Der Film und Fernseh Thread
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captain carot vor vor 3 weeks, 2 Tage aktualisiert.
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9. Januar 2015 um 23:43 #961009
SpacemoonkeyTeilnehmergrad nochmal only lovers left alive geguckt. mag den film. jetzt hab ich bock auf kirschsaft
10. Januar 2015 um 7:19 #961010
ChrisKongTeilnehmerSolanges dabei bleibt. ^^
Der Film hat die Kritiker gespalten wie die Axt von D00M Schädel spalten würde.
10. Januar 2015 um 8:15 #961011
SpacemoonkeyTeilnehmerdie kritiken sind aber schon eher positiv. besonders da ich ihn mag was ja das wichtigste is

guck dir what we do in the shadows an. voll witzig
10. Januar 2015 um 13:53 #961012
ghostdog83TeilnehmerDer zweite Trailer hinterlässt bei mir einen etwas anderen Eindruck – mehr in Richtung Robocop, während der erste Trailer mehr in Richtung der persönlichen Entwicklung von Chappie ging (mehr Drama statt Action).
Klasse sind die im Film verwendeten Akzente (Hugh Jackman mit australischem Akzent, Die Antwood natürlich mit ihrem südafrikanischen Akzent usw.)
Der Trailer ist etwas spoilerlastig.
[youtube]p9-T1rOUxRY[/youtube]
10. Januar 2015 um 21:50 #961013
MontyRunnerTeilnehmerIch habe mir eben 47 Ronin angesehen. Der Film gefiel mir besser, als ich es erwartet hatte. Wer einen ernsten Film ohne allzuviel Firlefanz mit schönen (Schwert-)Kampfszenen sehen möchte, kann sich den Streifen geben. Der ganz große Wurf ist das zwar nicht, aber wem z.B. die Hobbit Filme zu albern sind, kann hier grundsolide Unterhaltung finden. 7/10
10. Januar 2015 um 22:27 #961014
AnonymInaktivOh hey, es ist mein erstes Review für 2015 und ich schreib das jetzt mal gleich nach dem ich den Film gesehen habe nieder. Einer der Gründe ist der Film selbst, doch dazu später mehr.
Es geht um “The Interview” (im O-Ton), ein Film der im Vorfeld schon unheimlich für Wirbel gesorgt hat, weil angeblich Nord Korea – dessen Präsidenten der Film ziemlich durch den Kakao zieht – Sony Pictures, die hinter dem Film stehen, gehackt hat.
Auch wenn ich mich wie jetzt wie ein Verschwörungstheoretiker anhöre, aber ich würde es Sony auch zutrauen, dass das Ganze nur ein riesiger Marketing-Gag war, um einen über die Gedammtlaufzeit eher mauen Film zu pushen.
Ja, jetzt ist es raus. Der Film ist mau – und das obwohl er gar nicht einmal so schlecht ist. Doch wie kommt das zu Stande und um was geht es?Der Star einer belanglosen Abend-Talkshow und dessen Produzent kommen gut beim Publikum an, aber der Produzent würde gerne etwas seriöseres machen und nachdem der Talkmaster dahinter kommt, dass Nord Koreas Präsident ein riesiger Fan von ihm ist, versucht er ein Intervie mit ihm zu bekommen – was tatsächlich gelingt.
Doch auch die CIA will sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen und nimmt Kontakt mit ihnen auf.Ich will nicht abstreiten, dass “The Interview” einige sehr (sehr) nette Non-Political-Correctnes-Witze auf der Haben-Seiten verbuchen kann, aber die schaffen es schlicht nicht sich über die Laufzeit von ca. zwei Stunden zu retten. Es ist als wollte man zu wenig Butter auf einem zu großen Stück Brot verteilen und weil man schon ab der Hälfte der Scheibe merkt, dass es zu wenig ist, fängt man an sie möglichst dünn überall hin zu kratzen. Dafür passiert schlicht zu wenig. Wäre “The Interview” hingegen eine “Family Guy” Doppelfolge, dann wäre er – mit den entsprechenden Anpassungen – eine absolute Granate.
So bleiben zwei eher weniger witzige Protagonisten, die sich bemüht lustig durch die Handlung hampeln, ein Film, den ich morgen sicher schon wieder zum Großteil vergessen haben werde und ein Showdown, der nur zeigt, dass man sich nichts Witziges hat einfallen lassen können und daher zu einem bisschen Action-Krachbumm gegriffen hat.Fazit:
Zu lang, zu unspannend aber mit ein paar netten Gags.
4 von 10 Punkte11. Januar 2015 um 7:51 #961015
MontyRunnerTeilnehmerDanke für den Hinweis, Max. Da ich mich für Gebärdensprache und die Gehörlosenkultur interessiere, werde ich mir den Film reinziehen. Falls Dich Political Correctness interessiert: Die meisten Gehörlosen empfinden die Bezeichnung taub bzw. Taube als beleidigend, weil mit diesen Begriffen über das Gehörlose hinaus abfällige Bedeutungen wie dumm und tumb verknüpft sind. Dahinter steckt ein kulturelles Problem. Nicht nur, dass es ungewöhnlich und meist nicht sauber artikuliert klingt, wenn ein Gehörloser redet, Gehörlose hatten und haben auch geringere Bildungschancen als Hörende. Lange Zeit wurden sie gezwungen im Schulunterricht komplett auf die Gebärdensprache zu verzichten und mussten am normalen Regelunterricht teilnehmen. So waren sie natürlich benachteiligt, weil ihre Kommunikationsfähigkeiten in beide Richtungen (verstehen und sprechen) eingeschränkt sind. Dabei verfügen sie mit der Gebärdensprache über eine vollwertige ausgereifte Sprache, und diese brauchen sie, wenn sie ihr geistiges Potential ausschöpfen sollen.
edit
Der Begriff Stumm ist auch nicht beliebt, denn sie verwenden eine Sprache, sind also nicht stumm. Die Frau im Film scheint ja anfangs wirklich stumm zu sein. Ich bin gespannt.11. Januar 2015 um 8:05 #961016
Max SnakeTeilnehmerGestern mein erste Kino besuch im Jahr 2015. Ich stehe auf französische Film und rein gezogen ist Sprachen des Herzen.
19. Jahrhundert kam ein Mädchen Maria in der Kloster, die Taub und Blind ist und Schwester Marguerite will Sie Ihr die Gebärdensprache zeigen.
Ist nach einem wahren Begebenheit und ich war begeistert.
Ganz klar Pfeil Oben.11. Januar 2015 um 8:09 #961017
Max SnakeTeilnehmer@MontyRunner Fehler von mir. Maria ist blind und taub. War vor 13 in eine Schule die sich mit Zeichensprache kommunizieren die Schüler ich bin und keine blasse schimmer, was die redet.
11. Januar 2015 um 8:42 #961018
MontyRunnerTeilnehmerMax, habe ich es richtig verstanden, dass Du auf einer Schule warst, in der gebärdet wurde? Dann hättest Du die Gehörlosenkultur und ihre Problematik beim Treffen mit der Welt der Hörenden ja hautnah erlebt.
Was den Film angeht: Wenn die Protagonistin blind ist, ist es ihr theoretisch gar nicht möglich eine Gebärdensprache zu erlernen, da diese unbedingt visuell ist. Wer blind und gehörlos ist, kann fast nur über Körperkontakt kommunizieren. Der Film reizt mich trotzdem.
Noch ein Nachtrag dazu, dass Gehörlose nicht als Stumme bezeichnet werden wollen (meine Frau hat mich eben belehrt). Wichtiger als das Argument in meinem Edit (s.o.) ist die Tatsache, dass Gehörlose aus anatomischer Sicht genauso zur Lautsprache befähigt sind wie Hörende. Aufgrund des beeinträchtigten Gehörs fällt nur das Erlernen der Lautsprache ungleich schwerer.
11. Januar 2015 um 9:05 #961019
Max SnakeTeilnehmer@Monty Individuell. Manche die Schüler mit Sprachprobleme wie stottern oder Menschen wie ich sehr spät gesprochen haben oder die taub sind.
Es basiert nach einem wahren Geschichte, einfach dich briesel lassen und die Bilder sehen.
Finde es mutig Menschen mit Handicap doch ein Zukunft kriegen.
In paar Wochen sehe ich Der Sommer Trip an.11. Januar 2015 um 18:58 #961020
SpacemoonkeyTeilnehmergerade enemy gesehen. fand ich sehr gut. hat mich an maschinist erinnert
13. Januar 2015 um 9:00 #961021
RonynTeilnehmerSpinne über der Stadt!
13. Januar 2015 um 9:15 #961022
RelaxTeilnehmerMonty
Wie?Wenn man nichts sieht, ist man blind.
Wenn man nichts sagen kann, ist man stumm.
Wenn man nichts hören kann, so ist man taub.Wie kommt jetzt das hier zustande? Wenn man nichts hört, ist man stumm.
13. Januar 2015 um 9:30 #961023
ChrisKongTeilnehmerUnd wenn man nix denkt?

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