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  • #1006794
    Rubio619Rubio619
    Teilnehmer

    Das Fleischkonsum für die Entwicklung des Gehirns ein wichtiger Faktor war, stimme ich zu. Es wa aber ein Faktor unter vielen, denke ich der zur Entwicklung des heutigen Mensche geführt hat. Und nach meinen Informationen wurde vor urszeiten auch nicht jeden Tag Fleisch konsumiert.

    Die Evolutionstheorie als nicht belegt zu bezeichnen halt ich nicht für falsch aber zumindes für problematisch. Wie jede wissenschaftliche Theorie kann auch diese natürlich nicht bewießen werden. Allerdings kann in diesem Modell mittels Mutation, Selektion und Isolation sehr einfach vieles erklärt werden.
    Natürlich hat jedes Modell grenzen. Wie sich so etwas komplexes wie ein Augen entwickel konnte ist glaube ich bis heute nicht klar. Aber jedes Modell hat Grenzen. In diesem Sinne ist nichts belegt.

    Das Wissen aus der Forschung von damals “unsicher” ist, halte ich so auch nicht für richtig. Dieses Wissen ist ja die Basis auf dem sich die Biologie weiterentwickelt hat. Aus heutiger sicht ist es so unsicher oder sicher wie heutige Erkenntnisse da ich ja heutzutage die gleichen Wissenschaftlichen Methode verwenden kann um sie sie zu untersuchen.

    #1006795
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer
    Quote:
    verwerflichen Zitaten meiden

    xD

    Prima. Kochen ohne “Mein Kampf mit der Herdplatte”. ^^

    Erstmal, Tierhaltung muss nicht human sein. Sie muss aber tiergerecht sein. Mal als kleines Beispiel, meine Eltern hatten früher Hühner. Irgendwann haben wir mal ehemalige Legebatteriehühner bekommen, die wurden nämlich nach einem Jahr “ersetzt”, weil nicht mehr leistungsfähig genug. Bis die armen Viecher eine normale Körperhaltung hatten verging ein halbes Jahr, bis das Federkleid wieder normal gewachsen war fast genauso lange. Bis sie von den anderen Hühnern normales Verhalten gelernt hatten allerdings fast ein ganzes Jahr.

    Aus Umweltschutzgründen könnte man sich übrigens auch ausufernd darüber unterhalten, in welche (Kultur-) Landschaft welche domestizierten Tiere in welcher Menge eigentllich hingehören.

    Von Lebensmittelkreuzzügen halte ich nix. Kaffee steht nach Jahrzehnten in der Verdammnis plötzlich sehr gut da, um nur mal ein Beispiel zu nennen. Es macht aber auch immer die Menge das Gift. Insofern futtern sicher viele Menschen neben anderen Produkten auch zu viel Fleisch, der ein oder andere verzichtet für mehr Fleisch nunmal gerne auf “unnötige” Beilagen. Ebenso unbestreitbar sind die Folgen von moderner Massentierhaltung, die Fleisch so billig machen, dass wir damit sogar Entwicklungsländer fluten.

    Ich bin aber kein Fan von Schwarzmalerei. Siehe eben Energiesparlampe. Wenn erheblich mehr Quecksilber in der Energiewirtschaft freigesetzt wird, dann gibt es nunmal gar kein Argument für Glühbirnen. Wenigstens solange fossile Brennstoffe zur Energiegewinnung genutzt werden.

    P.S.: Natürlich kann die Evolutionstheorie bewiesen werden. Die Frage ist, ob man entsprechende Beispiele gelten lässt. Bakterien gehören, lässt man Viren außen vor, zu den sich am Schnellsten entwickelnden Spezies. Da kann man “live und in Farbe” sehen, wie die sich weiterentwickeln können.

    #1006796
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    @Carot Also über die verwerflichen Zitate sollten wir den Mangel des Schweigens legen :-)

    Ich glaube auch gar nicht, dass die Evolutionstheorie angezweifelt wird (Stichwort Steissbein), sondern dass sie durch Fleischverzehr begünstigt wurde.
    Das sehe ich auch nicht so ganz ein, aber lassen wir das, bevor noch ein Glaubenskrieg ausbricht.

    #1006797

    @rvn
    Zum einen bleibt deine Evolutionstheorie weiterhin eine Theorie, dafür gibt es keine Beweise, dies ist eine Vermutung, wie fast alles aus der Forschung unserer Frühzeit. Zum anderen nein, Milch ist nicht wirklich gesund und hat mit der Milch, die wir vor 50 Jahren getrunken haben, rein gar nichts mehr zu tun. Die ländliche Rohmilch von normalen Bauern bleibt eine Seltenheit. Spätestens wenn du auf Milchprodukte zugreift, hast du keine Rohmilch mehr, die vom Bauern um die Ecke stammt. Durchs Pasteurisieren und Homogenisieren hat die Milch nun mal eine schädliche Wirkung, welche mehrfach nachgewiesen wurde.

    Natürlich ist der semantische Kniff zwischen “ist krebserregend” oder “kann unter gewissen Umständen krebserregend sein” und von mir aus auch “kann unter Umständen Krebs begünstigen” weder differenzierbar noch trennscharf abgrenzbar, das muss er meiner Meinung nach aber auch nicht. Ich sehe auch nichts Negatives, wenn durch einen “Trend” die Menschen das Richtige tun. Das Gegenteil ist eher der Fall. Ärzte, die sich einigermaßen weiterbilden, werden dir unter bestimmten Umständen vom Milchkonsum alleine deswegen abraten, weil es nicht “trendy” ist, sondern sie selbst gute Erfahrungen bei anderen Patienten damit gemacht haben.

    Was ist generell das Schlimme an diesen ganzen “Trend-Vegetariern” oder “Trend-Veganern”? Dass Wiesenhof seine polnischen Leiharbeiter nicht mehr bezahlen kann? Dass McD und Burger King niedrigere Gewinne erwirtschaften? Oder ist es viel einfacher und Firmen wie Bayer verkaufen weniger Antibiotika (wovon 96% eh in der Tiermast landen), welches Bakterien resistent macht, der Boden und mit ihm das Grundwasser weniger verseucht wird, weniger Treibhausgase entstehen, die Weizenpreise sogar sinken, weil weniger nachgefragt wird (5 kg Weizen sind 5 kg Weizen-Nahrung für den Menschen, während ganze 42kg Weizen gerade einmal zu 5 kg Fleisch-Nahrung für den Menschen führen). Das veganes oder vegetarisches Leben sich positiv auf die Umwelt auswirkt, wollen wir hier bestimmt nicht diskutieren.

    An deiner Stelle würde ich aber auch nicht den Fehler machen und alle Vegetarier und Veganer als eine Gruppe, mit einem Grund und einem Ziel abstempeln. Von einigen Leuten aus deinem Umfeld wirst du vielleicht gar nicht wissen, dass sie vegan oder vegetarisch leben. Nicht jeder trägt das dick nach außen und will seine Mitmenschen bekehren oder die “niedlichen” Tiere retten.

    Vielleicht kurz zu meinen “trendigen” Gründen: Ich habe vor Jahren schon eine tiefe Antipathie gegen Wiesenhof entwickelt. Vor gut 10 Jahren haben die ihre “deutschen” Mitarbeiter (also nicht die Sarrazin Deutschen, die direkt von Arminius abstammen, sondern einfach nur die Menschen, die zwischen Alpen, Belt, Maas und Oder/Neiße leben) mit Vollzeit-Arbeitsvertrag gekündigt und durch billige Leiharbeiter (meist aus Osteuropa) ersetzt. Nachdem ich mich dann in diese Thematik eingelesen hatte, fiel mir natürlich die Massenhaltung genauer auf. Also mied ich von da an billiges Fleisch und vor allem Wiesenhof Produkte. Im Zuge als kleiner Hobby Koch, verzichtete ich auch auf die “obligatorischen McD oder BK Besuche und mied die studentische Mensa. Weil selbst gekochtes Essen mir schon immer besser schmeckte, konnte ich soweit schnell einiges an verwerflichen Zutaten meiden und durch andere Dinge kompensieren oder ließ Fleisch oftmals weg, wenn es nicht der Hauptgeschmacksträger war. Natürlich habe ich weiterhin auch minderwertiges Fleisch gegessen, aber die Mengen deutlich reduziert, aber das Fleisch, welches ich dann eher “gefeiert” habe, waren teure Steaks vom Metzger, 1A Lachs und Aal, die ich selbst an der See kauft habe und natürlich das leckere Wildschwein, was bei uns in Massen geschossen wird.

    Irgendwann wollte ich dann im vollen Egoismus einfach aufhören irgendwie mit dem Umweltschutz zu prahlen – während ich weiterhin “billig-Fleisch”, welches sich schlecht ersetzen ließ, aß – sondern vollendete Tatsachen schaffen und sehen, ob ich wirkliche Mangelerscheinungen kriege und esse nun weder Fleisch, noch Fisch, noch Gelatine oder andere Inhaltsstoffe, die irgendwie vom toten Tier stammen.

    Meine positiven Folgen: Im Fitness Studio drücke ich höhere Gewichte, wiege weniger, habe mehr Geld und fühle mich körperlich viel besser als vorher.
    Meine negativen Folgen: Der Geruch von Leberwurst, Schinken und diverser anderer Fleischprodukte mit intensiven Geruch verursachen Ekel bei mir, somit muss ich die Zweit-Karriere als Koch wohl knicken. ;-)

    Die blutigen Dokus aus der Schlachterei, die die PETA publiziert, habe ich mir übrigens schon früher beim Essen angesehen und mir schmeckten auch die Fleischgerichte, die ich dabei zu mir nahm. Deswegen bezweifel ich, dass Mitleid ein Motiv meines Vegetarismus sein kann.

    Meine Gründe wären dann so anzusiedeln: Nachhaltiger Umweltschutz (gegen das System Wiesenhof), eigenes Wohlbefinden, Kostenersparnis. Nette Nebeneffekte, aber nicht meine tatsächlichen Gründe: Weniger Tiere, die sterben müssen und einen auf dicke Buchse im M!-Forum machen (habe ich nicht nötig und ohne Carots Einwurf hätte ich hier auch nicht so viel geschrieben).

    #1006798
    Anonym
    Inaktiv

    Glaubeskrieg!?! Kannste haben! ^^
    *in den christlich-fundamentalen Modus wechselt*

    E-vo-lu-tion!? Hä!? Alles Humbug und Ketzerei. Gott hat alles vor 5.000 Jahren geschaffen und mit dem Garten Eden hat alles begonnen! Dinosaurier gab es gar nicht, das sind nur speziell geformte Steine, die Gott versteckt hat, um Euren Glauben zu prüfen, Ihr Narren!

    XD

    #1006799
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Zapp mal ins Deutsche TV, da wirst du eher gläubig, dass eine De-Evolution stattfindet.

    #1006800

    Leute, Lesen lernen!
    “Zum einen bleibt deine Evolutionstheorie weiterhin eine Theorie, dafür gibt es keine Beweise, dies ist eine Vermutung, wie fast alles aus der Forschung unserer Frühzeit.”
    Das bezog sich auf die These, dass unsere geistige Überlegenheit alleinig am Fleischkonsum lag und nicht an der Tatsache, dass wir von Chris Kong abstammen. :-D Unter anderem müssten dann tatsächlich Eskimos deutlich intelligenter als hochländische Inder sein, was aber auch nach gut 5000 Jahren nicht der Fall ist. Ebenso müsste jedes fleischfressende Tier deutlich intelligenter als jeder Pflanzenfresser sein, was genauso wenig der Fall ist.

    @Carot
    Rezitierst du nie Hitler oder Goebbels, wenn du kochst? “Wollt ihr das totale Sieb?” :-D

    Zum Thema Kaffee:
    Der hat sowohl negative wie auch positive Eigenschaft, Bier z.B. auch. Dass er total verschmäht und nun total gehypt wird, halte ich aber für eine Fehlinterpretation bzw. eine falsche Behauptung.

    #1006801
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer
    Sauerland ist Schauerland wrote:

    Leute, Lesen lernen!

    “Zum einen bleibt deine Evolutionstheorie weiterhin eine Theorie, dafür gibt es keine Beweise, dies ist eine Vermutung, wie fast alles aus der Forschung unserer Frühzeit.”

    Das bezog sich auf die These, dass unsere geistige Überlegenheit alleinig am Fleischkonsum lag und nicht an der Tatsache, dass wir von Chris Kong abstammen. :-D Unter anderem müssten dann tatsächlich Eskimos deutlich intelligenter als hochländische Inder sein, was aber auch nach gut 5000 Jahren nicht der Fall ist. Ebenso müsste jedes fleischfressende Tier deutlich intelligenter als jeder Pflanzenfresser sein, was genauso wenig der Fall ist.

    @Carot

    Rezitierst du nie Hitler oder Goebbels, wenn du kochst? “Wollt ihr das totale Sieb?” :-D

    Zum Thema Kaffee:

    Der hat sowohl negative wie auch positive Eigenschaft, Bier z.B. auch. Dass er total verschmäht und nun total gehypt wird, halte ich aber für eine Fehlinterpretation bzw. eine falsche Behauptung.

    Hat ich ja schon erläutert, dass deine Aussage falsch verstanden worden ist, scheinbar ist das Affengehirn doch weiter entwickelt, als man gedacht hat.^^

    #1006802

    Ja, du bist auch unser geistiger Vater. ;-)

    #1006803
    FuffelpupsFuffelpups
    Teilnehmer

    ist das fliegende Spaghetti Monster vegetarisch oder vegan oder trägt es Fleischbällchen..? (^_^)

    #1006804
    Anonym
    Inaktiv

    Chris Kong schrieb:
    “Zapp mal ins Deutsche TV, da wirst du eher gläubig, dass eine De-Evolution stattfindet.”

    Keine Frage, in der Schweiz und Österreich ist es wohln nicht viel anders … ich sag nur “Regenbogenmaschine” …
    http://www.youtube.com/watch?v=eo4W-dd35sQ

    Sauerland schrieb:
    “Rezitierst du nie Hitler oder Goebbels, wenn du kochst? “Wollt ihr das totale Sieb?” :-D
    … ich bevorzuge ja eher Goethes Faust …
    “Besonders lernt den Kochlöffel führen;
    Es ist ein ewig Weh und Ach
    So tausendfach
    In einem Topfe zu rühren.”

    Sauerland schrieb:
    “Ja, du bist auch unser geistiger Vater.”
    … hor auf, Du machst mir Angst … :P

    #1006805
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Ja und ein paar Tausend Bürger-, Glaubens- und sonstige Kriege machen mich sicher nicht zu einem stolzen Vater. Da kommt mir ein Zitat in den Sinn:

    Der Affe tötet nicht den Affen, aber der Mensch, er wird seinen Bruder morden, um seines Bruders Land zu besitzen.

    Cesar, irgendwann nach der grossen Aff-pokalypse :-)

    #1006806
    Anonym
    Inaktiv

    .

    #1006807
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Klar töten Affen Affen. Schimpansen sind unter sich schon nicht zimperlich, aber besonders interessant ist es, wenn sie Bonobos bekriegen oder kleinere Affen und Halbaffen jagen. ;-)

    Mal was anderes, ich helfe ja seit heute im schulischen Schwimmunterricht aus, das heißt, ich kümmer mich um ein paar Nichtschwimmer und insbesondere um Kinder, die Angst vor´m Wasser haben. Die Lehrer dürfen nämlich lustiger Weise nicht ins Wasser und von beiden Klassen ist ca. ein Drittel Nichtschwimmer.

    Mir ist dabei aufgefallen, dass der Anteil türkischstämmiger Nichtschwimmer überproportional hoch ist. Weiß jemand, ob´s da besondere, kulturelle Hintergründe gibt?

    #1006808
    RavingrabbidRavingrabbid
    Teilnehmer

    @Ulrich
    XD
    Scott Pilgrim. Der Film ist meiner Meinung nach total unterschätzt worden.

    @Carot
    Hmm, gut Frage. Hat das vielleicht was mit der Züchtigkeit der muslimischen Länder zu tun?
    Ich mein, wenn man ins Wasser geht, dann ja meist leicht bekleidet. Gerade bei Frauen ist das in muslimischen Ländern ja ein Problem.

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