ChrisKong
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Wenn ich mir so die Themen in letzter Zeit hier anschaue, dann gibts jetzt noch mehr Gründe, CDU nicht zu wählen. ^^
ChrisKongTeilnehmerJohn Carter
Der Streifen bietet eine nette Anzahl an Darstellern und Voice-Actors für die Targs. Meine in einer Szene gar Chris Pratt erkannt zu haben, kann mich aber auch irren. Der Film ist ein Sci-Fi Abenteuer, das deutliche Anleihen bei Star Wars nimmt, etwa sehen die Targs ein wenig den Genosianern ähnlich und haben auch Arenakämpfe in der Wüste. Heute würde man wohl eher Jason Momoa besetzen, denn Taylor Kitsch. Der Wirkt auch mit Zottelhaar und Bart wien Milchbubi und nicht wien Kriegsveteran.
Die Geschichte entwickelt sich sukzessive ohne irgendwie das Terrain des Bekannten zu verlassen. Auf seine Art ist er unterhaltsam, aber richtig spannend wird er nie. Dafür sind auch die Gegner irgendwie zu blass.
Das Teilzeit-Steampunk-Setting mag den ein oder anderen sicher begeistern, ich fand jetzt das ganze Design des Films nicht unbedingt durchdacht.
Wer nach Abenteuern ala Scorpion King, Prince of Persia und ähnlichem sucht, der ist hier gut aufgehoben. Gibt einfach deutlich besseres.Parker
Sehr überraschend, der Film ist von Taylor Hackford, hatte den eher so als ambitionierten Drama-Regisseur im Kopf. Hier darf er den Statham Reisser von der Stange inszenieren. Man kriegt eigentlich exakt das, was man in jedem Statham Film kriegt, jede Menge Statham und Action. In diesem Heistmovie darf er sich für einen missglückten Raubzug rächen. Hilfe erhält er von Jenny from the Block.
Auch hier etabliert der Film Gesetzmässigkeiten, um sie dann vollends zu ignorieren. Etwas wird betont, wie sehr es von Polizisten wimmelt in Palm Beach. Aber was machen die Verbrecher einmal mehr, nutzen Schusswaffen ohne Schalldämper. Aber siehe da, es kommt auch keine Polizei, obwohl die Schiesserei in einem Wohnquartier fallen.
Und so sollte man sich besser zu keiner Zeit grosse Gedanken machen zur Logik im Film. Auch ist nicht klar, warum Parker in einer Szene verschont wird. Vielleicht fiel den Machern da nichts mehr wirklich ein.
Das Ende ist dann das Mega-Happy-End aus Waynesworld.
Für Fans von Statham ein guter Film, er hat schon in wesentlich schlechteren mitgespielt. Die durchweg guten Darsteller heben den Film auch ein wenig von den sonstigen Bulgarien-Streifen ab, die im Actiongenre mittlerweile gang und gäbe sind.
Wer den Streifen auslässt, hat aber auch nichts verpasst.
ChrisKongTeilnehmerIch les da Gruppendruck.
ChrisKongTeilnehmerDas ist ja wie ein Sprung von einem verschimmelten Käsebrötchen zu einem Mehrgänger im feinen Restaurant. Hoffentlich schlägt dir das Qualitätsplus nicht auf den Magen. ^^
ChrisKongTeilnehmerWurde die Seite wieder von den Chinesen gehackt? War schon mal passiert.
ChrisKongTeilnehmerDer Dunkle Turm
Die ursprüngliche Idee war ambitioniert. Das Resultat bis dato aber vermutlich so ziemlich das Schlimmste, was man erwarten konnte. Ich kenn keines der Bücher. Hatte wohl mal mit dem ersten angefangen, aber da nie den Zugang zu gefunden. Das sähe heute sicher anders aus.
Das einzig nennenswert Gute an dem Film sind die Darsteller. Aber der ganze andere Rest ist so schnarchig, konventionell und ausgelutscht, als schaue man eine Kinoversion einer schwachen 90er Jahre Serie, die im Nachmittagsprogramm vor Xena gelaufen wäre.
Ich startete den Film und ging davor noch auf die Toilette. Es lief im Hintergrund die Menumusik und eine Weile lang glaubte ich, ich hätte einen Marvel- oder DC Streifen aus Versehen eingelegt. Tja, und genauso fühlt sich der Film denn auch an, wie ein Patchwork aus eben diesen Filmen mit ein bisserl Herr der Ringe Approach. Allein schon die Tatsache, dass der Held das Shining nicht einsetzen darf, weil Sauron, äh der schwarze Mann (nicht Idris Elba – der Elb in der Handlung) ihn sonst findet.
Der grosse Reiz der Kingschen Fantasie kommt zu keinem Zeitpunkt auch nur im Ansatz auf. Das ändern auch die zahlreichen Eastereggs nicht, die auch nicht weiter von Belang sind. In den ganzen Romanen von King kommt diese andere Welt immer wieder in einer Form vor oder es werden Bezüge hergestellt. Dadurch entstand auch dieses Gefühl von, da muss etwas Grösseres sein. Da der Film da ziemlich sofort hingeht, hat man auch nicht das Gefühl, hier einen Mythos entdeckt zu haben, sondern eine generische Fantasywelt aus dem Baukasten. Der Film ist konzeptionell Schrott. Die Zentrale des Bösen erinnerte noch entfernt an Momo mit den grauen Herren oder den dunklen Turm (gibt da wohl mehrere, wer hat hier denn das Patentrecht?) aus Time Bandits. Nur hatten diese beiden irgendwas Geheimnisvolleres als die Bevölkerung der Mittwelt in dem Film. Die sehen wieder aus, wie sich Hollywood den Ostblock vorstellt, alle laufen in braunen Lumpen rum und campieren in Zelten.
Angeblich ist ein Serienspinoff mit Elba in Vorbereitung, das die Hintergründe der Figur beleuchtet. Als hätte man die Aura um den Revolvermann nicht schon genug geschädigt. Auch hier riecht die Idee nach Marvel Origins denn nach King.Ich bleib da bei meiner Meinung, HBO hätte mit Warner zusammen versuchen sollen, den nächsten GoT Nachfolger aus dieser Saga zu basteln. Die Möglichkeiten wären enorm gewesen. Oder auch Dune hätte sich dafür angeboten. Stattdessen versucht man komplexe Literatur in Kinofilme zu verwursten, was oft wie erwähnt konzeptionell nicht funktioniert. The Dark Tower ist ein Paradebeispiel dafür. Die geringe Laufzeit scheint dann ein weiterer Fail zu sein, so bleibt der Film auch emotional erstaunlich flach. Viel schlechter hätte man das nicht machen können.
Betrachtet man den Film losgelöst von der Kingschen Idee, dann ist er auch dann eher Mittelmass und kein wirklich guter Fantasyfilm. Sogar Dr. Strange war besser und der war auch schon so abgenudelt in der Thematik.
Nochmals, ich kenne die Buchreihe nicht, aber ungelesen behaupte ich mal ganz einfach, Fans der Vorlage sollten sich das nicht antun, die werden den Film vermutlich erst recht nicht gut finden, ihn vermutlich gar hassen. Schade um die tollen Darsteller.
27. März 2019 um 14:48 als Antwort auf: Vor kurzem angespielt / Welche Spiele spielt Ihr zur Zeit? #1639227
ChrisKongTeilnehmerJa, ok. Anzüge hab ich glaub bis auf einen alle freigeschaltet. Aber man braucht Unmengen von den Marken, um die Geräte zu verbessern. Und darauf hab ich keine Lust. Im letzten Teil haben sies mit den Verbrechen schlicht übertrieben. Nochmals je 10 pro Gebiet, ausser Central Park, sind einfach zu viel. Kommen ja noch die Festungen dazu, die aber immer Spass machen. Einige Vorgaben sind auch recht mühsam zu erfüllen. Schön wäre, wenn man die Herausforderungen nochmals machen kann, die man will, um Marken zu verdienen. Aber ich glaube das funktioniert nicht. Muss mal ausprobieren, ob ich irgendwelche der anderen Stufe kriege, beispw. Kampf, bei dem ich jeweils 2 Sterne holte, es mal nur mit einem Stern abschliessen. Gibts dann überhaupt was? Egal, ich spüre das Ende ist nah und das ist auch gut so.
Letzter Gegner war Skorpion.
ChrisKongTeilnehmer@Spartan
Sieh dir die zweite Folge an, mMn die beste. Und der Stil ändert mit jeder Episode, was nicht heisst, dass der Stil der ersten Folge einmalig wäre, der kommt noch ein paar Mal vor. Die Geschichten haben ja nichts miteinander zu tun. Kann man sich prima zwischendrin geben.
ChrisKongTeilnehmerThe Domestics
Der Film zu Spielen wie Far Cry New Dawn, Rage und Fallout. Hier ist die Menschheit zum grössten Teil einem Virus zum Opfer gefallen. Überlebt hat nur, wer immun ist. So die Ausgangslage. Entfesselt von institutioneller Gewalt, zeigt der Mensch sich wieder von seiner besten Seite. Organisiert in div. Gangs mit je eigenem Thema – Gambler zocken sich durch die Apocalypse – findet der letzte Kampf um Ressourcen statt. Und dazu gehören auch Menschen als Nahrung, Frauen als Babymaschinen usw. im Prinzip so, wie Bielefeld heute ist.
Mittendrin findet sich ein Pärchen, das gerade eine Krise mitmacht und sich auf eine Reise nach Milwaukee wagt, um die Eltern der jungen Frau zu finden, die sich nicht mehr gemeldet haben. Dabei geraten sie bei dieser Odyssey auf immer abartigere Gesellen. Schützenhilfe kommt unerwartet von einer abtrünnigen Gang-Frau, die sich aber bis ganz zum Schluss im Hintergrund hält. Man erfährt da auch nicht mehr dazu, was wohl beabsichtigt ist.Der Film bietet jetzt nichts wirklich aufregend Neues, macht seine Sachen aber auch nicht schlecht. Spannung kommt auf, skurille Momente reihen sich aneinander zur lustig-brutalen Endzeitparty. Das dürfte ruhig noch witziger sein. Vielleicht der grösste Makel des Films, dass er sich zuweilen etwas zu ernst nimmt.
Unterm Strich hätte man das besser machen können, aber auch sehr viel schlechter. Wer mit dem Thema affin ist, für den gibts meist eh nicht so viele gute Alternativen, darum kann ich hier bedenkenlos eine Empfehlung an Genre-Freunde aussprechen.
ChrisKongTeilnehmerDer Pilot hat absolut vernünftig gehandelt im Sinne der Allgemeinheit. Sollte öfter passieren.
ChrisKongTeilnehmerDas Forum hier ist aber auch eine soziale Plattform. Da alle über den gleichen Kamm scheren, find ich übertrieben.
ChrisKongTeilnehmerDann kündige.
ChrisKongTeilnehmerIch such mir schon mal einen guten Anwalt, dann verklag ich jeden Retweet, der zitiert. XD
ChrisKongTeilnehmerMaggie Smith heisst sie, ohne jetzt Google Konsultation.
Spotlight
Spotlight ist der Name des Redaktionsteams, welches die heissen Eisen beim Boston Globe anpackt. Als die Zeitung einen neuen Chef erhält, der von ausserhalb kommt, bringt er auch gleich ein Thema mit, das fortan zu einem wichtigen Bestandteil des Boston Globe wird. Der Abspann verrät, dass ca. 600 Artikel allein im Globe zur Missbrauchsthematik erschienen sind.
Der eigentliche Kampf ist der Kampf gegen dieses System, das versucht alles totzuschweigen. Die Schwierigkeit, Opfer zu finden, die bereit sind namentlich genannt zu werden, Anwälte, die sich auf ihre Schweigepflicht berufen, Gönner und Nutzniesser der Kirche, Kirchengänger u.v.a. Beteiligte werden alle in diesem Mikrokosmos der Stadt Boston ausgeleuchtet. Erschreckend ist das aktive Vertuschen dieser Verbrechen. Leider ist das Ausmass immer noch traurige Realität. Unlängst wurde ein Fall in einer Gemeinde bekannt, nicht weit weg, von da, wo ich wohne, bei dem Ein Pfarrer mit entsprechender Vergangenheit hätte dorthin versetzt werden sollen. Als ein Reporter die Kirchengänger damit konfrontierte, musste er beinahe um seine Gesundheit fürchten. Er hatte eindeutige Belege dabei, die unsittlichen Umgang mit Minderjährigen dem Mann zur Last legen. Wurde eiskalt ignoriert. In solchen Momenten wünscht man sich vor Ort zu sein, um in bester Batman-Freeflow Manier diesen Dorfspasten die Scheisse aus dem Leib zu prügeln.
Der Film glänzt mit einem erstklassigen Ensemble, das wirkt alles extrem authentisch und man erhält einen guten Einblick in einen Redaktionsalltag und die Recherche-Arbeit. Etwas, was heute oft nicht mehr selbstverständlich ist.
Dem Investigativ-Journalismus wird hier definitiv ein Denkmal gesetzt. Richtig so. Und unterhaltend ist das Ganze auch. Wer Filme wie the Insider (Skandal um Big Tobacco), die Unbestechlichen (Watergateskandal) mag, der kommt hier sicher auf seine Kosten.
ChrisKongTeilnehmerXXX Return of Xander Cage
Vin Diesel hatte scheinbar wieder Lust aufs Franchise, das er ebenso wie the Fast & Furious verlassen hatte in der Zwischenzeit. Jetzt ist er zurück und darf ganz dick auftragen. Die Maxime lautet Übertreibung an jeder Ecke. Stellenweise wirkt das wie eine Karikatur. Zu ernst nimmt sich der Film nicht und weicht damit durchaus von Teil 1 und 2 ab.
Überraschungen gibt es keine, man kriegt, was man erwartet. Am Ende findet sich dann ein Team, das durchaus Laune macht. Gerade die Comedy-Relief-Charas hätte man noch ausbauen können.
Obs dazu kommt? Keine Ahnung, mal googeln.
Für den Actionsnack zwischendurch genau richtig, also für alle Fans von Fast & Furious ab Teil 4. Vielleicht sollte man in einem nächsten Teil etwas profiliertere Gegner für den Endfight bereithalten und ein paar abgedrehte Extremsportideen hätte es auch noch vertragen.The Prisoners
Villeneuve liefert hier einmal mehr einen sehr guten Film ab, der über die gesamte Laufzeit seine Spannung aufrecht erhält. Die Darsteller sind allesamt exzellent, was bis in kleinste Manierismen reicht, die sie zum Ausdruck bringen. Gerade Gyllenhaal gelingt das sehr gut. True Detective Staffel 1 und Mystic River wirken wie die nächsten Verwandten. So entspinnt sich auch dieses Drama auf mehreren Ebenen und zeigt, wie die Betroffenen mit dieser unvorstellbaren Situation umgehen.
Das Ende gibt dann sicher zu reden. Ich fands gut, aber nicht perfekt. Er geht den Weg so halb und entscheidet dann eben doch noch. Vielleicht hätte man das im Stile von Inception machen wollen, aber dann doch eher eine Tendenz bevorzugt hat. Dazu müsste ich vielleicht mal den Audiokommentar bemühen oder ein Making of.
Kann den Film sehr empfehlen, auch wenn einiges darin nur schwer zu ertragen ist. Sicher kein Streifen, den man sich gleich ein zweites Mal gibt. Hugh Jackman liefert gewissermassen eine weitere Mad Max Interpretation und darf zum Racheengel mutieren. Wie hier schon durch Ghostdog portiert, wäre er ideal in der Rolle eines Joel, sollte das Spiel mal tatsächlich verfilmt werden. -
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