Vor kurzem angespielt / Welche Spiele spielt Ihr zur Zeit?
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joia vor vor 2 Wochen aktualisiert.
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17. Januar 2026 um 18:22 #1813173
Whitebeard91TeilnehmerDu schreibst, dass die Sprungpassagen fordernder werden. Weiß nicht, ob mich das motiviert 😅
Mit viel Übung geht es und ich bin jetzt auch ein bisschen weiter gekommen. Jedoch bin ich schon jetzt häufiger gestorben als im ersten Teil. Ich bin sowieso kein Fan davon, den Spielspaß über den Schwierigkeitsgrad zu definieren.
Hollow Knight war bereits ziemlich knackig und teils unfair. Silksong setzt da noch mal eine Schippe drauf.
Ich finde den ersten Teil tatsächlich besser und weiß auch schon, dass sich daran wahrscheinlich nichts mehr ändern wird.
Melde mich dann erneut im “Durchgespielt-Thread”, falls ich es beenden werde.17. Januar 2026 um 18:31 #1813174
Bort1978TeilnehmerWie Steffen schon bei den GotY-Charts schrieb:
“Soulsvania-Liebhaber werden erneut mit einem knallharten, aber sehr fairen Spielerlebnis belohnt, das Euch nur wenig an die Hand nimmt und Euch die faszinierende Käferwelt auf eigene Faust erkunden lässt. Werft also nicht zu schnell die Flinte ins Korn!“Ich fand sowohl HK als auch Silksong stets fair. Sie sind halt beide fordernd, aber stets mit Übung machbar.
17. Januar 2026 um 20:20 #1813176
ghostdog83TeilnehmerWas Steffen schreibt, trift nicht auf jeden Spieler zu. Wem das Spiel zu schwer ist, der wird es nicht als fair empfinden. Da ändert auch gut gemeintes Zureden nichts.
Generell ist der Schwierigkeitsgrad das wohl am häufigsten diskutierte Thema.
Sicherlich nicht ohne Grund.Celeste, was für seinen fordernden Schwierigkeitsgrad berüchtigt ist, bieten die Möglichkeit, den Schwierigkeitsgrad so anzupassen, dass verschiedene Spielertypen bedient werden. Ich selbst würde so was nicht nutzen wollen, wäre aber dafür, dass es so was gibt: Aus Entwicklersicht sollte ein Interesse darin bestehen, dass so viele Spieler wie möglich die Chance erhalten, einen Titel durchspielen zu können. Manchmal reicht schon eine winzig kleine Anpassung, um das zu bewirken. Bedeutet natürlich auch mehr Zeit und Geld in ein Projekt zu investieren, um die Spielbalance für unterschiedliche Spielertypen so zu gestalten, das eine vergleichbare Spielerfahrung geboten wird.
17. Januar 2026 um 21:03 #1813178
Bort1978TeilnehmerWie Steffen schon schreibt: „Knallhart“.
Hollow Knight 1+2 richten sich eher an erfahrene Spieler. Die Platin bei Teil 1 wird übrigens mit ner 10/10 vom S-Grad bewertet, was wirklich sehr selten vorkommt. Bei Teil 2 ist es immerhin ne 8/10.17. Januar 2026 um 21:28 #1813179
ghostdog83TeilnehmerWie Steffen schon schreibt: “aber sehr fairen Spielerlebnis”. In Verbindung mit “Knallhart” kann das ganz schnell in eine andere Richtung abtriften, wenn der Spieler nicht die Anlagen mitbringt, die knallhart zu etwas sehr fairen machen.
Die weitläufige Meinung ist, es ist fordernder als Teil 1.
Bzgl. der User-Bewertungen auf Trophäenseiten: Die Wertungen sind tendenziell über die Jahre gesunken (so weit ich das damals im Blick hatte). Entweder weil ein Teil der User unfähig sind, es vernünftig einordnen zu können oder weil sie sich in einen Überbietungswettbewerb sehen, wo sie einfach nicht zugeben, wie schwer der Titel tatsächlich für sie ist.
Im Grunde nicht viel anders wie bei den Kundenrezensionen. Jeder hat eine Meinung. Aber nicht jede Meinung ist auch hilfreich. Da ist leider sehr viel Nutzloses dabei.
Hollow Knight 1+2 richten sich eher an erfahrene Spieler.
Aus dem Grund sollte man sich auch vorab informieren, möglichst breit gestreut. Wenn es heißt knallhart, aber fair, dann muss ich davon ausgehen, dass das Spiel sich an erfahrene Spieler richtet, wo die Anforderungen im Rahmen dessen sind, was man als fair betrachten kann.
17. Januar 2026 um 23:32 #1813181
captain carotTeilnehmerIch denke, Entwickler sollten das Spiel machen das siw machen wollen. Ich hab persönlich kein Interesse an Hollowknight oder Silksong aber ganz ehrlich, nicht alles muss unbedingt auf Massentauglichkeit ausgelegt sein. Im Umkehrschluss darf das Spiel dann halt auch einfach mal nicht gefallen.
18. Januar 2026 um 4:43 #1813182
Bort1978Teilnehmer@Ghostdog Dass die Bewertung der Platin bei HK höher als bei Teil 2 liegt insbesondere daran, dass man dort auch die DLC mit eingebaut hat und man 112% des Spiels inklusive des Boss-Rush-Modus abschließen musste. Die Switch-Fassung war damals fast 1 Jahr exklusiv. Die anderen Fassungen kamen dann direkt mit dem DLC raus.
Vielleicht ist bei Silksong der Einstieg schwerer, weil auch Standard-Gegner teilweise gleich etwas mehr Schaden machen. Mit längerer Lebensleiste und anderen Fähigkeiten gleicht sich das aber aus. Und die Entwickler sind sicherlich davon ausgegangen, dass bei dem großen Erfolg von Teil 1 sie die Lernkurve etwas steiler legen können, da die Spieler das Gameplay schon kennen.
Meine Fähigkeiten haben gefühlt in den letzten Jahren eher etwas abgebaut. Das liegt sicherlich am Alter. Teil 1 war kein Zuckerschlecken, schon gar nicht, wenn man dort auch die gut versteckten Gebiete erforscht und deren Bosse besiegt hat. Teil 2 fand ich insbesondere bei den Bossen genauso fordernd und nicht schwerer. In Teil 2 gibt es die oben beschriebenen Sprungpassagen. Da hat sich das Spiel deutlich weiterentwickelt. Die haben mir zumindest in Teil 1 fast komplett gefehlt. Dazu kommen noch diverse andere Minispiele etc., die ich hier nicht spoilern werde, um das Gameplay abwechslungsreicher zu gestalten. Man muss dafür dann aber auch unterschiedlicher agieren können.@Carot Warum hast du eigentlich so gar kein Interesse an HK? Ein Metroid Dread oder Ori mochtest du doch auch sehr.
18. Januar 2026 um 10:10 #1813183
zweiblooomTeilnehmerBort wieder mit missionarischem Eifer unterwegs^^
18. Januar 2026 um 17:15 #1813188
captain carotTeilnehmerIch mag die Optik und die Welt nicht. Ich spiele auch kein God of War mehr weil ich Kratos nicht mag. Nicht mal den aus dem Reboot.
Davon ab spiele ich mittlerweile nur noch Sachen wie ich gerade Bock drauf hab. Entsprechend kaufe ich mittlerweile auch nur noch wie ich Bock drauf habe, abgesehen mal von Superangeboten im Sale.
Mein letzter ‚Fehlkauf‘ war Elden Ring. Schlicht und ergreifend weil ich das gekauft habe weil es gerade halbwegs günstig war und bis heute kein Bock auf das Spiel hatte.
18. Januar 2026 um 20:45 #1813189
Whitebeard91TeilnehmerBin da bei Carot, dass Entwickler ihre Spiele so gestalten sollten, wie es deren Philosophie entspricht.
Das Portfolio an Videospielen soll diverse Zielgruppen abdecken und es wäre langweilig, wenn jedes Spiel über die gleiche Zugänglichkeit verfügen würde.
Irgendwo macht es ja zusätzlich einen Reiz in unserem Hobby aus, dass man über die Jahre an Erfahrungen gewinnt und immer wieder neue Spiele entdeckt, die herausfordernd und motivierend sind.
Nur sollte sich das, was das Spiel sein möchte, nicht ausschließlich über den Schwierigkeitsgrad definieren. Wenn unter der Maske “Bockschwer” keine Substanz steckt, dann geht der Spielspaß schnell flöten.
Außerdem ist es doch subjektiv, was als fair/unfair verstanden wird.
Die Dinge,die ich am Beispiel von Silksong kritisiere, basieren auf meinem persönlichen Empfinden.
Blende ich das aus, dann bin ich mir durchaus darüber bewusst, dass die beiden Hollow Knight Titel wunderbare Spiele sind.
Den Entwicklern gebührt jeder Respekt und grundsätzlich kann ich mich der Wertschätzung, die Bort und viele andere Gamer dem Spiel entgegen bringen nur anschließen.
Nur ist fehlt mir manchmal die Geduld und meine Frustrationstoleranz lässt zu wünschen übrig. Aber mittlerweile bin ich ein gutes Stück weiter gekommen und Hornets Fähigkeiten im Kampf sind wesentlich ausgefeilter als die des kleinen Ritters.18. Januar 2026 um 20:56 #1813190
captain carotTeilnehmerIch mag es im Gegensatz zu manch anderen zum Beispiel schon lange nicht mehr, wenn das Spiel einfach bockschwer ist und will, dass ich die Levelstruktur auswendig lerne. Manchen gefällt das, für mich persönlich ist das kein gutes Spieldesign. Deswegen mochte ich zum Beispiel Volgarr the Viking überhaupt nicht. Das war vor 35 Jahren vielleicht ok als wir Rick Dangerous gespielt haben. Was ganz anderes ist dann für mich wiederum, Gegner lesen lernen. Worauf Soulsborne ja stark setzt, oder die Umgebung lesen lernen.
Im Endeffekt haben wir momentan den Komfort, dass es gerade auch durch Indie Devs riesige Mengen guter Spiele gibt. Man verpasst nicht wirklich was, wenn man einen Titel nicht spielt, selbst wenn es ein sehr guter ist, weil man sowieso nur einen Bruchteil des Angebots mitnehmen kann.
18. Januar 2026 um 22:31 #1813191
ghostdog83TeilnehmerIch denke, Entwickler sollten das Spiel machen das siw machen wollen. Ich hab persönlich kein Interesse an Hollowknight oder Silksong aber ganz ehrlich, nicht alles muss unbedingt auf Massentauglichkeit ausgelegt sein. Im Umkehrschluss darf das Spiel dann halt auch einfach mal nicht gefallen.
Das eine muss das andere nicht ausschließen – das bereits genannte Celeste bietet optional einen Assist Mode, wo man u. a. die Spielgeschwindigkeit ändern kann. Das ursprüngliche, vom Entwickler angedachte Spielerlebnis geht dadurch nicht verloren. Ich habe es ohne den Assist Mode gespielt, bis zu dem Punkt, wo ich bei den B oder C sides aufgehört habe, da mir die Muse abhandenkam. Aber theoretisch muss nichts massentauglich sein, um eine Möglichkeit für mehr Zugänglichkeit anzubieten, wenn es optional ist. Wer die kompromisslose ursprünglich angedachte Erfahrung haben möchte, wird sie in einem solchen Fall auch bekommen. In den letzten Jahren gab es immer wieder Titel, wo als Schwierigkeitsgrad quasi ein “Touristen Modus” angeboten wurde, für die, die ausschließlich bzw. hauptsächlich die Story genießen wollen. Bei solchen Titeln hatte ich nicht den Eindruck, dass dadurch die Spielerfahrung für andere Spielertypen in Mitleidenschaft gezogen wurde (u. a. Star Wars Jedi: Survivor). Aber ja, es bleibt am Ende eine Entscheidung des Entwicklers. Eine Frage des Wollens.
Hollow Knight liegt seit Jahren auf meiner Platte. Wenn ich es zeitlich einrichten kann, wird der Titel sowie der Nachfolger hoffentlich noch in diesem Jahr gespielt. Bei solchen umfänglicheren Titeln, die ich auch zu 100 Prozent abschließen möchte, schreckt der Umfang bislang ab. Aus Zeitgründen unterbreche ich häufiger so manchen Titel, was bei einem Hollow Knight sicherlich nicht anzuraten wäre, was eine erneute Einarbeitung anbelangt. Ich würde den Titel schon ganz gerne innerhalb eines enger gefassten Zeitraums durchgängig beenden wollen.
18. Januar 2026 um 23:48 #1813192
captain carotTeilnehmerDas ist halt gerade der Knackpunkt. Ich finde ehrlich gesagt, dass Easy Modes manche Spiele definitiv bescheiden. Aus verschiedensten Gründen. Das kann halt sein, weil die Gegner-KI nicht zur Geltung kommt, weil mit Hilfsmitteln der Anspruch beim Plattforming reduziert wird oder auch vieles mehr. Insofern ist sollte es von voenherein Sache der Entwickler sein.
Davon ab ist schwierig eh oft subjektiv. Halbwegs aktuelle Beispiele:
Ex-Zodiac, ich fand das tatsächlich ziemlich einfach und hoffe, dass der Entwickler irgendwann noch schwerere Routen implementieren kann. Eine ziemlich aktuelle Negativbewertung von Steam war tatsächlich weil es jemand wiederum nicht durchs erste Level geschafft hat. Klar, überall S-Rankings zu bekommen ist bei dem Titel tatsächlich nicht leicht aber sowas reizt mich irgendwie nie.
Tomb Raider Remastered, ich hab die klassischen TR alle auf PS1 gespielt. Das hieß natürlich es gab nur ein paar Speicherpunkte pro Level. Im Remaster darf man wiederum jederzeit überall speichern. Dadurch hab ich statt fast meine kompletten Weihnachtsferien (1996) drauf zu verballern TR1 in ein paar Abenden durch gehabt. Hier hat eine relativ kleine Änderung wirklich massiven Einfluss auf den Anspruch und die Spieldauer. Es klaut komplexen Passagen aber auch ein gutes Stück von dem Thrill, den sie mal hatten.
19. Januar 2026 um 10:05 #1813211
genpei tomateTeilnehmerBei mir ist die Situation ein wenig anders, da ich ne Art Steuerungs-Legasthenie habe und das wäre ein wenig schwer das hier ausführlich zu erläutern, nur so viel:
Ein gutes Spiel, das mit Rankings um sich wirft, bietet mir eine gute Lern-Kurve an, an der ich messen kann, wie sehr ich mich verbessern müsste, um eine bestimmte Stelle zu schaffen.
Bei Shmups ist es einfach: Ne Mischung aus Skills und die Tatsache, dass man den Screen nicht “dominiert” zeigt, dass man nur mit Übung und Lerneffekt weiter kommt. Alles, was mit speichern können zu tun hat oder über die mittel hinaus geht, die die Mechanik bietet erübrigt sich: So was gibt es in dem Genre schlicht nicht.
Verkackt man am zweiten Ikaruga Boss, muss man halt üben, wenn man es will, einen anderen Weg ohne zu Cheaten wird es nicht geben.Bei Racings im Grunde auch: Ein Gefühl für die Steuerung und der Beschaffenheit der Strecke sind elementar und wenn die KI halbwegs Fair ist, dürften Profis und Anfänger gleichermaßen bedient sein, ohne dass die Entwickler an der Hard-n-Heavy Schraube groß drehen brauchen. Das “Fahren” an sich ist Herausforderung genug, wenn das Spiel gut designt ist.
Aber bei 3D oder auch 2D Plattforming, wo die Steuerung neuerdings so überfrachtet ist, dass man froh sein kann, dass man nicht zwei Pads für ein Spiel braucht, hört der Spaß für mich auf.
Einerseits steht und fällt fast alles mit der Fingerfertigkeit, Passagen zu meistern, ohne von der Steuerung eher geschlagen zu werden, als vom Spiel selbst.
Aber der Reiz, wenigstens einen ganzen Abschnitt ohne Speichern geschafft zu haben und dann eben mit Save-Point belohnt zu werden, das ist eine Balance, die nur sehr wenige Games beherrschen.
Nichts gegen Quality of Life improvements, wenn sie sinnvoll sind, aber speziell bei Remasterten Sachen, ihnen den “Kick” weg zu nehmen, indem man sie künstlich vereinfacht, macht viel kaputt m.M.n.
Ich ertappe mich zwar dabei, “ruhiger” zu spielen, aber der Reiz ist dann größenteils darauf beschränkt, schnell alles sehen zu wollen, was das Game zu bieten hat, als dieses Gefühl zu empfinden, etwas “geschafft” zu haben, weil es eben mit einer guten Herausforderung zu tun hatte.20. Januar 2026 um 23:08 #1813277
captain carotTeilnehmerTomb Raider Underworld
Das TR-Fieber hält momentan noch an. Und die Schattenseite zuerst. Ausgerechnet die eigentlich verbesserte Steuerung gibt sich sporadisch hakelig, weswegen Lara bisweilen stur nicht das macht was ich von ihr will. Ich hab mich auch schon zweimal in der Landschaft verheddert.
Heute wie damals hab ich das Gefühl dass es unbedingt fürs Weihnachtsgeschäft fertig sein musste und eigentlich noch zwei Monate Feintuning für Kleinigkeiten gebraucht hätte.
Pluspunkte: natürlich ist die Grafik deutlich schicker als bei Underworld, die Ballereinlagen haben einiges an Feintuning erhalten und es wird drastisch weniger über Funk gequatscht, was die Stimmung ein gutes Stück in Richtung Core-Ära verschiebt. Mal gucken ob es für die PC Fassung einen Fanpatch gibt.
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