(Komplexe) Stories in Spielen. Segen oder Fluch?
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5. Dezember 2013 um 16:06 #1166128
ChrisKongTeilnehmer@DGS Mir musst du das ja nicht erzählen, ich bemesse mein Interesse an einem Spiel nicht anhand des Grades der storylastigkeit. Mein einziger Einwurf beschränkte sich darauf, dass wir immer noch von Videospielen reden, wo man mit Begriffen wie genialer Story und so, besser vorsichtiger um sich schmeissen soll.
5. Dezember 2013 um 16:19 #1166129
FoxMulderTeilnehmerGanz klar segen! Ich liebe komplexe storys ala metal gear^^ natürlich zock ich auch spiele ohne story (pac man zum beispiel) oder kaum einer story(mario jump and runs,crash bandicoot etc)
5. Dezember 2013 um 16:20 #1166130
DonCurrywurstTeilnehmerIch finde es immer toll, dass hier über die Story gesprochen wird, aber was ist mit den Charakteren?
Für mich wird eine gute Geschichte von den Charakteren getragen, immer! Gucken wir uns Herr der Ringe an, Harry Potter (nicht meins, dennoch gut), Star Wars, etc. All diese Bücher/Filme haben eine Story wie sie banaler nicht seien kann, dennoch macht es Spass, einfach weil wir gute Charaktere haben.
Aus diesem Grund fasse ich J-RPGs meistens mit der Kneifzange nicht mal an, wieso? Die Story wird hier meist von sich selbst getragen und die Charaktere sind meist leider flach wie ein Brett (im Gegensatz zu den weibl. Charakteren
)Story muss für mich nur in dem Maß vorhanden sein, wie z.B. “Held muss Böses bezwingen und daran wachsen”. Reicht mir vollkommen aus. Dragon Age war genau diese banale Story, aber die Charaktere suchen Ihresgleichen.
Kurz gesagt: Story ausreichend und gute Charaktere: Immer gerne und viel davon
5. Dezember 2013 um 18:08 #1166131
DerSebomatTeilnehmerDonCurrywurst wrote:(…)aber was ist mit den Charakteren?
Ui. Das ist ja auch ein interessanter Aspekt. Die Charaktere sind mir auch (meistens) egal. Wenn Super Mario eine grüne Bockwurst mit gelber Zipfelmütze wär, würde mir das auch egal sein. Solang die Spielmechanik und das Leveldesign das gleiche wär, hätte es für mich das selbe Spielgefühl. Ist jetzt überzogen dargestellt, aber so in etwa seh ich das.
Das meinte ich ja mit meinem Tomb Raider-Beispiel. Da kommt dann sowas wie “sie ist innerlich zerbrochen und hat mit sich zu kämpfen”. Na und? Von mir aus ist das Anneliese Meyer, die tagsüber im Kuhstall arbeitet. Solang es das selbe Spiel ist, und sie die selben Sachen machen kann wie Lara, juckts mich nicht.
Ein Charakter im Spiel ist doch nicht mehr als eine leere Hülle, die ICH steuere. Bei irgendeinem Dead Space-Teil wurde kritisiert, dass man von Isaac (der heißt doch so, oder?) ja gar nichts erfährt und damit nur einen blassen Charakter steuern. Ja was soll man denn von ihm erfahren? Dass er gerne Rollschuh fährt, Briefmarken sammelt und gerade Eheprobleme hat? Hab ich dadurch dann mehr Angst vor den Nekromorphs? Also ich nicht. Und vielleicht gefällt mir das Spiel gerade deswegen so gut, WEIL da nicht so Pseudo-Charakter-Geschichten erzählt werden.2. Februar 2014 um 17:27 #1166132
DerSebomatTeilnehmerSo. Es ist Zeit für eine Art Entschuldigungs-Post. Obwohl es Einsichts-Post wohl besser trifft. Es geht um “The Last Of Us”. Wer meine Posts liest, der weiß, dass ich gar kein Fan von (komplexen) Stories in Spielen bin. Weswegen ich TloU immer stark kritisiert habe. Syle over Substance war meine Aussage. Und deswegen kam ich auch nie über 2 Stunden Spielzeit raus. Aber nachdem mich das Spiel nun schon monatelang beleidigt aus meinem Regal anschaut und mir beim vorbeigehen immer ein leises “gib mir noch eine Chance” zuhaucht, musste ich irgendwann nachgeben. Zumal das Spiel ja objektiv der totale Kracher ist und nicht nur hier im Forum zu recht seine Fans hat. Also wurds gestern eingelegt und gespielt.
Ich muss zugeben: die ersten 2 Studen haben mich wieder etwas abgeschreckt. Definitv Film. Kein Spiel. Blablabla, kurz steuern, blablabla, Quick-Time-Event, blabla. Aber nachdem ich mir voher geschworen habe, mich auf die Story einzulassen, wars dann doch einigermaßen ok für mich. Und ich hatte sogar einmal eine dicke Gänsehaut. Und siehe da: ich fing an mit den Charakteren mitzufühlen. Immer noch nicht so wie in einem Film oder einem Buch, denoch hatte ich nicht mehr die “die-nervigen-Zwischensequenzen-klick-ich-sofort-weg”-Einstellung. Und so offenbarte sich mir auch Schritt für Schritt ein Spiel, das diese Bezeichnung auch verdient. Es hat super Momente!! Wenn man mal im Dunkeln kauert, um nicht von den “Klickern” entdeckt zu werden, geht der Puls schon schneller. Auch macht das Ballern und rumexperimentieren mit den verschiedenen Waffen mächtig Laune, vom Prügeln ganz zu schweigen. Und tatsächlich merke ich, wie ich daran denke, wie die Geschichte wohl ausgehen wird, auch wenn ich nix besonderes erwarte.
Ich empfinde TloU noch immer nicht als ein Mega-Meisterwerk, dafür hat mir das Spiel – aus meiner Sicht – zu viele Macken, bzw. eigenwillige Designentscheidungen. So ist die Welt doch sehr linear aufgebaut (zumindest nach 5 Stunden Spielzeit), es gibt wenig zu entdecken, die mitlaufenden NPC`s sind zwar wichtig für die Story, nerven aber beim Gameplay und die Steuerung finde ich auch etwas schwammig. Wenns brenzlig wird lauf ich erstmal überall hin, aber nicht dorthin wo ich eigentlich hinwill. Was den Horrofaktor angeht, stell ich immer noch auf jeden Fall Resident Evil, Silent Hill und ZomiU über Naughty Dog`s Aktuellstes, aber die Endzeitstimmung kommt super rüber. Ich mag TloU jetzt jedenfalls. Ihr hattet recht Leute und hoffe niemandem sein Lieblingsspiel schlecht gemacht zu haben.
2. Februar 2014 um 18:09 #1166133
kevboardTeilnehmerTLoU hat doch keine komplexe story… es hat ne dramatische story…
MGS hat ne komplexe story! komplexer gehts kaum, nur der vorteil bei MGS ists halt dass man damit auch spass haben kann wenn man alles an story einfach wegklickt
ich kann generell spiele absolut nicht leiden beidenen man die zwischensequenzen nicht wegdrücken kann… das ist mein einziger kritikpunkt an WindWaker z.B.das versaut den wiederspielwert immens! ich hab z.B. grade wegen dem nahenden elease von Ground Zeroes MGS2 5mal (2mal auf normal, 2mal auf schwer und 1mal auf european extreme) in den letzten 3 tagen durchgespielt! 1mal inklusive story um mich wieder storytechnisch fit zu machen und die anderen male hab ich alles wegeklickt und hatte einfach spass am gameplay und daran immer besser zu werden… wenn ein spiel das kann, also motivieren 5 mal in kurzer zeit durchgespielt zu werden, dann darf es von mir aus die komplexeste story des universums haben…. aber es soll dann auch mich bitte entscheiden lassen ob ich sie mir anhören will!
2. Februar 2014 um 19:03 #1166134
DerSebomatTeilnehmerNe. TloU hat tatsächlich keine komplexe Story. Aber das Spiel ist sehr auf Storytelling ausgelegt, weswegen ich es anfangs nicht leiden konnte.
2. Februar 2014 um 19:09 #1166135
ZetsuboudaTeilnehmerJe nach Sichtweise wird es komplexer oder eben einleuchtender, wenn man die vielen Artefakte einsammelt (rumliegende Zettel und Notizen).
Ab und zu den Gesprächen der Jäger zu lauschen, schadet auch nicht… Es sei denn, man startet die Szene 20 mal “dank” des Autosaving -.-2. Februar 2014 um 19:19 #1166136
D00M82TeilnehmerInteressanter Thread, den werde ich bei Gelegenheit mal durchlesen.
2. Februar 2014 um 20:53 #1166137
Esorb RedTeilnehmerkevboard wrote:ich kann generell spiele absolut nicht leiden beidenen man die zwischensequenzen nicht wegdrücken kann… das ist mein einziger kritikpunkt an WindWaker z.B.Oh ja, das finde ich auch. Riesen Kritikpunkt z.B. bei Max Payne 3, wo angeblich noch geladen wird… Oder die Anfangssequenz von Dead Space 2. Ich hätte so gerne den Hardcore Modus gespielt, in welchem man nur dreimal speichern kann. Aber nach dem ersten Fehlversuch hatte ich einfach gar keine Lust mir nochmal den ewig lang dauernden Beginn anzusehen… Bäh.
2. Februar 2014 um 21:36 #1166138
kevboardTeilnehmeralso bei Max Payne 3 sinds ja echt die ladezeiten die es für ne gewisse zeit verhindern dass man überspringt, das wäre ja ansich auch kein problem wenn die nicht so fucking lang wären!
warum sind sie so lang? grade weil man sie mit ingame zwischensequenzen tuschieren wollte… das heißt das spiel muss auch ständig noch texturen und sounds für die zwischensequenz laden und so treibt es die ladezeiten in die länge -_- zum kotzen!bei Force Unleashed gabs n ähnliches problen, das aber zum glück zumindest auf der 360 erträglicher geworden ist da das update zum installieren der spiele kurz danach released wurde und wenn mans installiert lädt es erheblich schneller

Max Payne lädt trotz installation einfach ewig was grade den Arcade modus zu ner Farce macht! obwohls echt witzig ist die Zwischensequenzen mit dem MP1 skin zu schauen xD Sam Lakes grinsende Fratze ist einfach zu geil! xD2. Februar 2014 um 22:58 #1166139
AnonymInaktivohne jetzt die vorhergehenende posts ausgiebig gelesen zu haben, wollte ich auch mal mein senf zu dem thema beitragen: letzten endes muss jeder selbst entscheiden ob er ne story braucht oder eben nicht. ich bin ganz klar der typ der eine braucht. ich spiele videospiele um mich vom alltag abzulenken, aber wenn im nachgang mal nix hängen bleibt, weil eben nix vorhanden war… dann beschleicht mich das gefühl ich habe nur wertvolle lebenszeit verschwendet, die zwar untern strich unterhaltsamer war als ne wand anzuschauen, mir im endeffekt aber genauso viel gebracht hat. mMn muss mich ein videospiel auch dann unterhalten können wenn ich es nicht gerade spiele, und das kann man nur mit ner story erreichen, ganz egal ob die nur pseudokomplex daher kommt. wenn ich im alltag langeweile empfinde, geh ich gern gedanklich nochmal das ein oder andere spiel durch. die metal gear spiele sind da nen ganz gutes bespiel, besonders teil 2 gefiel mir damals so gut weil man so verdammt viel rein interpretieren konnte, das game hat mich wesentlich länger beschäftigt als ich es eigtl. gespielt habe… und das zeichnet für mich nen gutes game aus. nicht das gameplay. vermutlich bin ich deswegen nie mit nintendo spielen warm geworden, trotz der tatsache das ich bis auf die WiiU alle Nintendo systeme besitze, aber kaum nintendo eigene marken mein eigen nenne… ich mag auch sehr die spiele vom Remedy. oder Bungie, es gibt wenig studios die sich wirklich gedanken um ne story machen, diese mag ich aber umso mehr… mit spielen ist es bei mir wie mit büchern oder filmen… wenn man nix zu erzählen hat. sollte man sich seinen kram besser gleich sparen. wenn ich im nachhinein noch was dazu lerne, dann ist das spiel wirklich großartig, bei Assassins Creed, Tomb Raider legend & underworld oder eben MGS sind daher das beste was man im videospiel medium finden kann… wenn mir ein spiel das gefühl vermittelt das ich hinterher dümmer bin als vorher, dann war es einfach shice und dazu zeitverschwendung…. völlig egal wieviel spass es gemacht hat! Resident Evil 4 hat bei mir damals genau den eindruck hinterlassen… deswegen halt ich ihn auch für den schlechtesten teil der saga…
2. Februar 2014 um 23:01 #1166140
DerSebomatTeilnehmerOk. Darf ich fragen ob du auch gerne Bücher liest und/oder Filme schaust?
2. Februar 2014 um 23:05 #1166141
AnonymInaktivfilme und bücher halten sich in etwa die waage… jeweils 1-2 die woche, beim buch kommt es auf den umfang an ob ich 2 die woche schaffe….
2. Februar 2014 um 23:07 #1166142
DerSebomatTeilnehmerAber kommen dir dann die Geschichten in Spielen nicht manchmal ein bisschen minderwertig vor? So ein bisschen “über das Gameplay drübergelegt”? Weißt was ich meine?
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