Final Fantasy VII – auf der gamescom angespielt

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Gleich zweimal stellten wir uns auf der Gamesom dem Wachskorpion und testeten das Kampfsystem auf Herz und Nieren. Nach kurzer Einarbeitung fällt unser Fazit positiv aus, denn der Hybrid-Ansatz gelingt: Die ersten Treffer verbuchen wir noch mit Schwerthieben in Echtzeit. Doch kaum haben wir auf diese Weise unsere ATB-Leiste gefüllt, wechseln wir in den Command-Modus. Das Geschehen um uns herum verlangsamt drastisch, was es uns ermöglicht, in aller Ruhe aus dem Repertoire an Fähigkeiten, Magie- und Limitangriffen zu wechseln. Dies weckt gute Erinnerungen an das Kampfsystem des Originals und sollte sowohl Traditionalisten als auch Neueinsteiger zufriedenstellen. Besonders gefiel uns, dass der Boss nicht einfach durch stumpfes Draufschlagen zu besiegen war.

Vielmehr verlangten seine Angriffsmuster und -phasen unterschiedliche taktische Herangehensweisen. Sprang der Skorpion an die Wand, wechselten wir zu Fernangriffen und Zaubern. Baute er seinen Schild auf, attackierten wir seine verwundbare Rückseite. So konnten wir uns mit vielen Facetten des Kampfsystems auseinandersetzen und erlebten eine schnelle und motivierende Lernkurve. Abseits der Kämpfe war noch nicht allzu viel zu entdecken. Charaktermodelle und Umgebung sehen gut aus, Clouds deutsche Synchronstimme finden wir noch stark gewöhnungsbedürftig. Das Wichtigste ist aber, dass es Square Enix gelungen ist, die Atmosphäre des Originals einzufangen. Daran hat natürlich auch der Soundtrack von Nobuo Uematsu seinen Anteil, der den ursprünglichen Tracks weitgehend treu zu bleiben scheint. Nach der Demo sind wir zuversichtlich, dass Square Enix mit dem Remake auf dem richtigen Weg ist!

Crystar – der Launchtrailer

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Spike Chunsoft zeigt uns den Launchtrailer zu Crystar. Dieser gewährt einen Blick auf das Gameplay des Action-Rollenspiels und stellt dessen Charaktere vor.

Crystar wird in Europa am 30. August für PS4 veröffentlicht.

gamescom 2019 – neuer Besucher-Rekord & weitere Award-Gewinner

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Weiter geht die Rekordjagd: 373.000 Besucher konnte die gamescom 2019 verzeichnen – das sind etwa 3.000 mehr als im Vorjahr und so viele wie noch nie zuvor. Nachdem diesmal aber auch die offizielle Messefläche deutlich vergrößert wurde, sollten sich die Massen zumindest in der Theorie sogar etwas mehr verteilt haben.

Auch bei Fachbesuchern und Ausstellern konnten neue Bestmarken verzeichnet werden, hier sind die offiziellen Vergleichswerte:

Besucher vor Ort:
2019: 373.000
2018: 370.000

davon Fachbesucher:
2019: 31.300
2018: 31.200

ausstellende Unternehmen:
2019: 1.153, Auslandsanteil rund 70 Prozent
2018: 1.037, Auslandsanteil 70 Prozent

Fläche:
2019: 218.000 m²
2018: 201.000 m²

Der Termin für nächstes Jahr steht natürlich bereits fest: 2019 findet die gamecom vom Dienstag, dem 25. August bis Samstag, dem 29. August statt.

Außerden wurden am Wochenende noch die Awards vergeben, die am Montag bei der Opening Night noch gefehlt hatten – die dort verkündeten Preisträger seht Ihr hier, der Rest folgt unten:

Best of gamescom (Jury-Kategorie)

  • Dreams, Sony Interactive Entertainment

Best VR / AR Game

  • Marvel’s Iron Man, Sony Interactive Entertainment

Best Hardware / Technology

  • Xbox Elite Wireless Controller Series 2, Microsoft

Best Multiplayer Game

  • Borderlands 3, 2K

Best Ongoing Game

  • Monster Hunter World: Iceborne, Capcom Entertainment

Best Booth (Fan-Kategorie)

  • Indie Arena Booth, Super Crowd Entertainment

Best eSports Experience (Fan-Kategorie)

  • Super Smash Bros. Ultimate gamescom 2019 Invitational, Nintendo

Best Streamer/Let’s Player (Fan-Kategorie)

  • PietSmiet

gamescom “Most Wanted” Consumer Award (Fan-Kategorie)

  • Borderlands 3, 2K

Best Games Company (Jury-Kategorie)

  • THQ Nordic

HEART OF GAMING Award (Jury-Kategorie)

  • Diversität mit Fokus auf Barrierefreiheit (Accessibility)

gamescom Indie award (Jury-Kategorie)

  • El Hijo, Honig Studios

Best of CAMPUS (Jury-Kategorie)

  • Super Size Hero, Filmakademie Baden-Württemberg

Big Air – im Klassik-Test (PS)

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Meinung & Wertung

Thomas Szedlak meint: Big Air hat unser Snowboard-Feature in der letzten MAN!AC knapp verpaßt, muß sich aber trotzdem an der Konkurrenz messen lassen. Im Vergleich mit Sonys Cool Boarders 3 bietet das Accolade-Werk zwar mehr Flair, unterliegt aber in allen spie­lerischen Punkten. Während die Steuerung bei Abfahrten angenehm anspruchsvoll und realistisch ist, versagt diese bei Sprüngen völlig. Die hakelig auszuführenden Dre­hun­gen verkommen in Kombination mit Griffen zu wildem Tasten­drücken. Der Mangel wird auch optisch sichtbar: Ihr erkennt deutlich, wann die erste Drehung beendet ist und die zweite beginnt. Zum Wegschauen sind auch die optisch eintönigen Strecken, Grafikfehler und (besonders im Zwei­spieler-Modus) extremes Pop-Up. Einzig der Welttour-Modus motiviert für einige Stunden, aber auch hier stören die Trick-Intermezzi.

”Lizenzhaltiges” Snowboarding mit Mängeln bei Optik und Steue­rung: Nur die Tempo-Rennen ­unterhalten für längere Zeit.

Singleplayer61
Multiplayer
Grafik
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Neue Spiele der Woche: 26. August bis 1. September 2019

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Jede Woche buhlen neue Videospiele um die Gunst der Käufer – in dieser Übersicht wollen wir Euch kompakt und komfortabel nach Systemen sortiert zeigen, was gerade neu in die Läden kommt und spätestens Freitags überall zu haben sein sollte.

Dabei gilt: Irrtümer und kurzfristige Verschiebungen lassen sich nicht ausschließen, wir bemühen uns aber, das Sortiment möglichst korrekt aufzulisten. Außerdem beschränken wir uns in der Regel (Ausnahmen kann’s also geben) auf die regulären Fassungen von neuen Spielen, die als physikalische Datenträger und offiziell hierzulande erhältlich sind.

Diese Woche erscheint…

…für PlayStation 4:

  • Control (505 Games)
  • Crystar (Spike Chunsoft)
  • MXGP 2019 (Bandai Namco)
  • Root Letter: Last Answer (PQube)
  • The Dark Pictures Anthology: Man of Medan (Bandai Namco)
  • The Ninja Saviors: Return of the Warriors (ININ Games)
  • Wreckfest (THQ Nordic)

…für Xbox One:

  • Control (505 Games)
  • MXGP 2019 (Bandai Namco)
  • The Dark Pictures Anthology: Man of Medan (Bandai Namco)
  • Wreckfest (THQ Nordic)

…für Nintendo Switch:

  • Astral Chain (Nintendo)
  • Collection of Mana (Square Enix)
  • Root Letter: Last Answer (PQube)
  • Terraria (505 Games)
  • The Ninja Saviors: Return of the Warriors (ININ Games)

Sports Car GT – im Klassik-Test (PS)

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Meinung & Wertung

Ulrich Steppberger meint: Wer hinter der Aufmachung von Sports Car GT mit Wagenhandel und Tuningoptionen ein zweites Gran Turismo erwartet, der täuscht sich gewaltig: Statt dessen werden die Freunde schneller und unkomplizierter Rasereien von EA mit einem hochwertigen Titel bedient: Mit den aufgemotzten Sportwägen in einem Höllentempo um die Rennstrecken zu jagen, macht dank des gutmütigen Fahrverhaltens einfach Laune, enttäuscht aber Realismusfreaks. Schade finde ich deshalb vor ­allem, daß Sports Car GT so ”kurz” ausgefallen ist: Die sieben Kurse sind zwar sehr abwechslungsreich und motivierend, aber insgesamt zu wenig – zumal der Schwierigkeitsgrad niedrig ist: Erfahrene Rennspieler rasen sich fast problemlos in einem Rutsch durch die Rennklassen, weitere He­raus­forderungen sucht Ihr danach leider vergeblich.

Christian Blendl meint: Sorry, aber die Sports Car-Wagen sehen von aktuellen Playstation-Referenzen nicht mal den Auspuff. Die Optik trägt ihren Teil dazu bei, denn selbst bei Tempo 150 gondelt Ihr bei der holprigen Grafik wie in einer Seifenkiste durch die Landschaft. Die Steuerung ist recht einfach, denn Euch werden kaum knifflige Lenkmanöver abverlangt; wer die Kurven richtig anfährt, hat den Schlüssel zum Sieg schon in der Tasche. Motivierend sind die Positionskämpfe mit den Gegnern, die leider schon 100 Meter vor Euch nur mehr einige Pixel groß sind; dafür lassen sich die Konkurrenten ungern überholen und drängeln eifrig um einen Platz auf dem Treppchen. Der Motorensound hingegen ernüchtert mit verschiedenen Brummgeräuschen – das Gefühl, in einem Hub­raum-Monster zu fahren, kommt nicht auf. Eine dezente Enttäuschung!

Unkomplizierte und einsteigerfreundliche Sportwagenraserei mit abwechslungsreichen, aber leider wenigen Strecken.

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Virtual Pool 64 – im Klassik-Test (N64)

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Meinung & Wertung

Thomas Szedlak meint: Nicht nur wegen fehlender Alternativen kommen Nintendo-Fans mit Billard-Faible an Virtual Pool 64 kaum vorbei. Vor allem die Analog-Steuerung mit Rum­ble-Unterstützung hat´s mir angetan – realistischer kann man echtes Queue-Feeling nicht simulieren! Jeder noch so knifflige Stoß läßt sich mit etwas Übung auf den Bildschirm zaubern. Auch an der Kugel­physik und den reichhaltigen Spiel­modi gibt`s nichts auszusetzen. Ganz im Gegensatz zum mäßigen Ambiente: “Men­schen” bekommt Ihr nicht zu sehen; außer den Kugel- und Banden­geräu­schen hört Ihr keine Soundeffekte – weder Kneipengeplapper noch Zuschauerbeifall. So wirkt die Atmosphäre steril und unnatürlich. Die lang­wei­lig­e Fahr­stuhl­musik schaltet Ihr sowieso gleich ab.

Erstklassiges Billard mit realistischer Steuerung und zahlreichen Spielmodi. Atmosphärisch leider sehr bieder.

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Gex: Deep Cover Gecko – im Klassik-Test (PS)

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Meinung & Wertung

Ulrich Steppberger meint: Auf den ersten Blick wirkt Deep Cover Gecko mehr wie ein Update als eine echte Fortsetzung, technisch hat sich seit dem Vorgänger nur wenig getan: Die saubere Grafik wird bei vielen Details immer noch etwas rucklig, der Horizont ist weiterhin sichtbar nahe. Auch der Sound zeigt lediglich dezente Verbesserungen mit etwas schwungvolleren Melodien. Richtig zugelegt hat Gex dafür beim wichtigsten Aspekt, nämlich dem Langzeitspaß: Die vielen Szenarien sind wesentlich abwechslungsreicher als beim Vorgänger und reizen durch die witzigen Extra­fähigkeiten und Reitgelegenheiten viel mehr zur Erforschung. Auch die Bonusspielchen locken Euch länger an’s Pad. Schade finde ich aber, daß die Zwischengegner keine Herausforderung sind – eine Tendenz, die ich auch an anderen Hüpfspiel-Neuheiten bemängele.

Witzige Fortsetzung des Gecko-Jump’n’Runs: Kaum technischer Fortschritt, dafür mehr spie­lerische Abwechslung.

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UEFA Champions League Saison 1998/99 – im Klassik-Test (PS)

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Meinung & Wertung

Ulrich Steppberger meint: UEFA Champions League gefällt insbesondere durch seine edle Präsentation: Das Drumherum wurde überzeugend auf die Playstation umgesetzt, die Optik weiß bis auf etwas hölzerne Spieleranimationen zu gefallen. Auch die Idee der vorgegebenen Szenarien ist eine originelle Neuerung. Zum Glück wurde über die Technik nicht das ­eigentliche Spiel vergessen. Das Geschehen auf dem Platz kann zwar nicht mit den ausgefeilten FIFA-Aktionen mithalten, artet aber auch nicht zum reinen Kick’n’Rush aus: Ohne kontrolliertes Aufbauspiel mit Hilfe der zahlreichen Paßmöglichkeiten besteht Ihr nicht gegen die spielstarken CPU-Teams. Nur von den eigenen Mitspielern wünsche ich mir mehr Einsatz: Diese sind häufig passiv und stören die flotten Paßstafetten des gegnerischen Angriffs zu wenig, wenn Ihr nicht selbst eingreift.

Trotz kleiner Schwächen ansprechende Fußball-Alternative in ­edler Aufmachung für „FIFA“-Absti­nenzler.

Singleplayer75
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Nintendo eShop – neu am 23. August 2019

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Switch:

  • Snooker 19 – 34,99 Euro
  • Mekabolt – 4,99 Euro
  • Pacific Wings – 3,99 Euro

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