Gleich zweimal stellten wir uns auf der Gamesom dem Wachskorpion und testeten das Kampfsystem auf Herz und Nieren. Nach kurzer Einarbeitung fällt unser Fazit positiv aus, denn der Hybrid-Ansatz gelingt: Die ersten Treffer verbuchen wir noch mit Schwerthieben in Echtzeit. Doch kaum haben wir auf diese Weise unsere ATB-Leiste gefüllt, wechseln wir in den Command-Modus. Das Geschehen um uns herum verlangsamt drastisch, was es uns ermöglicht, in aller Ruhe aus dem Repertoire an Fähigkeiten, Magie- und Limitangriffen zu wechseln. Dies weckt gute Erinnerungen an das Kampfsystem des Originals und sollte sowohl Traditionalisten als auch Neueinsteiger zufriedenstellen. Besonders gefiel uns, dass der Boss nicht einfach durch stumpfes Draufschlagen zu besiegen war.
Vielmehr verlangten seine Angriffsmuster und -phasen unterschiedliche taktische Herangehensweisen. Sprang der Skorpion an die Wand, wechselten wir zu Fernangriffen und Zaubern. Baute er seinen Schild auf, attackierten wir seine verwundbare Rückseite. So konnten wir uns mit vielen Facetten des Kampfsystems auseinandersetzen und erlebten eine schnelle und motivierende Lernkurve. Abseits der Kämpfe war noch nicht allzu viel zu entdecken. Charaktermodelle und Umgebung sehen gut aus, Clouds deutsche Synchronstimme finden wir noch stark gewöhnungsbedürftig. Das Wichtigste ist aber, dass es Square Enix gelungen ist, die Atmosphäre des Originals einzufangen. Daran hat natürlich auch der Soundtrack von Nobuo Uematsu seinen Anteil, der den ursprünglichen Tracks weitgehend treu zu bleiben scheint. Nach der Demo sind wir zuversichtlich, dass Square Enix mit dem Remake auf dem richtigen Weg ist!

















