Schwierigkeitsgrad…der neuen Welt angepasst?
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Spitzpisser vor vor 14 years, 4 months aktualisiert.
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6. Dezember 2011 um 19:45 #1027397
SpitzpisserTeilnehmerDas Trophäehensystem finde ich per se sowieso ein schlechter Witz. Ich meine, was soll ich mit dem Gamerscore oder einer Trophäe die mir sagt, dass ich hunderte Gegner mit einem Kopfschuss über den Jordan geschickt habe? Etwa angeben? Toll!
Es mag ja als Motivator herhalten, aber ich fände es toll wenn die Trophäen Bonis wie Interviews oder Making offs freischalten, was aktuell bei Sonic Generations toll gelöst wurde und leider viel zu selten verwendung findet! Oder die Schatzjagt bei Uncharted, wo jede menge Bonis freigeschaltet werden nebst den Trophies die ich bekomme…das finde ich geil und motiviert mich auch dazu alles einzusacken was geht!So, um mal gänzlich aus dem Ruder zu laufen
6. Dezember 2011 um 19:53 #1027398
captain carotTeilnehmerGears 2 ist auf normal einfach als der Erstling auf lässig. Nur mal so nebenbei.
Von mir aus können hard und very hard Spieler gerne Boni bekommen, zusätzlich zum Spielerlebnis. Aber ich will mich nicht unbedingt durch jedes Spiel auf den höheren Schwierigkeitsgraden durchkämpfen.
Ich will aber Spiele, die ich bezahle in jedem Fall vollständig spielen, nicht nur die Hälfte.6. Dezember 2011 um 20:00 #1027399
SpitzpisserTeilnehmerJa sicher, das will glaubich jeder. Trotzdem finde ich es nicht unfair, dass Spieler die die ganz harten Herausforderungen bestehen extras erhalten die sonst nicht verfügbar sind, was der motivation zugute kommt.
Was Gears betrifft: sicherlich, trotzdem ist gears 2 immer noch einiges schwieriger als gears3 auf normal. Gears eins ist echt eine harte nuss!
6. Dezember 2011 um 20:16 #1027400
AnonymInaktiv@Spitzpisser:
Ich weiß ja nicht, wie dein Tag aussieht, aber ich bin unter der Woche arbeiten und hab eigentlich nur am Wochenende wirklich mal Zeit zum Zocken – und ich hab weder Frau noch Kinder und keine Haustiere, die irgendwie noch was von meiner Zeit einfordern!
Früher hätte ich Dir Recht gegeben, aber heute möchte ich ein Spiel und vor allem dessen Geschichte erleben und nicht wieder und wieder den Spielstand laden müssen. Zeit ist Luxus!
Es ist also nicht immer die Motivation und wenn ich weiß, dass ich ein Spiel wohl nie beenden werde, dann kauf ichs mir erst gar nicht mehr.6. Dezember 2011 um 20:44 #1027401
SpitzpisserTeilnehmerJa von diesem Standpunkt aus betrachtet stimme ich Dir zu, teilweise. Ich arbeite auch vollzeit und habe Famile, aber ein Abend in der Woche gehört mir, und dann wird gezockt, oftmals zumindest…Zeit ist daher auch bei mir Luxus. Knackige Schwierigkeitsgrade heissen aber nicht gleich lange Spielzeiten. Ich meine Gears ist in etwa 8 Stunden zu meistern, nur noch Mammutrollenspiele kommen auf etwa 30 Stunden wenn man sich etwas “Zeit” lässt. Lange Story’s sind heute Mangeware! Sicher braucht man wenns heiss her geht mehr Versuche bis es klappt!
Dennoch ist Zeit kein Argument für ein Spiel das so leicht ist das es sich von selber spielt, oder in einem Rutsch zu bewältigen ist, um es auf den Punkt zu bringen. Ich meine, was hast Du davon wenn Du ein spiel spielst, lässig alles wegpustest was sich dir in den Weg stellt ohne wirklich eine Herausvorderung gemeistert zu haben? Da spuckst Du Dir doch selbst in die Suppe. Wenn das Spiel so leicht sein muss, dass Du schnell und problemlos durchkommst, kann man sich den “Spass” auch gleich sparen. Ich dachte immer, wer ein Spiel spielt will etwas erleben, und mit laschen difficults geht davon eine Menge verloren. Es geht doch nichts über einen fetten Endboss, denman nach einem bockschwehren Kampf endlich niedergemacht hat, mann was für ein Zockerstolz sich dann breit macht entschädigt zumindest meine Wenigkeit für alle strapatzen.
Nur noch zum Schluss…zocken stellt nicht den Mittelpunkt meines Lebens dar, wie man meinen könnte wenn ich mich selbs so lese
6. Dezember 2011 um 20:54 #1027402
AnonymInaktivRichtig, eine gewisse Herausforderung find ich gut, nur das “old-schoolige” trail and error ist nicht mehr mein Ding.
Deswegen pflichte ich Dir auch bei, dass es immer mehrere Schwierigkeitsgrade geben sollte, so dass jeder etwas vom Spiel hat.Im Endeffekt ist beides Spielspaß schädigend, wenn es zu einfach ist, ist man ggf. schnell durch, fühlt sich unterfordert und ist enttäuscht. Krepiert man alle drei Minuten und möchte am liebsten das Pad in die Ecke feuern, weil man weiß, dass man 60 Öcken für ein Spiel ausgegeben hat, in dem man nicht mal den zweiten Level sieht, hat man auch nix gewonnen.
Da fällt mir ein, dass das früher mit Passwörtern gut umgangen wurde. Die Schwierigkeitsgrade sind meist recht linear angestiegen und selbst wenn man in den letzten Leveln nicht viel reißen konnte, dann gabs immer noch ein Passwort mit dem man zumindest mal den Level danach gesehen hat und auch mal selbst spielen durfte.
6. Dezember 2011 um 23:27 #1027403
SpitzpisserTeilnehmerKommt immer drauf an, auf trail and error passagen steh ich auch nicht gerade. Wenn der Anstieg der Schwierigkeit stetig (nicht abrupt) und die Action fair (mal angenommen) ist und die 3Sekundentakttode auf die eigene Kappe gehen, dann ist es was anderes wenn man an seiner taktik arbeiten muss. Mich motiviert das ungemein wenn ich dann plötzlich Nägel mit Köpfen mache.
Aber es ist schon wie Du sagst, gegen wählbare Schwierigkeitsgrade spricht nichts dagegen. Es sollte jeder die passende Herausvorderung finden mit der er zurecht kommt, ohne das man etwas aufgezwungen kriegt. Dennoch dürften bei besonders hohen difficults ruhig ein par extra Bonis rausspringen. So wie bei Resistance 3 und Übermenschlich, da winkt immerhin eine Trophäe
und ein Waffenboni!Das Passwort System ist allerdings schon etwas antiquiert. Es hatte sicher seine Vorteile. Heutzutage saugt man sich einfach einen Spielstand aus dem Netz runter wenns sein muss, dass erzielt denselben Effekt.
Dazu sagen muss man dann einfach, dass manche Leute mit gewissen Genres schlicht nicht klar kommen, sich dann ein Spiel kaufen das denjenigen super gefällt, aber eigentlich wissen das sie darin kein Land sehen werden. Ich zum Beispiel sehe ich kein Licht am Horrizont wenn ich ein bullet hell Shooter zocke, finde das Genre ansich genial! Also lass ich davon die Finger mittlerweile. Nur Lifeforce 1 + 2 oder Thunder force 4 sind trotzdem pflicht und sogar für mich zu schaffen, allerdings keine bullet hell shooter.
7. Dezember 2011 um 13:26 #1027404
John SpartanTeilnehmerWas das Weglassen von Inhalten betrifft ging Halo 3 den (meiner Meinung nach)richtigen Weg. Bungie hat das verlängerte Ende nur Leuten zugänglich gemacht, die die Kampagne auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad durchgespielt haben. Alle anderen konnten es sich auf youtube ansehen und gut wars. Bei Spielen, die nur über einen Schwierigkeitsgrad verfügen, sollte dieser machbar, wie bei RDR, oder mit einer steigenden Lernkurve, wie bei Super Mario verbunden sein. Gears 3 ist auf Insane nicht wirklich leicht. In den späteren Abschnitten des Spiels(wenn gepanzere Kantusse? Kanti? hinzukommen) bringt passives Spielen überhaupt nichts.
7. Dezember 2011 um 13:30 #1027405
AnonymInaktiv‘wenn gepanzere Kantusse? Kanti? hinzukommen’
Da fällt mir was ein:
Mann:Kaktusse…
Frau:Das heisst Kakti…
Mann:Nee,ich mein’ dich…7. Dezember 2011 um 14:04 #1027406
SpitzpisserTeilnehmerJohn Spartan wrote:Was das Weglassen von Inhalten betrifft ging Halo 3 den (meiner Meinung nach)richtigen Weg. Bungie hat das verlängerte Ende nur Leuten zugänglich gemacht, die die Kampagne auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad durchgespielt haben. Alle anderen konnten es sich auf youtube ansehen und gut wars. Bei Spielen, die nur über einen Schwierigkeitsgrad verfügen, sollte dieser machbar, wie bei RDR, oder mit einer steigenden Lernkurve, wie bei Super Mario verbunden sein. Gears 3 ist auf Insane nicht wirklich leicht. In den späteren Abschnitten des Spiels(wenn gepanzere Kantusse? Kanti? hinzukommen) bringt passives Spielen überhaupt nichts.Das finde ich auch richtig so! Hart gesotte Gamer sollen für ihre Mühen belohnt werden, und darum muss ich Deinetwegen jetzt Halo 3 nochmal spielen, weil ich nicht mal wusste das es auf dem höchsten difficult ein anderes Ende gibt
7. Dezember 2011 um 14:13 #1027407
John SpartanTeilnehmer@ Spitzpisser: Meine gute Tat für heute. Lohnt sich wirklich, auch wenn das Spiel dadurch nur etwa drei Minute länger ist. Bei mir wars anders herum. Ich habs erst auf youtube gesehen und dann mit nem Freund auf legendary gezockt.
@ Aeon2001: Und du beschwerst dich über nen unlustigen T-Shirt Aufdruck…
7. Dezember 2011 um 14:31 #1027408
AnonymInaktivAber da ist doch prinziell das Problem, wenn bestimmter spielbezogener Content nicht für alle gleich ist. Ich geb gerne zu, ich kenn das Ende von Halo nicht, aber wenns ums Verständnis der Story geht, dann möchte das doch bitte für alle gleich sein.
Gut gelöst wurde das zum Beispiel bei Metroid. Da wars abhäng von der Spielzeit. Ob Samus jetzt ne Frau ist oder nicht, war nicht storybestimmend, aber ein Nice-To-Know.
Von mir aus soll sich ein hoher Schwierigkeitsgrad durch andere Waffen- oder Figurenskins für den Multiplayer bemerkbar machen, denn ich sage nicht, dass man nichts für das Zocken eines höheren Schwierigkeitsgrades bekommen soll – wobei das so auch nicht stimmt, denn immerhin haben diese Spieler dann auch gleich mehr Freude am Spiel selbst …
7. Dezember 2011 um 14:55 #1027409
schnitzelTeilnehmerIch hab mir jetzt nicht alles durchgelesen, da es doch für dieses Thema ziemlich viel zu lesen gibt, aber was das Belohnungssystem für höhere Schwierigkeitsgerade angeht, finde ich auch, das auch die Anfänger alles zusehen bekommen sollten – zumindest was dem Storyverlauf angeht. Bei Uncharted 3 z. B. wird ein höherer Schwierigkeitsgrad mit einer zusätzlichen Trophäe belohnt und einer der ganz wenigen Gold-Trophäen (habe 79% aber kein Gold!) gibt es nur, wenn man das Spiel auf sehr schwer durchspielt. Dieses Belohnungssystem für Hartgesottene finde ich okay, da auch der geneigte Anfänger alles zusehen bekommt und nichts vom Storyverlauf und dem eigentlichen Spielgeschehen verpasst.
7. Dezember 2011 um 16:56 #1027410
SpitzpisserTeilnehmerAlso Storyrelevante Elemente sollten auch den Anfängern zugänglich sein, ist absolut ok. Dennoch, der Hardcoregamer soll belohnt werden und da kommen auch speziellle Ballermänner sehr gelegen. Ebenso ein alternatives Ende, dass im Kern dieselben Informationen transportiert, aber doch ein zwei Details verrät die ansonsten nicht zutage treten, finde ich absolut vertretbar.
7. Dezember 2011 um 17:25 #1027411
John SpartanTeilnehmer@ Nightrain:
Beim Beispiel Halo 3 ist die Story sowohl auf den leichteren Schwierigkeitsgraden, als auch auf dem höchsten in sich geschlossen. Das merkt man zum Beispiel daran, dass Spitzpisser bis heute nicht gewusst hat, dass es ein verlängertes Ende gibt. Ich könnte das noch genauer ausführen, aber das würde uns gefährlich nahe an die Spoilergrenze bringen. Deshalb nur soviel: Wenn das Ende sowohl Spieler, die auf niedrigeren Schwierigkeitsgraden, als auch solche, die auf dem höchsten spielen zufrieden stellt, haben alle was davon. -
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