier noch eine Option ist…

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