Odin Sphere: Leifthrasir – US-Termin und Special Edition bestätigt

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Gematsu hat heute Nachrichten für potenzielle Käufer von Odin Sphere: Leifthrasir: Demnach wird die US-Version im kommenden Frühjahr erscheinen, eine spezielle Storybook Edition ist ebenfalls geplant. Wie es diesbezüglich in Deutschland aussieht, steht noch nicht fest.

Die sogenannte “Storybook Edition” bietet zum Preis von 80 US-Dollar ein 64-seitiges Hardcover-Artbook, ein T-Shirt, eine Metallhülle, ein hochwertig gedrucktes Bild und eine spezielle Verpackung. Interessanterweise soll auch die Standard Edition des Spiels bei bestimmten Händlern mit einem Artbook zu bekommen sein.

Christian Pfeiffer: Videospiele tragen zur Radikalisierung bei

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Der Kriminologe Christian Pfeiffer ist Videospielern als Kämpfer gegen Games mit gewalthaltigen Inhalten in guter Erinnerung. Für ihn besteht ein klarer Zusammenhang zwischen dem Spielen von gewaltverherrlichender Software und dem Ausüben von Gewalt im realen Leben. Diese These ist jedoch in Forscherkreisen umstritten – und seit einigen Jahren war es auch ruhig geworden um Christian Pfeiffer.

Nach den Anschlägen in Paris vergangene Woche meldet er sich jetzt jedoch wieder zurück mit seiner provokanten, populistischen Art. In einem Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland sagte Pfeiffer unter anderem: “Die Terroristen könnten sich als virtuelle Figuren in Onlinespielen wie ‘World of Warcraft’ an einem bestimmten Ort als Gruppe getroffen und die Anschläge in Paris geplant haben.” Außerdem trage laut dem Kriminologen das Spielen von gewaltverherrlichenden Computerspielen im Internet und auf Konsolen “zur Radikalisierung junger Muslime” bei und führe zur Enthemmung beim Töten.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier.

Aufgrund der Brisanz des Themas weisen wir an dieser Stelle darauf hin, dass jedwede rassistische, fremdenfeindliche, beleidigende oder anderweitig unangebrachte Kommentare unerwünscht sind und eine Sperrung nach sich ziehen – bitte vor dem Posten Gehirn einschalten!

Dishonored: Definitive Edition – im Test (PS4/XOne)

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Als Appetitanreger für das irgendwann 2016 erscheinende Dishonored II: Das Vermächtnis der Maske legt Bethesda den ersten Teil neu für PS4 und Xbox One auf. Die Inhalte der ”Definitive Edition” sind identisch mit denen der ”Spiel des Jahres”-Version für PS3 und Xbox 360: Neben der zehnstündigen Kampagne des Hauptspiels erwarten Euch mit den ”Dunwall City Trials” diverse Herausforderungsmissionen sowie mit ”The Knife of Dunwall” und ”The Brigmore Witches” die zweigeteilte, etwa vier- bis fünfstündige Parallelgeschichte von Kaiserinnenmörder Daud. Dazu gibt es mit dem ehemaligen Vorbesteller-Bonus ”Void Walker’s Arsenal” Zusatzrunen und -slots, welche den Einstieg erleichtern.

Am eigentlichen Spiel ändert sich nichts: Ihr schlüpft in die Rolle des Leibwächters Corvo Attano, der von einer außerweltlichen Macht mit übermenschlichen Fähigkeiten (teleportieren, durch Wände schauen, Ratten beschwören, die Zeit anhalten…) ausgestattet wird und sich ans Werk macht, den Mördern seiner schutzbefohlenen Kaiserin das Handwerk zu legen. In den Levels wird Euch lediglich ein Ziel vorgegeben – wie Ihr es erreicht, ist Eure Sache. Und hier zeigt sich die große Stärke von ”Dishonored”, die auch knapp drei Jahre nach Release noch begeistert: Ihr habt volle Handlungsfreiheit und durch Corvos Superkräfte lassen sich die schrägsten Ideen in die Tat umsetzen. Wer Blut sehen will, metzelt sich durch wer lieber schleicht, darf das ebenfalls tun und die Zielpersonen kreativ aus dem Spiel nehmen. Nach der Kampagne locken vor allem die Daud-DLCs mit guter Geschichte, frischen Schauplätzen und andersartigen Fähigkeiten.

Wer Dishonored noch nicht gespielt hat und ein Faible für maximale spielerische Freiheit hat, sollte zuschlagen (oder auf die deutlich günstigere ”Spiel des Jahres”-Fassung für die alten Konsolen zurückgreifen), denn in puncto Spielmechanik und -design wischt der Titel noch immer mit dem Gros der PS4- und Xbox-One-Bibliothek den Boden auf. Für alle anderen lohnt sich der Neukauf nicht. Bis auf schärfere Texturen hat sich am Spiel nichts Weltbewegendes getan, nicht einmal englische Sprachausgabe hat es auf die USK-Scheibe geschafft. Die Bildrate liegt bei nur 30 fps und es flimmert beim schnellen Umsehen. Dazu kommen gelegentliche Pop-ups und die noch immer steifen Animationen der Figuren, welche auf der aktuellen Konsolengeneration enttäuschen. Da hilft es auch nicht, dass in der PS4-Fassung das schlagende Herz, mit dem Ihr Runen in den Levels findet, durch den Lautsprecher des Pads wispert.

Tobias Kujawa meint: Spielerisch ist Dishonored noch immer ein Meisterwerk. Kaum hatte ich Corvos Attentätermaske aufgezogen, wollte ich mich gleich wieder in die Levels stürzen und diesmal alles anders machen als anno 2012, als ich primär auf leisen Sohlen unterwegs war. Vielleicht mal metzelnd durch die Straßen ziehen und niemanden am Leben lassen? Oder die Stadt mit meinen Rattenschwärmen überschwemmen? Oder möglichst viel gestaltwandeln? Oder, oder, oder… Ich liebe diese Art Spiel! Rüffeln muss ich die Entwickler aber für die lieblose Überarbeitung. Schärfere Texturen sind ja ganz nett, aber warum fehlt in der deutschen Fassung noch immer die englische Sprachausgabe? Warum gibt es keine zusätzlichen Levels oder Storystränge? Fanservice sieht anders aus.

  • enthält Hauptspiel + 4 DLC-Inhalte
  • Texturen sind höher aufgelöst
  • keine englische Sprachausgabe
  • gewährt maximale spielerische Freiheit beim Erreichen des Levelziels

Spielerisch begeistert ­”Dishonored” wie 2012, in puncto Überarbeitung hätte es aber ruhig mehr als nur aufpolierte Texturen sein dürfen.

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The Elder Scrolls Online: Tamriel Unlimited – Orsinium-DLC jetzt auf Konsole verfügbar

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Der Orsinium-DLC zu The Elder Scrolls Online: Tamriel Unlimited ist jetzt auch für PS4 und Xbox One erhältlich. Er enthält rund 20 Stunden an neuen Story-Inhalten und Quests. An frische Ausrüstung, Rezepte und Kostüme wurde ebenfalls gedacht.

Für ESO-Plus-Mitglieder ist die Erweiterung gratis, alle anderen müssen 3.000 Crowns dafür bezahlen.

Tony Hawk’s Pro Skater 5 – im Test (PS4)

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Gegen Ende der 1990er nimmt sich Activision die Popularität des Skateboardens zum Anlass, ein auf dem Rollbrettsport basierendes Videospiel in Auftrag zu geben. Das dabei entstehende Tony Hawk’s Skateboarding ist Ende 1999 nichts weniger als eine Sensation: Allein die PlayStation-Version verkauft sich über 5 Millionen Mal. Bevor sein Vertrag nun Ende dieses Jahres ausläuft, schickt Activision Herrn Hawk noch einmal aufs Rollbrett – oder eher: auf die Bretter.

Das Grundgerüst von Tony Hawk’s Pro Skater 5 passt: Die Steuerung fühlt sich gut an und wer die Vorgänger gespielt hat, ist sofort wieder drin. Ihr lenkt wahlweise per Digikreuz oder Analogstick, Sprünge ladet Ihr mit der X-Taste auf. In der Luft kombiniert Ihr die Richtungstasten mit Quadrat- oder Kreistaste für Kick- und Grab-Tricks. Neu ist die Slam-Fähigkeit: Drückt Ihr in der Luft die Dreieck-Taste, saust Euer Skater senkrecht nach unten – so landet Ihr zielsicher auf Rampen und Rails passenderweise setzt Ihr mit selbiger Taste zum Grind an. Erfolgreich ausgeführte Tricks füllen Eure Spezialleiste: Ist diese voll, wechselt Ihr nicht wie in den Vorgängern automatisch in den Spezialtrick-Modus, sondern manuell per Druck auf L1. Statt der normalen Tricks führt Ihr nun über die Standardeingaben effektvollere Tricks für noch mehr Punkte aus. Auch die besonders spektakulären Signature-Tricks der jeweiligen Skater sind wieder dabei, die Tastenkombinationen jedoch nirgends gelistet und müssen durch Ausprobieren herausgefunden werden – für Tony Hawks ”900” drückt Ihr etwa: rechts, unten, Kreis.

Mit dieser gelungenen Mechanik macht es durchaus Laune, im Freeskate-Modus die acht Skateparks zu befahren. Hier sucht Ihr die Gegend nach teils knifflig zu erreichenden Sammelgegenständen ab und startet eine der jeweils 15 Missionen: Knackt High Scores, verbringt möglichst viel Zeit in der Luft oder rammt Objekte kaputt – blöd, dass die meisten dieser Missionen so spaßig sind wie ein offener Bruch. So ist etwa beim ”Möglichst schnell durch die Ringe heizen” häufig nicht ersichtlich, wohin Ihr fahren müsst. Andere Missionen hingegen stecken das befahrbare Areal so klein ab, dass Ihr ständig versehentlich über die Grenzen rollt und zurückgesetzt werdet. Da hilft es nicht, dass die meisten Levels die von der Serie gewohnte Liebe zum Detail vermissen lassen und vielmehr aussehen wie sehr gute Kreationen aus dem soliden Level-Editor.

Der Mehrspieler-Modus ist okay: Einige Missionen lassen sich kooperativ bestreiten ansonsten messt Ihr Euch etwa bei der High-Score-Jagd, luchst Euch gegenseitig eine Krone ab oder schießt im Deathmatch Feuerbälle per Kicktrick.

Denis Kuckmann meint: Die Klagen bezüglich zahlreicher das Spiel zerstörender Bugs, über die diverse Online-Medien berichteten, konnte ich selbst nach vielen Stunden mit der gepatchten Version 1.02 nicht nachvollziehen. Ganz im Gegenteil: THPS 5 spielt sich recht gut – der Freeskate-Modus macht Spaß, die High-Score-Jagd ebenso. Jedoch verlieren sowohl diese Modi als auch die tolle Steuerung schnell an Reiz, wenn in den späteren Levels die Bildrate immer wieder stark einbricht. Nicht weniger nervig sind die häufigen, wenn auch sehr kurzen, Ladezeiten und die katastrophale Menüstruktur. Über beides könnte ich jedoch hinwegsehen, wäre der Großteil der Missionen nicht so unfassbar lieblos, ideenarm und undurchdacht! Ich habe nichts dagegen, möglichst schnell durch Ringe zu fahren – wenn ich aber nie weiß, wo der nächste sein wird, muss ich ständig neu starten. Damit könnte ich auch noch leben, würde das Spiel nicht jedes Mal einen Countdown setzen und die Menüsteuerung blockieren, bevor ich den Neustart bestätigen kann, und mich somit an den Rand des Wahnsinns bringen. Immerhin läuft trotz Neustarts die Musik weiter – die lizenzierten Punk-, Dubstep- und Hip-Hop-Songs sind nämlich ziemlich gut.

  • 1080p mit sehr wackeligen 60 fps
  • 12 Skater mit Gästen wie Lil’ Wayne und ”Kings Quest”-König Graham
  • Day-One-Patch (7,7 GB) sehr empfohlen

Die Rollbrett-Ikone enttäuscht mit lieblosen Aufgaben und magerer Technik – genügsame Spieler erfreuen sich an der spaßigen Grundmechanik.

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Final Fantasy Explorers – bietet 21 verschiedene Jobklassen

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VG247 berichtet, dass Final Fantasy Explorers satte 21 verschiedene Jobklassen bieten wird. Welche das genau sind, seht Ihr auf dem Bild oben.

Final Fantasy Explorers erscheint am 29. Januar 2016 in Europa.

M! Games 267 jetzt digital erhältlich

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Wie versprochen stellen wir Euch die neue Ausgabe einen Tag vor Kiosk-Release digital zur Verfügung. Für 3,99 Euro könnt Ihr sie ab sofort in unserer App für iOS bzw. Android kaufen und runterladen.
Alternativ könnt Ihr M! Games digital abonnieren und erhaltet 12 Ausgaben lang jeden Monat die geballte Power Videospielewissen automatisch auf Euer Tablet oder Smartphone - immer einen Tag vor unserem regulären Erstveröffentlichungstag.Ihr könnt das Heft übrigens auf allen Geräten nutzen, auf denen Ihr mit der gleichen Apple- oder Android-ID eingeloggt seid.Viel Spaß mit der neuen Ausgabe!

Guitar Hero Live – neue Zusatzinhalte

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Es stehen neue Zusatzinhalte für Guitar Hero Live zum Download bereit. Diese stammen aus der Feder von Rival Sons, System Of A Down, Sum 41 und anderen.

Konkret können diese drei Songs, welche von Rival Sons auf der Launchparty von Guitar Hero Live performt wurden, jetzt nachgespielt werden:

  • Keep On Swinging (Live)
  • Pressure and Time (Live)
  • Electric Man (Live)

Außerdem können im GHTV-Modus, nach Sektionen aufgelistet, zu diesen Titeln die Instrumente bearbeitet werden:

Lords of Metal

  • System Of A Down – Toxicity
  • Judas Priest – Painkiller
  • Bullet For My Valentine – Tears Don’t Fall

Pop Punk Perfection

  • Sum 41 – Fatlip
  • Four Year Strong – Just Drive
  • Tonight Alive – Lonely Girl

Soma – im Test (PS4)

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Meinung & Wertung

Denis Kuckmann meint: Was für ein Spiel! Dass SOMA das großartige Batman: Arkham Knight von meinem persönlichen “Spiel des Jahres”-Thron stoßen und geradewegs in die Liste meiner fünf absoluten Lieblingsspiele einziehen würde – ja, damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet, als ich das Grusel-Abenteuer zum ersten Mal und quasi ohne Vorwissen startete. Dank der tiefgründigen Geschichte, den redseligen Protagonisten und der zum Schneiden dichten Atmosphäre traf SOMA bei mir genau den richtigen Nerv. Zudem faszinierte mich das Spiel, ähnlich wie BioShock Infinite, mit seiner glaubwürdigen, greifbaren Welt und schickte mich auf eine emotionale Achterbahnfahrt: Ich empfand Furcht, Neugier und sogar Mitleid. Quasi im Vorbeigehen regte mich SOMA mit seinen philosophischen Themen zum Nachdenken an das sensationelle Skript ließ mich immer wieder kurz innehalten. SOMA ist ein für mich zweifellos unvergessliches Erlebnis und ein Paradebeispiel für Videospiele als Kunstform – dafür liebe ich dieses Hobby!

Unterwasser-Abenteuer mit kaum Action, dafür viel Tiefgang.

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Deus Ex: Mankind Divided – um ein halbes Jahr verschoben

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David Anfossi, Boss von Eidos Montreal, gibt auf der offiziellen Webseite von Deus Ex: Mankind Divided bekannt, dass sich der Erscheinungstermin des Spiels um ein halbes Jahr nach hinten verschiebt. Ursprünglich sollte der Titel am 23. Februar veröffentlicht werden – jetzt ist der 23. August anvisiert.

Anfossi erklärt die Release-Verzögerung ausschweifend mit der Qualitätsoptimierung: Man wolle Fans der Serie gewohnt hohe Qualität bieten.

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