Hideo Kojima: “Solange die Fans es wollen, wird es neue Metal Gear Solid-Teile geben”

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Es ist noch gar nicht solange her, da sagte Hideo Kojima, dass für ihn nach der Entwicklung von Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots endgültig Schicht im Schacht sei und es auch keine weiteren Teile der Serie mehr gäbe. Verfolgt man nun eine aktuelle Rede von ihm , wirkt das alles schon ganz anders – in der Videospielwelt ist eben scheinbar alles möglich.

So sagte Kojima letzte Woche bei einer Präsentation an der University of Southern California (zu sehen bei Gametrailers) zunächst einmal, dass es Metal Gear Solid-Teile geben werde, solange die Fans dies wünschten. Dies gelte sogar für die Zeit nach seinem Tod. Sein letztes Projekt, in dem er komplett involviert war, sei Metal Gear Solid: Peace Walker gewesen. Allerdings wolle er nicht ausschließlich mit der MGS-Serie in Verbindung gebracht werden, sondern sich auch an neue Projekte wagen. Aktuell denke er etwa an Zone of the Enders 3.

Dabei gestand Kojima ein, dass er seit Metal Gear Solid 3: Snake Eater immer wieder versucht habe, die Entwicklung eines neuen MGS-Teils an andere Personen abzugeben, was aber nie wirklich gelungen sei. Es habe immer damit begonnen, dass er kleine Probleme habe ändern wollen und dann sei er doch wieder voll in die Konzeptionierung des Spiels eingetaucht.

Für Fans des Metal Gear-Universums stehen demnächst stressige Monate bevor, denn Anfang 2012 erscheinenen die unlängst verschobene MGS HD Collection, sowie die 3DS-Version von Metal Gear Solid 3: Snake Eater. Zudem kommt (vielleicht) im Laufe des Jahres 2012 auch noch Metal Gear Solid: Rising.

Superhelden-Hilfe: Green Lantern US-Blu-ray kommt mit Extra für Batman: Arkham City

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Wer hilft hier wem? Dass Green Lantern nicht gerade die erfolgreichste DC-Comics-Verfilmung ist, ist hinlänglich bekannt. Wahrscheinlich wurde deshalb der Fledermausmann zu Hilfe gerufen, um zumindest in den USA noch ein paar Dollar mehr bei der Auswertung für den Heimkinomarkt einzusacken – denn die “Blu-ray Extended Cut Combo Edition”, die in Übersee am 14. Oktober erscheint, erhält als exklusiven Content ein spezielles Outfit für Batman: Arkham City.

Batman erhält damit ein Sinestro-Kostüm. Falls Ihr nicht mit der Green-Lantern-Historie vertraut seid: Sinestro ist ein ehemaliger Green Lantern, der die Seiten gewechselt hat und nun mit seinen Angst-Kriegern das Universum terrorisiert – wieso Bruce Wayne entsprechend gewandet herumschleichen soll, mag deshalb auch nicht einleuchten…

Zu nutzen ist das Gimmick exklusiv auf der PS3. Wir hoffen mal, dass das Kostüm auch bei uns vielleicht als DLC eine Chance bekommt (aber bitte ohne Kosten).

Immer feste drauf: Weitere herbe Kritik an Microsofts Support der Independent-Szene

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“Für Microsoft wären die Kosten untragbar, bei all den Vorschriften, die sie machen”, flucht Rudolf Kremers auf die Frage, warum sein neues Spiel nicht bei Xbox Live herauskommt: “Multiplayer z.B., und natürlich muss man auch ihre Qualitätssicherung nutzen. Die Kosten sind so enorm, das Self-Publishing praktisch unmöglich ist.”

 “Sie haben zwar XBLIG (Xbox Live Indie Games) aber das ist [verglichen mit Sonys Publisher Fund für Independent-Entwickler] ein komplett anderes Paar Schuhe, wenn’s um die Einkünfte geht”, schimpft er weiter. Alle drei Konsolenhersteller hätten Interesse an seinem Spiel bekundet, aber bei Microsoft und Nintendo gab es – ich  übersetze es mal wörtlich, weil sehr anschaulich: “zu viele Ringe, durch die wir hätten springen müssen.”

Mit seiner Meinung steht er nicht alleine da: auch andere Independent-Entwickler kritisieren die übertrieben strengen Vorschriften bei Xbox Live. Eufloria ist übrigens ein recht ungewöhnliches Strategie-Spiel, bei dem man kleine Planeten durch unterschiedliche Bepflanzungen gegen Angriffe schützt – erhältlich seit letztem Mittwoch im PSN.

Schnäppchen-Alarm: inFamous 2 (PS3) für 21 Euro!

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Auf geht’s mit den Möglichkeiten, Geld zu sparen: Wenn wir besonders günstige Angebote aufspüren, werden wir Euch zukünftig direkt darauf hinweisen.

Und wieder hat britische Versandhändler Zavvi einen Titel im Sortiment, der zwar “schon” ein paar Monate auf dem Buckel hat, sich für den Preis aber auf jeden Fall lohnt:

  • inFamous 2 (PS3) für ca. 21 Euro

Zavvi verschickt von den Kanalinseln, doch durch den günstigen Preis fällt kein Zoll mehr an, an Versandkosten kommen noch knapp 1,20 Euro dazu. Die Lieferzeit beträgt in der Regel zwischen 7-14 Tagen, zur Bezahlung braucht Ihr entweder eine Kreditkarte oder ein PayPal-Konto.

Onechanbara Z – Frühkäufer kriegen besonders knappe Heldinnen-Outfits

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Für ihren nächsten Auftritt auf der Xbox 360 hat D3 Publisher dem Bikini Samurai Squad (oder auch Bikini Zombie Slayers, so die Untertitel der letzten beiden in Europa veröffentlichten Teile) ein besonders schickes Extra verpasst: Wer die Erstauflage von Onechanbara Z: Kagura kauft, darf seine Cowboyhut-Heldin dank Download-Code in ein Bademoden-Outfit stecken, dass auch bei DOA Xtreme nicht falsch am Platz gewirkt hätte…

Ambitionierte Untoten-Aufschlitzer merken sich deshalb den 19. Januar 2012 vor, denn an diesem Tag erscheint Onechanbara Z in Japan – allerdings steht zu befürchten, dass der Titel wie nahezu jedes andere Xbox-360-Spiel dort mit Regionalcode versehen wird – und selbst wenn nicht, ist es wahrscheinlich, dass der download-Code nur mit japanischen Accounts funktioniert.

So oder so gibt’s ja als Trost immer noch ein paar Screenshots (für die prüderen Zocker sogar zwei mit Spielszenen) unten sowie den Trailer zum Spiel, den Ihr hier findet.

Electronic Arts will es dieses Wochenende wissen: Was kann Wii U wirklich?

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“Weltweit arbeiten unsere Teams daran. Unsere wichtigsten Marken sind am Start. Wir haben Nintendo fest zugesagt”, sagt Peter Moore gegenüber Reuters.

Der neue Geschäftsführer von Electronic Arts möchte Nintendo wohl gleich mal zeigen, wo der Hammer hängt: Dieses Wochenende reist er höchstpersönlich zum Hauptquartier von Big N, um die Japaner auf die endgültigen technischen Spezifikationen des Wii U “festzunageln”. Ebenso will er den Start-Termin und -Preis der neuen Konsole wissen. Das klingt nach Schwierigkeiten in letzter Minute, doch dieses Gerücht räumt er aus: “Es gibt keine Anzeichen dafür, dass nicht alles planmäßig laufen würde.”

Und seine Meinung zum neuen Controller der Wii U? “Niemand glaubt ernsthaft, dass er ein iPad 2 ersetzen wird”, meint er, “aber die Käufer werden merken, dass es eine komfortable Sache ist.”

Uns interessieren diese Daten natürlich auch – mal  sehen, was demnächst so durchsickert…

Chef von Ninja Theory kritisiert Preismodell der Videospielbranche

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Der kreative Kopf von Ninja Theory, Tameem Antoniades, hat Gamasutra ein interessantes Interview bezüglich der Auswirkungen der Preisgestaltung von Videospielen gegeben. Er sieht in der aktuellen Praxis Nachteile, vor allem für unabhängige Entwickler und zeigt auf, warum Online-Vermarktung diesbezüglich große Vorteile hätte.
 
“Wenn du 60 Dollar für ein Spiel ausgegeben hast, möchtest du dafür auch ordentlich was geboten bekommen”, beginnt er seine Ausführungen. Dieser hohe Verkaufspreis für ein Videospiel sorge allerdings auch dafür, dass Spieler beim Kauf tendenziell eher ein Risiko scheuten, da man Gefahr liefe, bei einem unbekannten Spiel das Geld in den Sand zu setzen. Konsequenz sei, dass in erster Linie Software entwickelt werde, die den Leuten in irgendeiner Form vertraut ist, um möglichst hohe Absatzzahlen zu erzielen.
 
Der Grund dafür sei auch, dass die Spielindustrie unabhängige Entwickler nicht in demselben Maße unterstütze, wie dies etwa in Hollywood der Fall sei. Dadurch würde auch von Entwicklerseite der Mut zu Innovation und Experimentierfreudigkeit eher gescheut werden. Folge dieser Struktur ist nach Antoniades’ Auffassung, dass auch große Publisher nur ein bis zwei große Blockbuster pro Jahr veröffentlichten.
 
Allerdings müsse man den Leuten diese Innovationen auch transparent vor Augen führen. In diesem Zusammenhang gibt Antoniades ohne Umschweife zu, dass Enslaved vielleicht auch zuviel Mainstream-Fantasy geboten habe, um potenziell erfolgreich sein zu können.
 
Ein Ausweg aus dieser misslichen Lage könnte die Online-Vermarktung von Videospielen sein, da Entwickler hier mit Probe- oder Vorabversionen zunächst testen könnten, wie das Endprodukt beim Kunden ankäme. Zudem könne man andere Preise ansetzen, da Marketingkosten deutlich geringer ausfielen.

Kojima: “Augmented Reality und Cloud-Gaming gehört die Zukunft”

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Hideo Kojima, geistiger Vater von Solid Snake und Co., sieht in Augmented Reality und Cloud-Gaming wegweisende Techniken der Zukunft, auf die viele Videospiele zurückgreifen werden. Wie Joystiq berichtet, sagte er dies im Rahmen einer speziellen Präsentation an der University of Southern California.
 
Außerdem meinte Kojima in Rahmen seines Vortrags, dass klassische Konsolen bald überflüssig seien und man sich auf ein Spielerlebnis “auf Abruf” einstellen solle. Dies ist wohl weniger eine Anspielung auf leistungsfähigere Handhelds, sondern vielmehr auf Cloud-Gaming.
 
Bei der Veranstaltung zeigte Kojima auch die Vorzüge der unter seiner Federführung entwickelten Fox-Engine, wobei das gezeigte Material an sich offenbar nicht neu war und schon auf der E3 Verwendung fand.

343 Industries steht bei der Entwicklung von Halo 4 auf dem Prüfstand…

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In die Fußstapfen seines Vorgängers zu treten, ist meistens schwer – bei Spieleentwicklern ist das nicht anders. Und erst recht nicht, wenn das Spiel Halo heißt.

Das ist jetzt auch Frank O’Connor, dem Leiter von  343 Industries, aufgefallen, der mit der Entwicklung von Halo 4 offenbar ein schweres Erbe angetreten hat: “Wir sind viel stärker unter Beobachtung als Bungie,” behauptet O’Connor gegenüber OXM, “obwohl sich ihre Teams zwischen den Spielen ‘monumental’ verändert haben.”

“Monumental”? O’Connor erklärt, dass Bungie zwar ein Kern-Team an Mitarbeitern hat – doch die Leute, die schließlich an dem Spiel arbeiten, würden sich enorm unterscheiden, was auch in den fertigen Spielen deutlich wird. Doch genau dies übersieht man meistens: “Man kann das zwischen den einzelnen Leveln eines Spiels erkennen: Das zweite Level in Halo 3 ist ganz anders als Level 3, weil hier verschiedene Abteilungen eines Teams dran gearbeitet haben.” Stilbrüche, die 343 unterlaufen, werden dagegen genauer unter die Lupe genommen, als man es bei einem Bungie-Team machen würde, fürchtet O’Connor.

Halo 4 soll Ende 2012 – natürlich exklusiv für die Xbox 360 – erscheinen.

Ubisoft zweifelt an der Eignung von Kinect für Core-Titel

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In einem Interview mit Gamasutra erklärt Tony Key, Vize-Präsident für Verkauf und Marketing bei Ubisoft, dass die Firma zwar weiterhin mit Kinect zur Steuerung von Core-Titeln experimentiert, bisher jedoch kaum Gründe sieht, dass die wilde Fuchtelei den herkömmlichen Kontroller ersetzen könnte.

“Einer der Gründe, warum Core-Gamer für Kinect nicht zu begeistern sind, ist die Zeit und Intensität, die man benötigen würde, um exakt die Kontrolle zu bekommen, die einem das Pad bietet. Gleichzeitig fragt man sich aber auch: ‘Warum sollte man?'”. “Es ist eine andere Erfahrung,” erklärt er weiter, “und nicht jede Erfahrung mit der Xbox 360 wird besser durch Kinect – bzw. könnte oder sollte es wirklich besser sein?“

Kinect-Spieler wünschen sich zudem einfache Gesten zur Steuerung, hat er herausgefunden – aber die Spiele-Industrie ist momentan dabei, immer komplexere Steuerungen zu realisieren. Als Beispiel führt er die Wii-Steuerung an: “Niemand hat bisher herausfinden können, wie man Call of Duty, Ghost Recon oder was auch immer auf der Wii besser spielen könnte dank Bewegungs-Kontrolle. Auch bei Kinect muss man dafür erst eine Lösung finden.”

“Wir spielen zwar noch damit herum, um zu entscheiden, in wie weit es die Spiele-Erfahrung verbessert”, schließt er ab, “aber wenn’s keine Verbesserung bringt, was soll’s?”

Damit spricht er aus, was viele (Hardcore-)Spieler denken. Kinect mag innovativ sein, aber für viele Titel ist ein physischer Kontroller eben unersetzbar. Auch andere Entwickler haben das herausgefunden, ein Beispiel gibt’s hier.

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