Retro-Feeling pur erlebten wir bei unserem Anspieltermin von Link’s Awakening. Wie die Trailer bereits erkennen ließen, hält sich Nintendo strengstens an das Original. Egal, ob NPCs, Monster, Grasbüschel oder Bäume – alles finden wir noch genau dort vor, wo wir es in Erinnerung haben. Demgemäß stranden wir auf der Insel Kokolint, erwachen im Bett von Marin und müssen als Erstes am Strand unser Schwert bergen. Damit ausgerüstet vermöbeln wir ein paar Monster, suchen im hohen Gras nach Rubinen und ziehen schließlich in Richtung des Waldes, um eine Schlummermorchel für die Hexe zu finden. Dass uns dabei nicht langweilig wird, hat vor allem zwei Gründe: Zum einen ist die Zelda-Formel einfach zeitlos und funktioniert auch nach so vielen Jahren noch tadellos. Zum anderen sieht die Optik der Neuauflage in Bewegung nochmal schöner als in den Trailern aus.
Ihr seht schon: Wer eine Affinität zu den älteren Zelda-Episoden hat, wird Link’s Awakening lieben. Alle anderen sollten dem im wahrsten Sinne des Wortes traumhaften Abenteuer um den schlafenden Windfisch zumindest eine Chance geben.