DVD & BluRay Filme fürs Heimkino

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  • #915682
    EXZELLSIONEXZELLSION
    Teilnehmer

    Ohja! Der HOBBIT wird genial! fast noch mehr freue ich mich auf die 9Stunden Bonusmaterial!!! Das war schon bei den RINGE Extended Cuts super gut! Und SMAUGS EINÖDE steht ja auch schon in den Startlöchern….für mich ist Weihnachten ohne HDR oder HOBBIT-Filme, einfach kein Weihnachten^^

    #915683
    schnitzelschnitzel
    Teilnehmer

    Stanley Kubick hat alle seine Filme im 4:3-Format gedreht. So hat er das auch gewollt. Das Format 16:9 wurde nur damals der DVD angepasst, wie so viele Filme: Smokey and the Bandit oder die alten DEFA-Märchenfilme z. B.

    Schon alleine weil Bildinformationen fehlen, würde ich niemals die 16:9-Fassung bevorzugen (obwohl diese meine erste gewesen ist) und wenn ich 16:9-Fullscreen sehen will, dann zoome ich das Bild einfach auf.

    #915684
    retroretro
    Teilnehmer

    Heute mal Zero Dark Thirty angesehen.

    Wenn man den Film als Aufarbeitung des Dramas vom 11.9. sehen will, funktioniert er ganz gut. Er gehört für mich sicher zu der Sorte der besseren Streifen, da die Szenen und die Schnitte zusammen mit einer hervorragenden Soundkulisse super abgestimmt sind. Jede Szene bietet einen Spannungsbogen, man weiß nie, wo und wann ein Anschlag stattfindet.
    Sicher, es gibt genug Folterszenen und Brutalität. Aber schließlich handelt es sich um eine Menschenjagd, die Jagd nach Osama. Bis dorthin wird so einiges an Recherche und Arbeit im Abhör-u. Securitybereich getätigt, dass mich das ganze Ausmaß solcher detektivischen Arbeit überwältigte und zugleich begeisterte.

    Toller Film, sollte man nicht nur bei Interesse der Thematik gesehen haben.

    [img]https://encrypted-tbn1.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcSfCvEfTnLmiZ2zght5_BtlU2TY3qq3jEeVAmYvjs8UNUCFDKJU[/img]

    #915685
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Nein, das ist leider falsch.

    Es gab kein natives Format für 1,66:1, zeitweise auch nicht für 1,85;1. Also wurden solche Formate einfach “zurechtgeschnitten”, und zwar vom Start weg geplant.

    Anders ist das beim anamorphen Cinemascope oder echten Breitbildformaten wie dem italienischen Techniscope oder den verschiedenen 65mm Formaten,

    Anamorphe Formate sind verzerrt auf 4:3 35mm gebannt und werden nachher in die richtige Breite gezogen, Techniscope hat die halbe Framegröße eines normalen 35mm Films und 65/70mm Film hat ein doppelt so breites Frame.

    IMAX hat wiederrum original 1,37:1.

    Anders ausgedrückt, es gibt Unmengen analog gedrehter Filme, die zwar in 1,37:1 (Academy) gedreht aber für´s Kino nach Plan beschnitten wurden, weil es dafür weder ein anamorphes noch ein echtes Breitbildformat gab. Dazu gehört ganz besonders das von Kubrick bevorzugte 1,66:1. Das wurde IMMER in 1,37:1 gedreht und dann maskiert.

    Hauptgrund dafür war übrigens primär das analoge Kino. Das war ursprünglich 4:3 bzw. eigentlich 1,37:1.

    Also haben sich primär Formate durchgesetzt, für die nicht die ganze Wiedergabetechnik getauscht werden musste. 1,66:1 oder 1,85:1 lassen sich dann z.B. mit Maskierung korrekt darstellen, Cinemascope wiederrum lässt sich “einfach mit anamorpher Linse korrekt darstellen.

    Du würdest dich also wundern, wie viele Filme bis heute zwar in 1,37:1 gedreht wurden aber eigentlich für ein anderes Wiedergabeformat gedacht sind, eben ein breitbildformat. Das fällt übrigens auch dadurch immer auf, dass im oberen und unteren Bereich keine wichtigen Bildinformationen zu sehen sind.

    Touch-of-Evil-Comparison.jpg
    Oben und unten ist nix wichtiges

    Stage-Struck.jpg
    Klassisches 1,37:1, volles Frame wird genutzt, siehe Köpfe ganz oben

    #915686
    retroretro
    Teilnehmer

    Toll, danke carot, jetzt kenne ich mich mit den Formaten überhaupt nicht mehr aus.
    Da soll noch einer durchblicken. Ich gebe zu, dass ich darauf eigentlich nie geachtet habe. Entweder hatte ich 4:3 oder 16:9. Fertig. Die meisten Serien laufen mit Vollbild auf 16:9, Filme dagegen mit Balken.
    Also 1,35 bis 1.85 etc., ist das relevant?!

    #915687
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Kommt wohl auf den Film an, gibt Filme im 4:3 Format, die einfach auch auf das Format zurückgestutzt wurden, findet heute aber kaum noch statt. Von dem Mehr an Bildinformation unten und oben hast du in der Regel nichts. Die Frage ist jetzt, ob man ältere Filme, die 4:3 gedacht waren beschneidet, um einen 16:9 Film daraus zu machen. Hier finde ich sollte man im Zweifelsfall den Wunsch des Regisseurs respektieren.

    #915688
    schnitzelschnitzel
    Teilnehmer

    Ach so ist das. Danke für die Info, captain. Werde mal gucken ob bei Full Metal Jacket ein paar Köpfe fehlen.

    Übrigens gibt es von Terminator 3 auch ein 4:3-Format. Aber hier ist der Zusammenschnitt wirklich ganz anders. Mal fehlen Bildinformationen und mal gibt es völlig neue zu sehen.
    4.jpg
    1.jpg

    #915689
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Manchmal wird auch ein Trick angewandt, schön erklärt im Bonusmaterial der Stirb Langsam SEs auf DVD, wo man im Bildausschnitt quasi schwenkt, auf den wesentlichen Teil, so bleibt das Format zwar kleiner, du verpasst aber keine wichtigen Bildinhalte.

    #915690
    retroretro
    Teilnehmer

    Interessant, schnitzel.

    Also wenn ich einen Film in 4:3 ansehe, dann bleibt er auch in dem Format. Hochzoomen ist nicht. Wobei der Ausblick in deinem zweiten Bild ein guter Ausschnitt ist ^^

    #915691
    schnitzelschnitzel
    Teilnehmer

    Also den unteren Bildinhalt finde ich schon relativ wichtig. …sonst verpasst man ja das beste. :)

    #915692
    schnitzelschnitzel
    Teilnehmer

    Manchmal hat man aber auch das Glück und es befinden sich zwei Bildschirmformate auf der Disc.
    Wie z. B. bei diesem hier:
    51wS2uL3MqL._SL500_AA300_.jpg
    Dann kann man selbst entscheiden, welches Bildformat man lieber sehen will.

    #915693
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Für das Formatchaos kann ich nix. ^^

    1,33:1 also 4:3 ist eigentlich das älteste Filmformat und stammt noch vom Fotoformat ab. Für den Tonfilm wurde dann links und rechts ein Milimeter geklaut, weswegen mancher frühe Tonfilm auch 1,22:1 hat.
    Weil das aber schon kein angenehmes Format mehr war hat man oben und unten noch einen mm geklaut, ergibt das “klassische” 1,37:1 Academy. In dem Format wurden Tonfilme ab 1932 gedreht.

    Daher unter anderem auch die Festlegung der alten Fernsehnormen auf 4:3, die stammen ja teils noch aus den Dreißigern und wurden Ende 40er, Anfang 50er standardisiert.

    In den Fünfzigern gab es dann den großen Trend zu Breitbildformaten, von Verfahren mit Maskierung oder anamorpher Linse bis zu aufwändiger Multiprojektion. Aus der Zeit stammen 1,66:1 bis, man glaubt es kaum, 3:1. Das Breitbild entspricht nunmal unter anderem unserem natürlichen Sehen.

    Durchgesetzt haben sich davon nur wenige Formate, nämlich 1,66:1 und 1,85:1 mit Maskierung sowie 2,35:1 bzw. 2,55:1 Cinemascope (ist abhängig vom Ton!).

    Mit den restlichen Formaten hat man also bei Kinofilmen eher selten zu tun. Mit Einführung digitaler Kameras setzen Regisseure wie Cameron übrigens verstärkt auf echtes 16:9, also 1,78:1.

    Was nun Kubrick angeht, die Filme waren für´s Kino von vornherein in 1,66:1 geplant, in den USA wurde meist 1,85:1 gezeigt. Also beide Maskierungsverfahren.
    Mit dem Aufkommen von VHS und, wir erinnern uns, 4:3 TV´s wurden nun viele Kinofilme in der Breite beschnitten, weil die meisten Konsumenten Vollbilddarstellung bevorzugten. Kubrick hat im Gegensatz damals verfügt, dass der Videotransfer vom 1,37:1 Negativ abgenommen wird, damit der originale Bildeindruck plus “Füllstoff” erhalten bleibt, anstatt das Originalbild zu verstümmeln.

    Edit: Dieser eine Ausschnitt bei Terminator 3 wurde damals für das Kino so gewählt, weil man mit nackten Tatsachen in den USA schnell eine Altersfreigabe nach oben rutscht.

    #915694
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Letztlich für mich entscheidend den Film so zu sehen, wie es der Macher beabsichtigt hat. Ultraschrott sind dann vielfach Fassungen, die man entgegen dem Willen des Regisseurs anfertigen liess, gibt natürlich Ausnahmen. Die TV-Fassung von Dune ist zwar einiges länger als die Version von Lynch, aber dafür auch immer wieder drastisch in den Gewaltszenen gekürzt. Die erweiterten Szenen sind auch keine Bereicherung. Die positive Ausnahme, Dawn of the Dead im Argento Cut, der ist besser als die Romero Version.

    #915695
    LofwyrLofwyr
    Teilnehmer

    Ich persönlich schalte einfach immer geistig ab wenn CC, Schnitzel und Co. mit ihrem Technobabbel loslegen.

    #915696
    schnitzelschnitzel
    Teilnehmer

    Ich kann mich noch erinnern, das ich mal eine Videokassette von Titanic im 4:3-Format hatte. Da ich den Film aber zwei mal hatte, habe ich die 4:3-Fassung verschenkt und die 2,35:1 behalten. … (die 2,35:1-Kassette habe ich übrigens immer noch) … Jetzt wüsste ich nur zu gerne, wo jetzt mehr Bildinformationen fehlen, oder ob das so ein kauderwelsch wie bei Terminator 3 ist, oder vom Bildmaterial einfach etwas weggeschnitten wurde. … Die 3D-Fassung ist übrigens wieder im 16:9-Format.

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