Der Film und Fernseh Thread

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  • #963470
    Cold SeaversCold Seavers
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    Lofwyr wrote:

    Dann liest du nicht die richtigen Comics.

    Außerdem ist das nicht das Thema. Es geht darum das diese Filme stellenweise einfach nur öde sind. Hast du Avengers 2 gesehen? Der war langweilig und belanglos. Das Argument “das ist eine Comicverfilmung” ist eh für die Füße. Demnach müssten Buch Verfilmungen ja total intellektuelle Kunst sein. *hust* 50 Shades of Grey *hust*

    Klar ist das ebenfalls ein Thema, was dazu gehört, eine Comic Verfilmung muss die Vorlage ordentlich einfangen. Was die Charaktere angeht(Entstehung des Helden/Schurken bis zu deren Outing)das Szenario und die Story welche dem Comic entliehen ist.Versagt der Film damit hat er null mit einer ordentlichen Comic Verfilmung zu tun.
    Da ich Comics aus dem Marvel/DC Universum mir seit ca. 29 Jahre antue inkl. all dem ganzen Hin und her mit dem fast kompletten verschwinden in die Beliebigkeit, ist mein Fundus an Wissen schon ok,
    DC Comics haben es mit Ausnahme von den alten Superman und den Batman Filmen immer schwer gehabt. Da diese generell “schwerer” und “düsterer” sind. Marvel bekam einen ordentlichen Schwung mit dem Aufkommen der furchtbaren Interpretation von Toby Maguire als Spiderman.
    Und Avengers 2 ist ok. Kein Meilenstein aber Ok. Belanglos ist er nicht wirklich da er einen weiteren kleinen Teil zum Civil War darstellt (Welcher wirklich sehr schwierig darzustellen sein wird).Avengers als Solo Film funktioniert nicht. In Vorbereitung auf das ganze Große schon…

    Und wenn dir die 50 Schatten In Grau gefallen haben und du jedesmal dabei aufgeregt husten mußt freut es mich….

    #963471
    LofwyrLofwyr
    Teilnehmer

    Ohne Avengers 2 könnte man Civil War immer noch machen. Dann muss man halt Vision von woanders her ziehen. Und da ich keine Ahnung von Marvel und DC habe ist mir die Vorlage relativ wurscht. Zumindest in den Details.

    Civil Wars könnte gut werden aber für den War im Titel sind es doch ein paar Leute zu wenig.

    #963472
    RonynRonyn
    Teilnehmer

    Story! Wir brauchen wieder eine Welt, in der Story endlich wieder geil sind!

    #963473
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Klar ist das ebenfalls ein Thema, was dazu gehört, eine Comic Verfilmung muss die Vorlage ordentlich einfangen. Was die Charaktere angeht(Entstehung des Helden/Schurken bis zu deren Outing)das Szenario und die Story welche dem Comic entliehen ist.Versagt der Film damit hat er null mit einer ordentlichen Comic Verfilmung zu tun.

    Wer sagt das? Gerade dieses Diktat, immer die Entstehungsgeschichte bis zum Exzess zu zelebrieren, ist mMn eine Schwäche der aktuellen Filme. Ist mehr oder weniger sowieso das Gleiche. Da mal einen besseren Einstieg zu finden, wäre sicher nicht verkehrt.

    Da ich Comics aus dem Marvel/DC Universum mir seit ca. 29 Jahre antue inkl. all dem ganzen Hin und her mit dem fast kompletten verschwinden in die Beliebigkeit, ist mein Fundus an Wissen schon ok,
    DC Comics haben es mit Ausnahme von den alten Superman und den Batman Filmen immer schwer gehabt. Da diese generell “schwerer” und “düsterer” sind.

    Ist das wirklich so? Der Begriff düster wird inzwischen so inflationär verwendet, dass er eine diffuse Grösse ist, die zwar abstrakt ist, dennoch gerne immer wieder quantifiziert wird. Beispiel, dieser Film war sehr viel düsterer. Für mich mittlerweile eine recht hohle Phrase. Entweder sind die Figuren oberflächlich oder geben mehr her. Ist letzteres der Fall, spricht man automatisch von düster. Wars früher nicht eher andersrum, die DC Helden eher die strahlenden, gar oberflächlicheren Helden? Da fand ja erst nach einer gewissen Reformation ein Umdenken statt. Die Originale kann man ja kaum mit den modernen Vorlagen vergleichen.

    Marvel bekam einen ordentlichen Schwung mit dem Aufkommen der furchtbaren Interpretation von Toby Maguire als Spiderman.

    Meintest du fruchtbaren? Fand zugegebenermassen keinen der 3 wirklich speziell, ohne sie jetzt schlecht zu finden. Darsteller seitig hat man sehr vieles richtig gemacht. Als Fan der Zeichentrickserie, die damals auf RTL lief, hatte ich da sicher den einen oder anderen nostalgischen Moment.

    Und Avengers 2 ist ok. Kein Meilenstein aber Ok. Belanglos ist er nicht wirklich da er einen weiteren kleinen Teil zum Civil War darstellt (Welcher wirklich sehr schwierig darzustellen sein wird).Avengers als Solo Film funktioniert nicht. In Vorbereitung auf das ganze Große schon…

    Belanglos würd ich ihn auch nicht nennen, auf die Geschichte bezogen. Wohl aber beliebig und generisch. Das hat man halt alles schon mal besser gesehen. Muss zugeben, dass aber auch der 1. Teil nicht Wunder was war und Tom Hiddleston sicher das Highlight war.

    Und wenn dir die 50 Schatten In Grau gefallen haben und du jedesmal dabei aufgeregt husten mußt freut es mich….

    Glaube es ist klar, was Lofwyr gemeint hat. Der Anspruch sollte generell sein, einen guten Film abzuliefern. Das Kriterium nah an der Vorlage zu sein, unter Umständen komplett vernachlässigbar. Willst ja nicht abstreiten, dass es div. Actionfilme gibt, die keinen grösseren Anspruch haben, trotzdem schlicht besser gemacht sind als andere?

    #963474
    Anonym
    Inaktiv
    Ronyn wrote:

    Story! Wir brauchen wieder eine Welt, in der Story endlich wieder geil sind!

    Du sprichst mir aus der Seele, das gilt auch für Games.

    #963475
    LofwyrLofwyr
    Teilnehmer
    Ronyn wrote:

    Schreib mir bitte später an anderer Stelle, was du von Interstellar hälst.

    Andere Stelle = Hier.

    Zuerst vorweg. Scheiße, den hätte ich im Kino sehen müssen.

    Audiovisuell eine Wucht. Großartige Bilder mit einem wirklich tollen Soundtrack. Die Story hat mir auch gut gefallen. Ich hatte zwar gegen Schluss einen kurzen “Matrix Reloaded/Revolutions” Moment aber der wurde ja glücklicherweise ansprechend aufgelöst. Wirklich überrascht hat mich die Auflösung zwar nicht aber das liegt halt an meinem jahrelangen SciFi Konsum. Aber mal wieder schöner Film zum Thema “Zeit”.

    #963476
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Für mich war die Zeitreise-Thematik lediglich ein Korsett für die Vater-Tochter-Geschichte. Mit den Mitteln des Sci-Fi wurde hier einfach versucht, der emotionalen Ebene neue Facetten hinzuzufügen. Das äussert sich beispw. in dem Opfer, das McConaugheys Figur bringt, wenn sie Minuten für die Rettung opfert, die auf der Erde mehrere Jahre bedeuten.
    Das ist auch die Stärke von Nolan. In diesem ganzen Wust von Technikbla, verliert er seine Charaktere nie aus den Augen. Das ist auch in seinen anderen Werken der Fall.

    Bei Inception hat mich die Action sogar regelrecht angeödet. Auch da funktioniert der Teil der Geschichte besser, wo die Menschen im Zentrum stehen und nicht die Technik.

    Darum würde mich mal wirklich ein Film von Nolan interessieren, der zu einem Grossteil drauf verzichtet. Das kann man nur von seinen ersten beiden Filmen sagen und einer davon gehört auch zu meinen Favoriten. :-)

    #963477
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Popcornkino und Story? Im Prinzip beißt sich das immer. Wenn nicht sitzt mal einer der wenigen Künstler dahinter, der komplexe Thematiken in einfacher Rahmenhandlung verstecken kann. Das war aber eigentlich schon immer so.

    Zu Superhelden und Co.KG:
    Marvel/Disney hatte ein Konzept und hat lange daran gearbeitet, das auszubauen. Ganz wichtig dabei war vielleicht, dass man halbwegs klein angefangen hat. Vorarbeit geleistet haben ganz sicher Spidey und X-Men.
    Das Problem dabei ist nun, dass es alle kopieren wollen aber teils von vornherein nicht die richtigen Elute daran sitzen. Durch die Flut an Titeln kann das ganze Kartenhaus jetzt natürlich sehr schnell zusammenbrechen.
    Nur gilt das nicht hier allein. Fast&Furious lebt aktuell auch noch davon, dass es nicht so viele Nachahmungstäter hat. Nach wie vor finde ich die Reihe eher austauschbar. Definitiv hat das US-Kino auch das Problem, dass alles verfranchisebar sein muss aktuell, sobald es eine gewisse Größe hat.
    De facto ist Nolan momentan einer der wenigen Regisseure mit mehr oder minder Narrenfreiheit. Ironischerweise liegt genau das aber auch an einem Franchise.

    #963478
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer

    James Cameron dürfte auch sehr viel Narrenfreiheit genießen.

    #963479
    LofwyrLofwyr
    Teilnehmer

    @Kong: Schau dir mal die Filme von Makoto Shinkai an. Gleiche Vorgehensweise aber andere Themen.

    #963480
    RonynRonyn
    Teilnehmer
    Kaoru zero one wrote:

    Du sprichst mir aus der Seele, das gilt auch für Games.

    Seele?
    Ist das nicht Gebäck?
    Heh.

    Nein, wenn ich “story” schreibe, mache ich mich darüber lustig, das soviele davon sprechen, aber eigentlich nicht wissen, was damit gemeint ist. Besonders Film.
    Wie und Was zusammen wirkt und was sich daraus ergibt.
    Ein Stück wie Schwarzenegger ‘Commando’ kann schnell inhaltlich als dämlich bezeichnet werden oder Unterhaltung für Kindmänner, aber was es richtig macht, sind die Verhältnisse zueinander von Handlung und Äktschn.
    Wenn in einem Film Personen sterben und alles in einen großen philosophischen/kitschigen Rahmen gesetzt wird, finde ich das unauthentisch und habe da keinen Spass.

    (Bin erleichtert das Fury Road nicht versucht Messiahs als Thema zu haben)

    Aber was ich wirklich nicht haben kann, ist wenn irgendwelche Leute sagen:
    “Ja, sicher war der Film dämlich, aber ich hatte die Zeit dafür und man will ja mitreden können.”
    Unauthentisch.

    Lofwyr wrote:
    Andere Stelle = Hier.

    Zuerst vorweg. Scheiße, den hätte ich im Kino sehen müssen.

    Ah, also gefallen.
    Wie findest du die Formen/Gestaltung der Roboter?

    CinemaSins zu Film ist interessant.

    captain carot wrote:
    vornherein nicht die richtigen Elute daran sitzen.

    Mama hat auch immer gesagt: “Elute! Setzt euch nicht so richtig vorn herein! Kriegt sonst früher ne Brille.”

    #963481
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Oh, Ein Itppfehler. ^^
    Behalt ihn als Andenken.

    Quote:
    Ein Stück wie Schwarzenegger ‘Commando’ kann schnell inhaltlich als dämlich bezeichnet werden oder Unterhaltung für Kindmänner, aber was es richtig macht, sind die Verhältnisse zueinander von Handlung und Äktschn.

    Naja. Commando IST doof. Und das zweitere. Aber ich sehe was du meinst. Frage ist halt, ob ne eher ‘platte’ oder einfach gestrickte Handlung schlimm ist, denke nicht. Hängt aber auch vom Kontext ab.

    #963482
    RonynRonyn
    Teilnehmer

    Das ist kein Itppfehler mehr, da ich meine Erinnerung damit umgeschrieben habe.

    Kontext, richtig.
    Schaue wieder Lethal Weapon.
    Da ist es auch schön ausgeglichen.
    (Gelesen, das es Pläne für Serie gibt. Ha!)

    Ich finde es wirklich albern, wenn Leute gerne solche Sachen sehen, aber es vor anderen ODER SICH SELBST abwerten.
    Wofür?
    Damit man nicht für blöd gehalten wird?
    Mehr wirken als man ist.

    “Onanie? Nein, Mann, ich doch nicht! Wer kann, der hat Geschlechtsverkehr!”

    #963483
    bitt0rbitt0r
    Teilnehmer

    ihr seid die elute

    #963484
    RonynRonyn
    Teilnehmer

    Nein, Mann, ich elute nicht mehr!

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