ChrisKong

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    Vampyr (Xbox One)

    Bin noch in der Aufwärmphase. Aber schon jetzt wird man wieder mit dem ganzen Crafting-Mist zugeballert, als hätte es das im Ausverkauf gegeben. Ich finde, da sollten die Entwickler echt mal runterfahren. Ich brauch nicht hundert Waffen, die ich alle ausbauen und aufstufen kann, plus verschiedene Skillbäume, sowie nochmals Extrafähigkeiten auf verschiedenen Levels. Im Prinzip ist man dann vermutlich schon am Ende mit dem Spiel, bis mann mal das Meiste hat. MMn sollte man in nützlicher Frist alles Wesentliche haben, damit man es auch oft genug einsetzen kann und damit rumexperimentiert.

    Naja, mal sehen, wie es sich entwickelt. Die letztgespielten Sachen wie TR und Spider-Man hätten auch reduzierter sein können. Ich finde nicht, dass man das jetzt in jedes Spiel übernehmen muss, respk. nicht in dieser exzessiven Form. Ich geniesse lieber das Spiel, anstatt dieses Dauergeklicke in irgendwelchen Menüs. Wenn das sogar Rollenspiele wie Dark Souls auf einem erträglichen Mass halten können, sollte es bei der Art Spiel erst recht gehen.

    Oder was meinen andere? Mehr Skillbaum-Plantagen und Crafting Worlds (nicht Yoshi)?

    als Antwort auf: Welches Spiel/Spiele habt ihr euch als letztes gekauft? #1644966
    ChrisKongChrisKong
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    Days Gone auf Verdacht vorbestellt. Das klingt einfach zu sehr nach meinem Geschmack. Ich muss es einfach gut finden, und wenn ich mich dazu zwingen muss. XDD

    Und es ist mir lieber, man macht ein Quasi-OW-Last of Us, anstatt genanntes Spiel selber in ein solches umzufunktionieren. Hoffentlich geniesst man auch abseits davon etwas Entscheidungsfreiheit. Bin aber sehr optimistisch.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1644957
    ChrisKongChrisKong
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    Highway Men

    Durch die Trailerei auf Netflix drauf aufmerksam geworden. Unterhaltsamer Film, der sich um die Jagd auf Bonnie und Clyde konzentriert, bezw. deren Jäger. Die Gejagten treten eigentlich nur als Gesellschaftsphänomen in Erscheinung und werden weder gross gezeigt, noch charakterisiert.
    Leider sind die Jäger jetzt auch keine wirklich spannenden Figuren, respk. erfährt man nicht viel von ihnen. Etwas Vergangenheitsbewältigung, aber das ist es auch schon. Eingebettet wird die Rahmenhandlung vor dem Hintergrund einer politischen Entscheidung. Denn sie ist es, die dazu führt, dass Hamen, gespielt von Kevin Costner, wieder seinen Job ausüben darf. Wer Costner und Harrelson (wieder einmal :-)) gerne zusieht, der kommt voll auf die Kosten. Schade ist Costner in zu wenig namhaften Produktionen präsent oder wird dort auf ein Minimum reduziert. Er war jetzt nie der grosse Verwandlungskünstler, aber sein Charisma hat noch jeden Film aufgewertet. Auch hier wirkt er sehr authentisch. Die dunkle Seite des Charakters wird mir aber zu wenig nach aussen gekehrt. Ansätze sind da, aber verpuffen in der Treibjagd. Dabei hätte es mit einem jungen Sidekick durchaus Möglichkeiten gegeben, diesen inneren Konflikt etwas auszuweiten.
    Was bleibt ist eine Nacherzählung der Ereignisse, die so auch in jeder Dokumentation hätten stattfinden können. Das ist mir fast ein bisserl zu viel Doku und zu wenig Film(drama).
    Unterhaltsam fand ich ihn trotzdem, nachhaltig im Gedächtnis bleiben wird er eher nicht.

    Beasts of no Nation

    Cary Fukanaga zeichnet für den Film verantwortlich, der ja als nächster Regisseur Bond mit Craig zum Abschluss bringen wird. Von der Inszenierung her ist er mMn nicht wirklich speziell. Er greift auf das Stilmittel des Off-Sprechens zu. Für mich funktioniert die Komponente nur bedingt. Ich habe trotzdem nicht wirklich das Gefühl, dass ich tiefer ins Seelenleben der Hauptfigur abtauche. Die direkt an ihm begangenen Grausamkeiten, der Missbrauch, wird gar komplett ausgeblendet und auch nur subtil angedeutet, bezw. später nicht zielführend thematisiert. Dadurch beraubt sich der Film im Schlussteil auch etwas seiner emotionalen Kraft. Bei mir entsteht der Eindruck, als hätten die Macher einfach zu sehr drauf vertraut, dass durch das gezeigte Unrecht, genügend Betroffenheit entsteht, sodass das Schicksal der Figuren sich auf der emotionalen Ebene auf den Zuschauer überträgt. Irgendwie war das bei mir nicht der Fall. Der erste Gedanke ist, bin ich zu abgestumpft? Aber ich habe mich durchaus mit der Frage beschäftigt und komme zum Schluss, dass es nicht so ist. Andere Filme zeigen nach wie vor ihre Wirkung, entfalten diese aber auch einfach besser. An gewissen Stellen fand ich den Film sogar etwas zu zahm und die reportierte Realität ein vielfaches grausamer. Was auch hinzukommt, ist, dass der Verfall der Truppenmoral irgendwie zu schnell kommt, es fehlt auch irgendwie das Schlüsselerlebnis. Das Ende wirkt dann reichlich banal. Es fehlt auch an den Zwischentönen, die zwar vereinzelt aufkommen, aber ausbaufähig bleiben. Etwa wird die Beziehung von Strika und Agu zu wenig behandelt.
    Aufgrund des heiklen Themas hat der Film natürlich sowas wie einen Bonus, Kritik dürfte sich da eher rar machen. Letztlich interessiert mich das Ergebnis und das ist zwar gut, aber eben nicht frei von Mängeln. Schlussendlich veranschaulicht er, wie viel Spass Menschen am Töten haben und es absolut keine Rolle spielt, aus welchen Gründen es gemacht wird. Die ganzen Abkürzungen, die sich die Gruppierungen im Konflikt geben, zeigen wie lächerlich es ist, eine Rechtfertigung zu suchen, für das, waas passiert. Agu wird im Laufe des Films zu dem, was er selber fürchtete. Ich denke, das ist konsequent. Die Stimme aus dem Off wirkt aber oftmals zu reflektiert für einen solch jungen Menschen. Das hört sich eher nach idealisierter Hollywood-Vorstellung an.
    Ich wollte mir noch mal den Film Johnny Mad Dog, glaube so hiess der, holen. Dort wird das Thema der Kindersoldaten auch behandelt. Vielleicht ne Spur eindringlicher als hier. Wer sich mit dem Thema afrikanischer Bürgerkriege in filmischer Form auseinandersetzen will, dem sei noch Hotel Ruanda empfohlen. Schon etwas älter, aber Momente der Ruhe vor dem Sturm, da läuft es mir immer noch eiskalt den Rücken runter, z.B. wenn die Radiodurchsagen ankündigen, was die UN nicht zu verhindern wusste.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1644897
    ChrisKongChrisKong
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    Gestern waren mal zwei wirklich schräge Filme dran:

    Swiss Army Man

    Der Film startet als ein vermeintliches Castaway mit absurder Komponente, der Multifunktionsleiche in Form von Manny (Daniel Radcliffe). Dessen Gasbildung, Postmortemerektion, Wasserspeicher findet reichlich Zweckentfremdung. Das ist so herrlich übertrieben blöd, dass es richtig Spass macht den beiden zuzusehen. Allmählich wird daraus dann eine Art Selbstfindungstrip für Hank (Paul Dano), der gewissermassen zivilisationsmüde ist. Durch die Augen von Manny entdeckt er aber wieder, warum sich eine Rückkehr lohnt. Und so machen sich die beiden auf den Weg.
    Der Film hat sehr viele skurille Ideen zu bieten und lebt stark davon und von Mannys halbtoten Reaktionen. Der Schlussteil wird dann aber arg geschwätzig, etwas schade. Auch wirkt alles nach der Rückkehr etwas in die Länge gezogen. Gefühlt haben die beiden auch nur 200m zurückgelegt. Aber darauf kommts nicht an, der Weg ist das Ziel.
    Wer sympathische Loser-Balladen mag und einen Hang für schrägen Humor mit einem Schuss Melancholie hat, dem wird der Film sicherlich gefallen. Trotz der ganzen Blähungen. Wird vermutlich der US-Cut des Films sein. XD Alternativen gibts eigentlich keine, die mir einfallen. Aber der Film hat ähnliche Elemente wie MicMacs, Napoleon Dynamite u.a. und nimmt sich dabei nie zu ernst, die Charaktere dafür umso mehr. Gerne mehr von solchen Filmen.

    Mandy

    Als zweiten Film entschied sich mein Familienbesuch für das Werk von Panos Cosmatos, das im Vorfeld kontrovers aufgenommen wurde. Den markigen Worten der Verpackung “der Horrorfilm des Jahres” etc. kann ich nicht zustimmen. Denn ein Horrorfilm ist das irgendwie nicht. Der Film ist zugänglicher, als er daherkommt, wirkt aber wie eine Gore-Version eines David Lynch Films. Die Atmosphäre erinnert nicht von ungefähr an dessen Werk. Dazu kommt ein hypnotischer Score, Farbfilter und Lichteffekte, die sich alle zu diesem Cocktail einer Liebes-Rachegeschichte vermengen. Fast alles wirkt surreal. Stellenweise fühlte ich mich an Zeit der Wölfe erinnert, der auch in seinem ganz eigenen Kosmos, hier Cosmatos, spielt. Bei den intensiven Szenen mit Cage, fragte ich mich, ob das nicht RL-Footage von ihm ist. 🙂 So, oder ähnlich, wirds bei dem nach einer Houseparty aussehen.
    Durch die Sogwirkung bleibt man auch gebannt und verfolgt die Verwandlung von Red Miller vom liebenden Ehemann zum vor Wut und Trauer zerfressenen Rächer, der sein Feuer entfacht, um die Waffe seiner Rache zu schmieden.
    In gezeichneten Visionen sieht er immer wieder seine Mandy, für die er das alles durchsteht.
    Insgesamt wirklich ein sehr spezieller Film, der eine Mischung aus Horrorelementen und Arthouse darstellt, sich bei anderen Werken bedient und doch was ganz Eigenes schafft. Wie das bei Arthouse so ist, gehört Interpretation zum Geschäft dazu, wenn man sich auf den Film einlässt. Hier bedient man sich der Symbolik von Heavy Metal und Co. und stellt Motive der Musikkultur als Szenerie zur Verfügung.
    Wer gerne Filme mit kryptischen Momenten hat, wie sie z.B. auch Schrei in der Stille (org. Reflecting Skin) bietet, der dürfte hier schon eine gewisse Grundsympathie mitbringen. Mir hat der Film durchaus gefallen, verstehe aber durchaus, wenn viele nix damit anfangen können. Die Performances sind auf den Punkt gebracht und sogar das Acting von Cage ist hier nicht über Gebühr auffällig, im Sinne von negativ. Das Mediabook ist nett aufgemacht und rechtfertigt mMn den Preis. Gibt auch noch ne LE, die mir aber vom Format her nicht zusagte, darin ist sogar eine Vinyl enthalten und ein paar nette Art-Cards.
    Filminteressenten sollten ruhig mal einen Blick riskieren, aber einen gerechtfertigten Hype kann ich hier nicht erkennen.

    ChrisKongChrisKong
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    Ich muss mir noch eine US-NES Konsole organisieren. Hab da doch ein paar Retrospiele und auch Neuproduktionen, die vermutlich nicht alle auf einem umgebauten NES laufen.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1644884
    ChrisKongChrisKong
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    Qual der Wahl, beides tolle Filme. Sowas wie Indiana Jones gibts heute kaum noch oder eigentlich gar nicht mehr. Und The Big Lebowski bleibt der beste Film von den Coens. Schade hats bis heute keinem mehr mit dem identischen Ensemble gegeben. Eine Wiedervereinigung von Buscemi, Bridges, Goodman und Turturro wäre wirklich Hammer.

    als Antwort auf: Vor kurzem durchgespielt #1644883
    ChrisKongChrisKong
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    Spider-Man PS4

    Ich denke mal, dass ich so das meiste in dem Spiel gemacht habe, bezw. es ziemlich ausgereizt habe. Gegen Ende fehlen die Nebenmissionen, dafür wird man mit Kugelhagel eingedeckt. Da stimmte mMn die Balance nicht. Auch die Bosse kommen praktisch alle erst im letzten Teil zum Tragen. Die Gadgets werden im Gegensatz zu Batman nicht für das Lösen von Rätseln gebraucht. Gebäude betritt man praktisch nur als Teil einer Mission. So bleibt die Stadt der eigentliche Abenteuerspielplatz.
    Das Gameplay besteht zu 70-80% aus Kämpfen. Da ist das Kampfsystem natürlich entscheidend. Und ich muss sagen, nach anfänglicher Skepsis, gefiel mir das System sehr gut. Die Umgebung, die Gadgets und Konter richtig einzusetzen hat zum Teil auch schwer Laune gemacht. Wobei einige der Anzugmods einfach kaum einen wirklichen Nutzen bringen. Warum der Combozähler manchmal einfach zurückgesetzt wird, hab ich nicht rausgekriegt. Und der Mod, der das Zurücksetzen verhindern soll, bei Schaden, scheint auch seinen Dienst zu verweigern. Somit waren die Bonusziele in den Festungen mit 65Hit Combo kein Ziel mehr, auf das ich Lust hatte. In den ersteren Festungen war das deutlich leichter zu erreichen, dort hats ein paar mal für höhere Comboketten gereicht.
    Die Abschnitte mit Miles und MJ sind so nach dem Trial and Error Prinzip aufgebaut, glänzen mit ein paar netten Ideen (Central Station) sind aber nicht wirklich herausfordernd.
    Die Herausforderungen des Taskmasters reizen mich wegen des Zeitlimits leider eher weniger. Hab solche Sachen schon in anderen OW nie gemocht. Sind aber mehr oder weniger gut gemacht. Einzig die hin und wieder zu sprunghafte Fortbewegung ist jetzt nicht wirklich ein Präzisionsinstrument. Dadurch wird die Drohnenverfolgung dann eher krampfig, mMn.
    Was die versteckten Fotos angeht, das ist wieder mal super schlecht gelöst. Das Gadget zum Finden kriegt man erst ab Level 50. Ok, aber so einiges was man fotografiert, ist da jetzt echt nicht wirklich auffällig, anderes schon, ist aber kein Ziel. Da ich je Gebiet nicht mal sehe, wie viel noch fehlt, wäre da ein systematisches Absuchen der Gegend nötig, also Arbeit. Hab 35 von 50 so im Vorbeigehen gemacht, aber die restlichen suchte ich sicher nicht. Das ist wirklich nur Spielzeitstreckung ohne Mehrwert. Schade, denn die Stadt bietet durchaus sehr viele nette Details.
    Das grosse Plus des Spiels ist sicher die Fortbewegungsmechanik. Das fühlt sich einfach gut an, wenn man rumturnt und an Fahrt aufnimmt. Das fand ich schon in Infamous etwas vom Besten.
    Der vorletzte Kampf hat mir fast am besten gefallen, aber die anderen waren auch nicht schlecht. Allerdings wäre mir auch da lieber eine Energieleiste. Wenn Spidey schon eine hat, würde mich eine für die Bosse auch nicht stören. So hab ich oft auch das Gefühl, dass ich einfach ein bisschen zuschlage, bis das nächste Script startet. Zumal es auch die Lust etwas nimmt, verschiedene Herangehensweisen auszuprobieren, wenn eh nur eine mehr oder weniger zum Ziel führt.
    Das Ganze ist aber immer absolut rund präsentiert. Die Zwischensequenzen sind wirklich toll gemacht und das Ende natürlich ein wenig bittersüss und mit Ausblick auf die Fortsetzung, die so sicher wie der Missbrauch in der Kirche ist. (Sicherer als das Amen)
    Die Rätseleien mit der Materialanalyse und dem Stromkreislauf fand ich nett, gerne mehr davon und auch andere Sachen.
    Die Anzahl an Skills kann man eigentlich auf die beschränken, die was bringen, einiges ist nur verschwendete ExPts.
    Warum man bei den Charaktermodellen gänzlich von den Filmen abweicht, weiss ich auch nicht, Spidey gleicht mehr Gyllenhaal als den anderen Inkarnationen, störte mich aber nicht.
    Die Synchro fand ich zum grössten Teil sehr gelungen.
    Ich hoffe dann mal in der Fortsetzung auf Venom, den Sandmann, Green Goblin u.a.. Sicher wird es auch Rückkehrer geben.

    Was mich gar nicht reizt, das Ironman Spiel, da wäre mir, wie an anderer Stelle erwähnt, ein Antman 10 mal lieber, zumal da einfach eher noch nicht realisierte Sachen bei der Art Spiel möglich wären. Das Kommandieren von versch. Insekten würde prima versch. Skillbäume erlauben. Und mal ehrlich in einer OW auf Ameisengrösse zu schrumpfen, das hat einfach was.

    Fazit: Wer Spiele wie Batman Arkham City mochte, greift hier bedenkenlos zu. Wer sich an der sogenannten Ubi-Formel stört, der kriegt die hier, einfach in blaurot. Super Kampfsystem, gutes Drumherum, darum für PS4 User eigentlich fast schon Pflicht, wenn man mit solchen Spielen was anfangen kann.

    als Antwort auf: Gernseh-Serien #1644876
    ChrisKongChrisKong
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    Lustig, habe die mal angefangen und fand die selten langweilig und habs nicht weiter geschaut. Mir kam die irgendwie zu brav rüber, es fehlte der Biss.
    Aber gut, ich bin durch die ganzen 80er und 90er Serien mit seichter Comedy versorgt worden bis zum Sankt Nimmerleins Tag. Darum hatte ich auch nie Bock auf Friends, How i met your Mother, King of Queens, Two and a half Men, the Big Bang Theory u.a. Alles extrem erfolgreiche Sachen, aber mich holt das einfach nicht mehr ab. Ich sag auch nicht, dass die schlecht sind, aber die Episoden, die ich davon gesehen habe, entlockten mir bestenfalls ein Schmunzeln.
    Aktuell schau ich aber eine Comedy-Serie, die wieder nur so vor Qualität im Detail strotzt, Arrested Development. Allerdings erfordert die eine relativ hohe Konzentrationsspanne und dürfte darum nicht jedermanns Sache sein. Die Serie nimmt immer wieder Bezüge zu älteren Episoden, Situationen usw. und vernetzt so die Geschichte zu einem grossen Ganzen. Aber da die Serie aus dem Off begleitet wird, ist das nicht so anstrengend, wie das jetzt vielleicht geklungen haben mag. Die Serie ist auf Netflix verfügbar.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1644846
    ChrisKongChrisKong
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    Phantasm

    Der erste Teil von Don Coscarellis Schauermär. Der Film wirkt natürlich schrecklich altbacken, was die Effekte angeht. Richtiger Grusel kommt da auch eher selten auf. Die Figuren benehmen sich allesamt eher merkwürdig, in einer normalen Realität scheint die Geschichte sowieso nicht zu spielen. Die übernatürlichen Elemente warten an jeder Ecke.
    Atmosphäre wird dafür grossgeschrieben. Das Thema des Films ist ständig präsent und dürfte auch Stranger Things als Inspirationsquelle gedient haben. Stilistisch werden einige sehr interessante Szenarien kreiert. Sogar ein ES-Moment ist dabei.
    Der Film folgt einer eher spartanischen Dramaturgie, es geht mehr um Motive, die zelebriert werden.
    Das Ende entspricht den Horrorkonventionen jener Zeit. Aber trotz der Schwächen, interessanter als dieses ganzen aalglatten Produktionen, mit denen heute der Markt geschwemmt wird.
    Das Bild ist sehr gut aufbereitet, zeigt zwar eine stellenweise eine starke Körnung, aber die Schärfe ist zum Teil schon erstaunlich. Das Mediabook ist wirklich eine würdige Umsetzung des Films. Die anderen Teile hab ich auch als MB vorliegen. Werde die sicher mal nach und nach angehen.

    als Antwort auf: Smalltalk #1644845
    ChrisKongChrisKong
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    Stell dir vor, es ist Brexit und keiner tritt aus.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #1644837
    ChrisKongChrisKong
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    @Lofwyr

    Das ist ja wohl überdeutlich. ^^

    Everest

    Bergsteigerdrama nach wahren Begebenheiten. Der Film macht die Tragödie greifbar und bleibt nah an den Charakteren dran. Beteiligt an dem Team, das den Aufstieg wagt, war auch Jon Krakauer, seines Zeichens Bergsteiger und Autor. Von ihm stammt die Vorlage zu Into the Wild. Ich geh mal davon aus, dass auch hier wesentlich auf seiner Vorlage aufgebaut wird.
    Der Film hält ziemlich lange die Waage zwischen Abenteuer und Drama und ist sehr wertefrei gedreht. Weder glorifiziert er noch stellt er den Willen der Bergsteiger in Abrede oder ihr Vorhaben in Zweifel. Und ein Spaziergang ist der Aufstieg beileibe nicht. Das macht der Film sehr schnell deutlich. Auch wird die Problematik von zu viel Tourismus am Berg thematisiert. Bei den Darstellern kann der Film auch wieder aus dem Vollen schöpfen.
    Was Kormakur (Regisseur) sehr gut macht, ist dieses ungute Gefühl zu erzeugen, dass einen während des gesamten Films begleitet. Derweil schert sich der Berg nicht um die Menschen um ihn herum. Die prächtige Naturkulisse wurde auch sensationell eingefangen und man versteht einen Teil der Faszination, sich dorthin zu begeben. Die Dolby Atmos Tonspur hat ihren Namen voll verdient. Wenn der Berg spricht, hört man zu. Und das tut er gnadenlos.
    Am Ende gibts noch OriginalBilder der Crew. Vielleicht sollte jeder, der solche Risiken eingeht, sich diese ansehen oder den Film, damit er/sie genau weiss, was riskiert wird. Ich für meinen Teil besteige lieber einen Berg Kartoffelchips und geniesse den Film.

    Fazit: Super gemacht, hier stimmt eigentlich alles. Aber man muss auch in Stimmung für diesen Film sein.

    als Antwort auf: Die M! Website #1644835
    ChrisKongChrisKong
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    Für irgendwas gibts Captcha. 🙂

    Danke an Sonic fürs Informieren.

    als Antwort auf: Meckerweide #1644193
    ChrisKongChrisKong
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    Sind die Seitenbetreiber eingeschlafen?

    als Antwort auf: Meckerweide #1642882
    ChrisKongChrisKong
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    中国人很烦人

    als Antwort auf: Meckerweide #1642596
    ChrisKongChrisKong
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    Jaja, die EU und Strafen. Wenn ich das schon höre. Irgendwie wird der Sinn und Zweck einer EU komplett pervertiert. Wo waren übrigens die Strafen für die Nichteinhaltung der Maastricht-Richtlinien? Diese Entfremdung von der Realität wird zusehends ein Problem von überlebensgrossen Konstrukten wie der EU, grossen Konzernen wie FB, Google und Staaten (USA und China). Die EU sollte wieder das werden, als was sie einmal gedacht war, eine Chance auf ein besseres Miteinander und zwar aller und nicht nur für Vertreter von Partikularinteressen.

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