Schwierigkeitsgrad…der neuen Welt angepasst?
Home › Foren › Games-Talk › Schwierigkeitsgrad…der neuen Welt angepasst?
- Dieses Thema hat 119 Antworten, 21 Teilnehmer, und wurde zuletzt von
Spitzpisser vor vor 14 years, 4 months aktualisiert.
-
AutorBeiträge
-
27. November 2011 um 0:19 #899329
TERROR 78TeilnehmerAngeregt durch den Artikel der neuen M! “Spielhilfen – Spaßkiller oder sinnvolle Aufwertung” dachte ich mir, dass dieses Thema auch ‘mal in der Community, also unter echten Zockern diskutiert werden könnte…

Ich habe zu dieser Thematik eine sehr einfach gestrickte Meinung – nämlich, dass die difficulty niemals ein Level erreichen darf, dass jeder der ein Pad oder einen Handhelden ziemlich grade halten kann, auch dazu bestimmt worden ist, das entsprechende game zu Ende zu zocken.
Ich habe mit einem Milzbrand auf den ‘casual’ Schwierigkeitsgrad bei GoW3 und Vanquish reagiert, denn dann ist es so simpel, dass selbst meine Hod** mit einem Pad in der ‘Hand’ das Ende vom Game zu sehen bekommen. Zwar habe ich die Diskussion im obig genannten Artikel gelesen, aber ich bin da eher oldschool-mäßig d’rauf. Denn der Videospielsektor ist ohnehin mit unterdurchschnittlichen Games unterwandert, bei denen jeder Vollhonk alle achievements, respektive throphies absahnen kann. Da sind solche lächerlichen Schwierigkeitslevel unangebracht. Wenn Leute, die es nicht hinbekommen, das Ende vom Game sehen wollen -> you tube wartet!
Beispielsweise wurde auch der Veteran Schwierigkeitsgrad bei CoD immer mehr ans gemeine Volk angepasst -> CoD 2 war noch frustig, der dritte am schwersten (subjektiv), auch Teil vier (over the sky erfolg/throphy ) stand dem nicht nach und auch das Ende von Teil 5 – aber seitdem geht es zunehmend zurück… so dass jeder allles erreichen kann.
Um das nochmals zu verdeutlichen – von mir aus kann jeder jedes Game durchbekommen – aber es muss doch noch eine gewisse Abgrenzung zwischen “guten” und “schlechtern” (was immer das auch heißen mag) Zockern geben. Da sind für mich auch nicht nur alleinig die Gs / Throphies, die den Unterschied machen.
Zu meinen jugendlicheren Zeiten bestand der Anreiz nicht aus Gs/Throphies, sondern dass man endlich ‘mal das Ende vom Game gesehen hat. Oder auch in der Hoffnung, dass es beim Durchzocken auf ‘hard’ noch irgendwelche goodies gab.
Mittlerweile muss Max Mustermann lediglich im Netz nach Erfolgen/Throphies schauen und schon wird alles schön per Video oder Text erklärt.
Also, wie gemeint, meine Meinung -> der volle Umfang von vermeintlich harten Games sollten Zockern vorbehalten bleiben, die über das Geschick verfügen, diese auch entsprechend durchackern zu können…27. November 2011 um 0:35 #1027308
AnonymInaktivWie passend. Gerade wo im RPG-Threat über “The Dark Spire” geredet wird. Im M!Test hat das Spiel nur 65% bekommen, weil es ja so schwer ist. Ich finde es lächerlich, dass scheinbar sogar Spielemagazine diese Schiene fahren. Das Spiel ist schwer und nur für Hardcorezocker und darum gibts nur 65%? Lachhaft. Nein, eher traurig. Sehr traurig. Bevor ich hier noch mit Hasstiraden um mich werfe, hör ich an dieser Stelle lieber auf… wie mich das aufregt, diese “Politik”… grrrrrrrrrrrrrr!
27. November 2011 um 1:07 #1027309
captain carotTeilnehmerGenerell sollte normal jedenfalls schon fordern und nicht zu leicht sein, die oberen Schwierigkeitsgrade dürfen auch nicht zu leicht werden. Ob das unbedingt in Richtung beinahe unschaffbar gehen muss steht dann auf einem anderen Blatt. Das Balancing sollte auch stimmen. Bei Castlevania LoS bin ich zwischendurch von normal auf leicht, weil normal stellenweise für einen ersten Durchang schon ziemlich fordernd ist, leicht ist aber widerrum wirklich leicht, weswegen die meisten Kämpfe zu schnell geschafft sind.
In jedem Fall hab ich aber gerade in der letzten Zeit das Gefühl, dass Hilfen überhand nehmen. Stirbt man bei Mario Land 3D ein paar Mal gibt es auf Wunsch das goldene Waschbärkostüm, mit dem man praktisch blind durch die Levels rennen kann. Stirbt man noch ein paar Mal kann man sich auf Wunsch auch zum Levelende teleportieren lassen. Dabei ist es wirklich kein schweres Spiel. Ganz im Gegenteil.
Natürlich ist es schon toll, dass KI-Kollegen mittlerweile wirklich mitkämpfen, aber gerade dieser kleine Test bei Gears 3 zeigt, dass man es nicht übertreiben sollte.
Sind die Menschen in so kurzer Zeit wirklich so ungeduldig geworden?
@WITT: gerade bei extraschweren Spielen sind Durchschnittsspieler aber auch gerne mal völlig frustriert. Wenn ein Titel nur für Cracks ist wäre eine allgemeine Abwertung mit einem extra Hinweis, für Masochisten und Schwierigkeitsfanatiker besonders empfehlenswert, das richtige.
27. November 2011 um 1:31 #1027310
AnonymInaktiv@ captain carot
Da will ich Dir widersprechen! Wieso denn ein Spiel abwerten, weil es schwer ist? Wenn das Game klasse ist und eine hohe Wertung verdient – ganz gleich, wie schwer es ist, denn auch das ist nur subjektiv – dann soll es verdammt nochmal auch eine angemessene Bewertung bekommen. Stattdessen lieber am Ende ein Hinweis für Weichspüler und Zockerluschen, dass sie das Spiel besser meiden sollten. Das wäre das Richtige!27. November 2011 um 2:20 #1027311
tetsuo01TeilnehmerIch glaube es ist auch die Angst der Hersteller das der Spieler bei einem höheren Schwierigkeitsgrad und dem entsprechenden Lebensverlust auch schnell frustriert ist und das Interesse am Spiel verliert.
Diese Branche Entfernt sich immer mehr von den Ursprüngen. Frust ist ein wichtiger Bestandteil von Videospielen. Sich Stück für Stück zu verbessern, diese Arcadementalität verschwindet immer mehr. Man sagt ja immer das Videospiele die Geschicklichkeit fördern, früher war das tatsächlich so. Heute ist das nur tw der Fall, gerade MW3 hat mir das wieder deutlich gezeigt. Der singlemode erfordert absolut null Talent. Es kommt einem vor als ob man auf einem Karren durch den Level rollt und alles abknallt. Man muss nicht mal zielen, beim aufzielen fängt das Visier immer(automatisch?) einen Gegner ein. Und da stell ich mir doch die Frage, was hat das noch mit Videospielen zu tun so wie ich sie kenne?
Meine Meinung zu Spielehilfen wie zb das zurückspuhlen des Rennes(der größte Dreck überhaupt) oder extra leichtem schwierigkeitsgrad für Oberluschis die selbst auf verry easy noch kein Land sehen ist eindeutig: Macht was anderes…
Man muss aber auch dazu sagen das man früher( anfang der Neunziger) einfach nicht die technischen Mittel hatte um Spiele zu lösen. Es gab nur zwei Möglichkeiten, entweder Spielemagazine mit Lösungen wältzen oder mal kräftig das Hirn ein zu heizen um selbst drauf zu kommen.27. November 2011 um 2:48 #1027312
Kuruno_86TeilnehmerGroßartig das hier jemand dieses Thema mal anspricht.
In letzter Zeit fallen mir relativ viele Spiele negativ auf weil sie einfach zu leicht sind. Ich muss dazu sagen, dass ich nun wirklich nicht der Hardcore-Nerd bin der meint das früher prinzipiel ehe alles besser war. Im Gegenteil. Ich liebe viele Spiele dieser Generation.
Der Schwierigkeitsgrad jedoch hat mir das ein oder ander Spiel verdorben. Als aktuelles Beispiel ist hier AC zu nennen. Selbst wenn man von den Abnutzungserscheinungen mal absieht, würde ich es allein schon vom lächelich niedrigen Schwierigkeitsgrad nicht zocken wollen.
Damals habe ich AC II gezockt und es auch gemocht aber die “Gameplay-Herausforderung” war einfach lächerlich.
Jedes Mädchen hätte dieses Spiel geschaft und deshalb ist AC folgerichtig auch als Mädchen-Spiel zu deklarieren.
Naja, jetzt mal ein bisschen ernsthaft.
Der Schwierigkeitsgrad geht für mich Hand in Hand mit den Gameplay.
Wenn das Spiel ein gutes Gameplay hat erübrigt sich eigentlich die Diskussion. Weil imo ein gutes Gameplay eine gute interaktion mit den Spieler voraus setzt. Das soll heißen dass sich der Spieler sich mit der Spielfigur und dem Level wirklich auseinander setzten muss. Dabei ist die eigentliche (mitunter auch sehr subjetive) Schwierigkeit eigentlich gar nicht so wichtig. Der Spieler muss nur das Gefühl haben es selbst geschaft zu haben.
Genau das ist aber in neueren Titel wie z.B. AC nicht mehr gegeben.
Der Spieler kommt halt durchs Level egal was er macht, nur grob an die Rollenbescheibung der Figur muss er sich halten (soll heißen: renn weg wenn erforderlich oder kämpfe wenn erforderlich).
In den weichgespülten Spielsituation passiert dann eigentlich relativ wenig Spannendes, obwohl es meist richtig pompös und spannend aussieht.Ich nenne das Style-over-Substence und ich hasse es mittlerweile. Das besonders Schlimme ist, dass diese Games schon längst mit 90er Wertungen ausgezeichent werden.
Warum auch nicht, sehen ja auch geil aus.Naja wie auch immer, tut ja keinen weh. Ich zieh mich zurück und zocke Infinite Space. Ein Game das ich schon 50 std zocke und mal wieder an einen Endgegner hänge. Aber den bekomm ich schon noch klein, schließlich macht die Herausforderung Games erst spannend. Dieses Game hat übrigens eine spannende Geschichte die jeden AC Cliffhanger alt aussehen lässt.
27. November 2011 um 6:47 #1027313
KrateroZTeilnehmerIch gehöre zu den Spielern, die auch von einem Spiel gefordert werden wollen.
Spielehilfen und Tipps im Spiel selbst sind für mich okay (wie z.B. in Skyward Sword), aber sie sollten erfahrenen Spielern nicht im Weg stehen bzw. nerven.
Nehme diesmal Skyward Sword als nerviges Beispiel:
Findet man ein Material, wird IMMER beim Neuladen eines Spielstandes ein Text eingeblendet und erklärt, was man gerade gefunden hat (egal, ob man gerade mitten in einem Kampf verstrickt ist) …Also:
Spiele generell sollten für alle was bieten.
Am besten sollte man am Anfang des Spiels einen Schwierigkeitsgrad festlegen können, damit man nicht als erfahrener Spieler unter- und als unerfahrener Spieler nicht überfordert wird.27. November 2011 um 8:18 #1027314
AnonymInaktivNach dem Lesen der meisten Posts hier rotieren gerade Hakenkreuze in meinen Augen und ich würde am Liebsten kotzen wegen dem elitären Herumgetrolle!
Wenn ich schon lese, dass nicht jeder Spiele durchspielen soll und dass hier unterstellt wird, dass weniger gute Spieler nicht den gleichen Stellenwert haben wie die ach so tolle Hardcore-Fraktion, die sich anpisst weil jetzt Joseph Jedermann die gleichen Trophäen hat und jetzt der virtuelle Schwanzvergelich nicht mehr geht.
Früher, als alles sooooo schön Old-Schoolig war, da wars toll, all die Arcadeumsetzungen, die waren wenigstens noch Herausforderungen … tickt ihr noch richtig? Die waren so bock schwer, weil man an das Geld der Leute wollte. Jedes Leben war Bares für die Betreiber und mit genügend Kohle in der Hinterhand waren auch viele Automaten plätzlich einfach!Ich finde – und da lasse ich nicht mit mir diskutieren – jeder, der für ein Spiel bezahlt, dem sollte es auch möglich sein es durchzuspielen, Punkt aus, Ende Gelände. Die Entwickler müssen eben nur lernen möglichst gut abgestimmte Schwierigkeitsgrade zu kreieren, damit sich auch solche absoluten Profis wir Ihr hier nicht immer Nachts in den Schlaf weinen müssen, weil alles so blöd ist.
Wieso sich aber gestande Zocker darüber aufregen, dass ein als Casual titulierter Schwierigkeitsgrad zu einfach ist, versteht wohl auch nur ihr selber … und dann noch diese verfi… OPTIONALEN Spielhilfen, wie können die es wagen sowas in ein Spiel einzubauen?!Ich sag Euch mal was, Ihr uber-super-mega Pro-Gamer, was Ihr wollt ist für die Spielbranche Gott sei Dank völlig irrelevant. Ihr seid eine ewig meckernde Minderheit, die allenfalls ab und zu mit Nieschenprodukten beglückt wird. Der Grund dafür ist einfach, die Branche hat sich nämlich nicht grundlegend geändert, die will weiterhin nur Gewinne machen – daraus kann man ihnen keinen Vorwurf machen – und das geht nun einmal nur in dem sie ein möglichst breites Publikum anspricht und bei der Stange hält.
Im Übrigen dürft Ihr Euch nach meinem Verständnis für diese ganze Entwicklung bei Sony bedanken, die unser aller Hobby ja erst so richtig aus der Kinderecke herausgezogen hat und somit auch den von Euch verhaßten Casuals zugänglich gemacht hat. Denkt immer dran, das SNES war noch ein Spielzeug, die Pixelstation hingegen war ein Trendgerät …Noch etwas zum Schluß:
http://www.youtube.com/watch?v=FV_GoGcWH_c27. November 2011 um 8:43 #1027315
TERROR 78Teilnehmer@Nightrain
Hm, “…hier rotieren gerade Hakenkreuze…” – keine Ahnung wie Du darauf kommst oder was dieses Thema mit ‘rechtem’ Gedankengut zu tun haben soll. Sicherlich, etwas patos ist dabei, sollte aber auch erlaubt sein.
Was anderes – in diesem Thread soll es nicht darum gehen, wer die dicksten Eier hat und der absolute Pro Zocker ist. Viel mehr kann man seine Meinung darüber los lassen in wie fern man mit der Entwicklung der Branche bezüglich difficulty und Hilfe a la auto-aiming…wenn man grottenschlecht zockt auch ein goodie, das beim Durchkommen hilft, bekommt und so weiter, zufrieden ist.Natürlich waren die Spiele Mitte/Ende der 90er schwieriger, da auch viel spielhalleninspiriertes Zeug dabei war, das absichtlich frustig gestaltet wurde, da der Hersteller Geld verdienen wollte. Davon abgesehen gab es auch andere Titel, die mit etwas skill durchaus machbar waren, aber eben nicht von jedem.
Meiner Meinung nach ist die Frage hier doch eher, was erwarte oder verlange ich von einem Game? Manche wollen einfach nur unterhalten werden so wie beim Film schauen mit etwas Interaktion – andere wollen sich online ‘messen’…. Für mich stellen Games eine Herausforderung dar. Daher brauche ich GoW3 nicht auf lässig zu zocken… reizt überhaupt nicht – da schaue ich mir in dieser Zeit doch lieber einen Film an. Ein gutes Beispiel -> Ich bin ein absoluter Bioshock Fan – dementsprechend habe ich auch den zweiten Teil verschlungen. Jedoch hatte ich den normalen difficulty drin, was dazu führte, dass ich ruck zuck alles gesehen hatte und das Game leer gelutscht war. Keine challenge…
Naja, aber wie angegriffen Du dich in deinem Beitrag gezeigt hast und auch laut eigener Aussage keine Diskussion zulässt – hätte ich mir meinen Bla wohl sparen können.
Apropos, zum Thema, dass (wir)ich (uns)mich bei Sony bedanken kann, dass die Videospielkultur nun ach so trendig geworden ist äußere ich mich hier nicht – würde den Rahmen sprengen.
Nur eins, ich kann generell wenig mit Meinungen und Aussagen anfangen, die nur schwarz/weiß gestaltet wurden – zudem wird in einem Diskussionsforum gemeint, dass man keine Diskussion zulässt – HALLO?!?27. November 2011 um 9:01 #1027316
captain carotTeilnehmer@WITT: Bei Spielen, die für Otto Normal Spieler, nicht für Wenigspieler, schon zu schwer sind sollte es alleine deshalb eine Abwertung geben, weil das Spiel für die breite Masse eben nicht besonders toll ist. Bei Zockerelite mag das anders sein. Genauso sollte es entsprechende Kritik bei übertriebenen Hilfefunktionen oder generell viel zu niedrigem Schwierigkeitsgrad geben.
Unterschiedliche Schwierigkeitsgrade gibt es nicht grundlos. Also sollten entweder Balancing und Lernkurve stimmen, wie z.B. bei den meisten Nintendospielen, das Spiel sollte ausgewogene Schwierigkeitsstufen bieten, wie etwa Halo oder es bekommt eine verdiente Abwertung mit entsprechendem Hinweis.
Ich setze hier aber wirklich explizit voraus, dass ein Titel für Normalspieler von Haus aus übermäßig schwer ist.
27. November 2011 um 9:11 #1027317
AnonymInaktivTerror, Du sollstest mal genauer lesen, denn ich habe nicht gesagt, ich lasse nicht mit mir diskutieren, sondern:
“Ich finde – und da lasse ich nicht mit mir diskutieren – jeder, der für ein Spiel bezahlt, dem sollte es auch möglich sein es durchzuspielen, Punkt aus, Ende Gelände.”Was ich an deinem Beispiel
“Ich bin ein absoluter Bioshock Fan – dementsprechend habe ich auch den zweiten Teil verschlungen. Jedoch hatte ich den normalen difficulty drin, was dazu führte, dass ich ruck zuck alles gesehen hatte und das Game leer gelutscht war. Keine challenge..”
nicht verstehe ist, wieso Dus dann nicht auf nem höreren Grad gespielt hast … *kopfkratz*… und noch was, zitire mich bitte richtig und nicht mit versatzstücken. Ich habe NICHT geschrieben “… hier rotieren gerade Hakenkreuze …”, SONDERN “… hier rotieren gerade Hakenkreuze in meinen Augen …”!
Gut, Du kannst nicht wissen, dass das hier, wo ich wohne, gerne benutzt wird, um auszusagen, dass einem das Messer in der Hose aufgeht und der Hals vor Wut anschwillt. Mit politischen Aussagen hat das nix zu tun.Meine Meinung ist im Gegensatz zu der der Meisten hier eben nicht Schwarz und Weiß, nur das Du nicht in der Lage zu sein scheinst, was Du liest auch richtig zu lesen und dann noch zu verstehen … vom richtigen Zitiren fang ich erst gar nicht an …
@Captain C.
Was ist denn die Zockerelite? Definiere mir das bitte mal …27. November 2011 um 9:58 #1027318
TERROR 78TeilnehmerHm, man muss bei Zitaten ja nicht alle Sätze wieder geben um korrekt zu zitieren. Sinngemäß ist die Sache mit den Hakenkreuzen dasselbe – ob ich jetzt noch “…in meinen Augen…” dazu zitiere oder nicht. Übrigens, ihr habt schon schöne Floskeln, dort wo Du wohnst.
Und die Sache, bei der Du keine Diskussion zulässt habe ich auch so verstanden -> du diskutierst zwar, aber bei der einen Sache eben nicht- richtig?
Generell hat jeder, der Geld für ein Game bezahlt auch die Möglichkeit dieses durchzuspielen. Nur sollte dafür auch etwas geleistet werden im Sinne von Konzentration, Spielintelligenz, … eben skill. Daraus folgere zumindest ich, dass nicht jeder in der Lage ist dieses besagte Game auch durchzuzocken. Mittlerweile scheint dies aufgrund der benannten Gamehilfen und Schwierigkeitsgrade zwar jedem zu gelingen, zumindest bei den Mainstream-Games, aber es gibt ja auch Ausnahmen. Bei diesen Mainstream Games wird der Unterschied durch verschiedene Schwierigkeitsgrade und frustige achievements/thophies erreicht. Quasi sieht der wenig-skill-Gamer auch weniger vom game und kommt nicht an Boni heran -sieht also im Endeffekt auch nicht 100% vom game. Also wie in den 90ern nur nicht so krass.
Zu Bioshock – gemeint war, dass ich auf dem höchsten diffuculty länger mit dem Game beschäftigt gewesen wäre und dementsprechend auch mehr Freude daran gehabt hätte. Ich aber im Vorfeld der Meinung war, dass auch der mittlere Schwierigkeitsgrad ein ähnliches Spielerlebnis bieten könnte. Somit hat mir eben der Schwierigkeitsgrad die Gamequalität gemindert.
Abschließend zu schwarz/weiß -> Ich nehme nur das Beispiel, dass jeder, der Geld für ein Game ausgibt die Möglichkeit haben soll dieses auch durchzuspielen. Dies hört sich im ersten Moment absolut richtig an, jedoch kann man dies auch etwas genauer betrachten und unterschiedlich auslegen – habe ich oben auch getan. Auch die Sache mit Sony ist mir zu geradlinieg kausalkettenmäßig…weil die diese kiste auf den Markt geworfen haben ist das und das passiert…eben schwarz/weiß27. November 2011 um 10:09 #1027319
LofwyrTeilnehmerIch spiele schon seit vielen Jahren und muss mal sagen das mir Spiele du zu schwer sind auf den Sack gehen. Sniper Ghost Warrior werde ich nicht durchspielen weil es mir auf die Eier geht dauernd vom Gegner weggemacht zu werden ohne das ich eine Chance auf Gegenwehr habe. Und das auf Normal.
Der Punkt ist: Spiele dürfen gerne einfach sein mit der Option auf höhere Schwierigkeitsgrade. Das Problem ist das man das Spielen selbst oft abgenommen kriegt. Wenn die KI alle Gegner wegsenst oder der Computer mit lenkt hört es auf. Optional ist das alles kein Ding aber nur dann.
Deshalb geht mir das Gemaule auch total auf den Sack wenn sich hier Leute über optionale Hilfen aufregen. Macht sie halt aus mein Gott und wenn ihr echte Gegenwehr wollt spielt online.
Und wer hier mit dem Wort “Casual” um sich wirft gehört einfach zu den Leuten die denken die Szene würde ihnen gehören weil Sie ja schon immer dabei waren. Ist genau so lächerlich wie die “truen” Metaller.
27. November 2011 um 10:53 #1027320
captain carotTeilnehmer@Lofwyr: Schöner letzter Satz. Wobei ich mich irgendwo auch als Casual sehe. Ich spiel ja schließlich nicht “ernsthaft” sondern aus Spaß.
@Nightrain: Damit meine ich, leicht überspitzt, Leute, die z.B. Halo auf Legendär in 3 Stunden durchspielen.
27. November 2011 um 11:01 #1027321
AnonymInaktivSo….ihr habts geschafft,dass ich mich hier wieder einklinke….bravo,Leute!
Ich kann beide Argumentationsseiten verstehen.Dass die neueren Titel mit allerlei Gedöns aufwarten,die es selbst einem schwachsinnigen Gibbon mit ADS möglich machen,den Abspann zu sehen,ist kein Geheimnis.Ich hab mich bei so manchem neueren Titel auch schon gefragt,ob dieser Casualwahn nicht für die gesamte Zockerschaft einen Todesstoss darstellt,denn der Faktor der Befriedigung bei Erreichen des Endes hält sich bei mir sehr in Grenzen,wenn das Game zu leicht war.Bestes Beispiel ist AC2,ich hab mich noch nie von einem Game so notorisch unterfordert gefühlt und irgendwie gedacht:Verschwendete Zeit und Geld.
Ich WILL am Pad schwitzen,schreien und wegen einer schweren Passage nicht schlafen können…das ist für mich das pure Gamegefühl.Naja,wohl verständlich,wenn man durch die ganzen Automatengames und Shmups geprägt wurde…
Nur diejenigen,die sich mit dieser Art Games richtig,ernsthaft und hingebungsvoll beschäftigten,hatten überhaupt eine Chance,dem Abspann auch nur einen Tacken näher zu kommen.Auf dem Schulhof gabs ehrfürchtiges Staunen,wenn man zB erzählen konnte,dass sich Armakuni aus Last Ninja 1 zum Schluss in einen weissen Ninja verwandelt oder Thunderforce 3 mit einem Leben beenden konnte ….das Wissen um Spielenden war der Gradmesser der nach oben offenen Nerdskala.Und ja,ich bin verdammt stolz auf meine eigene Nerdigkeit aus dieser Ära.
Dass heutzutage jeder Wichtel den Abspann zu sehen bekommt,hinterlässt bei mir auch einen etwas saueren Beigeschmack….früher musste man seine Fähigkeiten beständig schulen und weiterentwickeln.Heute werden Games nicht mehr gezockt,sondern konsumiert.
Der Markt hat eben heute andere Paradigmen wie zB Konsumentenfreundlichkeit.Die Bildzeitungisierung schreitet überall fort,auch im Gamebereich.Leicht konsumierbar muss es sein,den Kunden auf keinen Fall intellektuell herausfordern und möglichst belanglos,dabei aber möglichst sensations-/skandalträchtig sein.Ein Bildzeitungsleser wird sich von dem Blut- und Spermablättchen bestens unterhalten fühlen,währenddessen ein Leser von Wittgenstein,Hegel und dem Nebensatzmonster Nietzsche sich von Bild nur ob der intellektuellen Unterforderung gelangweilt und angeekelt fühlen MUSS.
Natürlich setzt Springer täglich mehr Exemplare von der Rotze,die sie Tageszeitung nennen,ab als im Jahr ‘schwere’ Literatur über den Tresen geht.Und warum sollte es bei Games anders sein?Wer viel verkaufen will,muss sich eben auf das Niveau unterhalb des Fussbodens einlassen und ebendiese Klientel bedienen.Willkommen im ungezügelten Kapitalismus,der sich im Gegensatz zu Karl Marx’ “Diktatur des Proletariats” als “Diktatur der Proleten und Talentlosen” entpuppt hat….Gruss geht raus an Merkel,Westerwelle,Seehofer,Steinmeier,Künast und alle anderen Debilitiker,selbst der Baron von und zu Copy&Paste entblödet sich nicht,dem Volk mit seiner Rückkehr auf die politische Bühne zu drohen….und die ganzen Idioleten jubeln auch noch….Gutti,die personifizierte Style-over-Substance-Wetgeldeponie….Auf der anderen Seite verstehe ich auch die Publisher,die von ihren Aktionären zu immer mehr Verkauf und damit zu mehr Rendite genötigt werden.
Konnte sich in den 90ern ein Publisher mehrere Verkaufsflops leisten,ohne gleich in die Insolvenz zu stürzen,reicht bei kleineren Firmen heute ein einziger Flop aus,um die Türen für immer zusperren zu müssen.Ich mache deswegen nicht die Casualgamer verantwortlich,das ist eher ein systemimmanentes Dilemma.Die Masse muss bedient werden…und wir Hardcorezocker sind eben nur noch Randgruppe,mit denen nicht genug Geld zu machen ist.Eine Million Spieler,die das gleiche Game kaufen,sind rentabler als 1000 Freaks,die 1000 verschiedene Games kaufen. -
AutorBeiträge
- Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.



