Monster Hunter Stories 2: Wings of Ruin – im Test (Switch)

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Klar, eine zünftige Mons­terjagd macht schon mächtig Spaß, aber muss man denn ständig große, schuppige, zahnige und hornige Viecher vermöbeln? Wäre es nicht mindestens genauso lustig, sie zu reiten und dann mit ihnen ­andere große, schuppige, zahnige und hornige Viecher weichzuklopfen?

Genauso sieht das die Fraktion der Reiter in der Welt von ”Monster Hunter. Im Gegensatz zu den Jägern gehen sie enge Bindungen mit allerlei bissigem Getier ein und schon werden aus gefährlichen Monstern freundliche ”Monsties”. Aus einem solchen Reiterdorf kommt auch Ihr: Euer verstorbener Großvater Red war eine Legende unter den ­Reitern und Ihr schickt Euch jetzt an, in seine Fußstapfen zu treten. Die Chance kommt schon bald, rettet Ihr doch eine Wyverianerin, die ein geheimnisvolles Ei bei sich trägt, vor einem wütenden Anjanath! Und wie es die Geschichte so will, ist die Sache noch viel komplizierter: Aus irgendeinem Grund drehen manche Monster durch, die gewaltigen Rathalos verlassen in Scharen das Land und ein Trupp zu allem entschlossener Jäger ist hinter dem geheimnisvollen Ei her.

Das erste Monster Hunter ­Stories erschien 2016 in Japan, im folgenden Jahr auch in Europa und den USA für den 3DS und strickte um die Welt und die Kreaturen der Monster Hunter-Reihe ein waschechtes Rollenspiel mit rundenbasierten Kämpfen. Das Gleiche macht der Nachfolger und erzählt eine eigenständige Geschichte. Vorkenntnisse sind also nicht vonnöten, auch wenn ein wenig Monster Hunter-Erfahrung nützlich sein kann: Wenn Ihr wisst, was es mit Jagdhörnern und Großschwertern oder Blitzbomben und Farbkugeln auf sich hat, wird Euch der Einstieg gleich etwas leichter fallen.

Zuerst baut Ihr Eure Figur und bald habt Ihr die erste Aufgabe und das erste Reitmonster. Dabei folgt das Spiel den klassischen Rollenspiel-Regeln: In Dörfern redet Ihr mit Leuten, kauft ein und nehmt Subquests an. Draußen erkundet Ihr weitläufige Landschaften, dunkle Wälder und tiefe Höhlen und prügelt Euch immer wieder mit bissiger Fauna. Wie erwähnt, wird rundenbasiert gekämpft, Attacken teilen sich in drei Kategorien (schnell, stark und technisch) auf – hier kommt das klassische Stein-Schere-Papier-Prinzip zum Tragen, und wenn Ihr ahnt, dass Euer Gegner auf einen Stärke-Angriff setzt, könnt Ihr mit einer schnellen Attacke souverän kontern. Dazu kommt noch eine Handvoll Extraregeln: Ohne Team-Angriffe, Spezialmanöver und Ritt-Aktionen seht Ihr in späteren Konfrontationen kein Land mehr.

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