UK-Charts vom 23. bis 29. Dezember 2013

25

Diese Spiele wurden auf der Insel in der vergangenen Woche am meisten gekauft:

  1. Call of Duty: Ghosts (360)
  2. Assassin’s Creed IV: Black Flag (360)
  3. Grand Theft Auto V (360)
  4. FIFA 14 (360)
  5. FIFA 14 (PS4)
  6. Grand Theft Auto V (PS3)
  7. Assassin’s Creed IV: Black Flag (PS3)
  8. Minecraft: Xbox 360 Edition (360)
  9. Battlefield 4 (360)
  10. Call of Duty: Ghosts (PS3)
  11. Just Dance 2014 (Wii)
  12. FIFA 14 (PS3)
  13. Gran Turismo 6 (PS3)
  14. Call of Duty: Ghosts (PS4)
  15. FIFA 14 (Xbox One)
  16. Need for Speed: Rivals (360)
  17. Battlefield 4 (PS4)
  18. Call of Duty: Ghosts (Xbox One)
  19. Battlefield 4 (Xbox One)
  20. Lego Marvel Super Heroes (360)
  21. Forza Motorsport 5 (Xbox One)
  22. Battlefield 4 (PS3)
  23. Killzone: Shadow Fall (PS4)
  24. Assassin’s Creed IV: Black Flag (PS4)
  25. Need for Speed: Rivals (PS3)

Spiele-Indizierungen im Dezember 2013

21

Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien hat im Dezember nachfolgende Titel indiziert:

  • nix

Dead Rising 3 bleibt damit offenbar noch ein Weilchen länger in der seit 3. Dzember gültigen “vorläufig indiziert”-Warteschleife, aber dann wird’s wohl eben nächsten Montag dauerhaft gemacht.

Dafür gibt’s eine Beschlagnahmung zu vermelden: Wolfenstein (PS3, EU-Version) ist nun tabu – da wundert eigentlich mehr, wie lange dafür gebraucht wurde… 

Und eine altersbedingte Streichung gibt es auch noch, diesmal kommt mit Fernandez Must Die ein weiterer Heimcomputer-Oldie frei.

Außerdem für Filmfreunde interessant: RoboCop wurde auf Antrag von der Liste gestrichen.

Die Spiele des Jahres 2013 – Platz 2 – The Last of Us

105

Oliver Schultes meint: Mein Spiel des Jahres. Punkt. Inszenierung, Geschichte, Spielmechanik, Grafik, Sound – die Summe der hervorragenden Einzelteile ist grandioses, mitreißendes Emotionskino zum Selberspielen. Das Endzeit-Action-Abenteuer steht für mich erzählerisch auf einer Stufe mit BioShock, Half-Life 2 und Journey – mit einem Ende, das einen verdattert schlucken und beim Bedenken der Konsequenzen schaudern lässt. “Was würde ich in Joels Situation machen?”, habe ich mich wiederholt gefragt. The Last of Us war weit über das reine Spielerlebnis hinaus für lange Zeit Gesprächs- und Diskussionsthema – so muss es sein!

Tobias Kujawa meint: Ich liebe Bücher zum Thema Postapokalypse und The Last of Us lässt mich in einem mitspielen. Naughty Dog serviert hier einen echten Story- und Schauplatzkracher mit interessanten Charakteren, malerischer Kulisse, vielen Wendungen und einer harten Abschluss-Moral. Auch die Spielmechanik mit ihrem Mix aus schleichen, Ressourcen sammeln und offenen Auseinandersetzungen  gefiel mir ausgesprochen gut. The Last of Us ist definitiv etwas besonderes und mein persönliches Spiel des Jahres.

Matthias Schmid meint: Zum Glück hat The Last of Us diese zweite Spielhälfte. Denn nach sechs Stunden dachte ich immer noch: “Was zur Hölle findet jedermann daran so geil?”. Die Geschichte beginnt vorhersehbar, die ersten Settings wirken beliebt. Die wenigen Ballereien zu Beginn sind hakeliger als z.B. in Tomb Raider, daneben gibt’s alle paar Minuten ein Würgemanöver, an dessen Animation ich mich schnell satt gesehen hab. Ach ja: Joel ist ein Arschloch, Ellie ein doofes Gör. Diese Meinung hatte ich rasch und das Spiel gab sich kaum Mühe, das zu ändern. Warum ich letzten Endes aber doch meinen Spaß mit dem Titel hatte: Weil die Geschichte in besagter zweiter Spielhälfte anzieht, weil sich die Szenarien nie wiederholen und merklich besser werden (z.B. Schneelevel) und weil im späteren Spielverlauf mehr geschossen als gewürgt wird. Denn für ein echtes Schleichspiel ist mir The Last of Us zu wenig variabel, Sam oder Snake haben zig mal mehr Gimmicks und Manöver am Start, die perfektes Spielen möglich und lohnenswert machen. Großartig an The Last of Us sind übrigens die Gesichter und Haare der Protagonisten. Das Ende des Spiels war in Ordnung, doch auch hier hat Naughty Dog meines Empfindens nach die offensichtlichste Ausfahrt genommen.

Zum Test geht es hier.

Die Spiele des Jahres 2013 – Platz 3 – Super Mario 3D World

47

Matthias Schmid meint: Mein Spiel des Jahres! Nintendo hat meine hohen Erwartungen klar übertroffen: Super Mario 3D World ist um Längen besser als der spielerisch ähnlich gelagerte 3DS-Teil – es ist anspruchsvoller, abwechslungsreicher, hat mehr Kostüme und erheblich mehr Umfang. Und im direkten Vergleich zieht auch der letztjährige 2D-Teil den Kürzeren – beim neuen 3D-Hüpfer ist z.B. das Design liebevoller. Super Mario 3D World hat natürlich den genialen Katzen-Anzug (der Euch spielerisch neue Wege gehen lässt), macht da aber noch längst nicht Schluss – Nintendo zieht eine Vielzahl witziger bis pfiffiger Items und Kostüme aus dem Hut, die Euch alle naselang unter die Arme greifen. Und die Motivation ist über 50 Stunden gleichbleibend hoch – die Jagd nach den Sternen, Zielfahnen und Stempeln beschert Euch immer wieder Glücksmomente und auch neue Levels; ganz nebenbei sorgen die Geschicklichkeits-Häuser und Captain-Toad-Prüfungen für Abwechslung. Auch technisch ist die Hüpferei quasi perfekt – die HD-Grafik ist hübsch, die Steuerung ein Traum. Allein im Vergleich zu Super Mario Galaxy zieht das Spiel den Kürzeren – Nintendos Jahrhunderthüpfer war einfach noch eine Klasse kreativer, verrückter und anspruchsvoller.

Oliver Schultes meint: Jump’n’Runs aus dem Mario-Universum sind einfach eine Bank: Selbst eine im Super Mario-Kanon nur gute Episode wie 3D World zeigt der Hüpfspiel-Konkurrenz (und dem Gros aller anderen Spiele) eine lange Spielspaß-Nase. Mir persönlich gefallen die herausragenden Serien-Teile Super Mario 64 und Super Mario Galaxy deutlich besser, da sie entweder mehr aus einzelnen Levels herausholen (missionsbasiertes Sternesammeln in Super Mario 64) oder mit dem Rundum-Planeten-Konzept den innovativeren, überraschenderen Ansatz bieten (Galaxy). Außerdem mag ich es von Anfang an fordernder, die ersten sechs 3D World-Welten fliegen dank mäßiger Schwierigkeit nur so vorbei – dafür wird gegen Ende hin (dem wahren Ende) die Frust-Keule geschwungen, da rauschen die angehäuften Leben nur so gen . Was sich Nintendo aber beim Mehrspieler-Modus gedacht hat, werde ich zu Lebzeiten wohl nicht mehr verstehen. Gerade Levels mit sich drehenden Rollen (bei denen alle synchron in die gleiche Richtung laufen müssen, um sie zu bewegen), kippenden Würfeln oder per Sprung auslösbaren Klapp-Plattformen sind garantierte Nervtöter, die den ein oder anderen Controller das Leben kosten werden. Im Solo-Modus ist Super Mario 3D World aber ein tolles, wenn auch nicht sonderlich originelles Erlebnis! 

Thomas Nickel meint: Wo andere Entwickler ihre heimlichen Hollywood-Träume ausleben, eierlegende Wollmilchsäue mit maximalem Massen-Appeal schaffen wollen oder hintenrum mit billigen Free-to-Play-Taschenspielertricks die Spieler melken, da macht Nintendo einfach mal ein neues Mario, das mehr Videospiel im klassischen Sinne ist als die gesammelte AAA-Konkurrenz des Jahres. Jedes Bit ist auf maximalen Spielspaß getrimmt, eine Welt hat mehr Ideen, als andere Entwickler in alle Spieler einer Generation packen. Mein persönliches Spiel des Jahres. Meiner Meinung nach ist da Platz 3 noch viel zu wenig.

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Die Spiele des Jahres 2013 – Platz 4 – Metro: Last Light

39

Tobias Kujawa meint: Ich staunte nicht schlecht, als Michael für Metro: Last Light eine 90er-Wertung zückte. Aber nun weiß ich, er hatte recht! Metro macht das, was BioShock Infinite versuchte: Eine durchgängig spannende vielschichtige Welt auf den Bildschirm zaubern, die unaufgeregt wichtige Themen behandelt und einfach echt und nachvollziehbar wirkt. Dahinter stehen die Gefechte gegen Monster und Soldaten mit teils sehr coolen Wummen, schaurig schöne Levels und Topgrafik nicht zurück. Wer Shooter mag und vielleicht sogar die Bücher kennt, sollte dieses brillante Werk unbedingt nachholen!

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Die Spiele des Jahres 2013 – Platz 5 – Fire Emblem: Awakening

18

Thomas Nickel meint: Tolle Grafik, spitzenmäßige Musik und fordernde Kämpfe sind allesamt toll, letzten Endes war es aber das Helden-Verkuppel-Feature, das Fire Emblem zum gnadenlosen Suchtspiel gemacht hat. Soll ich den Prinzen mit Sumia verheireten, wie es das Spiel nahelegt? Dabei wäre es mit Tharja viel lustiger! Oder Sully! Fire Emblem ist einer der Gründe, warum der 3DS 2013 die mit Abstand am meisten genutzte Hardware bei mir war.

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Final Fantasy X-3: Autor zeigt Interesse

13

Am 26. Dezember erschien in Japan nicht nur das lang erwartete Final Fantasy X | X-2 HD Remaster, sondern auch das dazugehörige Ultimania Lösungsbuch – mit einem interessanten Interview. Laut Siliconera bekundet Kazushige Nojima, der Autor von Final Fantasy X und X-2, in dem Buch Interesse an einem dritten Ableger im Spira-Universum, sofern die Nachfrage der Fans hinreichend groß sei. “Wenn die Nachfrage groß genug ist, gibt es vielleicht neue Entwicklungen. (…) Ich würde mich über eine Fortsetzung wie X-3 freuen.”  Eine kurze Sequel-Epsiode in Form eines halbstündigen Audio-Dramas ist im Spiel bereits enthalten.

Final Fantasy X | X-2 HD Remaster erscheint hierzulande am 21. März 2014 für die PlayStation 3 und die PlayStation Vita.

Die Spiele des Jahres 2013 – Platz 6 – Gran Turismo 6

80

Thomas Stuchlik meint: Der Altmeister der Rennsimulationen stattet der PS3 nochmals einen standesgemäßen Besuch ab. Gran Turismo 6 erschlägt Euch mit seiner schieren Masse von über 1.200 Wagen und 37 Pisten. Für Autonarren und Tüftler gibt es dank Tuning-Werkstatt und Foto-Modus massig zu tun. Auch auf und neben dem Asphalt begeistert Teil 6 mit feinstem Fahrverhalten – egal ob mit Controller oder Lenkrad. Trotz schludrigem Schadensmodell und groben Schatten bringt GT 6 die PS3 nochmals an ihr Limit.

Ulrich Steppberger meint: Bei einem Rennspiel sollten Quantität und Qualität die Wage halten – was hilft mir tolle neue Grafik, wenn ich nach einer Stunde gefühlt nur noch Wiederholungen erlebe (Hallo, Forza 5)? Das passiert mir bei Gran Turismo 6 jedenfalls nicht, denn selbst wenn man Kazunori Yamauchis Größenwahn nicht nachvollziehen kann, er liefert mit seinem Epos nun mal auch ordentlich etwas ab. Klar hätte ich mir einen Nachfolger auf der PS4 eher gewünscht, und natürlich sind einige traditionelle Serienmacken immer noch an Bord, doch wenn man unversehens über den Mond brettert oder Strecken mit verschiedenen Tageszeiten und Wetterbedingungen erleben kann, dann verzeiht man das durchaus.

Oliver Schultes meint: Bislang habe ich nur ein paar Runden gedreht, aber Gran Turismo 6 fühlt sich schon kurz nach dem Einlegen “richtig” an. Das Hauptmenü wurde geschickt entschlackt, die Fahrzeuge lassen sich dynamisch-direkt über die zum Großteil hervorragenden Strecken wuchten und die Auswahl an Autos ist schlicht konkurrenzlos. Was darüber hinaus grafisch abgeht, ist aller Ehren wert: Zwar bricht die Bildrate gelegentlich ein und Tearing verunziert hin und wieder meine Ausfahrt – davon abgesehen ist GT 6 aber das schönste Rennspiel der Konsolengeneration PS3 & Xbox 360. Ich freue mich tierisch auf weitere Rennkilometer und die vielen angekündigten Erweiterungen wie Strecken-Editor und GPS-Unterstützung.

Die Spiele des Jahres 2013 – Platz 7 – The Legend of Zelda: A Link Between Worlds

32

Thomas Nickel meint: Mit zunehmendem Alter und zunehmender Erfahrung fesseln einen weniger und weniger Spiele – die gefeierten Grafikwunder, die meist die Verkaufscharts dominieren lassen mich in neun von zehn Fällen kälter als kalt. Und dann kommt ein Spiel wie das neue Zelda und auf einmal fühlt man sich wieder, als wäre man zwölf Jahre alt und sitzt begeistert vor seinem Super Nintendo. Dabei ist die Nostalgie eigentlich nur ein Feigenblack für die radikalste Frischzellenkur, die der Zelda-Serie seit 16-Bit-Tagen zuteil wird. Die klassische Struktur wird durch das Tool-Leih-System komplett aufgebrochen und ihr fühlt euch von Anfang an wie auf einem wunderbaren Abenteuerspielplatz – überall gibt es etwas zu entdecken. Und dann ist da die Musik… das Beste aber: Das Spiel lässt Euch einfach machen und nimmt Euch kein Stück an die Hand. Es gibt zwar ausgiebige Hilfestellungen, aber die sind absolut optional und kein Stück penetrant. Weiter so!!

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Die Spiele des Jahres 2013 – Platz 8 – Diablo III

24

Tobias Kujawa meint: Feinde, Item, Feinde, Item, Feinde, Item, Levelaufstieg, Feinde, Item, Feinde, Item… klingt hohl, macht süchtig, ist toll. Die Controller-Steuerung funktioniert erste Sahne, die Render-Sequenzen sind super und on- wie offline habe ich Spaß wie Bolle. Offline – wie lange war das ein Wunschtraum für Diablo-Zocker?! Ich kann die Ultimate Evil Edition für PS4 kaum abwarten und hoffe, dass ich meine treue Barbarin Barbara mitnehmen darf.

Oliver Schultes meint: Ich mochte schon das erste Diablo auf der PlayStation – Teil 3 bietet nun die gleichen süchtig machenden Qualitäten in einem zeitgemäßeren grafischen Gewand. Monster hacken und Beute sammeln: Hier werden Urinstinkte geweckt und dermaßen geschickt befriedigt, dass es einem schwer fällt, das Pad wieder aus der Hand zu legen. Die Kontrollen sind hervorragend auf Konsole umgesetzt, die Umgebungen wirken teils etwas simpel, transportieren aber zu jeder Zeit die fantastisch-dämonische Serien-Stimmung. Kritik übe ich nur an meinen KI-Begleitern, die statt mir zu folgen häufig ein paar Schritte voraus waren – das irritiert und provoziert Verwechslungen mit dem eigenen Charakter.

Sascha Göddenhoff meint: Loot… Looot… Looooot! Bei Diablo III hat mich das Sammelfieber voll erwischt. Mit dem besten Kumpel habe ich zum Start zwei Tage durchgemacht – beinahe sekündlich fanden wir neue Waffen und Ausrüstung, mit denen unsere Charaktere laufend stärker wurden. Allein machts ebenfalls mächtig Spaß, denn aufgrund verschiedener Schwierigkeitsgrade und Spielmodi kann ich die Herausforderung meinem Spielerlevel nahezu perfekt anpassen. Optisch gefallen die abwechslungsreichen Level, verschiedenen Gegner und immer wieder fette Bosse. Ein wunderbar rundes Spielerlebnis, das mit jedem Durchgang mehr Spaß macht. Ich freue mich bereits auf die PS4-Version, dann gehe ich das Game nämlich nochmal an.

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