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Tatsächlich wirkt Super Mario RPG teilweise fast schon ein wenig wie eine Zeitkapsel. Die Mario-Welt ist auf dem Prä-N64-Stand: Der Klempner hat noch keine Stimme, Bowser Jr. existiert noch nicht und auch die Frage, ob die Prinzessin jetzt Toadstool oder Peach heißt, ist in diesen Tagen nicht endgültig geklärt. Dafür darf Square Enix den Mario-Kosmos um etliche eigene Figuren erweitern – neben Bösewicht Schmiedrich sind da auch Marios neue Mitstreiter Mallow und Geno, und auch andere neue, ziemlich schräge Gestalten bevölkern die Welt. Vom diebischen Kroko über den klugen Weisequak bis hin zum schrägen Borsto ist Super Mario RPG voll mit witzigen, originellen Zeitgenossen, die Mario mal als Freund und mal als Feind begegnen.
Und so erkundet Ihr Stück für Stück die Weltkarte. Dörfer, Berge, Wälder und Dungeons seht Ihr aus einer isometrischen Perspektive. Mario kann natürlich springen, was die Navigation der hübsch gestalteten Szenarien gleich ein ganzes Stück interessanter und abwechslungsreicher macht. Gegenstände stecken nicht in schwebenden Fragezeichenblöcken, gelegentlich gibt es eine Rätsel- oder Plattform-Einlage und natürlich wimmeln die Szenarien nur so vor bekannten und neuen Gegnern. Die laufen sichtbar herum, eine Berührung öffnet den Kampfbildschirm.
Hier wird es dann rundenbasiert: Ihr geht mit drei Mitgliedern Eurer schließlich fünfköpfigen Truppe in den Kampf und entscheidet Euch zwischen Angriffen, Magie und Spezialattacken, ebenso verwendet Ihr Items oder geht auch mal in die Defensive. Eine der großen Neuerungen von Super Mario RPG waren seinerseits die kleinen Geschicklichkeitselemente: Drückt Ihr den passenden Knopf im richtigen Moment, dann verursachen Angriffe mehr Schaden oder gegnerische Attacken verpuffen an Eurer Verteidigung. Feinde haben genretypische Elementschwächen, die es auszunutzen gilt, und Siege bringen Euch Münzen und Erfahrungspunkte. Bei jedem Stufenanstieg werden all Eure Werte erhöht und Ihr entscheidet Euch für einen zusätzlichen Bonus auf Angriff, Lebensenergie oder Magie. Für Letztere teilt sich die komplette Truppe einen Vorrat an Blumenpunkten, der mit gefundenen Gegenständen stetig erweitert wird.









Yay, etwas spät, aber trotzdem habe es jetzt auch durch, nachdem ich es für 9€ mittels Gutschein erwerben konnte. Ich fand es ganz nett und hat Spaß gemacht. Nach heutigen Standards sehr linear aber gut unterhaltend. 13 Stunden haben dann aber auch gereicht. Mich hat die Steuerung in den Sprungpassagen dann doch etwas genervt und zumindest der Teil mit den sechs Türen hat sich etwas nach Streckung angefühlt. Summa Summarum nettes Spiel, aber zum Glück habe ich es nicht für UVP gekauft, das wäre es für mich nicht wert gewesen.
Ich fand das Remake auch ziemlich gut und hatte damit sehr viel Spaß gehabt.
Mit dem Original auf meinen SNES Mini bin ich damals nicht so warm geworden, weshalb ich froh war, dass Nintendo das Spiel nochmal neu aufgelegt hatte.
Ich weiß noch gut, als ich das Spiel damals in unserem nicht mehr vorhandenen Videospieleladen für das amerikanische SNES herumstehen sah.
Ich hätte es gerne gehabt, aber der Verkäufer meinte gleich, daß wenn ich nicht ein amerikanisches SNES hätte, wäre es schwierig zum Laufen zu bringen, auch mit einem Fire-Adapter, der doch damals glaube ich das Spiel am Ehesten zum Laufen bekommen hätte. So blieb mir das Spiel lange verwehrt.
So richtig gezockt hatte ich das Original erste auf dem SNES Mini. Als alter Nippon-RPG-Fan hat es mir sehr gut gefallen. Es ist halt geschichtlich relativ simpel gehalten, was für mich hier aber in Ordnung ist.
Das Remake fängt zu 100 Prozent den Charme des Originals wieder. Es ist schön, daß Nintendo dieses Spiel mal sozusagen auch bei uns endlich offiziell mal veröffentlicht hat.
Ich hatte jedenfalls viel Spaß damit. Die Bewertung halte ich für in Ordnung.
A) Ich hab dafür bezahlt.
B) Jetzt kann ich wenigstens über diesen Rotz lästern.
Lieber water boarding als noch einmal Super Mario RPG.
Der Vibrator-Gag war cute und die deutsche Lokalisation ist top, damit ich auch mal was positives sage.
Der Rest, in die Mülltonne.
Nachdem ich breath of fire 2 wieder verkauft habe, weil ich überhaupt nicht nachkam wie das mit den kämpfen funktionierte, lernte ich das system 10 Jahre später dank super mario rpg kennen.
ich fands ungemein lustig und spannend aber eben als newbie.
ich denke mario hat es mit bravour geschaft einem neuling das genre beizubringen.
wenn es im sales ist hol ich mir es.
hatte aber länger als 20h😂
@Fuffelpups
Warum hast du weiter gespielt wenn du es nicht magst?
So schlimm kann es doch gar nicht gewesen sein oder?
Ist für mich grade ein Kaufgrund, dass es nur 15-20 Stunden dauert 😁
Studentische Freizeit für 100+h Spielzeit ist leider vorbei 😥
Da das Spiel nur einen Umfang von 15 bis 20 Stunden hat, habe ich bisher von einem Kauf abgesehen. Jedoch habe ich das Original nie gespielt und werde wahrscheinlich mal bei einem Angebot zuschlagen.
@Rudi Ratlos: Ja, ist genau so.
Ich habe das Original damals gespielt und viel Spass damit gehabt. Auch die Neuauflage hat mir sehr gut gefallen, war aber – grad durch Neuerungen wie die stets möglichen Wechsel der Charaktere – viel zu einfach. Erst bei den optionalen Zusatzbossen bin ich dann auch mal K.O. gegangen und hab etliche Anläufe gebraucht, um alle zu besiegen. Ich fand dies eine tolle, motivierende Zugabe.
Aber im Grunde reicht es doch auch, das Original zu spielen, oder? Abseits der Grafik (und anscheinend optionaler Bosse im Nachklapp) hat die Neuauflage keinen sonstigen Mehrwert, korrekt?!
Für mich als Nicht-Rollenspieler, der Runden- und Zufallskämpfe eigentlich nicht ausstehen kann, hat mir das Spiel aufgrund der flotten Kämpfe und dem eher seichten Schwierigkeitsgrad doch ganz gut gefallen. Die optionalen Bosse waren mir aber schon wieder zu blöd, da hier der Schwierigkeitsgrad plötzlich von 0 auf 100 hochgeschraubt wurde, was zum restlichen eher gemütlichen Spiel mal so gar nicht passen mag. Daher blieb es auch beim einmaligen regulären Durchlauf.
Worst JRPG ever. Ich verstehe nicht, was die Amis mit Geno in Smash hatten. Die Charakterisierungen in dem Spiel sind miserabel. Viel zu kurz, zu einfach und kaum gute Charaktermomente. Es hat wenigstens etwas Humor und ohne das Spiel gäbe es eventuell Paper Mario nicht aber sowas von unnötig das Spiel, ich hätte gerne meine Lebenszeit zurück. ( ͡° ͜ʖ ͡°)
Ich mochte das Original sehr und finde das Remake sehr gelungen. Störend finde ich hingegen die optionalen Bosse nach dem Ende des Spiels. Hier braucht man weniger eine Strategie, sondern eher ein Rhythmus, welcher Charakter was jetzt macht, sonst ist der Kampf sehr schnell vorbei. Das nimmt die Lockerheit von 10 bis 20 Stunden regulärer Spielzeit sofort raus. Schade.