Spiele-Lebensdauer

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Die Ergebnisse der folgenden Studie sind eigentlich nicht verwunderlich, zeigen sie doch eine alte Geschäftsweisheit auf: Wenn man sich um den Kunden bemüht, wird sich dieser auch dankbar zeigen.

Laut Polygon fand Raptr in ihrer Studie heraus, dass Spieler sich doppelt so lange für ein Spiel begeistern können, wenn sie aktiv vom Hersteller eingebunden werden – durch Community-Events, vom Nutzer selbst erstellte Inhalte mittels Modding-Tools, Turniere, Live-Streaming oder Treueprogramme. Wie bei Marketing-Leuten üblich, hat man dieser Form der Nutzebindung natürlich schon einen Namen verpasst: “Community-as-a-Service“. Als vorbildlich in dieser Hinsicht nannte man Portal 2, League of Legends und ArmA 2.

Wie immer bei solchen Studien sollte man betrachten, wer dahinter steckt: Raptr ist im Grunde ein soziales Netzwerk für Spieler, über dessen Messenger man sich austauschen kann – insofern wirbt der Service auch für sich selbst, beschäftigt sich dieser doch ausschließlich mit Community-Service. Dennoch ist das Ergebnis der Studie nachvollziehbar.

Neue Spiele der Woche

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Jede Woche buhlen neue Videospiele um die Gunst der Käufer – in dieser Übersicht wollen wir Euch kompakt und komfortabel nach Systemen sortiert zeigen, was gerade neu in die Läden kommt und spätestens Freitags überall zu haben sein sollte.

Dabei gilt: Irrtümer und kurzfristige Verschiebungen lassen sich nicht ausschließen, wir bemühen uns aber, das Sortiment möglichst korrekt aufzulisten. Außerdem beschränken wir uns in der Regel (Ausnahmen kann’s also geben) auf die regulären Fassungen von neuen Spielen, die als physikalische Datenträger und offiziell hierzulande erhältlich sind.

Diese Woche erscheint…

…für PS3:

  • Dishonored: Die Maske des Zorns (Bethesda)
  • Of Orcs and Men (Deep Silver)
  • WRC 3 (Namco-Bandai)
  • XCOM: Enemy Unknown (Take-Two)

…für 360:

  • Dishonored: Die Maske des Zorns (Bethesda)
  • Fable: The Journey (Microsoft)
  • Harry Potter für Kinect (Warner)
  • Of Orcs and Men (Deep Silver)
  • WRC 3 (Namco-Bandai)
  • XCOM: Enemy Unknown (Take-Two)

…für Wii:

  • We Sing: 80s (Flashpoint)
  • Wicked Monster (Take-Two)

…für PS Vita:

  • Spy Hunter (Warner)

…für Nintendo DS:

  • Hidden Expedition: Titanic (dtp)
  • Pokémon Weiße & Schwarze Edition 2 (Nintendo)
  • Wappy Dog (Activision)

…für Nintendo 3DS:

  • 1920 – Spuren eines Mörders (dtp)
  • Jewel Master: Atlantis 3D (Rondomedia)

M!oment M!al #32

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Resident Evil 6. Das Spiel steht in den Händlerregalen und erfreut sich dort zumindest großer Beliebtheit. 4,5 Millionen Exemplare gingen bisher in die Läden, und zweifellos werden sich noch einige mehr verkaufen. Für Publisher Capcom sowie den Handel ist Resi 6 also ein echter Glücksgriff – die Spielergemeinde ist jedoch gespaltener denn je. Die Meinungen reichen von „Klasse Spiel“ bis „Absoluter Mist“. Selbst die Wertungen der Fachpresse decken alles von Top bis Flop ab. Ich möchte mich dieser Diskussion annehmen und mal meine Sicht der Dinge präsentieren und einiges von dem kommentieren, was ich in den vergangenen Wochen und Tagen zu diesem Spiel gelesen und erlebt habe – aber nun genug der Vorrede.

Resident Evil markierte anno 1996 einen Wendepunkt in der Spielelandschaft. Beklemmende bis gruselige Stimmung, viele Rätsel und vor allem Zombies kreierten fast im Alleingang das Genre des Survival Horror. Die folgenden Teile entwickelten das Prinzip an neuen Schauplätzen und mit frischen Charakteren weiter, der grundsätzliche, eher ruhige Stil des Gameplay blieb aber weitgehend erhalten. Die Serie entwickelte sich zu einem enormen Erfolg. Umsetzungen für diverse Systeme, Remakes und Spin-Offs rundeten das Zombie-Universum ab. Survival Horror hatte ein Gesicht – Resident Evil.

Der offizielle vierte Teil brach jedoch mit vielen Traditionen. Obwohl mit Leon Scott Kennedy ein bekannter Serien-Charakter zurückkehrte, waren viele Fans mit der Neuausrichtung unzufrieden: Third-Person-Ansicht, ein höherer Shooter-Anteil, keine „klassischen“ Zombies mehr – vor allem diese Punkte kreideten viele Resi-Fans der ersten Stunde dem Spiel negativ an. Quasi ein Einknicken vor dem Massenmarkt, welcher sich zunehmend in Richtung Action zu entwickeln schien. So sollte es Resident Evil nicht ergehen. Andere Spieler wiederum feierten Teil vier als tolle Software, welche im Hinblick auf Technik und Spielbarkeit keine Wünsche offen ließ. Einen ähnlichen Ton schlug die Fachpresse an, weshalb Wertungen im 90er-Bereich eher die Regel als eine Seltenheit waren.

Tales of Graces f – im Test (PS3)

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Erschienen in:

Am 31. August erschien endlich auch bei uns der für die PS3 aufgemotzte Teil der Tales of-Reihe. In Japan bereits 2009 auf Wii und ohne den Zusatz f erschienen, wurde das Rollenspiel nun doch noch für Europa lokalisiert. Tales of Graces f erhielt im Vergleich zur Vorlage nicht nur verbesserte HD-Grafiken, sondern auch einen fast zehnstündigen Epilog mit dem Titel ”Lineage &amp Legacies”, in dem Ihr noch tiefer in die Welt Ephinea eintaucht.

Die ersten Spielstunden erzählen die wichtigsten Ereignisse in Asbel Lhants Kindheit: Zusammen mit seinem Bruder Hubert findet er eines Tages auf einer Wiese ein Mädchen, das unter Amnesie leidet – die zwei beschließen, sich um sie zu kümmern. Als ein tragisches Ereignis Asbels unbeschwerter Kindheit ein Ende setzt, verlässt er seine Heimat, um in der Hauptstadt Barona auf die Ritterakademie zu gehen. Er möchte stärker werden, um seine Familie und Freunde beschützen zu können. Sieben Jahre später taucht plötzlich seine Kindheitsfreundin Cheria in der Akademie auf und berichtet ihm vom Tod seines Vaters. So beschließt er wieder in die Heimat zurückzukehren – seine Hilfe wird dort dringend benötigt, denn das Land wird vom Krieg bedroht.

Die Helden kämpfen nicht nur im Krieg, sondern auch überall dort, wo ihnen Monster auflauern. Die Gefechte laufen im ’Style Shift Linear Motion Battle System’ (’SS-LMBS’) ab, typisch für die Tales of-Reihe. Maximal vier Charaktere bewegen sich in der Kampfarena – immer fixiert auf den aktuellen Gegner. ’Style Shift’ bedeutet, dass Ihr während des Kampfes zwischen zwei Systemen wechseln könnt: ’A-Artes’ (normale, physische Attacken) und ’B-Artes’ (mächtige Angriffe). Die Anzahl der in Reihe benutzbaren ’Artes’ schränkt sich durch die ’Chain Capacity’ (CC) ein. Jede Artes benötigt eine bestimmte Anzahl an ’CC’-Punkten – sind die aufgebraucht, seid Ihr den Angriffen der Feinde ausgeliefert, da hilft dann nur noch verteidigen oder ausweichen. Dafür regeneriert sich die ’CC’ aber sehr schnell. Gewonnene Gefechte werden nicht nur RPG-typisch mit gesteigerten Statuswerten und Goodies belohnt, sondern auch mit Titeln. Die wiederum ermöglichen das Erlernen mächtigerer Techniken. Spaßig ist auch das Dualisierungs-System von Tales of Graces f. Die meisten gesammelten Gegenstände können kombiniert werden. So entstehen stärkere Waffen, robuste Rüstungen oder leckere Reistöpfe mit Fleisch.

Große Schwächen des Spiels sind die Linearität und die feste Kameraführung. Auch, dass es im gesamten Spiel keine Karte gibt, ist gerade in Dungeons sehr nervig – hier solltet Ihr eine gehörige Portion Orientierungssinn mitbringen.

Andra Gutiu meint: Die Grafik ist nicht mehr ganz zeitgemäß und aktuellere Titel wie Tales of Vesperia und Tales of Xillia erscheinen auf den ersten Blick vielversprechender, trotzdem sollten sich Fans der Serie dieses Kleinod nicht entgehen lassen. Das Kampfsystem ist zwar nicht so ausgereift wie das in Xillia, macht aber dennoch jede Menge Laune. Wer allerdings mit einem selbsterstellten, muskelbepackten Charakter eine komplette Welt samt Hinterland und weiten Feldern, frei und auf eigene Faust, entdecken will, ist hier nicht gut aufgehoben. Denn die Tales of-Reihe ist eben typisch japanisch linear. Im Vordergrund stehen die tolle Story und die Schicksale der Charaktere, die spannend und dramatisch mit zahlreichen Zwischensequenzen erzählt werden – und genau das macht ja den Charme der Serie aus.

  • tolle Story mit spannenden Wendungen
  • eingebautes ‘Crafting‘-System
  • drei weitere Spieler können im Kampf helfen

Gelungene HD-Neuauflage mit verbesserungswürdigem Kampfsystem, aber fehlender Karte zur Orientierung.

Singleplayer80
Multiplayer
Grafik
Sound

Resistance

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Wer sich bisher noch nicht dem Kampf mit den Chimera gestellt hat, kann dies im kommenden Winter nachholen – in geballter Form: laut PlayStation Blog soll dann die “Resistance Collection” erscheinen.

Die Sammlung umfasst alle drei PlayStation 3-Spiele der Serie von Insomniac Games: Resistance: Fall of Man, Resistance 2 und 3 inklusive der Download-Inhalte, wie das Aftermath-Pack und das Skin-Bundle für den 2. Teil, sowie das Brutality- und Survival-Pack des 3. Teils. Der endgültige Veröffentlichungstermin soll “in den kommenden Wochen” bekannt gegeben werden, der Preis wird sich auf 39,99 Dollar (ca. 30 Euro) belaufen.


Tales of Xillia

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Hideo Baba, Director von Tales of Xillia, hat mit dem europäischen PS Blog über das Charakterdesign der Serie gesprochen. Dabei erklärte er u.a. warum dies seit dem letzten Teil neben dem Kampfsystem ebenfalls eine Weiterentwicklung erfahren hat.

Demmnach hätte sich auch die Atmosphäre der darzustellenden Welt stark verändert. In den früheren Teilen wären die Charaktere deformiert und viel kleiner gewesen, doch mit der Xillia-Episode wollte man realistischere Proportionen einführen, um dem Spieler die schiere Größe der Landschaft effektiver verdeutlichen zu können. Dies könne nun von diesem gefühlt werden.

Tales of Xillia erschien 2011 in Japan und soll nächstes Jahr den Sprung zu uns schaffen.

Killzone HD

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Nach einigen Irrungen und Wirrungen erscheint nun am 24. Oktober endlich die HD-Neuauflage von Killzone – später auch als Teil der Killzone Trilogy. Über die Entstehungszeit und Konzeptionierung des aktuellen Projekts hat nun ein Teil der Belegschaft von Guerrilla mit dem amerikanischen PS Blog gesprochen.

Dabei wurde zunächst erklärt, warum man auch in der neuen Fassung des ersten Teils immer noch springen kann. Dies habe laut Senior Programmer Frank Compagner zunächst den Grund, dass mit Jump-Feature der Aufbau der Levels massive Änderungen hätte erfahren müssen. Man hätte den Spieler sonst viel zu sehr verleitet, an den geometrischen Konstruktionen der Levels herumzuklettern.

Außerdem habe man damit seinerzeit quasi eine Gegenposition zu damaligen Shootern einnehmen wollen und das beabsichtigte realistische Spielgefühl des Erstlings wäre ebenfalls auf der Strecke geblieben. Locker flockig oder raketenbetrieben durch die Welt zu hüpfen, hätte eben nicht gepasst. Die Sprungmöglichkeiten in den Nachfolgern seien hingegen eher “gewichtig” gewesen.

Generell sei immer gewollt worden, dass sich der Spieler nicht wie eine körperlose Waffe fühle, die durch die Levels fließe.

Assassin’s Creed III

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Auch zuu Assassin’s Creed 3 wird ein Season-Pass angeboten werden, welcher den Käufern Zugang zu den insgesamt fünf kommenden Download-Erweiterungen des Spiels gewährt.

Ubisoft gab jetzt erste Details zu den geplanten DLC-Packs preis. So wird in einer Reihe von allein drei Download-Episoden die “Die Tyrannei von König Washington“ erzählt. Dabei handelt es sich um eine Einzelspieler-Kampagne, die eine alternatives Szenario zur Amerikanischen Revolution skizziert: George Washington ist darin der Versuchung erlegen, als alleiniger Herrscher über den neuen Staat zu bestimmen – er mutiert zum tyrannischen König, den Connor nun entthronen muss. Neben diesem “alternativen Ende” der Revolution wird es noch andere Einzelspieler- und Multiplayer-Kampagnen geben.

Die Download-Inhalte sollen im Zeitraum von sechs Monaten nach Erscheinen des Spiels auf den Markt kommen. Die Gold-Edition von Assassin’s Creed 3 beinhaltet bereits den Season-Pass, er ist aber auch separat erhältlich. Im Playstation Store soll er demnächst für ca. 30 Euro erhältlich sein, für die Xbox 360 ab 31. Oktober für 2400 Microsoft-Points. Alle Zusatzinhalte werden auch für die Wii U verfügbar sein.

Nintendo 3DS

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Gestern abend hielt Nintendo Europa eine Episode seiner “Nintendo Direct”-Webpräsentationen ab, die sich ausschließlich um den 3DS drehte und jede Menge, meist interessanter Infos und Termine öffentlicht machte – die spanendsten davon findet Ihr hier übersichtlich und kompatk zusammengefasst:

  • Paper Mario: Sticker Star erscheint am 7. Dezember.
  • Pokémon Traum-Radar gibt es ab dem 12. Oktober.
  • Pokédex 3D Pro entert den eShop am 7. November.
  • Die Japan-Exoten Shin Megami Tensei: Devil Survivor Overclocked und Last Reward kommen dieses Jahr bzw. im November
  • Eine stark limitierte Edition des 3DS XL im Pikachu-Look (siehe oben) wird noch dieses Jahr veröffentlicht.
  • Am 17. November gibt es außerdem einen weißen 3DS XL mit vorinstalliertem Mario Kart 7.
  • Weitere interessante eShop-Titel, die ebenfalls vor Weihnachten auftauchen sollen: Hana Samurai: Art of the Sword, Hydroventure: Spin Cycle, Nano Assault EX, Denpa Men: They Came by Wave und Fallblox.
  • Wie bereits vermutet wird Level-5s Spielesammlung Guild01 aufgesplittet und die einzelnen Titel davon hier als Downloads veröffentlicht. Liberation Maiden ist bereits seit heute nacht erhältlich, Crimson Shroud und Aero Porter folgen in den nächsten drei Monaten.
  • Wer zuviel Geld hat, kann ab sofort Super Mario Land 3D, Mario Kart 7, Ocarina of Time 3D und Star Fox 64 3D auch als Download kaufen – für äußerst günstige 44,99 Euro.

Uff.. und wer alles nochmal ganz genau selber verfolgen mag, für den gibt’s hier die Präsentation als Video:

Electronic Arts

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Denkt man an Electronic Arts, fallen einem meist als erstes endlose Reihen von Sportspielen wie FIFA ein – mit Innovation bringt man den Spiele-Giganten nicht unbedingt in Verbindung.

Patrick Söderlund, Vize-Präsident des EA Games Labels, behauptete nun gegenüber MCV, dass sein Arbeitgeber innovativer ist, als man gemeinhin denkt:

“Viele Menschen kritisieren EA, nicht innovativ zu sein. Aber schauen sie sich an, was EA mit Battlefield 3 gemacht hat. Wir erklärten, dass in diesem Spiel nichts mehr so aussieht wie vorher. Wir schauten uns die Animation an, den Ton, wir betrachteten jedes einzelne Detail der visuellen Erfahrung und fragten uns: Wie kann man das ändern? Ich denke, wenn das keine Innovation ist, weiß ich nicht, was Innovation sein soll.” Sein zweites Beispiel:“Dann schauen Sie sich Most Wanted an, dieses Jahr sieht Need for Speed wirklich cool und anders aus. Diese Dinge passieren nicht aus Versehen, das sind alles sorgfältige Strategien, hinter denen jemand steht, der sagt: ‘wahrscheinlich nicht gut genug’.”

Für die Konsolen der nächsten Generation seien “drei bis fünf” neue Titel geplant – doch Details dazu gab er nicht preis. Er schloss mit dem Satz: “Für mich ist der Tag, an dem wir aufhören, neue Marken zu entwickeln, der Tag, an dem wir uns selbst an lebenserhaltende Maschinen hängen – und dann werden wir langsam sterben.”


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