Untold Legends: Dark Kingdom – im Klassik-Test (PS3)

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Üblich sind Umsetzungen von den stationären Konsolen auf die Handhelds, aber im Falle von Sonys Metzel-Reigen wird umgekehrt ein Spiel draus: Nach dem Vorbild der beiden PSP-Teile dürft Ihr auch in Dark Kingdom hemmungslos und in banger Hoffnung auf Erfahrungspunkte-Belohnung drauflos kloppen – und zwar so lange die ’Hitpoints‘ halten. Effektvoll in Szene gesetzte Zauber sowie einige ­üppig ausstaffierte Hintergrundszenarien machen Laune, obendrein fängt die fürs Genre untypische Verfolgerkamera das Spielgeschehen dramatischer ein als die gewohnte Vogelperspektive. Wer seinem Recken dennoch lieber von oben dabei zusieht, wie er Werwölfen die Ohren stutzt und Skelette pulverisiert, der darf alternativ den Blickwinkel wechseln.

In jedem Fall erleichtern Euch aus dem Reich der Prügelspiele importierte Angriffs-Kombinationen und magische Specials das Helden-Handwerk. Leider scheitern Krieger, Diebin und Magier an langweiligem Leveldesign und grober Fahrlässigkeit: Zahlreiche Grafikpatzer, fiese Sackgassen und schlecht ausbalancierte Gegner sorgen ebenso für Frust wie die in manchen Levels allzu geizig verteilten Rücksetz- bzw. Speicherpunkte. Greift lieber zur Hosen­taschen-­Legende!

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