Der Film und Fernseh Thread
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captain carot vor vor 3 weeks, 2 Tage aktualisiert.
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22. April 2014 um 13:25 #959479
HarrikulesTeilnehmerNightrain wrote:Harrikules und Rubio, versteht mich nicht falsch. Logiklöcher und Dummheiten gibt es in jedem Film, allen voran bei meinen geliebten StarWars-Filmen. Bei den Tributen war es aber schon von Anfang an schlimm.
Quasi 5 Fehler in nicht mal ganz fünf Minuten Film … und ich könnte ewig so weiter machen!
erstens ich hab dich nicht falsch verstanden nur wir stören uns an sowas wohl weniger, ich zumindest wenn ich mir einen Hollywood Popcorn Blockbuster anschaue.
Und mach nur ewig weiter
22. April 2014 um 18:22 #959480
ChrisKongTeilnehmerLogo soll die Dekadenz so dargestellt werden, hätte nur noch gefehlt, dass sies auf die Innenseiten der Augenlider tätowieren. Sorry, aber wenn man schon für so doof gehalten wird, dann wirkt das auf mich schon recht besorgniserregend. Es geht auch ein wenig subtiler. Und nein, so wirkliche Satire ist es nicht, dafür ist er viel zu ernsthaft und bemüht.
Demolition Man, das ist Satire. Running Man, das ist Satire. Das hier ist einfach Kindergewaltporno für die Twilight Generation. Über die Logiklöcher kann man sogar hinwegsehen, da müsste ich laufend würgen, wenns danach ginge, also ganz allgemein, nicht speziell auf diesen Film bezogen.Vielleicht liegts aber auch daran, dass die ganze Thematik nicht wirklich originell ist und alles irgendwoher zusammenklaut erscheint, nur dass man es eben andererorts halt schon besser gesehen hat.
Da Kino in letzter Zeit aber wirklich kaum noch qualitative Sprünge macht, gibt man sich halt schon mit solch seichter Unterhaltung zufrieden. Wie gesagt, schlecht ist er nicht und unterhält über weite Strecken, aber das halt eher auf Dschungelcampniveau, auch wenn er gern mehr wäre, was er aber nicht ist.
Bislang hab ich mir den auch nicht geholt. Vielleicht läuft der zweite Teil mal irgendwo im Fernsehen, dann sehen wir weiter. Dass man den Abschlussfilm wieder splitten muss, spricht wieder mal Bände für die Kohlengeilheit der Studios.
Warten wirs ab. Muss endlich mal die Bluray von Equilibrium checken, dem Mashup von Matrix und Fahrenheit 451, aber mit der besseren Kampfchoreografie.
Edit: Auf ORF 2 läuft More than Honey, der preisgekrönte Film von Imhof über das Bienensterben. Ansehen.
22. April 2014 um 18:41 #959481
Rubio619Teilnehmer@Nightrain
Genau so was stöhrt mich eigentlich nicht. Ich sag mir dann immer es wird schon eine erklährung dafür geben ^^ bzw. oft fällt es mir auch gar nicht auf.
Bei einer Satire geht es doch u.A. darum Dinge durch ihre übertrieben Darstellung ins lächerliche zu ziehen. Ich finde das schaft der Film.
Ob ein Film “seicht” ist oder nicht spielt für mich auch beim Unterhaltungswert nicht immer die größte Rolle und eben das schätze ich bei den Tributen von Panem am meißten. So banal wie du find ich ihn, für mich, allerdigs nicht. Er hat mich zumindest ein bischen zu nachdenken gebracht.22. April 2014 um 19:23 #959482
ChrisKongTeilnehmerMich auch, nämlich, ob ich mir den zweiten anschauen werde.^^
Und der Film nimmt sich selbst zu ernst, als das man dies Satire nennen könnte. Unfreiwillige Komik gilt nicht.
Oh mann, der Film ist die Diskussion ja eigentlich kaum wert. Was folgt demnächst, eine Abhandlung über die Soziokulturellen Einflüsse von den Twilightfilmen auf den Katholischen Katechismus?
Achja, die Namen der Figuren sind auch zum Fremdschämen, wenn ich Catpiss will, dann seh ich in der Katzenkiste nach und Peeta gibts beim Griechen.
22. April 2014 um 19:35 #959483
DerSebomatTeilnehmerHabe letztens auch Tribute von Panem das erste mal gesehen und fand ihn eigentlich auch ganz unterhaltsam. Kein Knaller, aber ok. Running Man für Teenager.
22. April 2014 um 19:43 #959484
captain carotTeilnehmerRunning Man hat letzten Endes sogar weit mehr Logiklöcher und Mängel.
22. April 2014 um 19:53 #959485
ChrisKongTeilnehmerAlso da lehnst du dich ganz schön weit aus dem Fenster. Und ich glaube dass der Anspruch in den 80ern was das angeht, wohl kaum auf heutigem Niveau sein dürfte. Berücksichtigt man den zeitlichen Kontext, dann sind die Tribute von Panem wirklich keine Meisterleistung. Ist Running Man auch nicht, trotzdem klar der bessere Film.
22. April 2014 um 20:04 #959486
DerSebomatTeilnehmerWürde Running Man auf jeden Fall auch als besser bezeichnen. Aber ist eigentlich unsinnig die zwei zu vergleichen, so spricht doch Tribute von Panem eher jüngeres Publikum an.
22. April 2014 um 20:07 #959487
ChrisKongTeilnehmerAlso ich hab Running Man im besten Twilight Alter gesehen.
War wohl schon immer Gewaltgeil. Der erste Film mit Fatalities und Subzero, jetzt nur noch Zero. ^^22. April 2014 um 20:12 #959488
Rubio619TeilnehmerChrisKong wrote:Mich auch, nämlich, ob ich mir den zweiten anschauen werde.^^
Und der Film nimmt sich selbst zu ernst, als das man dies Satire nennen könnte. Unfreiwillige Komik gilt nicht.
Oh mann, der Film ist die Diskussion ja eigentlich kaum wert. Was folgt demnächst, eine Abhandlung über die Soziokulturellen Einflüsse von den Twilightfilmen auf den Katholischen Katechismus?
Achja, die Namen der Figuren sind auch zum Fremdschämen, wenn ich Catpiss will, dann seh ich in der Katzenkiste nach und Peeta gibts beim Griechen.

Ich hab auch nicht den FIlm als satirisch bezeichent, sonder die Darstellung der Bevölkerung. Zudem empfinde ich die Diskussion hier als ziehmlich passend. So hochtraben wie du es andeutest ist sie ja bei weitem nicht. Es ist einfach ein Meinungsaustausch.
22. April 2014 um 20:20 #959489
ChrisKongTeilnehmerDer Film ist besserer Durchschnitt, mMn, wirklich interessant finde ich ihn jetzt nicht so wirklich, insbesondere da er ja die Grundidee schamlos bei Battle Royal klaut.
Vielleicht kennt jemand sogar die Vorlage, ich meine mal gelesen zu haben, dass Battle Royal auf einem Manga oder Anime basiert. Hier sind ja so einige Kenner dieser japanischen Kunst, eine Erörterung fände ich da wesentlich spannender als den aktuellen Diskurs.
Allerdings betrifft das die filmische Umsetzung, das Thema an sich ist wohl definitiv eine Diskussion wert.
22. April 2014 um 20:29 #959490
HarrikulesTeilnehmerDerSebomat wrote:Würde Running Man auf jeden Fall auch als besser bezeichnen. Aber ist eigentlich unsinnig die zwei zu vergleichen, so spricht doch Tribute von Panem eher jüngeres Publikum an.
Jup da geb ich recht Panem basiert auf einem Jugendbuch und Running Man auf einer Short Story von Richard Bachmann(Stephen King) und genau deshalb find ich es Blöd die Filme zu vergleichen. Auch der Battle Royal vergleich ist zwar naheliegend aber trotzdem irgendwie unpassend.
ChrisKong wrote:Oh mann, der Film ist die Diskussion ja eigentlich kaum wert. Was folgt demnächst, eine Abhandlung über die Soziokulturellen Einflüsse von den Twilightfilmen auf den Katholischen Katechismus?
Lustigerweise geht es hier gerade mehr ab als zeitweise im Zirkel^^ und das obwohl wir die eher kontroversen Filme Diskutieren
Ich finds schon lustig…22. April 2014 um 20:33 #959491
captain carotTeilnehmerRunning Man hat mit der Vorlage praktisch nix mehr zu tun. Und alle bedienen ein ähnliches Schema wie das Millionenspiel.
22. April 2014 um 20:36 #959492
DerSebomatTeilnehmerDie Vorlage ist “Todesmarsch” von Richard Bachman, oder? Die hat tatsächlich wenig mit Running Man zu tun, ausser dass Menschen sich mit erhöhter Geschwindigkeit fortbewegen und der Tod ziemlich wahrscheinlich ist.
22. April 2014 um 21:29 #959493
ChrisKongTeilnehmerDas ist aber eine Falschannahme Harrikules, die Filme im Zirkel sind nicht zwangsweise kontrovers nur weil weniger bekannt oder geläufig.
Das Millionenspiel ist doch der Film mit Hallervorden, oder?
Naja, wenn wir schon beim Töten als Sport sind, dann wäre hier wohl Graf Zaroff zu nennen, der oftmals als Vorläufer zu Hard Target genannt wird und vermutlich der älteste Film dieser Art ist.
Aber die Tribute von Panem gehört eher in die Ecke von Battle Royal oder ferner Herr der Fliegen, wobei letzterer eine andere Grundsituation hat, dass nämlich die Erwachsenen nicht da sind und die Kinder sich selbst überlassen sind, während in den Tributen und in Battle Royal es das System der Erwachsenen ist, die die Kinder zum Morden zwingt.
Mit der Thematik hätte man ganz einfach mehr machen können, tut der Film aber eben nicht, da er mMn die Figuren extrem distanziert positioniert. Irgendwie gehen mir die alle am Arsch vorbei.
Wie gesagt, Woody Harrelson ist das Highlight des Films. Vielleicht macht der zweite Teil dann einiges besser. Manchmal muss man eine Reihe in ihrer Gänze sehen. Sollte da aber wieder derart belanglos inszeniert sein, dann gebe ich auch auf die Abschlussfilme nicht viel, die man netterweise wieder zweigeteilt hat. Twilight und Harry Potter lassen grüssen. Ist bei Serien ja auch immer mehr der Fall, siehe Breaking Bad.
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