Sable – im Test (Xbox Series X)

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Seite 1

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Ihr seid in der Haut der jungen Sable erst kurze Zeit auf Eurer Selbstfindungsreise unterwegs, da tritt ein kleines Mädchen mit einer Bitte an Euch heran. Hoch auf einem Hügel vor der Marktstadt Eccria steht ein Blümchen, das die Kleine nur zu gerne hätte, doch sie kann einfach nicht gut genug klettern. Für Euch als Glider, mit der Macht, in einer himmlischen Sphäre durch die Luft zu gleiten, ist das natürlich ein Klacks. Und als Ihr mit der Pflanze zurückkehrt, fällt Euch das Mädchen glücklich um den Hals – sie könne es kaum erwarten, selbst erwachsen zu werden, um auch so zu gleiten. Für Sable fühlt sich das komisch an, ”erwachsen” genannt zu werden, und doch ist sie genau deswegen unterwegs: um ihre Bestimmung zu finden und vom Kind zum Erwachsenen zu werden. Es sind solche Momente, die Sable einzigartig machen. Die wunderschönen Dialoge sind das Herz des Spiels.

Sie werden ergänzt von einer ebenso schönen Comic-Spielwelt und einem einmaligen Soundtrack, die eine Mischung aus Einsamkeit und Entdeckerdrang erzeugen, wie sie sonst nur Team-Ico-Spiele auslösen. Das Einzige, was dieser Melange einen Strich durch die Rechnung macht, ist die technische Umsetzung: Die endlosen Weiten der Wüste sind nämlich nur halb so schön, wenn ihre Panoramen von ständigem Ruckeln begleitet werden. Wenn Büsche und Bäume unschön ins Bild ploppen und die Bildrate ins Schwitzen kommt, zerstört das die ­Immersion und einem wird das Spielsein dieser Welt schmerzlich bewusst. Schade, alles andere ist nämlich wirklich fantastisch.

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Schade, dass die Technik diesem Kunstwerk so im Wege steht.
Müsste mal nachschauen, ob das inzwischen gesund gepatcht wurde (für mich aktuell auf XB1X oder PC). Ist ja noch im Game Pass.