Tobias kommentiert: No Man’s Sky Tagebuch, Teil 2

7
128

Meine Taschen sind zu klein!

Zwei Entwarnungen für Leser meines ersten Tagebucheintrags: Es gibt einen Rennen-Knopf (R3 statt wie üblich L3. Wer kommt auf sowas?) und ich habe endlich Heridium gefunden. In rauen Mengen. Nun habe ich schon einige Warpsprünge hinter mir, weiß wie ich neue Zellen für meinen Hyperantrieb baue (darum scheint es im Kern zu gehen. Mit Warpsprüngen arbeitet man sich Stück für Stück durch die Planetensysteme zum Zentrum der Galaxis vor) und folge mittlerweile auch der kryptischen Geschichte rund um die Atlas-Entität, Nada und Polo. Noch immer macht es Spaß, neue Planeten zu erkunden, jedoch geht mir das deutlich zu kleine Inventar von Schiff und Raumanzug langsam auf den Wecker. Bestimmte Gegenstände sollte man immer am Mann haben, da sie zum Aufladen von Lebenserhaltungssystemen und zum Betanken des Raumschiffs gebraucht werden. Diese Plätze sind also dauerhaft belegt. Desweiteren nehmen Upgrades ebenfalls je einen Inventarplatz weg. Baue ich also einen verbesserten Schild oder ein Jetpack-Upgrade, kann ich sofort weniger tragen. Ich muss aber viel transportieren, um zu bauen und zu handeln! Dazu kommt noch das Problem, dass ich einen freien Platz im Inventar brauche, um Aliens ansprechen zu können. Warum auch immer. Das ewige Mikromanagement nervt, verzichten kann man darauf aber trotzdem nicht. Inventar-Erweiterungen für den Anzug finden sich zwar in rauen Mengen, werden aber immer teurer. Ein neues Schiff, das über mehr Tragekapazität verfügt, kostet Unsummen. Also braucht man Material, dass man verkaufen kann!

Solche Probleme schmälern die Lust am Entdecken. No Man’s Sky setzt mehr auf Survival, als man vermuten sollte. Nur stirbt man nicht so schnell. Bisherhabe ich zweimal ins Gras gebissen, beide Male im Weltall, als mich Piraten überfielen. Segnet man das zeitliche, bleiben alle gesammelten Ressourcen an Ort und Stelle liegen, während man in der nächstgelegenen Raumstation aufersteht. Schafft man es lebend zu seinem Vorrat, sammelt man alles wieder ein. Stirbt man unterwegs, sind die Schätze weg.

Ich folge nun weiter dem Pfad des Atlas und werde Euch weiterhin Bericht erstatten! Schaut Euch derweil in der Bildergalerie meine Entdeckungen an.

7 Kommentare
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
SonicFanNerd
11. August 2016 12:12

Gerade über Teil 3 gestolpert.Huch, da hatte ich wohl Teil 2 übersehen.Mikromanagement wird häufig als unnötig erschwert bei NMS genannt.Schade.Aber vielleicht hohes Potential für einen baldigen Patch?Wenn genug Feedback von den richtigen Leuten kommt, ist der Entwickler vielleicht geneigt das “”Problem”” zu entschärfen.Ich bleibe jedenfalls deinen Logbucheinträgen treu und verfolge diese gespannt weiter. 🙂

estedebeste
10. August 2016 15:17

Tobias, diese Tagebücher sind Spitze! So bekommt man einen sehr guten Eindruck vom Spiel. Die Lust darauf wächst auch ständig, wenn du von neuen Entdeckungen berichtest. Bin sehr gespannt wie das weiter geht!!!

ghostdog83
10. August 2016 12:58

@TobiasMir haben bei Mass Effect 1 die Mako Ausflüge auf die Planeten gefallen.Lässt sich da was die Stimmung angeht ein Vergleich ziehen?

Maverick
10. August 2016 12:50

Liest sich nicht wirklich prickelnd, kommt irgendwie rüber wie eine extreme sammel und Farm Orgie. Bei einem diablo macht sowas Spaß, selbst bei Word of Warcraft hab ich dass Jahre gemacht, aber ob ich das hier brauche schauen wa mal.

ghostdog83
10. August 2016 11:56

[quote=bitt0r]ist ja fast wie souls.[/quote]Niemals! The Pruld | When you go dark souls with your best mates (Rechtsklick -> Schleife nicht vergessen [T]/)

Flammuss
10. August 2016 11:50

Alles ist wie Souls!

bitt0r
10. August 2016 11:42

[Quote]Segnet man das zeitliche, bleiben alle gesammelten Ressourcen an Ort und Stelle liegen, während man in der nächstgelegenen Raumstation aufersteht. Schafft man es lebend zu seinem Vorrat, sammelt man alles wieder ein. Stirbt man unterwegs, sind die Schätze weg.[/quote]ist ja fast wie souls.