
Seite 2
Schon im Test zum ersten RAGE lobten wir das große Bewegungsrepertoire der Gegner – das gilt auch jetzt wieder. Mutanten, Banditen und Obrigkeitstruppen gehen in Deckung, flanken über Geländer und weichen Schüssen elegant durch Sprünge aus. Manchmal bleiben sie aber auch untätig an Ort und Stelle, obwohl Ihr zehn Meter entfernt steht und gerade ihre Kollegen umgebracht habt. Dennoch sind die Schießereien das Sahnestück von RAGE 2, hier sieht man die Handschrift von id Software. Wenn Dutzende Gegner auf Euch zukommen, Granaten und Drohnen durch die Gegend fliegen und Ihr Euch zu rockigen Klängen durch Panzerung und digitales Fleisch mäht, dann glänzt der Shooter und lässt Vorfreude auf Doom Eternal aufkommen. Etwas mehr Varianz hätten wir uns aber bei den verschiedenen Gegnertypen gewünscht. Mit Standardschützen, Nahkämpfern, Schildträgern, unsichtbaren Elitetruppen und schwer gepanzerten Hünen erfindet RAGE 2 das Ego-Shooter-Rad nicht neu. Da helfen auch die optionalen Kämpfe gegen die riesenhaften und deformierten Abadon-Mutanten-Crusher nicht, welche unglaubliche Mengen Blei schlucken und heftig austeilen. Um sich für solche kolossalen Auseinandersetzungen zu wappnen, solltet Ihr Eure Fähigkeiten und Waffen regelmäßig upgraden.
Zu diesem Zweck gilt es, eine Fülle unterschiedlicher Materialien zu sammeln. Mit verschiedenen Komponenten produziert Ihr im Gefecht Granaten und Heilitems. Projektpunkte benötigt Ihr, um Vorteile in fünf Talentbäumen freizuschalten. Zum Aufleveln Eures fahrbaren Untersatzes werden Autoteile fällig, Eure Waffen brauchen dagegen Waffenkernmods und Eure Spezialfähigkeiten Nanontritenverstärker, um besser zu werden. Dazu gesellt sich noch Feltrit, das Euch einerseits im Feld heilt und andererseits ebenfalls zum Aufleveln dient, sowie Geld, mit dem Ihr in den Läden einkauft. Ach ja, und beim Cyber-Doc in Wellsprings könnt Ihr getrennt von alledem noch weitere Attribute steigern. Zur allgemeinen Verwirrung ob dieses Ausmaßes an Auflevelmöglichkeiten gesellt sich dann noch der Ärger über das mit deutlicher Verzögerung reagierende Inventar, in dem man mehr Zeit verbringt, als bei einem so schnellen Shooter angebracht scheint.









dieser ausgeprägte openworld fokus machts für mich uninteressant. ich hab sowas von die schnauze voll von Nebenmissionen. ich will nichts nebenher machen, ich will RICHTIGE missionen spielen! ich hatte ja gehofft das sie nach dem openworld/schlauch-zwitter mit dem zweiten teil die kurve kriegen und die pseudo offene welt abschaffen, aber genau das gegenteil haben sie gemacht. schade um die marke Rage.
Stimmt schon.
Vom Ballern her ist Rage 2 aber fett.
@Rudi Ich stehe auf fetten Ego – Shooter. Irgendwie fehlt mir die Muse Rage 2 an zutriggern.
@Max Snake Gönn dir beide ;D
Da warte ich lieber auf Borderlands 3.
Für mich geht die Wertung so in Ordnung. Mit ein paar verschiedenen Waffen und Fähigkeiten ging echt die Post ab. Zum Ende war etwas die Luft raus, aber das Ballern mit 60 fps war einfach zu geil. Ich hatte trotz spielen direkt zum Release nur den kleinen Bug, bei dem ich einen Questgeber nicht ansprechen konnte. Aus einem anderen Winkel ging es. Ansonsten lief alles völlig fehlerfrei.
@Rudi Ratlos:
dito….für einen zwanni werde ich es mir später auch mal angucken, aber mehr wird definitiv nicht ausgegeben. Ich gehe davon aus das es spätestens in einem Herbst-Sale auf diesen Preis gefallen sein wird.
Naja dass ballern war schon richtig heftig inszeniert.
Aber alles andere war irgendwie naja, beschissene fahrzeugsteuerung, öde story, die open world hat mich absolut null zum erkunden animiert also einfach mal aus der karre austeigen und sich gegenden anschauen.
Dass hat days gone irgendwie um welten besser hinbekommen.
Ich hätte rage 2 etwas um die 70% gegeben.
Hab da schon Bock drauf, wird für nen Zwanni mitgenommen. Wie halt schon der Vorgänger 😀
Das klingt alles stark nach Mittelmass ohne nennenswerte Höhepunkte. Dafür ist mir die Zeit dann doch zu schade.
Ich kann an dieser Stelle nur sagen, was ich in den letzten zehn Jahren schon so oft sagte: Kauft Spiele erst frühestens sechs Monate nach Veröffentlichung. Alles andere sind nur Beta-Versionen. Im Falle von Rage 2 werde ich bis Weihnachten warten. Irgendwie entwickele ich allmählich Mitleid mit jenen, die trotz besseren Wissens Spiele vorbestellen. Ist der Drang, auf dem Schulhof zu den ersten zu gehören, wirklich so groß?
Wirkte auf mich, als hätte man dem Game noch mehr Zeit geben sollen, um die Welt mit mehr NPC´s und Nebenmissionen zu füllen. Das Spiel war in den Feuergefechten durchaus spassig, doch abseits davon… gähn. Die Hauptstory umfasst 7! nicht wirkliche lange Missionen, ein Witz. Ansonsten gegnerische Basen säubern, Archen finden für bessere Waffen, Map “säubern” um genug Materialien zum Aufleveln der Spielfigur, Waffen und Fähigkeiten zu finden und das war es auch schon.
Zudem hatte ich einen richtig “schönen” Soundbug. Nahezu jedes 2. Mal war irgendwann der Ton (Musik, Hintergrundgeräusche und Sprache) weg und dafür war ein nerviges Geräusch ähnlich einer Turbine (es war nicht meine PS4! 😉 ) zu hören. Ein Neustart des Games war dann erforderlich.
Kurzum war für mich Rage ein halbgares Game mit guter Grafik und viel verschenkten Potenzial und einem Beispiel, wie Open World NICHT sein sollte, leer und öde. Schade…