Der Film und Fernseh Thread
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captain carot vor vor 3 weeks, 2 Tage aktualisiert.
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6. November 2013 um 13:41 #958413
captain carotTeilnehmerDas die mit anderen Budgets als die Amerikaner auskommen müssen ist klar. Aber insgesamt haben sich da nunmal völlig unterschiedliche Konzepte entwickelt, auch wenn die US-Sender mittlerweile zum Teil ihre Formate ändern.
6. November 2013 um 16:08 #958414
ChrisKongTeilnehmerNun, ich behaupte mal stinkfrech, ein US-Sender fährt günstiger, seine Sendeplätze mit Serien zu füllen, die eben 24 Episoden haben. Anstatt zwei Produktionsteams und -stäbe zu bezahlen, die jeweils 10-13 Episoden machen. Auf den grossen Sendern wirst du darum natürlich eben mehr solcher Serien finden. Das gute in Deutschland, hier spielt es keine Rolle ob PayTV, Network oder Syndication, denn die hiesigen Sender produzieren so gut wie gar nicht mit, gibt natürlich Ausnahmen, aber im grossen und ganzen wirds von den Amis gestemmt.
Tatsache ist, Serienfernsehen ist so gut wie noch nie.
Und @Harrikules Davon rede ich ja gar nicht, im Gegenteil, viele Filme profitieren eher umgekehrt davon, so sind eben Cranston und auch ein Michael Shannon Serienfans ein Begriff und die will man eben auch im Kino wissen. Ich hab ja grad vor ein paar Minuten den neuen Superman gesehen und der wimmelt von profilierten Seriendarstellern wie Richard Schiff, Michael Kelly, Christopher Meloni, Michael Shannon und Laurence Fishburne (den trifft man natürlich unterdessen genauso häufig im Fernsehen wie im Kino an).Um es abzuschliessen kann man sagen, dass eine Fernsehkarriere einer Kinokarriere und umgekehrt heute nicht mehr im Weg stehen muss.
6. November 2013 um 16:54 #958415
captain carotTeilnehmerDie ÖR stemmen produktionsseitig in D sogar relativ viel. Bei den Privaten wird es zumindest bei Serien und Filmen immer weniger, dafür immer mehr Realityschrott und Castingmist.
An dem Punkt, dass sich Fernsehen und Film annähern stand man übrigens in den USA auch schon mal. Ob das nun so bleibt?
6. November 2013 um 17:42 #958416
ChrisKongTeilnehmerSorry ich sprach von Coproduktionen mit den Amis. Ist mir schon klar, sogar das Schweizer Fernsehen hat immer mal wieder selbst produzierte Serien.
Damals mit Heute vergleichen ist natürlich immer etwas schwer, wegen dem Zeitgeist und so. Ich meine Serien werden ja nicht mehr nur am TV konsumiert. Früher hat man sich nach Hause beeilt, weil gleich die Serie, die man sich ansehen wollte, anfing. Heute ist man da ziemlich frei und hat sehr viele Möglichkeiten, egal ob TV, Internet, Streaming, Blurays, DVDs, VideoonDemand, PayTV, etc.
Tatsache ist, dort wo die guten Autoren sind, sind dann eben letztlich auch die besseren Geschichten, die dann die besseren Schauspieler anziehen, etc. Kino ist unterdessen einfach zu formelhaft und zu sehr von finanziellen Erwägungen geprägt. Eigentlich solls nach Möglichkeit ein Null-Risiko-Spiel werden. Das ist natürlich für kreative Menschen (Autoren) nunmal der Abtörner schlechthin. Im TV haben sie da einfach mehr Entfaltungsmöglichkeiten und riskieren mit ihren Ideen nicht gerade eine Investitions-Ruine für ein Studio zu werden, wie das im Kino der Fall sein könnte, wo es eben manchmal um hunderte von Millionen geht.7. November 2013 um 5:08 #958417
HarrikulesTeilnehmerChrisKong wrote:Um es abzuschliessen kann man sagen, dass eine Fernsehkarriere einer Kinokarriere und umgekehrt heute nicht mehr im Weg stehen muss.
Ja das kann man so stehen lassen
@topic
gestern die zweite Staffel von Sherlock zu Ende gesehen und ich bin begeistert besonders der letzte Film “Der Reichenbach Fall” war der Höhepunkt an Spannung! Einen genialeren Oberschurken wie Moriarty hat man noch nicht gesehen das war genial. Ich denke man merkt es ich bin gerade voll gehyped und kann es kaum erwarten das die Serie nächstes Jahr weitergeht.7. November 2013 um 8:20 #958418
ChrisKongTeilnehmerDann schau dir eben mal Utopia an, sowas hast du bestimmt noch nie gesehen, davon war ich nämlich total geflashed, british at its best.
7. November 2013 um 9:33 #958419
Sil3ntChillTeilnehmer@ The Walking Dead TV-Serie (kenne die Comics nicht):
Ich seh die Serie ähnlich wie manche hier:
Erste Staffel hat mich überzeugt, zweite Staffel hatte schon Längen, war aber noch recht gut ausgearbeitet, dritte Staffel war leider sehr schwach (bis auf ein paar Szenen) und die “Story-Splittung” Stadt und Gefängnis bremsen extrem aus. Der Governor war ziemlich mies (im Sinne von schwache Figur). Werd mir die vierte dennoch geben.@ britische Serien, soweit von mir verfolgt:
Doctor Who (Reboot seit 2005): Geniale Serie (auch wenn sie teilweise in den “frühen” Staffeln sehr trashig ist), Eccleston war mir persönlich zu fad, Tennant sehr gut und Smith ebenfalls. Mal schaun wie der neue Doctor so wird.
Torchwood (Spin-Off zu Doctor Who): Die beiden ersten Staffeln waren m. M. n. noch recht brauchbar, Staffel 3 ziemlich unbedeutend und Staffel vier schon fast unzumutbar.

Sherlock: Sehr genial, grandiose Neuinterpretation mit fähigen Hauptdarstellern. Sehenswert.
Hustle: Die erste Staffel hat noch mit ihrem “spitzbübischem” Charme unterhalten, danach ging’s (für mich) bergab. Irgendwann in der dritten Staffel sind wir ausgestiegen.
Und zu guter Letzt aktuell – Misfits: Die erste Staffel ist einfach unglaublich gut (den speziellen Humor muss man schon mögen). Besonders Robert Sheehan in der Rolle des Nathan Young ist sehr amüsant (wenn auch sehr overacted ^^). Die zweite Staffel konnte auch noch überzeugen. Mit dem Weggang von Sheehan fehlt der Serie einfach das Herz. Mit Rudy (gespielt von Joseph Gilgun) kam zwar ein ähnlich verschrobener Charakter in die Serie, welcher jedoch nicht die entstandene Lücke füllen konnte. So ist die dritte Staffel (für mich) schon ziemlich schwach. Mit dem Wegfallen der restlichen Misfits-“Prominenz” starb auch die Serie an sich. Sind gerade dabei uns durch die Staffel vier “durchzulangweilen”. Die neu eingeführten Charaktere bereichern die Serie leider nicht. Möglich, dass es einfach an der Abnutzungserscheinung der Serie an sich liegt. Besser wird’s wohl leider nicht mehr.
Die restlichen Empfehlungen von euch muss ich mir mal näher anschaun.
Insbesondere The Thick of It scheint einen Blick wert.7. November 2013 um 9:56 #958420
ChrisKongTeilnehmer@SilentCHill Auch dir empfehle ich Utopia, dort spielt sogar einer der Misfits mit, wird dir sicher gefallen, versprochen
7. November 2013 um 13:39 #958421
coketheguyTeilnehmerJan Böhmemann. Heute 23 Uhr ZDF NEO. Was zum Lachen.
8. November 2013 um 0:15 #958422
Black KaindarTeilnehmerHab heute Battlestar beendet. Hat mir sehr gut gefallen, auch wenn die Serie (wie fast alle) an einigen Fillerepisoden und Handlungssträngen litt die gegen Ende überhaupt keine Rolle mehr spielten schloss sich gegen Ende der Kreis doch zufriedenstellend. Etwas das man bei anderen Serien *hustLosthust* nicht sagen kann!
8. November 2013 um 0:22 #958423
ChrisKongTeilnehmerBattlestar Galactica hatte mMn eines der schönsten Enden eva. Davon können viele andere Serien nur träumen.
8. November 2013 um 7:57 #958424
LagannTeilnehmer8. November 2013 um 8:50 #958425
ChrisKongTeilnehmerDie machen da eine Serie draus?? Das kann ja heiter werden.
8. November 2013 um 8:52 #958426
SpacemoonkeyTeilnehmersehr gut
[youtube]PxKn5AwOTis[/youtube]
8. November 2013 um 9:01 #958427
DGSTeilnehmerZu Battlestar Galactica: Geniale Serie! Steht auch bei mir ganz oben!
Da passt fast alles zusammen und der Abschluss ist rundum gelungen… -
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