Filmzirkel nach einer Idee von Fred Fenster
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Harrikules vor vor 11 years, 7 months aktualisiert.
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4. März 2014 um 11:51 #1176353
DerSebomatTeilnehmerServus Leute. Sorry, mein Laptop ist immer noch immer im Krankenhaus. Es geht ihm den Umständen entsprechend, darf nächste Woche wieder raus. Skipt meinen Film einfach und wir schauen ihn ein anderes mal. Sorry für die Umstände und bis nächste Woche!
4. März 2014 um 13:18 #1176354
Fred FensterTeilnehmerich wollte auch allgemein über romanverfilmungen sprechen, nicht über konkrete filme – soll ja nur zur überbrückung dienen.
@ sebo: von mir aus können wir noch bis nächste woche warten… was sagen die anderen?
ja der hobbt wär so ein fall, bei dem sich nur an der handlung orientiert wurde mich haben auch die komikversuche rausgerissen, naja ich remdel ohne hinn mir jacksons art die tolkien bücher umzusetzten (kostüme, überzogene brachialität…) ein gegenbespiel wär da game of thrones, hier werden die bücher echt ziemlich genau (was vom Umfang schwer ist) übertragen.
dead poets society, the wave, der vorleser oder blueprint wären weitere beispiele für gelungenen umsetzungen (imho)
was sagt ihr zu walking dead? allgemein und comic umsetzung?4. März 2014 um 13:38 #1176355
ChrisKongTeilnehmerHier wird gar nichts geskipt beim ersten Anzeichen von Schwierigkeiten

The Walking Dead ist guilty pleasure, ganz schlecht ist sie nicht, aber man ärgert sich über das Potential, das da in den Sand gesetzt wurde. Ich bezieh mich auf die Staffeln 1-3, weiter bin ich da noch nicht.
Game of Thrones spare ich mir noch ein Weilchen auf, da ich die mit der Schwester schauen will, aber mindestens 3 Staffeln sollten dann vorhanden sein.4. März 2014 um 14:21 #1176356
HarrikulesTeilnehmer@Kong
nix mit lange Überlegen sondern Arbeiten
aber ich versuchs mal
Lieblingsbuchverfilmungen (ohne Garnatie auf Vollständigkeit)Verblendung(nur der Erste Teil und auch nur der Schwedische obwohl die Finscher Version auch nicht sooo schlecht war)
Running Man
Der Herr der Ringe (alle drei haben mir sehr gut gefallen)
Stephen King’s The Stand (der Vierteilige TV Film mit Gary Senise)
Trainspotting (auch wenn er so gar nicht nah am Buch ist)
High Fidelity (John Cusack war ein toller Rob und Jack Black hat ausnahmsweise mal nicht genervt)
Fight Club (Klassiker 10/10 Film)
Es geschah am Helliichten Tag
Scott Pilgrim vs. The World
The Dark Knight
Into the WildIch muß auch zugeben das ich die Harry Potter Filme auch sehr mochte aber Top10 würdig sind sie eher nicht.
Ansonsten kann ich Fight Club Fans noch “Choke – Der Simulant” empfehlen die Vorlage ist auch von Chuck Phalahniuk, die Story hat zwar nichts von Fight Club aber gerade Sam Rockwell spielt hier toll auf und sehr lustig ist der Film auch.
Und für Trainspotting Fans kam jetzt die Tage “Drecksau” raus den habe ich noch nicht gesehen aber lange sollte es nicht mehr dauern das es mein Lieblings Buch von Welsh ist.4. März 2014 um 15:33 #1176357
Fred FensterTeilnehmer@ kong: Ja the walking dead ist wirklich ein trauerspiel – konnte mich auch noch nicht weiter als bis zur 3. staffel treiben dabei sind die comics so gut. die erste staffel fand ich ja überragend, dann schön compendium 1 gekauft und verschlungen und dann sehe ich die 2. staffel und dachte die wollen mcih alle verarschen. auch hat mich gestört das einige charaktere zusammengefasst erfunden oder einfach gleich weggelassen worden sind.
Bei game of thrones ist doch die 3. staffel grad erschienen. ja kann ich nur empfehlen ist meine lieblingsserie zur zeit und die bücher sind auch sehr gut und bis auf wenige und kleine veränderungen sehr nah am buch.
@harrikules: the stand war wirklich sehr gut, habe aber das buch nicht gelesen kann da also nichts zur umsetzung sagen. also ich glaub man brauch sich für harry potter nicht zu schämen, die filme waren ja echt gut gemacht sag ich mal. ich hab nur bis zum 3. buch gelesen und dann das interesse verloren die filme habe ich dann auch erst vor nicht allzulanger zeit nachgeholt und fands echt gut nur das ende ist an cheesiness nicht zu überbieten oder?
kannst du vlt nochwas zu “drecksau” sagen? warum ist des was für trainspotting fans? gleiche thematik oder gleicher autor? hehe kannst ja eine buchvorstellung machen hehe^^
wusste garnicht, dass into the wild nach einem roman entstanden ist.Worauf kommt es euch denn an, wenn ihr bewusst eine verfilmung eines buches, das ihr gelesen habt, anschaut? mir ist ja sehr wichtig, dass ein die handlung eines buchs schon in dem eigenen kontext spielt, also keine alte story in tagesaktuellen situationen – weiß nicht ob das jetzt verständlich war, deshalb geb ich mal “William Shakespeares Romeo & Julia (1996)” mit di caprio – boah fand ich den zum kotzen.
4. März 2014 um 15:51 #1176358
ChrisKongTeilnehmerDarum trenne ich das auch strikt. Film ist Film, der funktioniert anders. Ich will nur mal an Comics erinnern, was da teilweise an Storys serviert wird, insbesondere die ständigen Seitenwechsel von Held zu Schurke und dieser ganze Nonsens, lassen eben keine akkurate Umsetzung zu. Darum gehts auch mehr drum, die Essenz einzufangen. Im Optimalfall denke ich dann beim Lesen des Buches eben an die Darsteller aus dem Film, sofern entsprechend gecastet. Wie gesagt im Optimalfall.
4. März 2014 um 15:56 #1176359
HarrikulesTeilnehmer@Fred
Schämen tu ich mich für Harry Potter nicht aber in der Top10 sind schon jetzt mir liebere bzw. “bessere” Filme
Und zu Drecksau
Irvine Welsh hat beide Bücher(also Trainspotting & Drecksau) geschrieben daher die verbindung auch wenn im Buch (wie in eigentlich fast allen Büchern) Leute aus anderen Büchern vorkommen hier war es im Buch Spud der seine Szene hatte keine schöne übrigens…
Und zum Buch im Buch geht es um Bruce Robertson Polizist aus Überzeugung – der Überzeugung das man besser andere Terrorisiert anstatt Terrorisiert zu werden- Er nutz seine Position aus um zu Intregieren, Drogen zu nehmen, alle möglichen Deals zu machen usw. usw.
Er versucht ein Stück die Karriereleiter hochzusteigen und gleichzeitig seine Frau+Kind zurückzubekommen.
Das war’s eigentlich schon zur Story was mich im Buch fasziniert hat war einfach der Charakter von Robbocop
fies, hinterhältig, bösartig aber auch unglaublich unterhaltsam.
Wie gesagt zum Film kann ich noch nichts sagen kommt aber noch.5. März 2014 um 7:53 #1176360
AnonymInaktivWas das Thema Film/Serie und Buch angeht, so sehe ich beide Medien zumindest vom erzählerischen als eigenständig. Schafft es ein Filme/Serienmacher nicht den Stoff in sein Medium zu packen und beruft sich ja auf Wissen, dass man ja noch woanders herbekommen kann, dann kann er mich mit seinem Mist mal kreuzweise. Jedes Werk muss auf eigenen Füßen stehen können.
Was die Nähe zur Vorlage anbelangt, so habe ich zwei Auffassungen:
1. Es muss so nah an der Vorlage sein, wie nur möglich. Hierbei ist aber auch immer kritisch zu hinterfragen, ob die Vorlage auch genügend Material für die Umsetzung bietet und man das Ganze dann noch in Real-Form ernstnehmen kann?
2. Ist 1. nicht möglich, dann sollte man vielleicht eine völlig andere Herangehensweise bzw. Interpretation benutzen, die den Geist der Quelle einfängt, aber prinzipiell weit weg genug von der ursprünglichen Darstellung ist, um weder die Fans zu verprellen und trotzdem die Nichtkenner mit Hang zum Thema ebenfalls ansprechen zu können.5. März 2014 um 7:56 #1176361
Fred FensterTeilnehmeraha das klingt ja schonmal ganz spannen, aber ein cop-drama ist´s nicht, oder? und das setting ist wieder in schottland? das hat mir an trainspotting sehr gut gefallen dieses abgefuckte setting – wars nicht edinburgh? schön schön den film würd ich mir sicherlich anschauen.
@kong: naja die essenz muss natürlich übertragen werden, aber ich kann auch die leute verstehen, die ein buch lieben und sich dann total auf den film freuen und es schon vorprogrammiert ist, dass es eine riesen enttäuschung wird, weil zb eine lieblingsszene fehlt und desshalb die handlung des buches abgeändert werden muss – dann ist imo das problem bei walking dead, die macher haben nur glück, dass die comic fans ziemlich treue seelen zu sein scheinen^^ich habe übrigens mittlerweile 12 years a slave gesehen – das buch soll ja frei verfügbar sein, naja ehrlich gesagt fand ich den film nicht ganz so toll, lag vlt auch daran, dass ich ihn mit deutsche synchro sehen musste, da kam die fassbinder-leistung nicht ganz rüber…ich hatte auch iwie das gefühl, dass der film die 12 jahre ziemlich zusammengerafft hat – ich mein ne montage hätte schon reingepasst, damit klar wird, dass es echt lange gedauert hat bis er freikommt, naja aber der oscar für den besten nebendarsteller (diese “geliebte” vom fassbender) ist auf jedenfall gerechtfertigt. habt´s ihr den schon gesehen?
5. März 2014 um 8:02 #1176362
Fred FensterTeilnehmer@nighttrain: sollte deiner meinung nach zu dem 2. punkt der name des buches für den film beibehalten werden? darin sehe ich nämlich öfters das problem. man kann einfach mehr leute ins kino locken, wenn man dem film den namen eines bestellers gibt. und dann steht der film ja nciht mer für sich, er heißt ja genauso wie das buch, was erwartungen entstehen lässt
5. März 2014 um 8:19 #1176363
ChrisKongTeilnehmer@Nightrain
Dann ist nach deiner Definition der Herr der Ringe eigentlich keins von beidem und daher schlecht? Dich stören doch auch die X-Men Filme, right?Wenn ich manche Diskussionen zu solchen Filmen verfolge, dann bin ich eigentlich heilfroh, die Vorlage nicht zu kennen. Ich glaube eine meiner ersten Enttäuschungen war da die Unendliche Geschichte Teil 2. Lustig, fand Ende den ja besser als den ersten. Aber ich fand damals, dass mir da zu viele wichtige Szenen gefehlt hatten.
In dem Zusammenhang finde ich, dass Moore halt auch so ein unsympathischer Dummbatz ist. Das ist ja eigentlich das Letzte, sich über Filme und deren Umsetzung zu seinen Vorlagen zu mokieren, aber immer schön fleissig Lizenzgelder zu kassieren. Dann soll er auch die Klappe halten.Vielleicht können wir auch noch gezielt den Autor mit den meisten Verfilmungen ansprechen, Mister King.
Da staunt man wirklich. Da ist von ganz Grossem, die Verurteilten(mMn zurecht die Nr.1 auf IMDB), Stand by Me, the Green Mile, bis zu ganz miesem Riding the Bullet, Children of the Corn, dabei.
Interessant auch, dass Stand by Me eine Kurzgeschichte, die Verurteilten lediglich ein Viertel eines Buches ist mit dem Titel Frühling, Sommer, Herbst und Tod ist und es von einer Kurzgeschichte wie Children of the Corn unterdessen glaube ich 8 Filme oder so gibt.
Auf Wikipedia sind da zu die Verurteiten auch die Abweichungen aufgelistet. Erstaunlich, in dem Fall hat Darabont den Dramafaktor und die Gewalt drastisch erhöht, wos ja sonst meist eher andersrum ist. Hier mal aus Wiki rauskopiert:In der Novelle wechseln die Gefängnisdirektoren sporadisch, in dem Film bleibt Norton während der ganzen Zeit Gefängnisdirektor.
Im Film spielt Andy belastende Unterlagen der Presse zu, worauf sich der Direktor erschießt. In der Novelle kommt dies nicht vor.
In der Novelle teilt sich Andy kurzzeitig die Zelle mit einem Indianer. Diese Stelle wurde im Film ausgelassen.
Red ist in der Novelle ein Irisch-Amerikaner, während er im Film ein Afroamerikaner ist. An einer Stelle im Film fragt Andy Red (gespielt von Morgan Freeman) Folgendes: „Warum nennen sie Dich so [Red]?“, worauf Red mit „Weil ich Ire bin, vielleicht“, ironisch antwortet.
In der Novelle reißt der Gefängniswärter das Poster weg. Im Film wirft der Direktor Norton zuerst einen Stein, wodurch auffällt, dass dahinter ein Loch in der Wand ist, bevor er es abreißt.
In der Novelle greift Andy nach seinem Ausbruch auf sein eigenes, vor der Verurteilung heimlich und unter falschem Namen angelegtes Geld zurück – die Papiere waren in dem Versteck, das Andy Red beschrieben hat (was Red zu noch stärkerer Bewunderung für Andy veranlasst, denn er musste immer mit der Angst leben, dass das Versteck nach den langen Jahren nicht mehr existiert). Im Film leert er die Konten mit den Schwarzgeldern des Direktors und bedient sich hierbei der Identität der eigens für die illegalen Transaktionen des Direktors erfundenen Figur Randall Stephens.
In der Novelle wird Andy niemals der Assistent von Gefängnisbibliothekar Brooks Hatlen.
Am Anfang des Films inspiziert der Gefängnisdirektor Norton die Zelle von Andy, um ihn besser einschätzen zu können. Dabei findet er beinahe den Geologenhammer. Diese Szene kommt in der Novelle nicht vor.
In der Novelle erleidet Aufseher Byron Hadley einen Herzanfall und scheidet deshalb aus dem Dienst, wogegen er im Film wegen Mordes verhaftet wird.
In der Novelle bleibt Andy 27 Jahre im Gefängnis bevor er ausbricht, im Film flieht er bereits nach 19 Jahren Haft.
In der Novelle wird Andys möglicher Entlastungszeuge Tommy nur in ein anderes, besseres Gefängnis verlegt. Im Film lässt ihn der Direktor von Byron Hadley erschießen.
In der Novelle wird der Vergewaltiger Bogs Diamond in Andys Auftrag leicht verprügelt, im Film wird er von Wärtern, darunter auch dem extrem sadistischen Byron Hadley, zum Krüppel geschlagen.5. März 2014 um 8:52 #1176364
Fred FensterTeilnehmerAch ja king…es ist schon iwie ironisch, dass solch ein meister der erzählung (provokante these^^) so schlecht umgesetzt wird, das war ja auch bei the shining schon so, da haben wir aber schonmal drüber gesprochen. die verurteilten ist meiner meinung nach nur auf der imbd so stark, weil es einfach ein aalglatter film ist, also ich mein der film ist wie ein easy listening radio song – er hat nicht viele ecken und kanten und daher ist er so beliebt, man kann sich halt gut drauf einigen fast schon interessen- und genreunabhängig.
zu kingverfilmungen würde mir noch the mist einfallen, den ich auch ziemlich gut fand, aber auch hier ist zumindest das ende verändert worden, mmn zum besseren. auch secret window fand ich sehr gut, der wird ja ziemlich zerrissen, ähnlich wie the village, welchen ich auch wenigstens gut fand. und lasst uns nicht It vergessen – eine ganze generation wurde durch diesen roman/film traumatisiert.
habe ich mir das eig eingebildet oder habt ihr auch davon gehört, dass the dark tower verfilmt werden soll?6. März 2014 um 17:19 #1176365
AnonymInaktiv@Fred:
Tja, Titel sind ja immer so ein Knackpunkt. Dazu kommt, dass sie nicht einmal in allen Ländern gleich sind. Gerade die Deutschen lieben es ja alles neu zu bennnen … auch mit anderen englischen Titeln.
Ein eigenständiger Titel mit dem Vermerk “based on …” wäre mir schon eher lieb.
@Chris:
Hmm ist HDR schlecht? Ich finds langweilig – genau wie die Bücher. Als Umsetzung hingegen ist es wohl recht gelungen.
Als Interpretation steht es die ganze Zeit über auf eigenen Beinen. Klar hilft es die Vorlage zu kennen, aber wann ist das nicht so. Trotzdem kann auch jemand, der sie nicht kennt Spaß am Film haben und bekommt alles mit.
Auch denke ich, dass sie den Geist der Bücher gut eingefangen haben, auch wenn Szenen/Kapitel und Figuren fehlen.
In dieser Hinsicht halte ich den Film also tatsächlich für einen Film der Kategorie 2 und da recht gelungen.Anders sehe ich das zum Beispiel bei Wolverine- und X-Men-Verfilmungen, die einfach immer wieder Elemente haben, die mich zwanghaft daran erinnern, dass ich “nur” einen Film sehe. Ist Wolverines Frisur im Comic schon mehr als dämlich, wirken sie in den Filmen einfach nur lächerlich und wenn Sabertooth auf allen Vieren umherhoppelt, dann wirkt das eben wie ein Typ in einem (teuren und tollen) Kostüm, der an drähten hängt, aber nicht gefährlich.
Auch das Szenario mag in den Comics funktionieren, in den Filmen wirkt es einfach nur bemüht. Wolverine liefert sich auf offener Straße Gefechte mit anderen Leuten und es intereessiert auch im Nachhinein keinen. Schwubs, vergessen und weiter. Dazu kommt, dass der Typ prinzipiell unkaputtbar ist, was nur extrem wenigs Spielraum für Action lässt, weil man eh weiß, wie es ausgeht. Gleiches gilt übrigens auch für Riddick.
X-Men First Class hat wenigstens etwas Neues in die Geschichte gebracht, auch wenn es noch ausbaufühig war. Alles was davor kam, war einfach nur lahm und hätte von einer komplett neuen Herangehensweise an die Geschichte profitiert.6. März 2014 um 21:20 #1176366
HarrikulesTeilnehmer@Nighty
Und was sind deine liebsten Buchverfilmungen?
Meckern kanst du ja sehr gut aber was magst du?7. März 2014 um 19:03 #1176367
AnonymInaktivDas ist ne gute Frage. Dazu sei gesagt, dass ich prinzipiell keine Bücher zu Filmen lese, die ich mag. Einfach weil meist eines die Lust am anderen Kaputt macht.
Prinzipiell bevorzuge ich Filme, weil sie schneller sind. Ich mag Bücher, aber ich lese recht langsam bzw. habe langsame Lesegewohnheiten. Filme schafft man mehr in der gleichen Zeit.
Zum anderen möchte ich auch nciht mehr, dass Bücher, die mir gefallen, verfilmt werden. Das “Problem” jedes Autoren ist, dass egal wie gut er etwas beschreibt, jeder Leser immer etwas anderes sehen wird, als er eigentlich möchte. Das ist auf der anderen Seite auch ein Vorteil, für beide Seiten, da man sich so auch Charaktere “schön” denken kann. Bei Videospielen, die auf alte 8 und 16 Bit Titel zurückgehen, habe ich das gleiche Problem. So lange ich Link nur von oben gesehen habe und es vom Prinzip er meiner Fantasie überlassen war, wie ich ihn mir vorstelle, war alles in Ordnung. Den neuen Look, den Link und auch die Welt jetzt in den 3D Teilen hat, finde ich einfach nur furchtbar!
Verfilmungen haben zudem auch die Aufgabe nicht nur die Fans anzusprechen, sondern auch ein möglichst breites Publikum zecks Gewinnmaximierung. Das geht, wie wir alle wissen nie sonderlich gut aus.Aber es gibt tatsächlich zwei Filme, die mir nach langem Nachdenken eingefallen sind und von denen ich die Bücher gelesen habe:
1. … und das ist wirklich nur ganz lose, weil es da eher das dargestellte Universum ist – Ultramarines – The Movie
Einfach weil des der Film schafft den Geist der Materie ohne großes Anbiedern an ein Publikum außerhalb der Fangemeinde rüberzubringen.2. American Psycho
Hier habe ich tatsächlich erst den Film und dann das Buch gelesen. Die Umsetzung fand ich sehr gelungen, gereade weil die Darstellung schon sehr weit ging und manche Szenen ohnehin wohl nie – selbst in einem B-Snuff-Movie – auf Film umgesetzt werden würden.
Dadurch, dass es doch recht viele Unterschiede gab, wußte ich auch beim Lesen nicht gleich was kommen wird, so dass es mir, trotzdem ich die Geschichte schon kannte, sehr viel Spaß bereitet hat. -
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