Hatsune Miku: Project Mirai DX – im Test (3DS)

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Sein Geld im Westen macht Sega heutzutage zwar primär mit Fußball- und Kriegsimulationen auf dem PC, aber ganz hat man seine Wurzeln noch nicht vergessen – deshalb kommen wir gelegentlich in den Genuss solcher Exoten wie jetzt Hatsune Miku: Project Mirai DX. Für ihren Ausflug auf Nintendos Handheld wurde dem grünhaarigen Vocaloid-Superstar und seinen Kumpanen eine Knuddelkur verpasst. Statt der schlanken Animefiguren des PlayStation-Duos Project DIVA tummeln sich hier nun Kopffüßler mit riesigen Kulleraugen auf der Bühne, was durchaus seinen eigenen Charme hat. Ansonsten wurde an allen Ecken und Enden gebastelt und optimiert. Das Basisprinzip (trefft passend zur Musik über den Bildschirm scrollende Symbole) blieb gleich, kann aber wahlweise ”klassisch” mit den Buttons oder per Touchscreen gespielt werden. Letzteres setzt auch noch Wisch- und Rotiergesten ein, erinnert dabei dezent an Elite Beat Agents und wirkt auf uns etwas zugänglicher. Apropos Zugänglichkeit: Die Schwierigkeitsgrade der 48 Songs entpuppen sich hier als spürbar gnädiger als noch bei DIVA. Jenseits der Showbühne könnt Ihr wie gehabt alle möglichen Details rund um das virtuelle Haus Miku und auch zum Beispiel ihre Tanzmoves und Outftis ändern, ihr Taschengeld und Leckereien spendieren und Euch an zwei netten Minispielen versuchen: ”Mikuversi” ist ein ziemlich geradliniges ”Othello”, während ”Puyu Puyo 59” eine rudimentäre, aber für zwischendurch spaßige Duell-Variante der beliebten Glubschaugen-Knobelei darstellt.

Ulrich Steppberger meint: Die beiden PS3- und Vita-Auftritte von Hatsune Miku waren mir sympathisch, aber schnell zu schwer – da macht Project Mirai DX seine Sache besser. Hier habt Ihr zumindest auf der Stufe ”normal” noch gute Chancen, einen Song mit positiver Leistung abzuschließen. Auch sonst trumpft der 3DS-Ableger mit vielen Vorteilen auf: Mehr Songs (deren Stil man natürlich mögen muss), der Knuddelcharme wirkt sympathischer und vor allem das Drumherum mit den Minispielen bietet mehr Abwechslung und Betätigungsmöglichkeit – das macht schon Laune.

  • 48 Songs mit Vocaloid-J-Pop
  • ”Puyo Puyo”- und Othello-Minispiele
  • viele Editorfuktionen für Musik, Tanz etc.

Mit knuffigerer Inszenierung, mehr Songs und vor allem etwas niedrigerer Schwierigkeit übertrumpft das 3DS-Musikspiel die Sony-Variante.

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Xbox One – neue Menüstruktur ohne Unterstützung von Kinect-Bewegungen

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Mike Ybarra von Microsoft hat jetzt gegenüber Windows Central erklärt, dass das neue Menüdesign der Xbox One keine Bewegungssteuerung per Kinect untertstützen werden. Die Kontrolle per Sprachkommando sei davon nicht betroffen.

Laut Ybarra wurde besagtes Feature nur sehr selten genutzt und man habe sich bei der neuen Oberfläche auf häufig angefragte Features konzentrieren wollen. Demnach könnten die Kinect-Bewegungen bei entsprechender Nachfrage auch ihr Comeback feiern.

Nintendo eShop – neu am 12. November 2015

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Wii U:

  • Rodea the Sky Soldier – 49,99 Euro

3DS:

  • Rodea the Sky Soldier – 39,99 Euro
  • Horse Life 4 – 39,99 Euro
  • Family Bowling 3D – 4,99 Euro

Until Dawn – im Test (PS4)

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Das Horrorfilm-Subgenre des Teenieslashers erlebt gegen Ende der 1990er ein Revival: Junge Männer und Frauen, vom Nerd bis zur Schönheit, werden aus unbekanntem Grund von einem psychopathischen Killer gejagt und ermordet. Until Dawn setzt diese Formel jetzt als Videospiel um.

Zehn Freunde treffen sich in einer Berghütte, um dort zu feiern. Doch ein böser Scherz auf Kosten eines der Mädchen führt zur Tragödie: Sie und ihre Schwester kommen dabei ums Leben. Ein Jahr danach treffen sich die verbliebenen acht Personen erneut für ein gemeinsames Wochenende in der Hütte, um mit der schicksalhaften Vergangenheit abzuschließen.

Die Mädels und Jungs könnten unterschiedlicher kaum sein: Michael ist die selbstbewusste Sportskanone, seine Freundin Jessica eine eingebildete Schönheit. Matt wirkt ausgeglichen, während seine Partnerin Emily die Zicke gibt. Samantha und Ashley agieren freundlich, während Josh einfach Party machen will und Chris ein wenig den Nerd herauskehrt. Schon bald wird die Gruppe von einem maskierten Mann gejagt und der Albtraum beginnt…

Die kurze Vorgeschichte mit dem Ableben der Schwestern dient als Tutorial, danach erlebt Ihr das Eintreffen der Jugendlichen auf der verschneiten Hütte. Grundsätzlich gibt Euch Until Dawn vor, was zu tun ist: Ihr bewegt Euren Charakter durch Bergloft, dunkle Wälder oder Minen und schwenkt mittels rechtem Stick Taschenlampe oder Handylicht. Leuchtende Stellen weisen auf eine mögliche Interaktion innerhalb der Umgebung hin – dann schaut Ihr Euch ein Foto genauer an oder öffnet schlicht eine Tür.

Zentrales Spielelement sind jedoch die Entscheidungen im Rahmen des ”Schmetterlingseffekts”. Sehr häufig steht Ihr vor der Wahl, wie sich die Protagonisten in einer bestimmten Situation verhalten sollen: Per Stickbewegung oder (optionalem) Schwenken des Pads entscheidet Ihr, ob eine Figur beispielsweise den linken oder rechten Pfad nimmt oder für wen sie in einem Streit die Partei ergreift. Die gewählte Option beeinflusst den Verlauf der Geschichte und auch das Verhältnis der Jugendlichen untereinander.

Hin und wieder erwarten Euch außerdem Quick-Time-Events, bei denen Ihr auf der Flucht Hindernissen ausweicht oder eine steile Wand hochklettert. Einen Spielstand laden und Euch umentscheiden dürft Ihr jedoch nicht, stattdessen müsst Ihr mit den Konsequenzen leben. Hinweise auf mögliche bevorstehende Geschehnisse geben Euch im Spiel verteilte Totems in Form kurzer Videoschnipsel. Diese helfen Euch genau wie diverse Sammelgegenstände, die Hintergründe der Geschichte zu entschlüsseln.

Während der spielerische Gehalt eher gering ausfällt, trumpft Until Dawn mit seiner Grafik und Atmosphäre auf. Feste Kamerawinkel und eine hervorragende Beleuchtung sorgen von Anfang bis Ende für eine unheimliche Stimmung. Während die Gestaltung der fast ausnahmslos dunklen Szenarien gut ausfällt, begeistern die Protagonisten mit fantastischen Gesichtern: Haare, Augen, Hautporen und Falten liegen auf Referenz-Niveau. Die Mimik dagegen entgleist vereinzelt und lässt die Jungs und Mädels mitunter unnatürlich wirken. Die Vertonung geriet ebenfalls vorbildlich. Die Sprecher transportieren die Bandbreite der Emotionen von Freude bis Todesangst sehr glaubhaft, auch klingen die Dialoge geschmeidig und wenig gestellt. Während die Stimmen an sich klasse sind, passt die Akustik der deutschen Übersetzung an einigen Stellen nicht – so hört sich zum Beispiel eine Unterhaltung unter freiem Himmel wie in einer kleinen Kammer an. Dazu mangelt es an Lippensynchronität. Keine Blöße dagegen bei der musikalischen Untermalung, die gelungen auf klassische Gruselthemen von spannend bis hysterisch setzt und permanent Spannung schürt.

Die Story von Until Dawn trägt das Spiel sehr gut, verläuft spannend und überrascht an einigen Stellen. Originell ist sie aber nicht, bedient sich die Inszenierung doch deutlich an bekannten Elementen des Horrorfilms. Eure Entscheidungen verändern zwar bestimmte Abläufe, der grundsätzliche Plot bleibt allerdings gleich.

Die Besitzer einer PlayStation Camera können Aufnahmen von ihren Reaktionen bei Schockmomenten machen lassen und sich diese danach anschauen.

Sascha Göddenhoff meint: Until Dawn punktet da, wo The Order: 1886 aus meiner Sicht versagte: Seine Inszenierung und Geschichte bestimmen den Ablauf, weil die spielerische Komponente das nicht kann. Meine Möglichkeiten, die Abläufe mitzugestalten, sind natürlich begrenzt, aber sehr gut verpackt und immer mit einem ungewissen Ausgang versehen. Die audiovisuelle Präsentation fällt top aus und unterstreicht zu jedem Zeitpunkt das Grundkonzept des interaktiven Films. Der Wiederspielwert ist aufgrund der möglichen Verzweigungen zwar gegeben, doch Wendepunkte innerhalb der Geschichte bleiben davon leider unberührt – nach dem ersten Durchgang erlebte ich keine Überraschungen mehr. Auch hätte der Slasher-Fan in mir gern mehr heftige Momente gesehen.

Matthias Schmid meint: Mir hat Until Dawn nicht gut gefallen: Der sehr sauberen Technik und guten Audiokulisse
zum Trotz ließen mich die Geschichte und das Schicksal der Protagonisten kalt. Auch die zweite Ebene der Erzählung (Stichwort: Psychiater) fühlte sich für mich nach ”gewollt, aber nicht gekonnt” an. Und das Spiel selbst ist mir zu wenig Spiel: Stundenlang laufe ich (von zugegebenermaßen schicken Kameraeinstellungen in Szene gesetzt) eng begrenzte Areale ab, um mit (zu leichten) Quick-Time-Events über Gedeih und Verderb acht unsympathischer, egoistischer, zickiger Teenies zu entscheiden. Und was bitte soll ich aus den verwackelten Vorhersage-Videos der Totems herauslesen? Außerdem habe ich mich selbst als ängstlicher Spieler kaum erschrocken – das geht viel, viel besser!

  • interaktiver Teenie-Horrorfilm – beeinflusst mit Euren Entscheidungen den Spielverlauf
  • großartige Gesichter und Sprecher
  • sammelt Fotos und Notizen

Gelungenes Horror-Adventure: Entscheidungsfreiheit und tolle Optik treffen auf Teenie-Klischees und eine ordentliche Story – gespielt wird wenig.

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Multiplayer
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Scharfe Sache: Rasierklingen-Kauf beschert Extrawaffen für Assassin’s Creed: Syndicate

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Kuriose Werbe-Kooperationen gibt es ja immer wieder mal, aber diese ist schon besonders fein geschliffen – oh, ein Wortspiel!

Der Rasierklingenhersteller Wilkinson hat sich nämlich mit Ubisoft zusammengetan und bietet ab Mitte November verschiedene Komplettsets mit Klingen und Rasierer an, die Codes beinhalten, mit denen für Assassin’s Creed: Syndicate einige neue Waffen freigeschaltet werden können.

Und damit die ganze Geschichte noch eine Spur schräger wird, erklärt uns der dazugehörige Pressetext auch noch, was für eine Barttyp einige Männer im Spiel tragen – ob auch Evie Vorbeugemaßnahmen gegen einen Damenbart trifft, wird geflissentlich verschwiegen. Damit Ihr diese wertvolle Information in voller Pracht genießen könnt, haben wir das Dokument als Beweismittel im Galerie-Link unten parat.

Forza Motorsport 6 – im Test (Xbox One)

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Wertung

  • 26 Rennorte
  • rund 460 Fahrzeuge, erstmals mit Formel E und Vorkriegs-Rennwagen
  • 24 Autos auf der Strecke
  • Regen- & Nachtrennen auf einigen Kursen
  • Grafik in 1080p und mit 60 fps

Kräftig aufgemotzter Umfang, klügere Struktur, dazu beeindruckender Regen und Nacht – “Forza 6” erfährt sich die Rennsim-Pole-Position.

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Schnäppchen-Alarm: Frische “Doppel-Rabatte” im PlayStation Store

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Heute hat Sony einen weiteren, nicht ganz so großen Schwung an Vollpreis-PS4-Titeln mit Rabatten, die für Plus-Mitglieder nochmal deutlich höher ausfallen und dann tatsächlich ein paar ganz feine Schnäppchen ergeben:

Deal of the Week (bis 18.11.2015)

Lords of the Fallen
Bisher €69.99
Jetzt €19.99

PS Plus Doppelte Rabatte-Update

Bis 18.11.2015:

Assassin’s Creed Unity
25% Rabatt; 50% für PS Plus-Mitglieder
Bisher €39.99

Metal Gear Solid V: Ground Zeroes
35% Rabatt; 70% für PS Plus-Mitglieder
Bisher €19.99

Bis 27.11.2015:

Thief
35% Rabatt; 70% für PS Plus-Mitglieder
Bisher €39.99

EA Sports UFC
30% Rabatt; 60% für PS Plus-Mitglieder
Bisher €49.99

Peggle 2
25% Rabatt; 50% für PS Plus-Mitglieder
Bisher €9.99

Peggle 2 Magical Masters Edition
25% Rabatt; 50% für PS Plus-Mitglieder
Bisher €12.99

Plants vs. Zombies Garden Warfare
35% Rabatt; 70% für PS Plus-Mitglieder
Bisher €39.99

God of War III Remastered
20% Rabatt; 40% für PS Plus-Mitglieder
Bisher €34.99

Batman: Arkham Knight
20% Rabatt; 40% für PS Plus-Mitglieder
Bisher€69.99

Batman: Arkham Knight Premium Edition
20% Rabatt; 40% für PS Plus-Mitglieder
Bisher €109.99

Transformers: Rise of the Dark Spark Gold Edition
40% Rabatt; 80% für PS Plus-Mitglieder
Bisher €69.99

Amazing Spider-Man 2 Gold Edition
35% Rabatt; 70% für PS Plus-Mitglieder
Bisher €59.99

Langrisser Re:Incarnation – TENSEI- bringt großen Strategie-RPG-Namen zurück auf 3DS

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Frohe Kunde für die Strategiker unter den Rollenspielen: Nachüber 15 Jahren Abwesenheit feiert die Langrisser-Serie nächstes Jahr ein Comeback! Aksys Games bringt zusammen mit extreme und Masaya Games Langrisser Re:Incarnation -TENSEI- für den 3DS auf den Markt.

Neben den bewährten Taktik-Schlachten, die mehr als 100 Stunden füllen sollen, sind verzweigenden Storypfade und die Entscheidung, für welche der drei Fraktionen Ihr tätig werden wollt, als Schlüssel-Feuartes genannt.

Die ersten Screenshots haben wir unten in der Galerie für Euch, mehr Infos gibt’s künftig auf der offiziellen Homepage. Angepeilter Termin ist das Frühjahr 2016, allerdings gibt es noch keine fixen Angaben, ob neben den USA auch Europa beglückt wird. Ausgehend von Aksys’ aktuellen Veröffentlichungsstrategien gehen wir aber davon aus, dass zumindest eine digitale Fassung sehr wahrscheinlich sein sollte.

Mad Max – im Test (PS4 / Xbox One)

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Wertung

  • erkundet im Auto und zu Fuß das weitläufige Ödland
  • zahlreiche Anpassungen für Max und das Magnum Opus
  • schwache Story

Die dystopische Welt bietet viele Aufgaben und motivierenden Fahrzeugbau. Bei Technik und Story ist jedoch etwas Sand im Getriebe.

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PlayStation Store – neu am 11. November 2015

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PlayStation Vita:

  • Phineas und Ferb: Doofenshmirtz’ große Stunde – 24,99 Euro

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