Vor kurzem durchgespielt
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Spacemoonkey vor vor 1 week aktualisiert.
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14. Juli 2013 um 7:39 #904943
Sauerland ist SchauerlandTeilnehmerDas trifft alles auf mich zu, aber davon ab ist unser Kampfross ein Shooter Experte, da erwarte ich 5 Stunden voller Qualen auf Stufe “schwer”.
Selbst auf schwer ist das Spiel nicht allzu fordernd, da ist Spec Ops auf Selbstmordkommando um einiges schlimmer.Bei GnG bin ich damals beim Endgegner gescheitert. So gut war ich also doch nicht.
14. Juli 2013 um 7:47 #904944
ChrisKongTeilnehmerEines der Oberprobleme hab ich immer mit der Steuerung mit dem rechten Analogstick, beim Goldauge Game war ja das straffen von links nach rechts auf den C-Buttons. Als der Gamecube die C-Buttons durch einen Analogstick ersetzt hat, fing ich immer an so blöde auf und abzuschwenken und die Kontrolle bei neuartigen Shootern zu verlieren. Da ich irgendwann genervt aufgegeben hatte, verlor ich irgendwann das Interesse generell an Spielen, da sie fast immer eine total überladene Steuerung oder Menuführung hatten. Darum finde ich bis heute, dass die Steuerung von PD oder Goldeneye für Einsteiger eine der besten ist, aber wie gesagt, das ist einfach meiner Unfähigkeit geschuldet, meine Skills in dem Bereich zu erweitern. Ich tauge für Spiele aus der Egoperspektive einfach nicht.
14. Juli 2013 um 7:57 #904945
Sauerland ist SchauerlandTeilnehmerÜben, üben, üben! Das ging mir genauso, als ich 2010 wieder Shooter auf Konsole spielte. Für mich war es eine riesige Umstellung nun mit dem rechten Stick zielen zu müssen, während ich beim PC mit meiner linken Hand die Maus bediente.
14. Juli 2013 um 10:51 #904946
captain carotTeilnehmerWas das angeht versteh ich echt nicht, warum manbei so wenigen Spielen die Steuerung frei konfigurieren kann. Die Stardmäßige WASD Belegung am PC ist zwar auch rechtshänderoptimiert, aber da können Linkshänder immer frei konfigurieren. Da kann es eigentlich nicht schwer sein, auf Konsolen auch die Stickbelegung frei zu wählen.
14. Juli 2013 um 12:02 #904947
Sauerland ist SchauerlandTeilnehmerDas verstehe ich auch nicht. Bei Gran Turismo kann ich alles frei belegen, egal wie schwachsinnig es auch sein mag und bei Shootern kann ich überhaupt froh sein, wenn es zwei mögliche Steuerungstypen gibt.
14. Juli 2013 um 12:07 #904948
ChrisKongTeilnehmerIch find halt das Umstellen von den C-Buttons zum Analogstick so mühsam, da schon kleinste Bewegungen den Blick heben oder senken und wenns dann hektisch wird, mir einfach die Übersicht flöten geht. Vielleicht bin ich einfach auch zu blöd dafür, aber ich kriege davon schon Motion Sickness ohne mich gross im Game zu bewegen. Wie gesagt beim Straffen mit den C-Buttons war es ja nicht möglich, dass sich der Blick verstellt und wenn man zielen wollte konnte man mit den Schulterbuttons die Position fixieren und mit dem Analogstick das Ziel aufs Korn nehmen.
Auf der Wii hatte ich dann gehofft, dass mit der neuen Steuerung eine Verbesserung möglich wäre, aber leider war das meist schlecht umgesetzt und relativ umständlich zu erlernen. So einen einfachen Zugang wie beim N64 hatte ich danach nicht mehr. Vielleicht hab ich dieses Problem ja exklusiv, darum spiele ich wahrscheinlich gern Nintendospiele, da der Einstieg meist einfach ist und eine gute Lernkurve enthält. Und wichtig, man wird nicht mit einer überladenen Steuerung genervt.14. Juli 2013 um 13:04 #904949
kevboardTeilnehmeralso ich hab in den wenigsten fällen irgendwelche probleme mit ner SPielesteuerung… vielleicht weil ich eigentlich zu jeder zeit zwischendurch mal wieder N64, PC und modernere Spiele spiele.
Ich hab also kein problem damit plötzlich z.B. wieder Perfect Dark auf dem N64 zu spielen und mit den C tasten zu strafen oder mich damit bei gehaltener R taste zu ducken. ich könnte ne minute später dann die 360 version an machen und ohne probleme dort weiter spielen trotz komplett anderer steuerung.bei mir gehts so weit dass ich ohne umgewöhnungsphase sowohl mit Invertierter als auch mit normaler Y Achse Shooter spielen kann… ich weiß nicht ob ich da ein glückskind bin oder ob man sich das antrainieren kann xD
15. Juli 2013 um 11:13 #904950
captain carotTeilnehmerBioshock Infinite.
Im Prinzip konventioneller Shooter, da die Kräfte letztendlich auch nur alternative Waffen darstellen, spielerisch profitiert Infinite primär von Elizabeth. Gut, ob nun sie ein Schloss knackt oder der Spieler wäre eigentlich egal, aber sie wirkt nunmal wie ein NPC, der tatsächlich hilft statt zu nerven.
Die Story selbst zieht zwar einen gewissen Reiz aus der althergebrachten Paralleluniversum Thematik, ignoriert aber auch wieder mal alle Zeitreiseparadoxa großzügig, alles schon bekannt, auch wenn´s nett präsentiert wird.
Einen dicken Bonus gibt´s von mir für die in sich glaubwürdige Welt und die Charaktere, gerade die funktionierende Welt von Infinite macht die verschiedenen Realitäten überhaupt erst interessant.
Die Grafik mag zwar technisch nicht wirklich umhauen, überzeugt aber umso mehr beim Design, Animationen überzeugen auch de meiste Zeit über und gerade Elizabeth überzeugt durch Minenspiel und Bewegungen. Enttäuschend ist leider, dass Booker animationsseitig wieder mal eine wirklich schwach animierte Egosicht vorzuweisen hat. Das geht besser.
Soundseitig leisten vor allem die Sprecher wirklich gute Arbeit, aber auch die sonstige Sounduntermalung stimmt.
Muss ein Spiel unbedingt super innovativ oder spielerisch unkenventionell sein? Offensichtlich nicht, so lange man in anderen Punkten seine eigenen Wege geht.
Hat Spaß gemacht und Columbia wird sicher noch mal aufgesucht.15. Juli 2013 um 12:17 #904951
Rubio619TeilnehmerSPOILER „Bioshock Infinite“
Neben Zeitreise gehts ja auch um die Reisen zwischen verschiedenen Universen. Und in der „Viele Welten Interpretation“ ist das per Postulat unmöglich.
Letztendlich hält sich „Bioshock Infinite“ nur dezent an irgendwelche Interpretationen von physikalischen Theorien. Cool fand ich es trotzdem und für eine Story in einem Videospiel halte ich diese schon für etwas besonderes.15. Juli 2013 um 12:35 #904952
captain carotTeilnehmerPräzise sagt das Viele Welten Gedöns, dass man “seinen Großvater killen darf” weil´s ja nicht der eigene Großvater ist. Alternatives Zeitreiseparadoxon wäre halt, kill deinen Großvater und du reist eh nicht in die Vergangenheit, weswegen du deinen Großvater nicht über die Klinge springen lässt.
Die Viele Welten Theorie besagt halt, dass man nicht alle Welten ändern könnte. Nun, die eigentliche Hauptgeschichte fand ich eh banal.
Die verschiedenen Gesellschaftsentwürfe, wobei die Gründer ja American Exceptionalism, Nationalismus, Hardcorekapitalismus und Rassismus darstellen, die Vox Populi sich von ehemals humanistischen Gedankengängen in blinden Hass verrannt haben, sind da schon viel interessanter.
Dann sind da viele kleinere Details, die auch nicht gerade uninteressant sind.
15. Juli 2013 um 13:46 #904953
Rubio619TeilnehmerÜber das, was die VWI aussagt möchte ich wiedersprechen. Die Viele Welten Interpretation sagt erst einmal, dass immer wenn ich ein Experiment durch einen verschränkten Zustand beschreibe, jeder mögliche Messwert in einem anderen Universum realisiert wird.
Das wohl bekannteste Beispiel dafür ist Schrödingers Katze (so zwar auch nicht realisierbar aber egal): Es gibt einen quantenmechanischen Zustand der eine Überlagerung des Zustandes “Katze tot” und “Katze Lebendig” darstellt:|Wellenfunktion> = Zahl1 * |lebendig> + Zahl2* |tot>
Die Wellenfunktion hat aber so noch keine physikalische Bedeutung. Ich kann nur Aussage über die Wahrscheinlichkeit über den Ausgang des Experimentes machen. Per Postulat gilt:
Wahrscheinlichkeit Katze lebt : | |^2 = |Zahl1|^2
Wahrscheinlichkeit Katze tot : | |^2 = |Zahl2|^2(Normierung wird Vorausgesetzt)
In der vielen Welten Interpretation wird nun jedes Messergebnis in einer andere Welt realisiert. In einer Welt ist die Katze tot in einer anderen lebendig. Diese Welten können aber nicht miteinander interagieren (Relative Zustände). Nur wegen solchen verschränkten Zustände, ist diese Theorie entsdanden.
Es ist also in dieser Theorie prinzipiell nicht möglich in ein anderes Universum zu reisen dann noch in der Zeit zurückzureisen und seinen Opa zu killen.
Meinen eigenen Opa in der gleichen Welt umzubringen ist zwar ein Paradoxon aber Zeitreisen in dieser Form sind nach heutigem Stand der Physik auch eh unmöglich. Deshalb ist das für mich nur ein Gedankenexperiment.Noch eine Bemerkung zum Thema Variablen und Konstanten. Ich denke, dass ist so gemeint: Variablen sind die Dinge wie oben bei denen ich nur Wahrscheinlichkeitsaussagen machen kann. Konstanten Ergebnisse mit Wahrscheinlichkeit 100%.
Das ist auch das Problem wenn du in der zeit zurückgehst: Wenn du verhindern willst ob eine bestimmt Person geboren wird, weißt du nicht wie weit du Zurückgehen musst bis „nicht geboren“ keine Variable mehr ist sonder eine Konstante.
Deshalb hat Bioshock auch ein offenes Ende, was ich im Gegensatz zu Ulrich sehr passend finde.15. Juli 2013 um 13:58 #904954
bitt0rTeilnehmer15. Juli 2013 um 14:21 #904955
captain carotTeilnehmerKlar ist das nur ein Gedankenexperiment, das gilt aber gleichzeitig für verschiedene Theoreme, im Prinzip auch für Viele Welten Theorien oder Multiversen. Das gilt auch für Zeitreisen im Prinzip sogar allgemein, weil selbst Reisen in die Zukunft als Einwegticket derzeit zwar physikalisch erklärbar sind, aber praktisch nicht wirklich durchführbar.
Bei konsequent vielen Welten kommt noch aller möglicher andere Käse zum Zug. Und der sorgt letztendlich dafür, dass man, rein hypothetisch, den Auslösermoment im Fall Bioshock Infinite gar nicht verhindern könnte, weil es sonst nie zu der Situation kommen wird, in der es verhindert wird, erst recht nicht in allen Parallelwelten eines Multiversums. In einem Multiversum würde man dadurch zwar den ein oder anderen Costock verhindern, es würden aber noch reichlich überbleiben.
Aber das ist irgendwie das schöne an all den bekloppten Sachen. Man muss wohl auch schon Mathematiker oder Physiker sein, um sich die denkbar ineffizienteste Art zu schreiben auszudenken.
Bin ich Gott sei Dank nicht.
15. Juli 2013 um 14:37 #904956
Rubio619TeilnehmerIch wünschte das könnt ich auch sagen
.
Der Unterschied zwische der Zeitreise und der VWI ist, dass die Zeitreise in dieser Form einer physikalischen Theorie wiederspricht. Die VWI tut das nicht, sie interpretiertrt nur physikalische gegebenheiten anders. Ob diese Interpretation sinnvoll ist sei dahingestellt.
Ob man den Auslösermoment verhinder kann und wenn ja wie weit man in der Zeit zurück gehen muss beantwortet meiner Meinung nach das Spiel nicht.15. Juli 2013 um 15:21 #904957
captain carotTeilnehmerKann es letztlich auch gar nicht. Der Punkt ist eher, dass trotz allem auch hier die Zeitreise wieder mal so inkonsequent wie immer ist und Infinite in dem Punkt nicht wirklich über eine Star Trek Zeitreiseepisode hinauskommt.
Insofern ist da die Spielwelt an sich, die Gesellschaftsformen und in einem gewissen Rahmen letztlich auch die Kleinigkeiten, die zu unterschiedlichen Entwicklungen führen, interessanter als die Hauptstory und ihr großer Twist.
Was Zeitreisen in die Vergangenheit angeht würd ich die Formulierung aber um “nach derzeitigem Stand” erweitern. :-p
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