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ghostdog83 vor vor 2 Wochen, 1 Tag aktualisiert.
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26. November 2025 um 11:11 #1810748
Kikko-ManTeilnehmer@Genpei
Klasse Nachricht, dass das Spiel jetzt zugaenglich ist. Werde mir irgendwann noch ein Modul mit Flashspeicher zulegen, um solche Sachen und die paar nie im Westen veroeffentlichten kruden RPGs auf dem Analogue zu zocken. Hast Du es im Emulator oder auf original Hardware mit Flash-Cart gezockt?
@Captain
Hab Konsolen nie wirklich viel am Fehrnseher gezockt. Die hingen erst am Amiga-Monitor und dann am PC-Schirm. Werde ich mit dem Analogue genauso machen. Ich mache mir aber keine Sorgen, dass mir die Grafik ausreichen wird. N64-Optik hat ihren eigenen Charm. Mochte, dass frueher jede Hardware mit unterschiedlicher Optik und Sound daherkam und so jede Konsole ihre Daseinsberechtigung hatte. Nicht wie heute, wo Konsolen alles PCs mit unterschiedlichen Specs sind.26. November 2025 um 14:32 #1810752
captain carotTeilnehmerIch verstehe, was du meinst. Amiga, Mega Drive oder SNES haben schon unterschiedliche Farbpaletten, klingen unterschiedlich und die Custom Chips haben sowieso unterschiedliche Fähigkeiten.
Selbst das gleiche Spiel auf Gamecube und PS2 unterscheidet sich oft deutlich bei Farbpalette und Effekten. Mittlerweile muss man sich für 5 Pixel mehr hier und ein halbes Frame mehr da einen Performance Vergleich angucken.
26. November 2025 um 16:01 #1810755
genpei tomateTeilnehmer@Kikko
Mein N64 liegt verstaut und eine Flash-Card dafür habe ich ohnehin nicht. Das Game wurde auf Time Extension präsentiert und ich emuliere es mit dem Emu namens 1964.26. November 2025 um 17:12 #1810758
ghostdog83TeilnehmerEin Thema, was nicht gänzlich unbekannt ist, aber dennoch erwähnenswert bleibt, da nicht jeder damit vertraut ist, was die Archivierung von Daten (in dem Fall Spiele) mittels SSDs betrifft:
Die nicht mit Strom versorgten SSDs in Ihrer Schublade verlieren langsam Ihre Daten

“SSDs haben Festplatten als primären Speicher fast vollständig ersetzt. Sie sind um ein Vielfaches schneller, praktischer und verbrauchen weniger Strom als mechanische Festplatten. Wenn Sie SSDs jedoch auch für die Langzeitspeicherung verwenden und erwarten, dass die Laufwerke in Ihrer Schublade auch nach Jahren noch einwandfrei funktionieren, sollten Sie Ihre Strategie vielleicht überdenken. Ihre zuverlässige SSD könnte Datenverluste oder -beschädigungen erleiden, wenn sie über einen längeren Zeitraum nicht mit Strom versorgt wird. Aus diesem Grund betrachten viele Benutzer SSDs nicht als zuverlässiges Langzeitspeichermedium und bevorzugen stattdessen Festplatten, Magnetbänder oder M-Discs.”
Das oben beschriebene Szenario ist für Personen außerhalb von Unternehmen, Enthusiasten und Solopreneuren nicht relevant. Die Notwendigkeit, große Datenmengen über Jahre hinweg auf Laufwerken zu speichern, die nicht angeschlossen sind, ist für die meisten Menschen kein Thema, da sie ein oder zwei SSDs in ihrem PC verwenden, die höchstens einige Monate lang ohne Stromversorgung bleiben. Wahrscheinlich haben Sie Daten auf Ihrer SSD eher aufgrund einer seltenen Überspannung oder eines defekten Laufwerks als aufgrund eines Spannungsverlusts verloren. Einige Faktoren, wie die Temperatur und die Qualität des zugrunde liegenden NAND-Flash-Speichers, können diesen Spannungsverlust beschleunigen.
SSDs sind nicht unbegrenzt haltbar, selbst wenn Sie sie ständig eingeschaltet lassen. Die begrenzten Schreibzyklen des NAND-Flash-Speichers führen letztendlich zum Ende der Lebensdauer einer SSD, aber die meisten Nutzer werden das Laufwerk wahrscheinlich ersetzen, bevor dies jemals geschieht. Sie müssen sich also keine Sorgen machen, wenn Sie zu viele Daten auf Ihre SSD schreiben oder Ihren PC tagelang, wochenlang oder sogar monatelang ausgeschaltet lassen. Vertrauen Sie nur keiner SSD ohne Stromversorgung, die seit Jahren zu Hause verstaubt, was mich zu meinem nächsten Punkt bringt.
Im Gegensatz zu Festplatten, die rotierende Scheiben magnetisieren, um Daten zu speichern, ändern SSDs die elektrische Ladung in NAND-Flash-Zellen, um 0 und 1 darzustellen. NAND-Flash speichert Daten in den zugrunde liegenden Transistoren auch dann, wenn die Stromversorgung unterbrochen wird, ähnlich wie andere Formen nichtflüchtiger Speicher. Entscheidend ist jedoch, wie lange Ihre SSD Daten ohne Stromversorgung speichern kann. Selbst die günstigsten SSDs, beispielsweise solche mit QLC-NAND, können Daten nach vollständiger Stromunterbrechung etwa ein Jahr lang sicher speichern. Teurere TLC-NAND-Speicher können Daten bis zu 3 Jahre lang speichern, während MLC- und SLC-NAND-Speicher für 5 bzw. 10 Jahre ohne Stromversorgung geeignet sind.
Das Problem ist, dass die meisten SSDs für Verbraucher nur TLC- oder QLC-NAND verwenden, sodass Benutzer, die ihre SSDs länger als ein Jahr ohne Stromversorgung lassen, die Integrität ihrer Daten gefährden. Die Zuverlässigkeit von QLC-NAND hat sich im Laufe der Jahre verbessert, sodass Sie wahrscheinlich 2–3 Jahre ohne Stromversorgung als Richtwert betrachten sollten. Ohne Stromversorgung kann die in den NAND-Zellen gespeicherte Spannung verloren gehen, was entweder zu Datenverlusten oder zu völlig unbrauchbaren Laufwerken führen kann.
Diese mangelnde Datenspeicherfähigkeit von SSDs für Verbraucher macht sie zu einem unzuverlässigen Medium für die langfristige Datenspeicherung, insbesondere für Kreativprofis und Forscher. Auch HDDs können aufgrund von Verschleiß unter Bitrot leiden, sind aber dennoch widerstandsfähiger gegen Stromausfälle. Wenn Sie Ihre Archive schon länger nicht mehr überprüft haben, würde ich Ihnen empfehlen, dies so bald wie möglich zu tun.
Das Sichern Ihrer Daten ist die einfachste Strategie, um den Einschränkungen von Speichermedien entgegenzuwirken. Wenn Sie mehrere Kopien Ihrer Daten auf verschiedenen Speichermedien haben, ist sichergestellt, dass Ihre Daten bei unerwarteten Zwischenfällen nicht für immer verloren gehen. Genau darum geht es bei der 3-2-1-Backup-Regel: 3 Kopien der Daten auf mindestens 2 verschiedenen Speichermedien, wobei 1 Kopie außerhalb des Standorts gespeichert wird. Für die meisten Menschen lässt sich diese Bedingung leicht erfüllen, indem sie ihren Hauptcomputer, ein NAS und Cloud-Speicher verwenden. Redundanz ist das Grundprinzip, das Ihre Daten schützt.
Ob es nun um die begrenzte Lebensdauer Ihrer SSD, das Potenzial für schädliche Notfälle wie Stromausfälle oder die Grenzen der Datenaufbewahrung auf Flash-Speichern geht – Ihr Backup sorgt für Ihre Sicherheit. Ja, SSDs sind nicht die beste Wahl für die Langzeitspeicherung, aber selbst wenn Sie Festplatten verwenden, ist es riskant, nur eine einzige Kopie Ihrer Daten zu haben. Jeder Benutzer wird früher oder später mit einem Festplattenausfall konfrontiert, daher ist die Investition in ein robustes Backup-System keine Option, wenn Ihnen Ihre Daten wichtig sind.
Solange Sie Consumer-SSDs als primären Speicher auf Ihrem PC verwenden, ist alles in Ordnung. Wahrscheinlich werden Sie Ihr Laufwerk ersetzen, lange bevor dessen P/E-Zyklen erschöpft sind. Für die Langzeitspeicherung ist es jedoch riskant, sich auf SSDs zu verlassen, da diese Daten verlieren können, wenn sie über Jahre hinweg ohne Stromversorgung bleiben. Dieser Datenverlust kann jederzeit zwischen 1 und 3 Jahren nach dem Ausschalten Ihrer SSDs auftreten. Daher sollten Sie vorrangig alternative Speichermedien verwenden und in ein Backup-System investieren.
https://www.xda-developers.com/your-unpowered-ssd-is-slowly-losing-your-data/
28. November 2025 um 16:05 #1810826
genpei tomateTeilnehmer
Evercade Turrican Collection
So muss collection!! 10 Titel, alle relevanten “Turricans” der Amiga/Snes/MD Zeit und zu einem fairen Preis, Cartridges für die Evercade kosten nämlich ungefähr so um die 30 Euros.
Die Nachricht ist aus dem Nichts und ein paar Stunden alt zu der Zeit, in der ich das hier Poste.
Ich tippe, die Turrican Evercade-Module werden schnell vergriffen sein, mal schauen, wann ich zuschlage, da ich im Moment ne Menge mit dem Evercade spiele und mich eher den Arcade Sachen widme und noch keinen Bedarf habe.
Persönlich habe ich alle MD/Snes Turricans als originale hier, aber die Amiga Sachen sind für mich sehr interessant und mit den C64 Spielen habe ich so oder so nicht gerechnet…28. November 2025 um 17:32 #1810828
MontyRunnerTeilnehmerDie 8 Bit-Versionen sind nicht dabei.
28. November 2025 um 18:17 #1810832
genpei tomateTeilnehmerLizenzprobleme wegen Hrn. Trenz. Das “so oder so nicht mit-gerechnet” bezog sich auf meine Vermutung, dass die C64 Versionen nie auf Konsole erscheinen werden und dass wir in aller-Ewigkeit mit den 16-Bit Turricans leben müssen.
Davon ab, gab es reichlich Umsetzungen von T. selbst auf der PcEngine gibt es eine ganz brauchbare Version.28. November 2025 um 18:52 #1810833
MontyRunnerTeilnehmerIch hatte auch auf offizielle C64 Versionen in der letzten Collection gehofft.
29. November 2025 um 2:06 #1810837
Kikko-ManTeilnehmerAuch schade, dass das NES-Turrican nie wieder veroeffentlicht wird. Factor 5 hat grossartiges fuer uns Zocker geleistet, aber bezueglich Turrrican versuchen die die Geschichte umzuschreiben.
“Wer hats erfunden?!”
Glaube nicht, dass es and Trenz liegt, dass wir die Dinger nicht wiedersehen. Rendering Ranger bekam auch ne Wiederveroeffentlichung.29. November 2025 um 6:21 #1810838
genpei tomateTeilnehmerRR-Rechte lagen im Vorfeld schon woanders, aber die von der C64 Version hatte sich Trenz bereits um das Jahr 2011 gesichert.
Und eine Wiederveröffentlichung von RR gab es vor ein paar Jahren doch, allerdings von zwei ehemaligen Publisher-Veteranen für das Snes neu-zusammen gebastelt, und zwar aus der ur-Vorlage Trenzs namens “Targa”, die manche vorgerenderten Sprites der RR-Jap-Version mit Trenzs Hand-gezeichneten ersetzt.
Spielerisch ändert sich dort aber nichts. Witzig ist nur, dass wenn es denn stimmen sollte, dass Trenz “Turricano” aus dem Telefonbuch entnommen haben soll ( Allerwelts Italienischer Nachnahme ohne tiefere Bedeutung) dann war er bei “Targa” äh..tiefsinniger zugange.Das bedeutet auf italienisch nämlich “Auto-Kennzeichen”. 😛https://www.gamersglobal.de/news/32042/turrican-rechte-wieder-beim-schoepfer-manfred-trenz
Dumm nur, dass er damit nichts gemacht hat. Jetzt ist Trenz 60 J alt ( hat heute Geburtstag!) und garantiert noch in der Lage, uns noch ein Turrican zu verkaufen, aber anscheinend will er das nicht und wird irgendwann für sehr gutes Geld die Rechte an seiner Schöpfung im Alter verkaufen oder mit ins Grab nehmen, vermute ich mal.Dass Factor 5 versuchen die Geschichte umzuschreiben, das glaube ich nicht. Mit den “Turricans” ist zwischen Eggebrecht und Trenz in den 90er nicht besonders gut gelaufen, und dennoch muss man den F5-Jungs attestieren, sehr gute Namensverwaltung mit der Software des Maestros betrieben zu haben. Ich kann ihnen das nicht verübeln, dass sie mir ihren Turricans wiederum versuchen, Geld zu machen, da wie gesagt, keine Spiele unter fremder Flagge, für die sie sich schämen brauchen.
Außerdem würde sich manch einer wundern, wie “sperrig” das ur-Turrican für den Brotkasten ist, und das liegt nicht nur an der Steuerung…
Sucht ihr das m.M.n. einzige, legitime Erbe Turricans, dann unterstützt doch Gunlord, ihr werdet es nicht bereuen!
Das habe ich mir damals sogar für das Dreamcast geholt und auf der Switch gibt es die mit Gunlord-X versehenen Version, die mehr Content bietet, als das original.29. November 2025 um 9:46 #1810841
captain carotTeilnehmerRechtelage, Entwicklungshistorie etc sind bei solchen Titeln auf mehreren Ebenen gerne mal schwierig.
Die Rechte schon allein, weil sie sehr unterschiedlich liegen können, gerade wenn der Publisher Geschichte ist und unterschiedliche Versionen an verschiedene Rechteinhaber gegangen sind.
Entwicklungshistorie nicht zuletzt, weil die Ports teilweise drastisch unterschiedlich sein können und damals teils für verschiedene Plattformen neu gecodet wurde.
Turrican ist für mich einer von gar nicht so wenigen Fällen, wo man gerade C-64 Version und 16-Bit Versionen echt getrennt voneinander betrachten muss und den jeweiligen Entwicklern auch ihren Anteil zusprechen sollte.
29. November 2025 um 10:40 #1810842
deRollEeinETeilnehmerHab beide Turricans damals zuerst auf C64 gespielt und dann erst viel später auf Amiga. Sehe das wie Carot, muss man echt gesondert betrachten. Für mich immer noch eine meiner absoluten Lieblingsserien.
29. November 2025 um 11:08 #1810843
genpei tomateTeilnehmerIch sehe auch die C64 Versionen getrennt von den Amiga/16 Bitter, weil letztere vollständig-eigenständige Versionen sind, mit denen Trenz nichts zu tun hatte.
Außerdem sollte man eventuell in Betracht ziehen, dass der Maestro zwar “Turrican” auf seinen Namen eintragen lassen hat, es aber auch ein “Super” und “Mega” Turrican gibt, wo das Zusatz-Attribut einen Unterschied bei den Eintragungen von Rechten machen könnte.29. November 2025 um 11:38 #1810844
captain carotTeilnehmerWir haben ja i.d.R. bei Spielen das Problem, dass der eigentliche Entwickler wenig bis keine Rechte hat. Bei modernen Titeln mit hunderten Leuten im Produktionsteam eh schwierig, da war die Situation früher eine andere. Wenn aber ein Entwickler nicht gerade Rechte von seinem eigenen Werk kauft, dann sieht es außer bei Self Publishing meist schwierig aus. Wie groß Versionsunterschiede gerade in der Ära sind kommt dann natürlich auch noch dazu.
30. November 2025 um 5:14 #1810849
Kikko-ManTeilnehmer@Genpei
Soweit ich mich erinnere, hat sich Trenz die Rechte fuer den deutschen Markt gesichert, aber kurz darauf hat Factor 5 die europaeischen Rechte erhalten.
Zum Namen: Ja, das mit dem Telefonbuch hat er damals in den Interviews so erzaehlt und er meinte, dass er das bei Katakis genauso gehandhabt hat, nur halt mit nem griechischen Namen. Das einzige was gegen seine eigene Aussage spricht, ist, dass es ein C64-Titelbildschirm einer Preview-Version in einer Zeitschrift gab (muss Power Play oder ASM gewesen sein), bei dem nicht Turrican, sondern Hurrican stand.
Muss sich aber ja nicht gegeseitig ausschliessen. -
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