The Tomorrow Children – im Test (PS4)

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In The Tomorrow Children existiert die Welt von heute nicht mehr. Stattdessen versuchen die Überlebenden eines schrecklichen Experiments verzweifelt, unsere Gesellschaft wieder aufblühen zu lassen. Der Großteil aller Lebewesen und Kulturen wurde durch eine wissenschaftliche Katastrophe zu einer einzigen Masse (”The Void”) verschmolzen. Deshalb startet Ihr als Projektionsklon, um die alten Städte unserer Welt wieder aufzubauen – eine seltsame Ausgangslage für ein seltsames Spiel.

Als Kinder von morgen liegt es an Euch, die Aufgaben zu erfüllen, welche den Ruhm der alten Welt wieder herstellen werden: So müsst Ihr Ressourcen sammeln, Gebäude wie etwa Kirchen zum Heilen oder eine eigene Unterkunft errichten und die feindlichen Izverg aufhalten, die Eure Stadt regelmäßig zugrunde richten wollen. Um Eure Metropole auszubauen und imposante Monumente zu erhalten, müsst Ihr zudem bestimmte Ziele erfüllen. Eine wichtige Rolle spielt das Finden von Matrjoschka-Figuren: In den zerbrechlichen Puppen befinden sich die Seelen der Menschen. Bringt sie sicher in Eure Stadt, um neue Bürger zu gewinnen und somit Eure Population zu erhöhen.

Der eigentliche Clou ist aber: Ihr müsst das alles nicht alleine stemmen! Jede Stadt wird nämlich wie ein Server behandelt – Ihr spielt zusammen mit anderen fleißigen Bienchen für das Gemeinwohl. Zudem werden alle Spieler in drei verschiedene Ränge eingeteilt – jeder mit mehr Berechtigungen als der Vorige. In The Tomorrow Children siegt nämlich die Rollenverteilung: Erkundet die vielen mysteriösen Inseln und baut dort Ressourcen wie Nahrung, Holz, Metall, Stein und Kristall ab, während Eure Mitspieler Euch die titanhaften Izverg vom Leib halten und die Stadt vor ihnen schützen.

The Tomorrow Children begeistert anfangs mit seinem kommunistischen Grundgedanken im Spielprinzip: Viele arbeiten für ein gemeinsames Ziel. Und besonders der Grafikstil überzeugt: Die verschwommene Optik der wie aus Holz geschnitzt wirkenden Spielfiguren vor einem strahlend roten Sonnenuntergang über dem Void-Horizont sorgt für traumhafte Momente.

Doch hat man einige Stunden für das Gemeinwohl geackert, gekämpft und sogar nach ein paar Tagen die erste Stadt vollends errichtet, bietet Euch das Spiel keine Möglichkeit, in diese zurückzukehren. Stattdessen geht die Arbeit anderswo von vorne los. Ihr reist flexibel zwischen (noch nicht abgeschlossenen) Städten hin und her und könnt so auch mit Euren Freunden spielen – Ihr seht diese allerdings nur, wenn sie in just diesem Moment auch eine Aktion durchführen.

Kenneth Burgess meint: The Tomorrow Children begeistert mich mit einem frischen Spielkonzept und seinem tollen Look. Es lässt aber nach einiger Spielzeit tatsächlich die Befürchtung aufkommen, dass man sich bei Q-Games kein wirkliches ”Endgame” überlegt hat: Was nützt es mir denn, eine Stadt mit Schweiß und Blut aufzubauen, nur um nach deren Fertigstellung zur nächsten versetzt zu werden? Und Offline-Spielen ist ja auch nicht drin. Ich hoffe nur, die Entwickler haben sich hier noch einiges an Inhalt für die kommenden Monate aufgehoben, denn in der sehenswerten Welt der Kinder von morgen findet sich durchaus einiges an spielerischem Potenzial.

Eigenwillige Simulation mit viel Potenzial und frischem Konzept, allerdings noch wenig Langzeitmotivation.

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Multiplayer
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Tokyo Twilight Ghost Hunters: Daybreak Special Gigs – im Test (PS4)

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Wertung

  • spannende Geisterjagd-Prämisse
  • mehr Möglichkeiten im Kampf
  • erweiterte Handlung

Die Neuerungen des erweiterten Geisterjagd-Abenteuers sind willkommen, aber nicht bahnbrechend: Wer mal durchblickt, wird gut unterhalten.

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Multiplayer
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PlayStation Plus – die Spiele im November 2016

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Ab 1. November neu bei PlayStation Plus:

  • Everybody’s Gone to the Rapture (PS4)
  • The Deadly Tower of Monsters (PS4)
  • DiRT 3 (PS3)
  • Costume Quest 2 (PS3)
  • Letter Quest Remastered (PS4 / PSV)
  • Pumped BMX+ (PSV / PS3 / PS4)

Let it Die – Entwicklertagebuch Nummer Drei im Video

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Suda 51’s Free-2-Play-Spiel Let it Die zeigt sich heute in einem neuen Entwicklervideo, das neues Gameplay samt Kommentar von “Uncle Death” präsentiert.

Let it Die wird exklusiv für die PS4 erscheinen – ein genaues Releasedatum gibt es noch nicht.

Ghost Recon: Wildlands – die Ghost-Einheit im Video

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Ubisoft zeigt uns heute einen neuen Trailer zu Ghost Recon: Wildlands, der uns die Ghost-Einheit etwas näher vorstellt.

Der Action-Kracher wird am 7. März 2017 für PS4 und XOne erscheinen.

Wick – neuer Survival-Horror kommt für die PS4

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Entwickler Hellbent Games haben heute mitgeteilt, dass Ihr bereits auf PC erschienener Survival-Horror-Titel Wick nun auch seinen Weg auf die PS4 finden wird. Oben gibt’s einen ersten Teaser-Trailer.

Der Titel wird bereits ab dem morgigen 1. November online verfügbar sein.

The Little Acre – handgezeichnetes Adventure für Konsolen angekündigt

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Das Entwicklerstudio Pewter Game Studios hat nun verkündet, dass Ihr Spiel The Little Acre bereits am 22. November 2016 auf sowohl PS4 und XOne erscheinen wird – zu einem Preis von 12,99 Euro. Das Adventure zeichnet sich vor allem durch seinen Zeichenstil aus, wie Creative Director Ben Clavin näher erläutert:

“Jedes Animations-Frame wurde skizziert, mit Details versehen und schließlich finalisiert. Zum Kolorieren und bei den Effekten hatten wir ein wenig Hilfe von Computern, aber jeder Schritt, jede Gestik und jeder Gesichtsausdruck entstammt zunächst der Hand eines Artists. Der Arbeitsaufwand ist zwar groß, aber das Ergebnis ist etwas ganz Besonderes. The Little Acre erzählt die Geschichte einer kleinen Familie im ländlichen Irland der 1950er Jahre. Während des Spiels werdet ihr Aidan (…) spielen, einem arbeitssuchenden Ingenieur, und seine junge Tochter Lily, deren aktuelles Lebensziel es ist, eine schwertkämpfende Feen-Ritterin zu werden. Doch die Dinge in The Little Acre sind nicht etwa ganz so, wie sie zu sein scheinen: Als Aidan eines Morgens verschwindet, entschließt sich Lily dazu, ihn zu suchen, und kurz darauf entdecken beide eine mysteriöse Welt, die mit ihrer eigenen verbunden ist. Wer lebt dort? Warum ist der Eingang in ihrem Gartenschuppen? Und vor allem: Gibt es für sie noch Hoffnung auf eine Flucht?“

Hitman – neue Bilder zur finalen Episode

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Square Enix zeigt uns heute neue Screenshots zu Hitman und dessen großem Finale Episode 6: Hokkaido veröffentlicht, die Ihr unten in der Galerie einsehen könnt. Die finale Episode ist ab sofort für PS4 und XOne verfügbar.

Halo Wars 2 – kommt mit Mikrotransaktionen

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Microsoft hat nun unlängst bestätigt, dass man in Halo Wars 2 auch Mikrotransaktionen eingebaut hat – ein Pay-2-Win-Szenario soll aber vermieden werden. Spezieller geht es dabei um die Karten, die Ihr im Spiele erhalten könnt. Diese können entweder durch Missionen und Herausforderungen verdient oder eben erkauft werden:

“Sobald du eine Karte verdienst, gehört sie für immer dir. Du kannst sie verwenden, wie du willst. Du hast ebenfalls die Möglichkeit, Pakete zu kaufen, aber wir gehen sehr achtsam mit Pay-to-Win-Bedenken um und versuchen, diese Szenarios zu vermeiden. Ausserdem werden wir neue Karten als DLC veröffentlichen, die über Herausforderungen verdient werden können“, sagte Dan Ayoub, Head of 343 Industries.

Halo Wars 2 wird am 21. Februar 2017 exklusiv für XOne erscheinen.

Offener Entwicklerbrief: 2K hat den BioShock-Entwickler Irrational Games auf dem Gewissen

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Vergangenen Freitag ging auf der Webseite hackernoon.com ein brisanter Entwickler-Brief online: How 2K killed Irrational Games. Darin erhebt ein ehemaliger Mitarbeiter des BioShock-Studios, der anonym bleiben möchte, schwere Vorwürfe gegen Publisher 2K.

Das (englische) Schreiben ist ziemlich lang ausgefallen und wirkt mit vielen Zahlen und Fakten sowie dem vor allem zum Ende hin emotionalen Schreibstil glaubwürdig – freilich können wir aber nicht bestätigen, ob es sich dabei tatsächlich um einen Ex-Mitarbeiter handelt. Im Grunde wirft der Autor dem Publisher 2K Versagen auf mehreren Ebenen vor: Vom wahllos wirkenden Mehrfach-Umbenennen der Studios über ungerechtfertige Entlassungswellen bis hin zum kompletten Herabwirtschaften eines hochkreativen und profitablen Entwicklerteams.

Irrational Games hat vor allem durch die BioShock-Serie Weltruhm erlangt – der Autor ist sich der Tatsache, dass dieser Erfolg ohne 2K nicht möglich gewesen wäre, durchaus bewusst und lobt die Zeit der Entwicklung des ersten BioShock als sehr angenehme Ära. In der Folgezeit kam es laut seiner Aussage jedoch zu vielen Fehlern und Ungereimtheiten: 2K verschob Personal zwischen seinen Entwicklerstudios, mischte sich massiv in die Entwicklung von The Bureau: XCOM Declassified ein und überforderte Mastermind Ken Levine bei BioShock Infinite mit einem zu großen und komplexen Projekt, so dass der 2014 schließlich das Handtuch warf.

Wer sich für die BioShock-Serie im speziellen oder Spiele-Entwicklung im Allgemeinen interessiert, der erhält einige vielleicht subjekte, aber doch sehr interessante Einsichten.

Und natürlich fragen wir uns: Was meint Ihr zu den Vorwürfen? Gejammere auf hohem Niveau, weil Videospiele nun mal Business sind, oder berechtigte Kritik an einem der großen Publisher?

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