Walking Simulator_Story telling Adventures_Zen Gaming
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Anonym vor vor 9 years, 1 month aktualisiert.
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AutorBeitrÀge
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19. MĂ€rz 2017 um 6:19 #1249887
LofwyrTeilnehmerWalking Simulator haben sich auch nicht die Entwickler ausgedacht.
19. MĂ€rz 2017 um 6:55 #1249888
ChrisKongTeilnehmerDas war auch nicht die Annahme. Ein Maler nennt sein Kunstwerk ja auch nicht Pinselunfall.
19. MĂ€rz 2017 um 8:00 #1249889
geohoundTeilnehmerIch wĂŒrde The Order: 1886 nicht als Walking Simulator (in der Tat ein beschissener Begriff) bezeichnen
.Gone Home… naja. Die Story fand ich nicht wirklich prickelnd. Das einzig gute am Spiel war die Erkundung des Hauses. Dachte immer, jetzt passiert gleich was! War aber nicht so. Irgendwann wars halt zu Ende. Dann hab ich es nochmal gespielt um mir die Entwickler-Kommentare anzuhören. Dachte immer, jetzt hör ich gleich was interessantes! War aber nicht so. Irgendwann haben die sich halt nur noch selbst abgefeiert. Dann hab ich es nochmal gespielt um mir die 1-Minuten-TrophĂ€e zu holen. Dachte immer, das schaff ich mit links! War aber nicht so. Irgendwann hab ich dann halt resigniert, weil ich die dĂ€mliche Keller-TĂŒr nicht sofort aufbekommen hab. Ich will jetzt nicht behaupten, Gone Home sei schlecht, aber man kann es meiner Meinung nach nur mit einem zugedrĂŒckten Auge noch als Spiel bezeichnen.
19. MĂ€rz 2017 um 9:10 #1249890
deRollEeinETeilnehmerNa toll, jetzt bin ich neugierig geworden und muss mir Stanley Parable besorgen
19. MĂ€rz 2017 um 9:22 #1249891
captain carotTeilnehmerDas Problem vieler Spiele in dem Bereich ist halt, dass man auĂer laufen und ggf. mal ab und an nen Knopf drĂŒcken auch nix macht.
Stanley Parable mag dabei inhaltlich auch eines der clevereren Spiele sein. Die Wahlfreiheit ist zu einem Gutteil aber auch wieder vorgegaukelt. So gesehen kann man sich auch nicht gegen die ErzÀhlung entscheiden, weil das Spiel genau diese Entscheidungen gegen den ErzÀhler ja schon vorsieht. :-p
Den Grundansatz boten ĂŒbrigens vor 35 Jahren schon Textadventures.
19. MĂ€rz 2017 um 13:49 #1249892
AnonymInaktivNaja, wenn man wenigstens laufen kann wie bei Firewatch ist fĂŒr mich die Welt noch in Ordnung, wenn man sosehr eingeschrĂ€nkt wird wie bei den letzten Telltale Dingern nervt es dann sogar schon mich, weil es sich ehr wie ne 10 stĂŒndige “interaktive” Cutscene anfĂŒhlt. ansonsten mag ich solche Spiele, weil sie einfach unheimlich entspannt zu spielen sind und man auch nicht immer Bock drauf hat, den Joypad Akrobaten raushĂ€ngen zu lassen.
19. MĂ€rz 2017 um 19:34 #1249893
From BeyondTeilnehmerHabe das oben vorgestellte Kona heute durchgespielt. Hat mit atmosphĂ€risch und erzĂ€hlerisch sehr gut gefallen. Das Spiel hat einen tollen Soundtrack und einen sehr guten ErzĂ€hler/Sprecher. Vor allem muss ich die interessante Geschichte loben und die Freiheit die man beim Erkunden der Spielwelt hat. Die Geschichte bleibt lange Zeit sehr geerdet, wird zum schluss aber auch surreal. Mir persönlich hat die Action am Ende nicht so gut gefallen. Der Abschluss der Story aber schon. In Erinnerung bleiben wird mir vor allem die verschneite Kulisse und die vielen kleinen Geschichten wie z.B. die eines Mechanikers auf desen GelĂ€nde ich bizarres entdeckt habe. Kruzifixe und Knoblauch ĂŒber der HaustĂŒr und ein selbst gebautes Ufo in der Scheune

Ăbrigens gibt es in dem Spiel viele RĂ€tsel aktiv zu lösen an denen ich teilweise ein bisschen knabbern musste weil ich das von so einem Story Adventure nicht erwartet habe.Ich habe im Anschluss noch mal ein bisschen gegoogleÂŽt und einige interssante Fakten erfahren. So ist das Spiel bei Kickstarter mit nur 40.000,00 CAD finanziert worden. Das entspricht ca.27.400,00 âŹ. Nach der erfolgreichen Kampagne wurde das Game von einer kanadischen Fersehgesellschaft mit zusĂ€tzlichen 100.000,00 CAD (71.200,00 âŹ) gefördert. Es ist also ein absolutes Low Budget Projekt, was man aber nur an der angestaubten Grafik sieht.
Der Soundtrack stammt von der kanadischen Folkband CuréLabel.
Der Sprechers wird von François Devost eingenommen, einem Kindertheater-Autoren und -sprecher.
Das Skript fĂŒr das Spiel stammt von David BĂ©langer, zum Entstehenszeitpunkt Doktorand der Literaturwissenschaften an der UniversitĂ© de MontrĂ©al.Mein Fazit: Eins sehr sympthisches Erstlingswerk bei dem man die Liebe der Entwickler zu ihrer Herkunft und Mytholigie spĂŒrt. Ich hoffe das Game wird eine Erfolg und das die Entwickler eine weitere Chance fĂŒr ein neues Spiel erhalten.
20. MĂ€rz 2017 um 10:31 #1249894
DGSTeilnehmerZwischendurch spiele ich so was immer wieder mal. Bringt einfach Kurzweil in den Spielalltag. Mit Journey hat es fĂŒr mich persönlich angefangen. Das war auch mein erster sogenannter Indie Titel. Falls es mit kleineren RĂ€tseln aufgelockert wird, kommen mir solche Spiele noch mehr entgegen. Aber mit Grusel-/Horrorelementen funktioniert es auch, so wie bei Soma. The Witness ist wohl schon zu viel RĂ€tselspiel? Aber das wĂŒrde ich auch noch mit rein nehmen.
So gibt es in der Richtung schon einiges. Missen möchte ich diese Art der Spiele nicht mehr. Die Argumentation, dass es der Spielebranche schadet oder nicht dazugehört, kann ich ĂŒberhaupt nicht nachvollziehen. So, als ob man die komplette Mediengeschichte ausblendet und IntermedialitĂ€t nicht existieren wĂŒrde. Ohnehin kommt bekanntermaĂen ein GroĂteil aller Leute, die in der Videospielbranche arbeitet aus anderen Bereichen. Die bringen natĂŒrlich ihr Know-How mit ein und stricken das dann weiter.
Aber diese Sichtweise, das von auĂen nichts rein getragen werden sollte und es so wie gehabt bleiben soll, kann man momentan eh in vielen Bereichen beobachten. Ohne jetzt zu weit ausholen zu wollen, passt das wohl auch zu anderen Kontroversen, wo man sich einem intermedialen Diskurs nur allzu gern versperren wĂŒrde. So, als ob sĂ€mtliche Videospiele dadurch zu irgendwas Anderem werden, mit dem man selbst keinen SpaĂ mehr haben kann, weil es auf einmal mehr Menschen anspricht, auch welche, die zuvor keinen Zugang dazu finden konnten.
20. MĂ€rz 2017 um 10:56 #1249895
captain carotTeilnehmerIch finde Kona bisher eigentlich nicht besonders gut. Sprecher ist ganz ok, aber da sich viele Aussagen etwa zum Zustand des Protagonisten oft wiederholen auch schnell mal nervig. Ăber die Grafik kann ich gut hinwegsehen, aber stĂ€ndige Nachladepausen wegen eigentlich nix nerven schnell mal. Und dann wĂ€re da noch die extrem schwammige Konsolensteuerung.
Die Kombi aus Setting und Assetkastengrafik hilft z.B. auch nicht bei der Orientierung in der Spielwelt.Solides Spiel ja, so richtig gut IMO ganz klar nicht.
20. MĂ€rz 2017 um 14:41 #1249896
From BeyondTeilnehmerDie Technik bei Kona ist bei mir der grösste Kritikpunkt. Bei dem Budget geht aber auch nicht viel.
Der 4Players Test ist heute erschienen und spiegelt auch meine Meinung dazu nochmal gut wieder. Aber der Test ist von Luibl und der
zockt solche Spiele ja auch sehr gerne mal. Das Teil hat stattliche 80% abgesahnt.
Wird es einen M!Test geben? Ich glaube, als nÀchstes muss ich mir mal die Amnesia Collection vornehmen.20. MÀrz 2017 um 15:58 #1249897
From BeyondTeilnehmer@DGS
Journey und Ă€hnliches gehört fĂŒr mich auch dazu. Ich sehe das aber eher als Unterkategorie und bezeichne diese Spiele als Zen-Gaming. Hab den Thread Titel angepasst da eh noch nicht im Index.20. MĂ€rz 2017 um 15:59 #1249898
SpacemoonkeyTeilnehmerjourney ist auch ein bischen platformer. also eigentlich gehört es doch echt nicht hier rein. man springt, schwebt und rutscht fast die ganze zeit
20. MĂ€rz 2017 um 16:15 #1249899
From BeyondTeilnehmerIch finde schon. Aber wie gesagt gehört es eher zum Zen Gaming wie auch Flow, Flower,Abzu und natĂŒrlich das tolle Proteus welches ich immer gerne auf der Vita gespielt habe.
20. MĂ€rz 2017 um 16:33 #1249900
SpacemoonkeyTeilnehmerjourney ist super entspannend aber trotzdem ist es im kern ein 3d platformer. denk dir die nette musik weg und stell es dir mal in 2-3 facher geschwindigkeit vor. rein mechanisch. du springst ĂŒber hindernisse und kletterst groĂe gebĂ€ude hoch und das hauptsĂ€chlich.
unter walking sims verstehe ich in erster linie gehen/laufen, wegfindung und story. nicht sprĂŒnge abschĂ€tzen, verstecken, fliegen usw. also klar es gibt walking sims mit solchen elementen aber journey ist schon eher ein von mir aus zen platformer mit wenigen walking sim elementen.
ach eigentlich hats nichtmal elemente einer walking sim. ich fackel den laden hier gleich ab!20. MĂ€rz 2017 um 17:07 #1249901
From BeyondTeilnehmerAuf jeden Fall hat wurde es oft in die gleiche, verpönte Schublade gesteckt

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AutorBeitrÀge
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