DVD & BluRay Filme fürs Heimkino

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  • #922059
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Auch der hat Schwächen, nämlich dann, wenn er sich in zuviel Techbla verliert.

    #922060
    LofwyrLofwyr
    Teilnehmer

    Und das von einem Trekkie.

    #922061
    Marc29101971Marc29101971
    Teilnehmer

    Oder er versteht das Techbla einfach nur nicht!^^

    #922062
    JonnyRocket77JonnyRocket77
    Teilnehmer

    Interstellar hat mich positiv sehr überrascht. Wurde ja nicht überall so gut aufgenommen (zu langatmig und so). Fand ich aber gar nicht. Mir hat nur eine Sache nicht gefallen. Das würde jetzt aber evtl. spoilern. War aber ein sehr guter Film. Den Marsianer kann ich erst morgen anschauen, dann werd ich meinen Senf dazu abgeben.

    #922063
    bupplebupple
    Teilnehmer

    Moin,

    ich hoffe morgen kommt endlich Big Trouble in Little China. Top Film, hab ihn vor ein paar Tagen auf ebay bestellt :-)

    Gruß,
    bupple

    #922064
    From BeyondFrom Beyond
    Teilnehmer

    Techbla bei Interstellar: Das war mir viel zu wenig und seicht. Alleine schon wenn der Dimensions Sprung mit Stift und Papier für Dummies erklärt wird war total albern und noch dazu von Event Horizon geklaut. Da hätte ich mir mehr erwartet in Zusammenhang mit den heutigen Erkenntnissen. Trotzdem ein sehr guter Film.

    #922065
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Im Kern gehts um die Vater-Tochter-Geschichte, sie bildet das emotionale Zentrum. Und genau in diesen Momenten ist der Film am stärksten. Ich denke, das ist ein wesentlicher Unterschied zu Kubricks Spaceodyssey, er liefert für den Schlussgang keine Erklärung. Und so hätte man mMn es am Ende auch eher belassen sollen.
    Das mit dem Stift und Papier meine ich schon woanders auch noch gesehen zu haben.
    Anyway, bringt ja nichts den Film mit sowas zu überfrachten. Aber wenns um grosse Kinobilder und -momente geht, ist Nolan für mich unter den Top 3 aktueller Regisseure. Und einer der wenigen, der mit originären Stoffen in AAA Erfolg hat.

    #922066
    IceWilliamsIceWilliams
    Teilnehmer

    Wer sind deiner Meinung nach die anderen beiden? Bei nolan kann ich schonmal zustimmen – Prestige und following müsste ich mir noch ansehen, der Rest ist top.

    #922067
    LofwyrLofwyr
    Teilnehmer

    Zack Snyder. Dummerweise vergisst er gerne den ganzen Rest der auch noch zu einem guten Film gehört.

    #922068
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Sry, Snyder? Der kann auch nur bei entsprechendem Drehbuch wirken, siehe James McTeigue, der hat mit V for Vendetta mMn einen der besten Filme gemacht nach dem Millennium, den ganzen Rest von ihm kann man aber in der Pfeife rauchen. Passendes Beispiel, weil er wie Snyder bei Watchmen eben auf eine Vorlage von Moore zurückgegriffen hat.


    @Williams

    Tja, da wirds eigentlich recht schwierig, weil bei einigen der Output fehlt oder das filmische Ergebnis nicht vollends überzeugt.

    James Cameron z.B. oder Ridley Scott. Ersterer hat schon zu lange nichts mehr gebracht und Scott hat zwar auch seine Momente in Prometheus, z.B. das kryptische Intro, aber driftet dann wieder in Belanglosigkeit ab.

    Bei Beiden kann man aber sagen, dass sie fast schon Sklaven ihrer eigenen Franchises geworden sind, wie George Lucas. Scott zumindest schafft aktuell keine Meilensteine mehr.

    Ginge es bei der Betrachtung um filmische Qualität, so fiele meine Wahl ganz klar auf Scorsese. Der Mann liefert seit Jahrzehnten konstant ab. Mir gefällt dabei nicht alles, Aviator fand ich todlangweilig. Trotzdem finden sich ca. 6 Filme von ihm unter meinen absoluten Favoriten.
    Das liegt halt einfach auch an seinem kurzweiligen Inszenierungsstil und mit Sicherheit auch der Konstanz in seinem Umfeld (mit seiner Cutterin arbeitet er auch schon eine halbe Ewigkeit zusammen) und den Darstellern, die er sich aussuchen und immer wieder zu Spitzenleistungen antreiben kann.

    Mit Kap der Angst und Departed hat er gleich zweimal vorgelegt, wie man Remakes richtig macht und die Originale in den Schatten stellt.

    Im Gegensatz zu anderen, wirken seine neuen Werke aber immer noch frisch und weniger formelhaft als bei anderen. Gerade ein Spielberg kann davon ein Lied singen.

    Gibt halt Regisseure, die zwingt man besser in ein Korsett (Snyder), dann funktionieren sie. Andere lässt man besser ihr Ding durchziehen. Beim dritten Batman beschleicht mich nämlich das Gefühl, dass das Studio da eingegriffen hat, bei Inception das Publikum hingegen selber eine Entscheidung hat treffen dürfen.
    Das schliesst dann irgendwie auch den Kreis zu Scott, der mit seiner finalen Version von Blade Runner dem Publikum endgültig die Entscheidung abnahm, welche Variante denn nun zutrifft.

    #922069
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer

    Zack Snyder? Ein guter Regisseur hätte so was wie Sucker Punch nie realisiert.

    #922070
    LofwyrLofwyr
    Teilnehmer

    “Große Kinobilder und Momente”. Das ist die genaue Definition von Sucker Punch. Es steckt halt nur nichts hinten dran.

    #922071
    SonicFanNerdSonicFanNerd
    Moderator

    Snyder wäre nun auch nicht meine erste Wahl.
    Watchman war wirklich gut.
    Schon 300 trug aber seine generelle Handschrift: Style Over Substance.
    Natürlich sind andere Regisseure nicht frei von sowas.

    Anderes Genre, aber ähnlich Style Over Substance ist da aus meiner Sicht (aktuell) Nicolas Winding Refn.
    Walhalla Rising war der Auftakt für mich mit seinen Filmen. Den fand ich auch ziemlich gut, obwohl der in der Fachpresse nicht gut wegkam.
    Drive und Only God Forgives sind da glaube ich besser angekommen. Beide zählen für mich durchaus zu sehenswerten Filmen, aber sind gnadenlos overstyled und transportieren außer dem ikonischen Style nicht mehr als vergleichbare Filme.
    Zuletzt The Neon Demon reizt das Ganze nochmal extremst aus. Während ich beim Sehen des Filmes im Grunde noch dachte, dass das bisher der Tiefpunkt für mich bei Refn darstellt, hatte der dann schlussendlich eine Nachwirkung bei mir.
    Während mir das “oberflächliche” Ober-Thema (Modewelt) mal so gar nicht zusagt, gefällt mir der Film irgendwie dann doch mit all seinen übertriebenen Bildern und der treibenden Musik. Die verschiedenen Brüche, die der Film begeht, sind gut ausgearbeitet.
    Inszenatorisch ist der Film für mich Spitzenklasse, aber eben auch extremst anstrengend. Wenn man mit Neonfarben, Synthiegedudel, ner recht flachen übergeordneten Geschichte und selbstzweckhaften Bildern nix anfangen kann, dann ist der Film wohl eher in der untersten Schublade abzulegen.

    Und um kurz einen Bogen zurück zu Snyder zu schlagen:
    Der mag eben auch visuelle Konzepte haben, die sehr stilsicher sind, aber die Umsetzung, das über einen ganzen Film dann in einer gut erzählten Geschichte fürs Popkornkino zu verpacken, ist bei den letzten Snyder-Filmen eher nicht gut gelungen.
    Dem geht Refn in so fern aus dem Weg indem er keine massenkompatiblen Filme macht.
    Vielleicht wäre Snyder ja in dieser Art von “Kunstfilm” besser aufgehoben?
    Auf der anderen Seite gibt es natürlich gerade bei den Materialschlacht-Movies auch so erfolgreiche Leute wie Micheal Bay … :)

    #922072
    LofwyrLofwyr
    Teilnehmer

    Allerdings funktioniert bei Bay nicht mal mehr der Eye Candy Aspekt.

    #922073
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer
    Lofwyr wrote:

    “Große Kinobilder und Momente”. Das ist die genaue Definition von Sucker Punch. Es steckt halt nur nichts hinten dran.

    Nein, denn die Bilder lassen kalt. Das ist kein “Grosses Kino” und Moment schon gar nicht, weil dazu die ganze Szene funktionieren muss.

    Bay setzt ja auch eher auf die Franchise-Schiene, von originär kann ja da keine Rede mehr sein. Wenn er sich da aber versucht, z.B. die Insel (gesehen und für gut befunden) oder Pain & Gain (nicht gesehen, soll aber gar nicht schlecht sein), ist er sogar durchaus passabel.

    Meist ist einfach die feiste Portion Pathos so nervig, die sein Werk durchzieht. Emmerich find ich da aber genauso schlimm, Petersen auch und das sind beides eigentlich Deutsche.

    Leider können auch viele altgediente Regisseure nicht an alte Zeiten anknüpfen. Dabei brauchts oft nur ein wenig Mut, was anderes zu wagen. Vielleicht kann sich noch jemand an Evolution von Ivan Reitman erinnern? Gibts bis dato nicht auf Bluray, war wohl ein Flop. Sehr schade, weil genau davon sollte es mehr geben. Also nicht Flops, aber Filme die in dieser Tradition stehen wie Ghostbusters, Gremlins und Co., ohne einfach nur den Titel zu nehmen und einen müden Aufguss aus der Retorte zu pressen.

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