Famitsu: schon wieder Topscore

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  • #1147874
    bitt0rbitt0r
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    famitsu dir oder mir?

    #1147875
    Anonym
    Inaktiv

    Was der Captain sagt, stimmt schon. Es gibt kaum noch wirkliche Gurkentitel in den letzten Jahren. Ob ein Spiel nur mehr oder weniger Punkte aus einem bestimmten Radius bekommt, hängt wohl auch vom Tester ab – ist er vielleicht ein Fan einer bestimmten Gattung oder sogar Serie – und in wie weit das Spiel einzeln oder im Vergleich mit der Genre-Konkurenz gesehen wird.
    Dieses gefeilsche um Prozente finde ich aber arg übertrieben. Ein 10ner-System würde mir schon ausreichen.

    #1147876
    RonynRonyn
    Teilnehmer

    Misutira

    #1147877
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Fallout wird vor allem von den Leuten kritisiert, die einfach erwarten, dass ihnen die Story fertig vorgesetzt wird statt sich die eigene Geschichte zu erspielen. Was die Bugdiskussion angeht kann ich dir versichern, dass Fallout und Fallout 2 von Black Isle vor 15 Jahren mehr Bugs hatten als ein Falllout 3 oder auch Skyrim.

    Mass Effect 3 steht nunmal vor allem dafür in der Kritik, dass aus einem RPG mit (durchwachsenem) Actionkampfsystem immer mehr ein Shooter mit Dialogoptionen wurde und auch dafür, dass die Story in Teil 3 schlecht aufgelöst wurde.

    Letzten Endes wirst du aber auch reichlich Leute finden, die eben Mass Effect wegen der Mängel doof und Mass Effect 3 toll finden. Weil es objektiv eben kein schlechtes Spiel ist. Das sag ich übrigens, obwohl mir ME3 nicht besonders gefallen hat.

    Die Kritik an Uncharted ist für sich alleine genommen auch überzogen. Uncharted macht das, was es machen will nunmal sehr gut, auf Popcornebene unterhalten.
    Das Problem ist dabei, dass Uncharted aktuell nur eines von vielen “Popcornspielen” ist.

    Interessant wäre übrigens, ob Spiele früher auch so diskutiert worden wären, wenn´s vor zwanzig Jahren das Internet in seiner heutigen Form gegeben hätte.

    #1147878
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Früher gabs nicht soviele Genremixes, ganz einfach, wer ein RPG kaufte, musste nicht eine Shootermechanik erwarten. Davon kann man halten was man will, aber die Kontroverse die daraus entsteht ist die logische Konsequenz davon. Bestes Beispiel, die Diskussion um die Vershooterisierung von Tomb Raider beispw. Heute weiss man einfach nicht mehr so genau, ob man eine Mogelpackung kauft. Siehe dazu auch Resi Reihe, von Horror kann man da schon lange nicht mehr reden.

    #1147879
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Man sollte sich aber auch mal einfach klarmachen, dass das Rundenkampfsystem von Pen & Paper RPG´s kommt, wo es schlicht und ergreifend einen echen Kampf simuliert. Und da kann man sich bei Fallout echt dran aufhängen, aber das Spiel bietet so ganz nebenbei auch das VATS.
    Bei Mass Effect dagegen war nicht die Shootermechanik an sich das Problem, sondern die immer stärkere Konzentration ausschließlich auf die Shootermechanik.

    An den Genremixturen stör ich mich auch an sich überhaupt nicht. Aber sie sollten zusammenpassen. Bei Deus Ex geht die Mischung z.B. mitsamt Schleicherei prima auf.

    Übrigens, gerade Action Adventures sind seit jeher ein Mischgenre, das Elemente von Actiongames mit Adventures verknüpft.

    Das heißt natürlich wiederrum nicht, dass es keine Spiele nach “reiner Lehre” geben sollte. Im Gegenteil, die haben definitiv auch ihre Berechtigung.

    Genremixes aber genauso.

    #1147880
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Ich sage lediglich, dass es einfach zugenommen hat, und einfach der Zwang da ist, siehe eben Feedback zu Shootertests. Ich werte weder ob es gut oder schlecht ist, sondern stelle einfach fest, dass dies zu viel mehr Kontroversen führt, als das früher, auch mit Inet, der Fall gewesen wäre. Bei genannten Spielen hast du halt auch nicht mehr den schnellen Approach, den ein Spiel früher bot, bis man sich mal in den Menüs zurechtfindet und die Steuerung verinnerlicht hat, dauert es einfach, das war früher durch die limitierte Anzahl Knöpfe an einem Pad halt nicht unbedingt so.
    Ich würde mal sagen, dass aus diesem Grund auch vermehrt auf kontextsensitive Steuerung und QTE als Mittel zugegriffen wird, um den Wust an Gameplay-Overkill zu bewältigen.

    #1147881
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Also spätestens ab SNES waren manche Spiele bei der Steuerung nicht viel weniger komplex als heute, wer seinerzeit auf dem PX oder Heimcomputer Wing Commander oder Mechwarrior gespielt hat kann da eh nur müde lächeln.

    Ich würde sogar fast schon behaupten, wenn man ein, zwei Shooter gespielt hat findet man sich heute auch bei allen anderen FPS schnell zurecht. Und das gilt erst recht nicht für jedes Genre. Ein Rennspiel heute besteht als Basisvoraussetzung immer noch aus Gas, Bremse, Links, rechts. da kommt wahlweise noch die Schaltung zu, was es früher aber auch teilweise gab, und vllt. Handbremse. Der Rest sind Gimmicks etwa zur Kamera und deren Steuerung. Der Rest hängt da eher vom Fahrmodell ab, ob´s eher Arcade oder eher Sim ist.

    Und gerade wenn man das NES Pad hervorkramt, das war natürlich bei einfachen Spielen auch einfach, stieß aber nicht gerade selten ganz schnell an seine Grenzen, wo dann Tastenkobis und Doppelbelegungen in´s Spiel kamen.

    Man braucht auch z.B. bei Mirror´s Edge keine 10 Stunden, um sich auf die Steuerung einzulassen, die besten Aktionen brauchen allerdings Übung und Timing. Das galt aber z.B. bei SF2 vor über zwanzig Jahren auch schon.

    #1147882
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Wenn ich mir in der neuen MGames so einen Screenshot von XCom anschaue, dann frag ich mich ernsthaft, ob ich mir das antun will für einen 80% Titel.

    Du bist ja auch ein geübter Spieler, also nimm nicht dich als Massstab, das wäre ja total verfehlt, sorry.

    Und die QTEs und kontextsensitive Steuerung ist doch genau darauf zurückzuführen, dass man das Gameplay wieder vereinfachen will.
    Anderes Beispiel, ich hab State of Decay als Demo gesaugt, und fand das Spiel eigentlich nicht schlecht, aber das Menü ist dämlich gestaltet, unübersichtlich und auch teilweise überfrachtet, so artet das Spielen in Arbeit aus, und darauf hab ich keinen Bock.
    Und viele die Retro zocken halt wahrscheinlich ebenso wenig. Ich hab mir schon überlegt, warum ich auf ältere Spiele mehr Bock habe, als auf die modernen grafischen Überflieger und da bin ich sicher nicht der einzige, aber ich setze mich damit auseinander, insofern quatsche ich nicht einfach etwas daher.

    #1147883
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Mal meine Frau als Maßstab. Spielt vorzugsweise ab und an ein RPG, und zwar egal, ob da Final Fantasy oder Elder Scrolls draufsteht. Die kommt mit Skyrim ebenso gut klar wie mit Mass Effect oder FF X.

    QTE´s sind IMo darauf zurückzuführen, dass irgendwer meinte, die interaktive Kacke wäre eine Bereicherung für Cutscenes usw., ich hasse diesen Mist bis heute, das war bei TR Anniversary sogar die einzige Schwäche.

    Will man etwas einfacher gestalten, dann kann man in gewissem Rahmen auf Kontextsensitivität setzen. Perfektes Beispiel ist da sicher OoT. Link springt z.B. automatisch über kleine Hindernisse. Ironischer Weise funktioniert´s da besser als bei manch neuem Spiel.

    Allgemein ist der Retro vs. Heute Vergleich deshalb so nervtötend, weil in den meisten Fällen echte Klassiker gegen den Mittelwert der modernen Spiele verglichen werden. Im Musiksegment kann man sich da ja einfach mal an den Charts orientieren und erschreckt feststellen, dass da schon immer viel Müll bei war, wovon heute nur die Klassiker in Erinnerung sind.

    Im Prinzip sollte man genau das auch bei Spielen machen und sich wirklich mal den Mittelmist der Titel von damals ansehen. Wenn ich sowas mal bewusst mache, dann stelle ich immer wieder fest, dass ich 80% aller Super Nintendo Titel auf gar keinen Fall haben will und von den restlichen 20% nur ein relativ kleiner Teil Must Haves sind. Auf der Freundin ist das Verhältnis tendenziell noch schlechter. Und das trotz Retro-Sympathiebonus.

    Ein anderer, für mich interessanter Vergleichsmaßstab ist da auch meine Tochter. Die findet manche Titel von damals, wie etwa Yoshi´s Island, gut bis genial. andere findet sie schlicht langweilig oder unfair.
    Ohne Retrobrille betrachtet hat sie damit auch recht.

    Die andere Seite ist schlicht und ergreifend, das betimmte Genre heute auf Konsolen oder sogar allgemein kaum noch bedinet werden. Klasische Shoot em Ups findet man bestenfalls als Download, aber noch eher ausgerechnet als Handyspiele. Eine richtige ausgewachsene Space Opera findet man wenn überhaupt am PC im F2P oder sogar im Freewaresektor.

    Hier sollte es ganz klar einfach mehr Diversifikation geben. Da seh ich das Problem aber nicht in den First oder Third Person Shootern an sich, sondern wirklich darin, dass sich zu oft zu wenig anderes getraut wird. Und ja, da gehört nunmal das neue Tomb Raider wieder zu den Musterbeispielen. An sich bestimmt ein gutes Spiel. Während es aber einen echten Mangel an klassischen Action Adventures gibt findet man gute TPS wie Sand am Meer. Selbst RE6 ist im Prinzip ein guter TPS, aber eben nur einer von vielen.

    Vorteil für einen TPS Fan, er hat reichlich Auswahl. Nur der Action Adventure Fan, der findet weder sowas wie die alten TR nochsowas wie die früheren Resident Evil.

    #1147884
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Vorteil für einen TPS Fan, er hat reichlich Auswahl. Nur der Action Adventure Fan, der findet weder sowas wie die alten TR nochsowas wie die früheren Resident Evil.

    Genau das befeuert die Kontroverse doch, oder willst du mir widersprechen, dass sie nicht stattfindet? Auch mit Inet, hätte es das früher nicht in dem Umfang gegeben, da halt alle Genres noch mehr oder weniger regelmässig bedient wurden.

    #1147885
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Und was ist z.B. mit der Jump&Run und BemU Welle Anfang der Neunziger? Nur mal ein Beispiel.

    Damals gab es auch reichlich, womit der ein oder andere kaum bis gar nicht bedient wurde. Adventures oder W-RPG´s waren z.B. fast immer PC und Heimcomputern vorbehalten.

    Damals gab´s ebenfalls reichlich Diskussionsstoff, vor allem etwas anders gelagert als heute.

    Und klar ist es gerade derzeit ein Thema, dass gerade jetzt zum Ende der Generation hin zu vieles in eine Richtung gekämmt wurde. Evtl. war der Zeitpunkt aber auch gar nicht so ungünstig. Die Unternehmen mussten da wo´s wehtut, nämlich bei den Einnahmen, feststellen, dass das so nicht funktioniert. Interessante Frage, ob alle die richtigen Lehren daraus ziehen.

    #1147886
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Du verwechselst da was, heute werden ja die Spiele und die Gewichtung der Gameplay Anteile diskutiert und nicht ob es von einem Genre zuviel gibt.
    Oder erinnerst du dich an Diskussionen, dass der Shooteranteil in DK64 zu hoch war, oder was in der Art, Nein, nein, nein,
    Wird immer ein Genre vernachlässigt, oder gibt es heute irgendwelche Schachspiele auf Konsole, ja eben.
    Die Kontroverse zu einzelnen Spielen gab es damals nicht, Punkt. Zu Anzahl Spielen pro Genre, sicher gab es die, die wird es immer geben, aber das man über Gameplayanteile einzelner Spiele kontrovers diskutiert hätte,nein, dann nenn mir mal sonst 20 Beispiele von Collecovision bis N64, wo es wirklich ein Thema war.
    Mit einem Beispiel alleine lässt sich ja nicht ein genereller Zustand charakterisieren.
    Dann schau dir mal die Bundesspielewahl an, da ist bei jedem CurrentGen Spiel bald so eine Diskussion im Gange, natürlich nur abgeschwächt, aber wie schon erwähnt gibt es heute einfach mehr Genremixe als das früher der Fall war, darum ist die Kontroverse heute halt einfach üblich, Inet hin oder her.

    Fazit, Diskussionen gab, gibt es, wird es immer geben und du stellst ja in deinem Post richtig fest, das sie einfach anders gelagert sind heute und dem kann ich mich anschliessen.

    Ich habe fertig.

    #1147887
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Natürlich gab es damals auch schon Kontroversen zu einzelnen Spielen. Oft aber auch bei etwas älteren Spielern. Und ganz sicher hat sich da einiges verlagert. Aber das halte ich auch zu einem ganzen Teil für ein Problem der aktuellen Ausrichtung. Würde es mehr richtige Action Adventrues geben wäre die Aufregung bei TR und vermutlich sogar bei Uncharted erheblich geringer.

    Ein anderer Aspekt ist ganz sicher, dass der Durchschnittsspieler heute älter und kritischer ist.

    #1147888
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Ein anderer Aspekt ist ganz sicher, dass der Durchschnittsspieler heute älter und kritischer ist.

    Eine Folge auch von Web 2.0 der User ist aktiver als jemals zuvor und generiert selber Content. Aber das mit den Kontroversen zu einzelnen Spielen damals sehe ich eher weniger, sicher waren da nicht Gameplay Anteile, die strittigen Punkte, bringst ja nicht mal ein Beispiel.
    Aus heutiger Sicht hätte ich genügend, sei es Tomb Raider, Resident Evil, Mass Effect, Bioshock, Hitman, Fallout, etc.
    Die Diskussionen sind damals andere als heute.

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