Pommesbude und Co
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ChrisKong vor vor 12 years, 8 months aktualisiert.
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28. Juli 2013 um 14:02 #1144752
retroTeilnehmerDas erstaunt mich, dass es ausgerechnet in London so gut funktioniert. Wollte Jamie Oliver nicht mal gesünderes Essen in den Schulkantinen einführen, musste es aber alsbald bleiben lassen, weil die Eltern auf die Barrikaden stiegen?
Und dass man als Nebenjob als Koch immer was findet, da gebe ich dir Recht. Ich hab diesen Beruf auch erlernt, 90-93, dann kam aber das Heer und da wollte ich nicht in die Küche (oh mein Gott, mir schauderte). Ab dem Tag der Abrüstung hab ich mich dann komplett umorientiert, aber es macht mir immer wieder Freude, Zuhause zu kochen bzw. Partyservice zu machen (im privaten Bereich natürlich).Aber wäre cool, wenn du was eigenes hättest bzw. ein neues Konzept auf die Beine stellst und damit voll Erfolg hast! Würde ich dir wünschen!
(Sorry, ist ein bißchen Off Topic, ich weiß…)
28. Juli 2013 um 14:12 #1144753
RavingrabbidTeilnehmerDanke dafür^^
Aber ich kann dich verstehen. Bei der Bundeswehr würd ich auch nicht unbedingt kochen wollen. Da sind eigentlich nur die Arbeitszeiten besser als anderswo.
Ab und zu koche ich auch sehr gerne zu Hause. Besonders dann wenn alte Freunde zu besuch kommen. Dann zauber ich immer ein paar Kleinigkeiten und bei schönem Wetter ,setzen wir uns auf die große Terasse und schwadronieren über alte Zeiten
Dazu noch kühles Bier ,und fertig ist der perfekte Abend.
Man sollte ja meinen ,dass ich nach fast täglicher Küchenarbeit ,daheim keine Lust zum Kochen hätte. Aber ich koch wirklich leidenschaftlich gerne.
Allgemein erreicht man mit Leidenschaft und Begeisterung ziiemlich viel in der Branche.
Und wer weiß? Wenn das mit meinem eigenen Betrieb irgendwann klappt ,könnte ich sogar auf die Idee kommen ein M! Games Forumstreffen dort abzuhalten ^^28. Juli 2013 um 14:16 #1144754
retroTeilnehmerDas wäre doch was! Hoffentlich hast du dann auch Zimmer (mit 55″ TV
, denn ich hab einen längeren Weg….28. Juli 2013 um 14:25 #1144755
VreenTeilnehmerretrofreak wrote:@Ravingrabbit
Schon mal dran gedacht, selbstständig zu werden? Ne´ eigene Imbissbude?
ich hatte früher mal den plan mit nem kollegen ne metalpommesbude aufzumachen. sollte optisch aussehen wie ne fiese rockerkneipe aus nem 80er jahre film. alles angeschraubt, gitter vor der verkaufsfläche, gullys auf dem boden für die kotze und bunter lightshow. zu jeder pommes und zu jeder wurst gibts ein bier und die ganze zeit läuft saulauter metal. die pommesfee sollte ein 250 pfund schwerer, komplett zutätowierter asi sein. wir hofften, dass das kult werden würde, und dann bekannte bands aus spaß auftreten würden.
ich find nach wie vor die idee hat potential.
28. Juli 2013 um 15:59 #114475628. Juli 2013 um 16:19 #1144757
ChrisKongTeilnehmerAn guten Ideen mangelt es selten, wichtig ist der Bekanntheitsgrad und Location. Das Problem, die guten Locations sind meistens schon vergeben. Ausserdem muss man sehr viel Geld schon vorschiessen können, das ist schwieriger als man denkt. Ich hatte mal so eine Idee Richtung Western Saloon in einer Scheune mit regelmässigen Countryevents. Hauptessen Bohnen, Speck und Whisky und Bier. Hätte ich genügend Kapital und eine passende Location und die Connection, dann wäre das ein Bombenerfolg, weils sowas weit und Breit nicht gibt, aber es sind einfach zu viele Wenns.
28. Juli 2013 um 19:03 #1144758
greenwadeTeilnehmerwas wären denn deine zielgruppe gewesen? bud spencer fans?
28. Juli 2013 um 19:16 #1144759
ChrisKongTeilnehmerDas wären zuviele, was? Nein, alle die Spass an Erlebnisgastronomie haben. Allerdings muss man, wenn man spezialisiert ist, einen sehr hohen Bekanntheitsgrad haben, sodass die Leute von weither kommen. Oder man ist an einer Location, die stark frequentiert ist, dann wärs ein Selbstläufer.
Da könnte man dann auch Pokerabende veranstalten oder Bud Spencer Terence Hill Public Viewings.28. Juli 2013 um 19:46 #1144760
greenwadeTeilnehmerdu sagst es selbst. super standort oder mega werbung. beider kostet ein vermögen.
…aber ich stells mir lustig vor. bohnen direkt aus der pfanne essen, whiskey aus biergläsern trinken, rauchig-staubiges ambiente.28. Juli 2013 um 19:56 #1144761
ChrisKongTeilnehmerUnd dann und wann gibts Mische
29. Juli 2013 um 19:25 #1144762
retroTeilnehmerNaja, bei dem Publikum wird das sowieso passieren, nix für ungut
29. Juli 2013 um 20:24 #1144763
D00M82Teilnehmer@Chriskong
Mir doch egal ob der ein Thai oder ein Vietkong oder sonst was ist
Das Essen schmeckt gut und meine Freundin war vor einem Jahr in Thailand und meinte, es schmeckt fast genauso. Nur eben nicht so scharf.
Das er Thai sein soll, weiß ich daran, dass ich überrascht war und gesagt hatte “Oh sie haben ja auch Thai” und der “Kellner” meinte, jaja der Koch ist Thai.29. Juli 2013 um 20:35 #1144764
ChrisKongTeilnehmerEin Mitarbeiter von mir ist Thai, 4 weitere sind mit Thais verheiratet. Ich hab schon sehr tiefe Einblicke in Thaifood gehabt, mehr als mir lieb ist. Hahaha, sei froh wird das nicht serviert, du würdest vom Glauben abfallen.
Klar schmeckt dir das, ich esse auch gerne die verschiedenen Currys, aber die Thaiküche nur auf Rot, Grün und Gelb (Ampelsystem) Curry zu reduzieren wird dieser Küche nicht annähernd gerecht.
Aber es scheint dir zu schmecken, darum gehts ja und nicht darum obs jetzt so authentisch ist.
Selber habe ich mehr Bezug zur indischen Küche, gerade du als Vegetarier wärst dort eigentlich gut aufgehoben. Allerdings zum selber kochen, das ist aufwendig. Ist vielleicht sogar eine der aufwendigsten Küchen überhaupt.
Da steht man teilweise stundenlang am Herd und rührt und würzt, aber wenns richtig gemacht ist, herrlich lecker.29. Juli 2013 um 21:27 #1144765
RavingrabbidTeilnehmerDie asiatische Küche im Allgemeinen ist doch um einiges vielfältiger und variantreicher ,als mancher europäische Durchschnittsgaumen es sich überhaupt vorstellen kann.
Und der Kong hat recht. Nicht alles was den Asiaten schmeckt ,ist auch gleichzeitig für uns bekömmlich. Da gibt’s manchmal sogar richtig ekliges Zeug ,was bei denen ja als Delikatesse gilt. Gerade in China ,Thailand und Vietnam sind da paar echt extreme Sachen dabei. Selbst ich würde da von vielen Dingen Abstand nehmen und ich bin eigentlich ziemlich probier-und experimentierfreudig.
In Sachen Schärfe liegen zwischen der europäisch-angepassten und der original-asiatischen Küche ja teils auch extremste Unterschiede. Was der Durchschnittskonsument schon als scharf ansieht ,entlockt dem Thai ,dem Inder oder anderen Vetretern des asiatischen Kontinents nur ein müdes Lächeln.
Viele einheimische Gerichte die dort als “angenehm” gewürzt bezeichnet werden ,sind für die meisten von uns fast schon ungenießbar.
Ich würde ja von mir selbst auch schon behaupten ,dass ich gut scharf könnte. Oder zumindest hab ich das mal behauptet…
Aber nachdem ich so einige original-asiatische Gerichte aus erster Hand probieren durfte ,bin ich mit dieser Behauptung ein wenig vorsichtiger geworden^^
Zu original-indischem Curry muss ich sagen ,dass es eigentlich schon verdammt scharf ist. Auf der einen Seite ist es aber wieder erstaunlich ,wie sehr die anderen Aromen und Gewürze ,quasi neben der ganzen Schärfe ,noch durchkommen. Es gibt nicht viele Küchen ,die es schaffen die einzelnen Aromen so zu betonen ,wie die Indische Küche.29. Juli 2013 um 21:46 #1144766
ChrisKongTeilnehmerAlso indisches Curry ist nicht zwingend scharf, das stimmt so eigentlich nicht. Da essen die Thais wesentlich schärfer. Allerdings ist sie sehr pikant gewürzt. Von Kichererbsen über Linsen, Korma, Biryani, usw., es gibt soviel leckere Sachen. Mein Favorit sind Naanbrote. Wenn man Koriander, Kardamom, Gewürznelken, Ingwer, usw. nicht abkann, dann ist es die falsche Küche.
Ich kenn die Küche aus erster Hand und hab schon einiges probiert. Wie gesagt eine der aufwendigsten Küchen überhaupt. -
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